Familienausflug der Kolpingsfamilie zum Flederwisch

Heuer führte der Familienausflug der Kolpingsfamilie Cham nach Furth im Wald zum Flederwisch. Für alle ein lustiges und zugleich interessantes Eintauchen in die Vergangenheit.

Alle nahmen an der Führung teil und erlebten, wie geschmiedet wurde, bewunderten viele Maschinen von früher und auch erlebten das Drucken von Anfang des letzten Jahrhunderts. Hut ab vor dem anspruchsvollen Beruf des Buchdruckers. Eine Zeitung aus den frühen 1920 Jahren war ein interessantes Zeitzeugnis. Wie Papier hergestellt wurde, geschöpft, wie es in der Fachsprache heißt, wurde interessiert betrachtet und von Mitgliedern der Kolpingsfamilie selbst versucht.

Höhepunkt war die Dampfmaschine. Diese wurde gebaut, als die legendäre Titanic sank. Wie viel Arbeit und Lärm dieses Maschinenungetüm macht, war hautnah zu sehen und spüren. Kaum vorzustellen, dass eine ganze Reihe dieser Maschinen die Titanic antrieben.

Im Anschluss war Zeit genug für eine gemütliche Kaffeestunde im Café Flederwisch. Bestens gelaunt wurde die Heimfahrt angetreten. Timi, der jüngste Teilnehmer schlief ein, sobald der Bus losfuhr. Die vielen Eindrücke hatten den kleinen Jungen müde gemacht.

Rottenburg zu Gast in Cham St. Jakob

Die Wiedersehensfreude auf beiden Seiten war groß: Am vergangenen Donnerstag war ein ganzer Bus von Mitgliedern und Freunden der Landfrauenvereinigung aus Rottenburg auf Ausflugsfahrt in Cham unterwegs. Ihr erster und gleichzeitig ganz besonderer Anlaufpunkt war dabei die Stadtpfarrkirche von St. Jakob, wo Pfarrer Dieter Zinecker die Besucher aus seiner niederbayerischen Heimatstadt herzlich willkommen hieß und einen feierlichen Gottesdienst für sie zelebrierte.

Nicht nur im Gottesdienst fand dabei – in Wort und Gesang – der Kirchenpatron St. Jakobus seine Würdigung, sondern auch nach dem Schlusssegen. Da gab der Stadtpfarrer seinen interessierten Besuchern noch einen kurzweiligen Einblick in die bekanntlich über 800-jährige Geschichte der Kirche sowie ihre reichhaltige räumliche Ausstattung, insbesondere mit der Figur des Pilgerpatrons an der Südwand des vorderen Kirchenjoches. Die Zuhörer zeigten sich sehr beeindruckt von dem Dargebotenen und durften sich anschließend auf eine gemeinsame Stadtführung freuen, zur Abrundung ihres Ausflugstages in der Kreisstadt.