Pfarrgemeinderat schaut zurück – und blickt nach vorn

Ein Blick zurück – den Blick nach vorn: So hieß es in der jüngsten Sitzung des Pfarrgemeinderats Cham St. Jakob. Denn in deren Mittelpunkt standen sowohl die Rückschau auf die Ereignisse im Sommer, mit Priesterweihe, Primiz und Priesterjubiläum, als auch die Vorausschau auf die anstehenden Neuwahlen des Pfarrgemeinderats im Februar 2018.

Pfarrer Dieter Zinecker hatte die fast vollzählig erschienenen Ratsmitglieder zu Beginn begrüßt. Sein besonderes Willkommen galt dabei Kaplan Pater Johannes Bosco, der zum ersten Mal einer PGR-Sitzung in St. Jakob beiwohnte. Nach dem Geistlichen Wort des Stadtpfarrers standen die Berichte aus den Sachausschüssen auf der Tagesordnung. Für den Sachausschuss Jugend zeigte Kaplan Pater Johannes Bosco eine Mehrzahl von Aktivitäten auf, die für neuen Schwung insbesondere in den Reihen der Ministranten sorgen sollen; diese erfahren im Übrigen eine Verstärkung mit der offiziellen Aufnahme mehrerer „Neuer“ am Christkönig-Sonntag. Hilde Kagermeier vom Familiengottesdienst-Team verwies auf die noch ausstehende Planung der Familiengottesdienste für die kommende Adventszeit, während Elke Neuberger (Sachausschuss Ehe und Familie) von einer erfreulich verlaufenen Feier der Ehejubilare im Oktober erzählen konnte. Für den Sachausschuss Ökumene gab es seitens Diakon Alfred Dobler die Ökumenische Bibelwoche 2017 anzukündigen, und vom Sachausschuss Liturgie einige weitere Eckdaten, beginnend mit der Gestaltung der „Ewigen Anbetung“ am Samstag, 25. November.

In einem eigenen Tagesordnungspunkt ließen die versammelten Pfarrgemeinderäte die herausragenden Ereignisse und Veranstaltungen des Sommers nochmals Revue passieren. Die Priesterweihe von Stefan Hackenspiel in Regensburg, sein Empfang in Cham tags darauf und seine Primiz wurden unter begeisterter Anteilnahme überaus vieler Menschen aus Nah und Fern gefeiert. Auch die Begehung des Silbernen Priesterjubiläums von Stadtpfarrer Dieter Zinecker ließ – zusammen mit Patrozinium und Pfarrfest – keine Wünsche offen. So fiel die Bilanz im Ratsgremium fast zwangsläufig äußerst positiv aus.

Gemäß der Tagesordnung richtete sich das Augenmerk der Sitzungsteilnehmer anschließend auf die nähere Zukunft: Am 25. Februar 2018 stehen für alle Katholiken im Bistum Regensburg die Neuwahlen des Pfarrgemeinderats auf dem Programm. Dazu gilt es, alle Vorbereitungen entsprechend den vorgegebenen Regularien zu treffen. Die Suche nach möglichen „alten“ und neuen Kandidaten steht dabei besonders im Blickpunkt und wird in den kommenden Wochen von Statten gehen.

Mit dem herzlichen Dank des Pfarrers für die gute Zusammenarbeit im Gremium fand die Sitzung schließlich ihr Ende.

Laternenzug durch Altenmarkt – Kindergarten St. Jakob feiert den Heiligen St. Martin

Trotz des strömenden Regens hatten sich zahlreiche Kinder des Kindergartens St. Jakob mit ihren Eltern vor der Kapelle in Altenmarkt eingefunden, um das Fest des heiligen St. Martin zu feiern.

In der Andacht erinnerten die Kinder mit einem Gedicht und einem Lied an den Heiligen und Pfarrer Dieter Zinecker erzählte aus dessen Leben. Anschließend ging es im Laternenzug und gesichert von der Altenmarkter Feuerwehr durch das Dorf in Richtung Kindergarten. Der Zug wurde angeführt von Gabi Theiler als Heiliger Martin auf ihrem Pferd Junco.

Am Kindergarten wurde die wohl bekannteste Episode aus dem Leben des Martin, als er nämlich seinen Mantel mit einem Bettler (gespielt von Noah Grygiel) teilte, von den Kindern aufgeführt. Nach dem Spiel wurden die traditionellen Martinsgänse, gebacken von Ulrike Kahlert, an die Kinder verteilt und von diesen wiederum mit Eltern und Geschwistern geteilt.

Trotz des schlechten Wetters hatte der Elternbeirat wieder einmal Bratwürstel und Punsch vorbereitet, worüber sich bei Kälte und Regen viele ganz besonders freuten.

Gelungener Kochabend des Frauenbundes

„Bella Italia“ – genießen auf Italienisch“: Unter diesem Motto haben sich am vergangenen Mittwochabend 15 Frauen des Frauenbund-Zweigvereins Cham St. Jakob in der Lehrküche der „Schule am Regenbogen“ zum Kochkurs eingefunden.

Unter Anleitung der versierten Hauswirtschaftsmeisterin Brigitte Stautner bereiteten sie miteinander vielerlei delikate Speisen italienischer Machart zu, die sich auch hierzulande großer Beliebtheit erfreuen: Bruschetta, Crostini alla Romana, Vitello Tonnato, Pizzabrot, gebratenes Gemüse mit Basilikumdressing, Panna Cotta und anderes mehr.

Fix machten sich die eifrigen Köchinnen ans Werk, holten sich noch so manchen guten Tipp der Hauswirtschaftsmeisterin und schon nach einer guten Stunde ging es ans Tischdecken und den gemeinsamen Verzehr der bestens mundenden Gerichte. Da blieb kein Krümelchen übrig – bestes Zeichen dafür, dass das Kochergebnis gelungen war und der legendäre gute Ruf der italienischen Küche seine volle Berechtigung hat.

In liebem Gedenken an die Verstorbenen

An Allerseelen, einen Tag nach dem Hochfest Allerheiligen, begehen die Katholiken das Gedächtnis ihrer Verstorbenen. Auch beim abendlichen Allerseelen-Gottesdienst in Cham St. Jakob wurde dem in feierlicher Liturgie, gesanglich begleitet vom Kirchenchor, nachempfunden. Besonders gedacht wurde von den zahlreich versammelten Gläubigen der 94 Verstorbenen des zurückliegenden Jahres und unter namentlicher Nennung für jeden von ihnen vor dem Marienaltar ein Licht entzündet.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker fand trostreiche Worte für die Hinterbliebenen, die um einen ihrer Lieben trauern. Der Tod habe nicht das letzte Wort, denn keine Macht der Welt sei letztendlich dem gewachsen, der ewiges Leben schenke: Gott selbst. Symbolisiert von der Osterkerze, die bei jedem Requiem ihr Licht verbreite und für den Sieg des Lebens über den Tod stehe. Der Stadtpfarrer zitierte den Ordensgründer und Kirchenlehrer Franz von Sales: „Die Zeit, Gott zu suchen, ist das Leben. Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod. Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.“