Aschekreuz für die Kindergartenkinder in Vilzing und Altenmarkt

Nach der Faschingzeit, in der man lustig sein soll und auch einmal Blödsinn machen darf, ist mit der Fastenzeit nun wieder eine ernstere Zeit angebrochen, in der man zur Ruhe kommen und sich auf die wesentlichen Dinge besinnen soll. Den Beginn der Fastenzeit feierten die Kinder in den Kindergärten St. Laurentius in Vilzing und St. Jakob in Altenmarkt jeweils mit einer Fastenandacht mit Kaplan Pater Johannes.

Er sprach mit den Kindern über die Bedeutung der Fastenzeit als Vorbereitung auf das bevorstehende Osterfest und zeichnete jedem Kind das traditionelle Kreuz aus Asche auf die Stirn.

Frauenbund im „INUS“

Einen äußerst interessanten Besuch haben vor kurzem zahlreiche Mitglieder des Frauenbundes St. Jakob Cham dem „INUS-Gesundheitspark am Regenbogen“ an der Further Straße in Cham abgestattet.
Der Chefarzt des Medizinischen Zentrums, Dr. Richard Straube, begrüßte die Gruppe (zum Teil im Bild) vor Ort und nahm sich, zusammen mit Stefan Jarosch, Sportwissenschaftler und Leiter des INUS-Therapiezentrums, persönlich Zeit für einen ausgiebigen Rundgang durch die weitläufige Einrichtung.

Dr. Straube und Jarosch führten den Frauen eindrucksvoll vor Augen, welch breitgefächertes Behandlungsspektrum das Gesundheitszentrum zu bieten hat. Angefangen vom zentralen Medical Center mit Innerer Medizin, Hyperthermie/Fiebertherapie und Dialyse, über die Fachgebiete Borreliose, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Naturheilverfahren und diversen Therapien im Bereich Prävention und Rehabilitation (Ergo-, Physiotherapie, Logopädie, Ernährungsberatung), bis hin zum von Dr. Straube so bezeichneten „Herz“ der ganzen Einrichtung, dem umweltmedizinischen Bereich mit verschiedenartigsten Blutreinigungsverfahren (die Einrichtung in Cham steht hier in einer Linie mit gleichartigen in Berlin, Hamburg und Erfurt!).

Die Frauen waren schier überwältigt von der Fülle und Bandbreite der vor Ort gebotenen Heilungsmethoden und ließen sich manch interessantes Detail noch näher erklären. Am Ende bedankte sich Martina Altmann vom Vorstandsteam im Namen aller Frauen bei den beiden Referenten für ihre aufschlussreichen Ausführungen und die eindrucksvolle Besichtigungstour. Der Besuch der hauseigenen Cafeteria rundete den Nachmittag ab.

Kehr’ um und glaube an das Evangelium

Der Aschermittwoch und mit ihm die Auflegung des Aschekreuzes stehen am Beginn der 40-tägigen Fastenzeit. Die Asche erinnert die Gläubigen an diesem Tag ganz besonders an ihre Vergänglichkeit, ist aber auch das Zeichen der Umkehr und Erneuerung.

In diesem Geist der Umkehr und Erneuerung zu denken und entsprechend zu handeln, und in Hinblick auf das Leitwort der diesjährigen MISEREOR-Aktion „Heute schon die Welt verändert?“ mit dem ersten eigenen kleinen Schritt, der eigenen Einsicht und der eigenen Tat die große Welt-Veränderung auf den Weg zu bringen – dazu ermunterte Stadtpfarrer Dieter Zinecker im Bußgottesdienst am Aschermittwoch.

Zusammen mit Diakon Alfred Dobler legte er allen Gottesdienstbesuchern das Aschenkreuz auf, mit den Worten: „Kehr` um und glaub an des Evangelium.“

Pfarrgemeinderatswahl

Die Kandidaten für die PGR-Wahl am 24./25. Februar 2018 stehen fest. Sie wurden in den Sonntagsgottesdiensten am vergangenen Wochenende von dem jeweiligen Zelebranten namentlich genannt und sind auch im aktuellen Pfarrbrief sowie im Schaukasten an der Kirche veröffentlicht.

Folgende 14 Personen bewerben sich um die 12 Sitze im Gesamtpfarrgemeinderat:

  • Martina Altmann, Cham
  • Sabine Beer, Vilzing
  • Wolfgang Brückl, Zifling
  • Isabella Hartl, Cham
  • Adolf Kagerbauer, Haidhäuser
  • Dr. Martin Moro, Michelsdorf
  • Hermann Pommer, Altenmarkt
  • Werner Rösch, Tasching
  • Gunther Schlamminger, Cham
  • Isabelle Simeth, Cham
  • Dr. Richard Straube, Cham
  • Anita Vogl, Cham
  • Rudolf Wutz, Cham
  • Martina Zellner, Vilzing

Die Stimmabgabe ist in den Wahllokalen (Pfarrsaal Cham St. Jakob und Gemeinschaftshaus Vilzing), jeweils vor und nach allen Gottesdiensten am 24. und 25. Februar, oder durch Briefwahl möglich. Briefwahlunterlagen können ab Mittwoch, 14. Februar 2018, im Pfarrbüro von St. Jakob, Kirchplatz 9, 93413 Cham, schriftlich, persönlich oder telefonisch (09971/1241) angefordert werden. Wahlberechtigt ist jeder Katholik, der am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet hat und in der Pfarrei seinen ersten Wohnsitz hat.

„Helau ich wollt es wagen – und ein paar Worte in Reimen sagen…“

So begann die Ansprache nach dem Evangelium und schon war er mittendrin: Kaplan Pater Johannes in seiner Faschingspredigt, die er in den Sonntagsgottesdiensten in der Stadtpfarrei St. Jakob am vergangenen Wochenende zum Besten gegeben hat.

Angetan mit Kopfschmuck und Faschingsorden wusste er auf launige Art so manches zu erzählen, was sie sich im Jahr 2017 in Cham St. Jakob ereignet hat: Pfarrfest, Priesterjubiläum und Primiz – alle großen Feste der Pfarrei brachte er unter anderem nochmals in Erinnerung. Und machte dabei deutlich, dass Kirche, Christsein und Fröhlichsein gut zusammenpassen: „Ein Christ soll Freude verbreiten und Heiterkeit, zeigen Christ sein in unserer Zeit – ist etwas Begeisterndes und nichts Verstaubtes; ja ja so ist es und jetzt glaubt es (…)“.

Die vielen Gläubigen hatten ihre Freude an den selbst erdachten Reimen und spendeten dem Kaplan am Ende reichlich Applaus.

Schöne Erinnerung an das Taufgeschehen

Da ist Leben in der Kirche! Zahlreiche Eltern (Großeltern und Angehörige) mit Täuflingen des Jahres 2017 waren am vergangenen Sonntagnachmittag der Einladung zum Tauferinnerungsgottesdienst in Cham St. Jakob gefolgt, säumten die vorderen Bankreihen und schauten erwartungsvoll dem Kommenden entgegen.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Pater Johannes Bosco und Gemeindereferentin Michaela Maier freuten sich sehr über das Erscheinen und die gemeinsame Feier mit den kleinen Mädchen und Buben, die teils auch ihre Geschwister mitgebracht hatten. In seiner Predigt ließ der Kaplan die Erinnerung an das äußere Geschehen der Taufe nochmals lebendig werden. Ob das Ganze ruhig oder doch ziemlich geräuschvoll abgelaufen sei – was nunmehr wirklich zähle, sei die durch die Taufe zugesprochene Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft der christlichen Kirche und im familiären Kreis die stetige Liebe und Fürsorge, die man seinem Kind schenke.

Anschließend durften die Eltern mit ihren Kindern nach vorne an die Altarstufen kommen, wo ihnen Pfarrer Zinecker die Hände auflegte, der Kaplan die Kinder am Taufbecken segnete und die Gemeindereferentin als kleine Gabe jeweils eine Kinderbibel überreichte. Mit dem Lied „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ endete der Gottesdienst.

Gleich danach ging es ins Pfarrheim zum unterhaltsamen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, bestens vorbereitet vom Team der „Kinderkirche“.

Im Bild: Pfarrer, Kaplan und Gemeindereferentin, zusammen mit den Mitfeiernden des Tauferinnerungsgottesdienstes

Blasiussegen

„Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“ So lauten die Worte bei der Spendung des Blasiussegens, den Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Pater Johannes Bosco (im Bild) zum Ende des abendlichen Gottesdienstes am vergangenen Samstag, gleichzeitig dem Gedenktag des hochgeschätzten Heiligen, in Cham St. Jakob den vielen Gläubigen zusprachen.

Die Kirche erteilt diesen Segen, zurückgehend auf den Heiligen Blasius, Bischof von Sebaste und seit dem späten Mittelalter einer der 14 Nothelfer, zum Schutz gegen Halskrankheiten. Darin kommt das gläubige Vertrauen auf die Heilszusage Gottes zum Ausdruck, gerade auch im Hinblick auf das leibliche Wohlergehen des Menschen.

Fest „Darstellung des Herrn“ gefeiert

Das Fest der Darstellung des Herrn, volkstümlich Mariä Lichtmess genannt, feierten die Gläubigen der Pfarrei St. Jakob am vergangenen Freitagabend. Im Rahmen einer Statio in der Franziskanerkirche segnete Stadtpfarrer Dieter Zinecker (im Bild) die Kerzen, die im Laufe des Jahres an den Altären der Kirche Verwendung finden werden. Anschließend zog man gemeinsam, mit brennenden Kerzen in den Händen und unter Gesängen, in einer Prozession zur Stadtpfarrkirche. Dort wurde in feierlicher Weise die Eucharistie begangen und damit der 40-Tage-Zeitraum nach dem Hochfest von Christi Geburt würdig zum Abschluss gebracht.