Auf den Spuren des heiligen Valentin

Zu einem besonderen Gottesdienst anlässlich des Valentinstages hat Kaplan Alexander Dyadychenko am vergangenen Samstagabend in die Stadtpfarrkirche St. Jakob eingeladen. Landläufig als Tag der Verliebten bekannt, ist der Ursprung im Grunde doch christlicher Natur: Er steht – wie überwiegend vermutet wird – in der Tradition des heiligen Valentin von Rom, der vielen sich liebenden Paaren trotz kaiserlichem Verbot und gegen den erklärten Willen ihrer Eltern zur Ehe verholfen haben soll.

Brennende Kerzen vor dem Altar sorgten schon von Beginn an für die richtige Stimmung unter den vielen Gottesdienstbesuchern. Die musikalischen Akzente im weiteren Verlauf der Messe setzte der Hochzeitschor cantissima samt Streicher, der für jede Gefühlslage etwas zu bieten hatte, von sentimental bis temperamentvoll. Beim ausdrucksstarken „Herr, Du bist mein Leben…“, sangen auch alle Anwesenden gerne mit (siehe auch den Bericht von cantissima).

Kaplan Dyadychenko machte in seiner Predigtansprache deutlich, welch maßgebliche Bedeutung der Macht der Liebe in einer christlichen Gemeinschaft zukomme. „Du bist ein Geschenk“ sei nicht nur Inhalt eines bekannten Liedes. Vielmehr könne und solle dieser positive Zuspruch tunlichst auch Verwendung finden im täglichen Miteinander, zwischen allen möglichen menschlichen Gemeinschaften – ob in der Ehe, im Familien- oder Freundeskreis. Zu kostbar sei die Liebe in einer Beziehung, um sie im Laufe der Zeit einfach einschlafen zu lassen, immer wieder neu belebt müsse sie werden. Auch in den Fürbitten, vorgetragen von Teammitgliedern der „Kinderkirche“, fand diese Botschaft ihren Widerhall.

Mit dem schon erwähnten Lied „Du bist ein Geschenk“ endete der Valentins-Gottesdienst. Ein kleiner Stehempfang im Pfarrheim sorgt schließlich für den unterhaltsamen Ausklang.

Im Bild:
1) Kaplan Alexander Dyadychenko zelebrierte den Gottesdienst zum Valentinstag
2) Der Chor cantissima in voller Aktion

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