Gelebte Ökumene in Cham St.Jakob

Das Reformationsgedächtnisjahr 2017 ist mit zahlreichen Veranstaltungen und Feiern, vielfach auch ökumenischer Art, in großem Rahmen – örtlich, regional und deutschlandweit – begangen worden und sieht nunmehr bereits seinem kalendarischen Ende entgegen. Was bleibt (und auch zuvor schon Bestand hatte), sind die sichtbaren, und gelebten Zeichen der Ökumene vor Ort.

So beispielsweise am vergangenen Sonntagabend in der Chamer St. Jakobskirche, als Dekan Walter Kotschenreuther und Kaplan Pater Johannes Bosco gemeinsam am Altar standen (s. Bild) und mit einem feierlichen Gottesdienst den Auftakt zur diesjährigen Ökumenischen Bibelwoche begingen. Christen beider Konfessionen hatten sich dazu eingefunden.

Die Bibelwoche steht heuer thematisch, mit dem „Hohelied“ als bilderreicher Umschreibung, ganz im Zeichen der Liebe: Der Liebe Gottes zu den Menschen und der Liebe der Menschen untereinander. Dem zugrundeliegenden Bibeltext aus dem 1. Korintherbrief ging der evangelische Dekan in seiner Predigt näher auf die Spur. Viele Anknüpfungspunkte für das Leben eines Christen im Alltag fand er da, insbesondere für das Leben unter Eheleuten: „… Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig … die Liebe hält allem stand …“. Auch die Fürbitten, die Kaplan Pater Johannes Bosco sprach, kündeten vom Geist der Liebe. Das Vater unser und passende Liedklänge „… möge die Straße uns zusammenführen …“, begleitet von Eva Berzl an der Orgel, beschlossen den abendlichen Gottesdienst.

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