Wo Dunkelheit leuchtet

Im bloßen Schein von Kerzen, die den Altar- und Kirchenraum nur mehr schemenhaft wahrnehmen ließen, wurde am vergangenen Dienstag in St. Jakob das abendliche Rorate gefeiert – und umgehend machte sich im Halbdunkel eine besondere Atmosphäre breit, die auch die Besucher gefangen nahm.

Jenseits von dem schwachen äußeren Schein lenkte Zelebrant Kaplan Alexander Dyadychenko (im Bild) den Blick der Mitfeiernden nach innen und machte deutlich, dass nur einer – Gott selbst – das wahre Licht sei, der alles menschliche Leben hell mache, wenn, ja wenn man sich vertrauensvoll darauf einlasse und Herz und Seele öffne. Das nachfolgend angestimmte „Macht hoch die Tür (…)“ ließ diese Frohbotschaft auch im gemeinsamen Gesang zum Ausdruck kommen.

Mit weiteren adventlichen Liedern und meditativen Texten fand der Gottesdienst schließlich seinen besinnlichen Abschluss.

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