Ein Wunder muss her! Nikolausfeier im Kindergarten St. Jakob in Altenmarkt

Mit dem Lied „Ein Wunder muss her“ erzählten die Kinder des Kindergartens St. Jakob in Altenmarkt vom Heiligen Nikolaus, der seine Landsleute in Myra mit dem „Kornwunder“ aus einer schlimmen Hungersnot rettete. Er überredete den Kapitän eines vor der Stadt vor Anker liegenden Schiffes, von dem geladenen Getreide an die hungernden Leute abzugeben. Die Menschen waren gerettet – und das Schiff hatte nicht ein Korn seiner Ladung eingebüßt.

Eine andere Geschichte aus seinem Leben erzählte der Heilige Nikolaus, der unter seiner roten Haube verdächtige Ähnlichkeit mit Pfarrer Dieter Zinnecker hatte, selbst: Es gab in Myra einen Vater mit drei Töchtern. Der Mann war so arm, dass er die Töchter nicht verheiraten konnte und gleichzeitig zu stolz, um Geschenke anzunehmen. Da legte der Heilige Nikolaus eines Nachts drei Säckchen mit Goldmünzen auf das Fenster der armen Familie – die Mädchen konnten heiraten.

Auf dieser Geschichte gründet auch die Tradition, den Kindern jedes Jahr am Namenstag vom Heiligen Nikolaus ein Säcklein zu bringen. Auch wenn die Altenmarkter Kinder ihr „Säcklein“ in diesem Jahr in Form eines Schiffes gebastelt hatten, hatte der Heilige Mann sie selbstverständlich mit reichen Gaben gefüllt.

Aber vorher musste er natürlich noch in sein goldenes Buch schauen, wie sich denn die Kinder im vergangenen Jahr so verhalten hatten. Ein paar Unarten hatte er schon zu beklagen, wie etwa das Petzen oder den mangelnden Eifer beim Aufräumen – aber dafür gab es auch viel Erfreuliches zu berichten: Dass die Großen den Kleinen immer helfen, zum Beispiel, oder dass alle Kinder gerne basteln und singen.

Nachdem sich der Nikolaus wieder verabschiedet hatte, durften die Kinder Stockbrot am Lagerfeuer grillen und der Elternbeirat sorgte mit Bratwurstsemmeln, Punsch und Kuchen für’s leibliche Wohl von Groß und Klein.

Adventliche Feier des Frauenbundes

Mit einer adventlichen Feier hat sich der Frauenbund Cham St. Jakob am vergangenen Donnerstagabend auf Weihnachten eingestimmt. Eine stattliche Zahl von Mitgliedern hatte sich in der Stadtpfarrkirche eingefunden, um miteinander ein Rorate zu feiern, zelebriert von Stadtpfarrer Dieter Zinecker. Eva Berzl an der Orgel sorgte für die musikalische Umrahmung.

In den Fürbitten gedachte man besonders der verstorbenen Zweigvereins-Mitglieder und entzündete Kerzen in diesem und weiteren speziellen Anliegen. Mittels einer Kommunion-Meditation wurde zudem wachgerufen, was es heißt, „im Advent zu leben“.

Nach dem Gottesdienst trafen sich die Frauen im Pfarrheim, um die adventliche Besinnung noch ein wenig nachwirken zu lassen (im Bild). Auch Pfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Pater Johannes Bosco konnte das Vorstandsteam-Mitglied Martina Altmann dazu begrüßen. In gemütlicher Runde, bei Glühwein und Gebäck, klang das Beisammensein am späten Abend aus.

Warten auf den Heiligen Bischof Nikolaus

Das Warten hatte ein Ende. Nach einer längeren Pause schickte die Kolpingsfamilie Cham wieder den heiligen Nikolaus zu den Kindern. Zwei Mitglieder der Kolpingsfamilie und der Vizepräses Pater Johannes Bosco besuchten insgesamt 15 Familien in Cham und erfreuten die Kinder mit ihrem Kommen. Die Kolpingsfamilie legt großen Wert darauf, dass nicht der Weihnachtsmann, sondern der heilige Nikolaus mit Stab und Mitra die Kinder besucht. Dazu gehört dann auch kein „Ho, ho, ho“ sondern ein Segen.

Dieses Jahr waren als Nikolaus unterwegs: Reinhard Lesinski, Andreas Förster und Pater Johannes Bosco. Es machte allen Spaß und die Kinder waren sehr angetan vom Besuch des heiligen Mannes.

Die Kolpingsfamilie Cham wird auch im nächsten Jahr wieder den Nikolaus losschicken und wenn mehr Familien den Service nutzen wollen, lässt sich sicher auch noch ein vierter Nikolaus finden.

Bild: und jetzt zu den Kindern…

Familiengottesdienste im Advent

Die Reihe der Familiengottesdienste im Advent hat am vergangenen Sonntag feierlich begonnen. Das große, von einigen Mitgliedern des vorbereitenden Teams präsentierte Geschenkpaket (im Bild), aufgebaut vor dem Marienaltar, verriet den vielen Gläubigen: Es kündigt sich ein bedeutendes Ereignis an, das Freude und Hoffnung in die Welt bringen wird.

Vorher gilt es allerdings noch einige Vorkehrungen zu treffen: Die Zeit des Advent sinnvoll zu nutzen und sich so

auf die Geburt Christi angemessen vorzubereiten. Das betonte auch der Zelebrant des Gottesdienstes, Stadtpfarrer Dieter Zinecker, und ließ in seiner Predigtansprache die Botschaft aus dem Markus-Evangelium lebendig werden: „Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der (Haus-)Herr kommt …“.

Am kommenden 2. Adventsonntag wird die Familiengottesdienst-Reihe fortgesetzt – und zum Mitfeiern wieder herzlich eingeladen.

 

Adventliche Musik in St. Jakob

Eine stilvolle musikalische Bereicherung hat die Vorabendmesse in Cham St. Jakob am vergangenen Samstag erfahren: Das Duo Uschi Seidl und Christian Volkner aus Rimbach-Thenried (im Bild) gaben mit ihren Instrumenten, Hackbrett und Zither, wohlklingende adventliche Weisen zum Besten, die der Besinnung Raum gaben und gro0en Anklang bei den vielen Gläubigen fanden.

Diese quittierten dann auch mit großem Applaus die herzlichen Dankesworte, die der Zelebrant, Stadtpfarrer Dieter Zinecker, für die gelungene Darbietung am Ende des Gottesdienstes sprach.

Frauentragen

Auch heuer werden in der Pfarrei Cham St. Jakob im Zuge des „Frauentragens“ vier Mutter-Gottes-Statuen von Haus zu Haus getragen und laden in den Wohnungen der Gläubigen zu Andacht und Gebet ein. Stadtpfarrer Dieter Zinecker hat die vier Figuren in der Vorabendmesse am vergangenen Samstag gesegnet und sie an vier Frauen übergeben, die sie im Chamer Stadtgebiet, in Zifling/Brennet, in Altenmarkt und in Michelsdorf weiterreichen werden.

Freude über neue Ministranten

Neue Kräfte haben jetzt die Ministranten der Pfarrei Cham St. Jakob dazugewinnen können: Drei Mädchen und zwei Buben, aus der Schar der letztjährigen Erstkommunionkinder erwachsen, haben sich vor kurzem entschieden, den ehrenvollen Dienst eines Ministranten zu übernehmen.

Am Hochfest Christkönig wurden sie im Rahmen des vormittäglichen Gottesdienstes von Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Pater Johannes Bosco in feierlicher Weise in ihre Tätigkeit eingeführt. Beide Seelsorger waren sehr angetan von der Bereitschaft der fünf „Neuen“, den Kreis der Altardiener zu verstärken und wünschten Ihnen viel Freude an ihrem Engagement und in der Gemeinschaft ihrer „Kollegen“. Auch in seiner Predigt, die zunächst die Frage aufwarf, woran man einen praktizierenden Christen erkenne, wandte sich der Kaplan besonders an die Ministranten. „Gottesdienst“ sei in erster Linie zu begreifen als Dienst Gottes am Menschen und nicht umgekehrt. Als Christ und als Ministrant sei man gefordert, im Geiste des Evangeliums zu leben und zu handeln, und im Mitmenschen immer auch Gott zu sehen: „Was Ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt Ihr mir getan.“ Die älteren Ministranten bat er, ihre Vorbildfunktion im Verhältnis zu den Jüngeren wahrzunehmen und ihnen unterstützend zur Seite zu stehen.

Nach der Predigt durften sich die fünf Kandidaten um den Altar versammeln, um den Segen der Geistlichen zu erhalten und die zuvor gesegneten Ministranten-Kreuze umgehängt zu bekommen. Der Handschlag von Pfarrer, Kaplan und Gemeindereferentin Michaela Maier besiegelte die offizielle Aufnahme und hinterließ freudestrahlende Gesichter, auch bei den Eltern und Angehörigen der Beteiligten. Die Eucharistiefeier beschloss den Gottesdienst.

Gleich im Anschluss traf man sich noch in froher Runde zur weltlichen Feier im Pfarrheim.

Als neue Ministranten (im Vordergrund) wurden begrüßt: Lotte Hader, Valerie Hahn, Benno Lankes, Elisabeth Salzberger und Johannes Schlamminger.

Drei Ministrantinnen aufgenommen

Am Hochfest Christkönig gab es in der Expositurgemeinde St. Laurentius Vilzing Grund zur Freude. Kaplan Pater Johannes Bosco konnte zusammen mit den beiden Oberministrantinnen und vielen weiteren Altardienern Selina Ketterl aus Oberhaid, Emma Reimer aus Vilzing sowie Annalena Reith aus Vilzing in der Schar der Ministranten willkommen heißen. Er begrüßte die drei Neuen mit Handschlag und segnete sie.

In seiner Predigt ging der Geistliche auf die Pflichten eines jeden Christen ein und ermutigte alle Messdiener ihren Dienst auch in Zukunft zuverlässig und mit viel Freude auszuüben.

Mit „Regensburger Sonntagsbibel“ reich beschenkt

Mit einer gelungenen und gehaltvollen Überraschung hat Stadtpfarrer Dieter Zinecker am Ende der vergangenen Sonntagsvorabendmesse aufwarten können: Im Namen von Bischof Rudolf Voderholzer überreichte er ein Exemplar der neu erschienenen „Regensburger Sonntagsbibel“ an Lektor Gunther Schlamminger. Ihm wie allen anderen Lektoren und Lektorinnen in Cham St. Jakob und in allen Pfarreien der Diözese wird mit diesem Geschenk, handsigniert vom Bischof persönlich, „ein herzliches Vergelt`s Gott für den Dienst in der Liturgie“ gesagt.

Die „Regensburger Sonntagsbibel“ präsentiert – wie Pfarrer Zinecker näher erläuterte – die Schrifttexte der Sonn- und Feiertage aller 3 Lesejahre. Vorangestellt werde jeweils das Tagesgebet der Messfeier, ergänzt durch einige Impulsfragen zur persönlichen Aneignung des Bibeltextes. Ein Text von Papst Benedikt XVI erschließe jeweils einen der wichtigsten Verkündigungsinhalte. Was das Buch zur „Regensburger Sonntagsbibel“ macht: Jedem Sonn- und Feiertag ist ein Werk der christlichen Kunst aus dem Bistum Regensburg zugeordnet, entweder aus einer der Kirchen des Bistums, aus einem Museum oder von einem Regensburger Künstler.

Sichtlich erfreut nahm der so Beschenkte das großformatige Buchwerk aus den Händen von Pfarrer Zinecker in Empfang (s. Bild).

Dank an den Cäcilienchor

Jährlich am 22. November wird der Namenstag der Heiligen Cäcilia von Rom, der Patronin der Kirchenmusik, begangen: Ein guter Anlass für den Cäcilienchor von Cham St. Jakob, sich am folgenden Samstag zu einer abendlichen Feier zusammenzufinden und das gesellige Miteinander zu pflegen.

Zuvor allerdings stand die eigentliche Domäne, das gemeinsame Singen, im Blickpunkt:
Der Chor unter Leitung von Eva Berzl umrahmte die Vorabendmesse in St. Jakob mit der Missa brevis in F von Valentin Rathgeber und verlieh dem an diesem Sonntag gefeierten Hochfest Christkönig noch zusätzlich ein festliches Gepräge. Während der Kommunionfeier brachten die Sängerinnen und Sänger auch eine Vertonung des Psalms 100 von Carl Stern zu Gehör. Lebhaft und majestätisch klang es da: „Jauchzet dem Herrn alle Welt. Dient dem Herrn mit Freuden …“ Zum Gloria und zum Glaubensbekenntnis konnten dann auch die vielen Gläubigen miteinstimmen.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker als Hauptzelebrant des Gottesdienstes richtete am Ende herzliche Worte des Dankes „an die Empore“ und sagte den Mitwirkenden ein herzliches Vergelts Gott für ihren wertvollen Dienst und ihre Einsatzbereitschaft das ganze Jahr über.

Im Bild: Die Sängerinnen und Sänger des Cäcilienchores mit Eva Berzl an der Orgel