Herzliches Willkommen für Pater Johannes in Cham St. Jakob

Ein herzliches Willkommen haben die Gläubigen der Pfarrei Cham St. Jakob ihrem neuen Kaplan, Pater Johannes Bosco Florian Ernstberger OPraem bereitet. Zu seinem ersten Gottesdienst am Samstagabend hatten sich viele Mitfeiernde eingefunden, so dass das weite Rund der Stadtpfarrkirche voller Leben war und einen würdigen Rahmen für diesen „Anfangsgottesdienst“ bildete.

„Gut erinnere ich mich an die Diakonenweihe mit Dir hier bei uns in St. Jakob Anfang Dezember 2016“ wandte sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker in seiner Begrüßung gleich zu Beginn an den gebürtigen Weidener. Da schon habe er den damaligen Priesteramts-Kandidaten und jetzigen Kaplan als sehr engagiert und auch humorvoll erlebt, daran könne man jetzt anknüpfen.

Sichtlich erfreut von dieser freundlichen Begrüßung und Vorrede feierte der Neupriester (seine Priesterweihe hat bekanntlich am Pfingstmontag dieses Jahres im Kloster Speinshart stattgefunden) den Gottesdienst mit den Gläubigen, zusammen mit Pfarrer Dieter Zinecker und Gemeindereferentin Michaela Maier am Altar und einer stattlichen Schar von Ministranten im Gefolge. In seiner Predigt machte er sich tiefgreifende Gedanken über „das Profil“ einer Kirchengemeinde und stellte dazu viel Mutmachendes, Nachdenkliches und auch sehr Humorvolles in den Raum. Sein Primizspruch „Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Trauernden“ passte hierbei genau ins Bild.

Ihren feierlichen Abschluss fand die sonntägliche Vorabendmesse mit dem allgemeinen Primizsegen des Kaplans. Noch zuvor hatte ihm Pfarrer Zinecker ein kleines Präsent überreicht und nochmals gute Wünsche mit auf den Weg gegeben.

Nach dem Gottesdienst war beste Gelegenheit zur persönlichen Begegnung mit Pater Johannes im Rahmen eines Stehempfanges im Pfarrsaal, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Im Namen von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat wünschte hier auch Kirchenpflegerin Martina Altmann nochmals alles Gute für die Zukunft und freute sich auf gedeihliche Zusammenarbeit in der Pfarrei.

In Bildern: Impressionen vom Samstagabend

Vilzinger Frauen wallfahren

Vergangenen Sonntag machten sich einige Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Vilzing auf den Weg nach Streicherröhren. Die traditionelle Fußwallfahrt führte die Damen auch in diesem Jahr über Wiesen und Felder zur Wallfahrtskapelle.

Dort wurden sie nach dem zweieinhalbstündigen Marsch bereits von Kaplan Alexander Dyadychenko sowie zahlreichen mit dem Auto nachgekommenen Mitgliedern und Expositurangehörigen empfangen.

Vor dem Gnadenbild der Mutter Gottes beteten alle Anwesenden im Anschluss eine feierliche Marienandacht.

Vilzinger Ministranten bei Schnitzeljagd erfolgreich

Am Donnerstag, den 24. August nahmen vier Ministranten der Expositur St. Laurentius Vilzing an der Veranstaltung „1000-Euro-Minis“ der Raiffeisenbank Chamer Land eG teil. Am Freizeitgelände Quadfeldmühle hatten die Verantwortlichen der Bank eine abenteuerliche Schnitzeljagd vorbereitet. Mithilfe von Geochaching-Geräten mussten die Kinder und Jugendlichen verschiedene Stationen finden, an denen es jeweils eine Frage zu beantworten galt. Entscheidend für den Sieg waren eine schnelle Gesamtbearbeitungszeit und das möglichst fehlerfreie Lösen der Aufgaben.

Mit viel Eifer und Einsatz erreichte die Vilzinger Ministrantentruppe um Kathrin Alt, Simone Holzinger, Moritz Zellner und Andreas Zistler den 2. Platz. Dafür erhielten sie aus den Händen von Vorstand Thomas Koch und Regionaldirektor Thomas Saßl einen Pokal und das Preisgeld in Höhe von 750 Euro, welches nun den Ministranten der Expositur Vilzing zu Gute kommt.

Fotos: Raiffeisenbank Chamer Land eG

Kochen mit Andi

Andreas Förster, Geschäftsführer des Hotel am Regenbogen, dem Kolpinghaus, öffnete am letzten Samstag sieben quirligen Mädchen die Profiküche und kochte mit ihnen zusammen ein leckeres Menü. Da wurden Zucchini für die Tomatensoße geschnippelt, Quark mit Sahne verrührt, Obst klein geschnitten und Putenstreifen angebraten. Und wie Pfannkuchen mit richtigem Schwung von einer Seite auf die andere gedreht werden, wurde auch geübt.

Ein schön gedeckter Tisch gehört ebenfalls zu einem gelungenen Essen, daher lernten die Mädchen Servietten falten und den Tisch eindecken. Getrunken wurde selbst gemachte Limonade. Das Essen schmeckte allen sehr gut und am Tisch gab es viel zu Lachen. Das Menü bestand aus: Gefüllten Pfannkuchen mit kleinem Salatstrauß, Spaghetti mit Zucchini-Tomatensoße und gebratenen Putenstreifen und zum Nachtisch gab es gekühlte Quarkcreme mit frischen Früchten.

Und was folgt nach einem guten Essen? Ja, das Spülen und Aufräumen. Die Mädchen machten sich ohne Murren ans Aufräumen und ruck zuck war alles sauber und die Geschirrspülmaschine gefüllt. Zum Abschluss bekamen die Mädchen eine Urkunde und die Kochmütze durften sie ebenfalls mit nach Hause nehmen.

Im Bild:
Zusammen mit Andreas Förster: Eva Ochenmeier, Magdalena Schierer, Isabella und Madeline Traut, Finja Knop, Senlina Bauer und Julia Lehneis

Anmerkung:
Die Eltern und Kinder waren mit einem Bild und der Veröffentlichung einverstanden

Gelungene Verabschiedung für Kaplan Alexander Dyadychenko

Einen fulminanten Abschied bereitete die Pfarrgemeinde von Cham St. Jakob ihrem scheidenden Kaplan Alexander Dyadychenko am vergangenen Sonntag.

Zahlreiche Mitfeiernde hatten sich dazu in der 10.30-Uhr-Messe eingefunden und konnten sich gleich zu Beginn über das klangvolle Blasmusik-Spiel der Feierabend-Musikanten freuen. Der Kaplan als Hauptzelebrant, mit Neupriester Stefan Hackenspiel, Diakon Alfred Dobler, Gemeindereferentin Michaela Maier und vielen Ministranten an der Seite, freute sich seinerseits über das volle Gotteshaus und durfte dann im weiteren Verlauf des Vormittags viele überraschende Momente erleben.

Gemeindereferentin Maier hatte die Predigt übernommen und fand gefühlvolle Worte des Dankes und der guten Wünsche für die Zukunft des Seelsorgers an seinem nächsten Wirkungsort. Dem schlossen sich die Mitglieder des Familiengottesdienst-Teams an und hatten viele kleine Präsente dabei, die den (mitgelieferten) Geschenkekorb schnell füllten.

Kirchenpflegerin Martina Altmann, die im Namen des urlaubsbedingt abwesenden Stadtpfarrers Dieter Zinecker sowie der Gremien von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat sprach, hatte ihre Abschiedsworte in die Form eines Gedichts gefasst, das in heiterer Form viel Erlebtes und Erfahrenes der vergangenen drei Kaplansjahre Dyadychenkos widerspiegelte.

Auch die Ministranten hatten keine Mühe und Anstrengung gescheut, um ihrem Kaplan einen unvergesslichen Abschied zu bereiten. Sie hatten eine Collage, bebildert mit schönen gemeinsamen Erlebnissen, angefertigt und überreichten diese mit einem herzlichen Vergelts Gott.

Noch zuvor war der zukünftige Pfarrer von Rötz – Heinrichskirchen selbst an den Ambo getreten und hatte seine Zeit in Cham St. Jakob nochmals Revue passieren lassen. Vieles habe er da erleben und erfahren dürfen, was für ihn selbst ungemein interessant, bereichernd und wertvoll gewesen sei, was ihn im Leben vorangebracht habe. Er werde es dauerhaft in guter Erinnerung und in seinem Herzen bewahren – und „ein Stück davon wird immer hier bei euch in Cham bleiben“.

„Großer Gott, wir loben dich…“ hieß es musikalisch nach dem Schlusssegen, ohne dass dies schon das Ende des Abschiedsprogramms bedeutet hätte. Das Familiengottesdienst-Team hatte viele bunte Luftballons vorbereitet, die -bestückt mit lauter guten Wünschen für Kaplan Dyadychenko – am Kirchenportal an die Gottesdienstbesucher verteilt und gen Himmel geschickt wurden. Anschließend war im benachbarten Pfarrsaal für alle noch beste Gelegenheit, im persönlichen Gespräch vom Kaplan Abschied zu nehmen und ihm Gutes für die Zukunft zu wünschen.

Abschied vom Kindergarten: Altenmarkter Vorschulkinder feiern

Nicht mit einer, sondern gleich mit zwei Abschiedsfeiern wurden die Vorschulkinder des Kindergartens St. Jakob in Altenmarkt in ihren neuen Lebensabschnitt verabschiedet: Zuerst fand der traditionelle Vorschulkinderausflug mit anschließender Übernachtung im Kindergarten statt. Morgens starteten die künftigen Schüler in den Dino-Park nach Denkendorf, wo die Jungen und Mädchen eine Reise durch die Erdgeschichte von der Urzeit bis zur Erdneuzeit machten. Dabei trafen sie auf Dinosaurier, Archäopteryxe und auf Höhlenmenschen und durften sich nach einer Stärkung im Waldbiergarten auf dem Abenteuerspielplatz austoben.

Wieder zu Hause im Kindergarten erfrischten sich die Kinder im Planschbecken, während die Erzieherinnen schon Lagerfeuer und Grill für den Abend vorbereiteten. Dazu schloss sich zur Freude der Kinder auch das Geburtstagskind des Tages, Kaplan Alexander Dyadychenko, gerne an. Eine Nachtwanderung und eine ausgelassene „Kinderdisco“ in der Turnhalle sorgte für die nötige Müdigkeit bei den Kindern, so dass schließlich auch der Letzte gerne in seinen Schlafsack kroch. Nach einem gemütlichen Frühstück konnten die Eltern ihre Schützlinge wieder in Empfang nehmen.

Am Mittwoch kamen Pfarrer Dieter Zinnecker und Neupriester Stefan Hackenspiel nach Altenmarkt, um den Vorschulkindern ihren geistlichen Segen mit auf den Weg zu geben. In der Andacht verglichen die Erzieherinnen die vor den Kindern liegende Schulzeit mit einer Schifffahrt über ruhige, manchmal aber wohl auch stürmische Gewässer und baten Gott um seinen Beistand für die Reise. Stefan Hackenspiel spendete jedem Schulanfänger den Primizsegen und Pfarrer Zinnecker überreichte ein Kreuz als Andenken an die Kindergartenzeit – und als ständige Erinnerung daran, dass Gott auch auf rauer See immer da ist und weiterhilft.

Nach der Andacht las Stephanie Paa eine im Auftrag ihres Sohnes verfasste Geschichte über zwei Eulenkinder, die langsam flügge werden und den Wald und die Welt dahinter erkunden wollen; Von den Eltern der künftigen Schulkinder gab es ein herzliches Dankeschön und Geschenke für die Erzieherinnen und der Elternbeirat bedankte sich ebenfalls mit kleinen Präsenten bei der ausscheidenden Erzieherin Julia Gogeißl und der Berufspraktikantin Linda Ederer.

Feiern im Lichte des Kirchenpatrons

Patrozinium, Pfarrfest und das Silberne Priesterjubiläum von Pfarrer Dieter Zinecker sorgten am Sonntag für Hochstimmung in der Pfarrei St. Jakob. Viele Pfarrangehörige und zahlreiche Gäste aus Nah und Fern hatten sich zu den Feierlichkeiten eingefunden und waren sichtlich angetan von dem Dargebotenen.

So konnte sich der Stadtpfarrer schon in seinen Begrüßungsworten über ein volles Gotteshaus freuen, die Anwesenheit der Mitzelebranten, Pfarrer i. R. Benedikt Rucker, Kaplan Alexander Dyadychenko, Neupriester Stefan Hackenspiel, Diakon Alfred Dobler, Gemeindereferentin Michaela Maier und zahlreicher Ministranten tat ein Übriges. „Die Gemeinschaft der Gläubigen, das ist unser Reichtum“ stellte er fest. Mit dem Hl. Jakobus als Patron des Aufbruchs und des Vorangehens wisse man sich gemeinsam in guter Obhut.

In seiner Predigt erzählte Zinecker von einem diesjährigen Aufenthalt in Israel, zusammen mit Kollegen seiner Priesterweihe. Eine besondere Stätte bereits seiner Studentenzeit vor 30 Jahren habe es ihm besonders angetan, auch um dort Messfeier zu halten: Tabgha am See Genesareth, „ein kleines Paradies“. Dort habe er damals die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten genossen, die sich, ohne Ansehen ihrer israelischen oder palästinensischen Herkunft, um Behinderte gekümmert hätten; dort habe er das Evangelium vor Augen gehabt, das an diesem Ort lokalisiert werde: Jesus gibt den Menschen gute Worte, mehr noch: Er lehrt sie und gibt ihnen ein neues Denken, er erfüllt Seele, Geist – und mit 5 Broten und 2 Fischen auch die leiblichen Bedürfnisse. Tabgha als eine Kraftquelle, „ein Ort, an dem die Eucharistie zuhause ist“ – Eucharistie in einem weiten Sinn: „Freiheit, kein Zwang, Weite, Zuwendung zu den anderen, den Hilfsbedürftigen, ein Berührungspunkt mit Gott. – All das gehört zu Eucharistie in jeder Feier der Gegenwart Gottes in unserem Leben. Und das brauchen wir, ich – Sie, Groß Und Klein: Ich brauche eine Zeit, einen Ort, eine Idee, wo ich mich ausrichten kann, wo ich menschliche und geistliche Heimat spüre …“.

Nach der Predigt wurde Eucharistie gefeiert, zusammen mit den Besuchern der Kinderkirche. Für den Priesterjubilar hatten Gemeindereferentin Michaela Maier und Kirchenpflegerin Martina Altmann noch vor dem Schlusssegen überraschende Momente parat: Eine Reihe von Kommunionkindern gratulierte anhand heiterer Verse zu 25 Jahren priesterlichen Wirkens, Maier und Altmann überreichten mit herzlichen Worten des Dankes das Geschenk der Pfarrei, ein Priestergewand. Am Ende des feierlichen Gottesdienstes vereinten sich alle Stimmen zum Tedeum, nachdem zuvor der Kirchenchor unter Leitung von Eva Berzl musikalische Akzente gesetzt hatte.

Dass sich die Chamer Pfarrei auch auf das weltliche Feiern gut versteht, stellte sie beim anschließenden Pfarrfest unter Beweis. Schnell füllten sich die Plätze auf dem Freigelände beim Hotel am Regenbogen (Kolpinghaus), und die heitere Besucherschar fand sich zur angeregten Unterhaltung zusammen. Pfarrer Zinecker konnte sich vieler weiterer Gratulanten, Glückwünsche und Geschenke erfreuen. Für das leibliche Wohl war rundum gesorgt. Die Einsatzkräfte an Essensausgabe, Grill und Zapfhahn waren hilfreich zur Stelle, ebenso die Bedienungen und Küchenhelferinnen. Auch alle Kaffee- und Kuchenliebhaber kamen dank vieler Kuchenspenden auf ihre Kosten. Die musikalische Umrahmung lag in den Händen von Engelbert Eckert. Ein Lied steuerten auch die Mitglieder verschiedener Gremien der Pfarrei bei und sangen ihrem Pfarrer ein auf ihn gemünztes „Wer glaubt, ist nie allein …“. Eine Laudatio für den Silberjubilar in Gedichtform trug Martina Altmann vor und Christoph Zistler bedankte sich für die Expositur für das harmonische Zusammenwirken.

Am Spätnachmittag klang das Fest, ein großes Gemeinschaftserlebnis für alle Beteiligten, langsam aus.

Im Bild: Impressionen von Patrozinium, Pfarrfest und Priesterjubiläum

Christsein heißt Gesalbtsein

Voller Leben präsentierte sich die Chamer Stadtpfarrkirche, prächtig geschmückt mit vielen leuchtenden Sonnenblumen, am vergangenen Samstagvormittag: 43 junge Christen aus St. Jakob und Vilzing St. Laurentius durften an diesem Tag das heilige Sakrament der Firmung empfangen.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker freute sich mit ihnen über das große Ereignis und betonte in seinen Eingangsworten die weitreichende Bedeutung des Sakraments für ein Leben in christlichem Glauben. Herzlich begrüßte er als Firmspender Domkapitular emerit. Peter Hubbauer aus Regensburg, dazu als Mitzelebranten Kaplan Alexander Dyadychenko, Neupriester Stefan Hackenspiel und Diakon Alfred Dobler. Sein besonderer Gruß galt auch den Paten und Angehörigen und den weiteren Gläubigen, die das Gotteshaus füllten.

Der Domkapitular bedankte sich umgehend für das freundliche Willkommen und fand seinerseits mit froh gestimmten, einfühlenden Worten von Beginn an Zugang zu den Firmbewerbern. In seiner Predigt führte er ihnen anhand von einleuchtenden Beispielen und in bildreicher Sprache vor Augen, welche Bewandtnis es mit dem Siegel des Heiligen Geistes auf sich habe, dass es signalisieren solle: „Du bist Eigentum Gottes, er nimmt dein Leben in die Hand“.

Der geistliche Würdenträger richtete seine Botschaft nicht nur an die Firmlinge, sondern an alle Anwesenden: „Zeigen Sie, dass der Glaube Ihnen etwas bedeutet – zum Beispiel ganz einfach damit, indem Sie mit Ihrem Kind ein Gebet sprechen.“ Das gute Vorbild der Eltern oder Erzieher sei es ja oft, das den Einzelnen den entscheidenden Schritt hin zu einem gläubigen Christsein machen lasse.

Nach der Predigt erneuerten die Firmlinge ihr Taufversprechen. Und schließlich durften sie alle den feierlichen Akt erleben. Mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Hl. Geist“ wurde jedem Einzelnen, begleitet von seinem Paten, durch den Domkapitular das Firmsakrament gespendet, wurde jeder mit heiligem Öl gesalbt. Viele persönliche Worte fand Hubbauer beim Gang durch die Reihen und hielt ganz unkompliziert Zwiesprache mit den Jugendlichen. „Atme in uns, Heiliger Geist…“ sang dazu der Jugendchor unter Leitung von Eva Berzl und erfüllte das weite Rund der Jakobskirche. Die vielen Gläubigen stimmten sichtlich gerne mit ein. Nach den Fürbitten wurde die Eucharistie in feierlicher Form begangen.

Am Ende des Gottesdienstes stand der Dank der Jugendlichen an ihren Firmspender und die vielen hilfreichen Personen, die ihnen in der Zeit der Vorbereitung und am Festtag intensiv zur Seite standen. „Großer Gott, wir loben dich…“ setzte schließlich den Schlussakkord.

Im Bild: Die Firmlinge von St. Jakob und Vilzing St. Laurentius mit Domkapitular emerit. Peter Hubbauer, Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Alexander Ddyadychenko, Neupriester Stefan Hackenspiel und Diakon Alfred Dobler

Kindergarten St. Jakob besucht Altenmarkter Feuerwehr

Das Thema Feuerwehr beschäftigte die Kinder des Kindergartens St. Jakob, Altenmarkt, nun schon eine ganze Weile. In den Gruppen hatten sie viel über die Aufgaben der Feuerwehr gelernt. Auch welche Nummer man im Notfall wählen und welche Informationen man dann genau weitergeben muss, wussten die Kinder bereits.

Höhepunkt der Brandschutzerziehung aber war die Wanderung zum Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Altenmarkt, wo sich gleich vier Mann Zeit genommen hatten, um den Kindern die Ausrüstung zu zeigen und ihre Fragen zu beantworten.

Die Kinder staunten, als das Tor aufging und das Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn aus dem Gerätehaus gefahren wurde. Die Kleinen durften natürlich auch einmal „probesitzen“. Probieren durften sie auch einen Helm und einen Anzug, während Kommandant Markus Fischer an einem seiner Kollegen sogar eine komplette und ganz schön gruselig aussehende Atemschutzausrüstung demonstrierte.

Das Highlight aber war, als die Kinder selber „löschen“ durften: Dazu war eine Hausattrappe aufgestellt, aus deren Dach die Flammen züngelten. Wurden die mit dem Wasserstrahl aus dem Feuerwehrschlauch getroffen, klappten sie nach hinten weg – gelöscht!

Die Kinder bedankten sich beim Kommandanten Markus Fischer und seinen Kollegen Johannes Frey, Roland Ring und Jakob Pommer für den tollen und informativen Ausflug mit einem Feuerwehrlied.

Lesen Sie auch den Bericht der Feuerwehr Altenmarkt über den Besuch der Kindergartenkinder.

Schüßlersalze als Türöffner für die Zellen

Schüßlersalze als Türöffner für die Zellen. Das lernten die Teilnehmer beim Themenabend der Kolpingsfamilie Cham mit Apotheker Roland Gruber. Keine Wundermittel werden versprochen, aber Hilfe bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern.

Der Arzt Willmar Schwabe aus Oldenburg machte Ende des 19. Jahrhunderts eine revolutionäre Entdeckung. Er konnte nachweisen, dass der menschliche Körper aus Zellen besteht. Er stellte fest, dass Mineralsalze die Selbstheilungskräfte aktivieren und dass es zwölf Salze sind, die der Körper braucht. Sind die Zellen mit diesen zwölf Mineralsalzen optimal versorgt, verschwinden viele Funktionsstörungen und Beschwerden, so Dr. Schüßler.

Heute trauen viele Menschen den naturkundlichen Heilmitteln mehr, als der Chemie. Die Schüßlersalze ersetzen keinen Arztbesuch und keine wichtige Medikamententherapie, aber sie können die Zellen der Menschen wieder ins Gleichgewicht bringen. Die Teilnehmer hatte meist schon Schüßlersalze angewendet und konnten von ihren Erfahrungen erzählen. Es gab einen regen Informationsaustausch mit dem Referenten. Interessant war die Aussage, dass die geschmacksneutralen Tabletten oder Globuli plötzlich ganz süß schmeckten, ein Zeichen, dass der Körper das angewendete Mineralsalz benötige. Mehr Informationen sind bei Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg nachzulesen. Einer Expertin, wenn es um die Schüßler Salze geht.

Ein herzliches Danke sagte Gabriele Dahlmann dem Referenten für diesen interessanten Abend.

Bild Roland Gruber und Gabriele Dahlmann