Der Mai ist in besonderer Weise der Monat der Jungfrau Maria. Wir ehren die Muttergottes durch besondere Andachten und Gebete.

Die erste Maiandacht feiern wir am Dienstag, 01. Mai 2018, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakob. In der Pfarrkirche feiern wir dann an jedem Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils um 19 Uhr Maiandacht. Wir laden zur Mitfeier der Maiandachten ganz herzlich ein.

Cham St. Jakob
Dienstag, 01.05.2018, 19 Uhr
Mittwoch, 02.05.2018, 19 Uhr
Freitag, 04.05.2018, 19 Uhr

Maiandachten in den Kapellen

Altenmarkt
Freitag, 04.05. 2018, 19 Uhr
Sonntag, 06.05.2018, 19 Uhr

Altenstadt
Donnerstag, 03.05.2018, 19 Uhr

Michelsdorf
Sonntag, 06.05.2018, 19 Uhr

Janahof
Donnerstag, 03.05.2018, 19 Uhr

Tasching
Sonntag. 06.05.2018, 19.30 Uhr

Zifling
Freitag, 04.05.2018, 19 Uhr
Sonntag, 06.05.2018, 19 Uhr

Über „Yoga für Kinder“ sprach Trainerin Kathrin Eheberg beim Elternabend im Kindergarten St. Jakob in Altenmarkt. Die Eltern waren mit ganz verschiedenen Erwartungen zu diesem Abend gekommen – einige kannten Yoga aus eigener Erfahrung, andere hatten gar keine klare Vorstellung von Yoga und einige waren sogar ein wenig skeptisch, ob Yoga überhaupt für Kindergartenkinder geeignet sei.

Aber alle waren grundsätzlich interessiert an der entspannenden Wirkung von Yoga. Denn – und da waren sich alle einig – sogar die Kindergartenkinder sind heute bereits viel (Termin-)Stress und Reizüberflutung ausgesetzt, so dass Entspannung, Beruhigung und „Runterkommen“ allen gut täte.

Kathrin Eheberg ging ganz individuell auf die von den Eltern angesprochenen Aspekte ein. Dabei war ihr wichtig zu betonen, dass Yoga viel mehr als eine Sportart ist. Es handelt sich um eine das ganze Leben umfassende Philosophie, die sich auf 5 verschiedenen Säulen aufbaut. Die „Körperarbeit“ ist nur eine davon, aber natürlich gerade für Kinder die greifbarste.

Eine kindgerechte Aufbereitung der Übungen und der Spaß an der Sache sind dabei natürlich am wichtigsten. So bekommen Übungen oft lustige Phantasienamen oder werden in eine Geschichte verpackt. Und wenn die Kinder wirklich einmal zu aufgeregt sind, dann ist Kathrin Eheberg, selbst Mama eines Kindergarten-Buben, flexibel genug, um auch spontan darauf einzugehen und ihr Programm den Bedürfnissen der Kinder anzupassen: „Man muss die Kinder dort abholen, wo sie gerade sind. Da hilft es nicht, starr an einem vorher gefassten Plan festzuhalten!“ Die aktuelle Situation und die Laune der Kinder geben also vor, was in einer Stunde gemacht wird.

Gesundheitliche Bedenken zerstreute die Trainerin mit rund 20 Jahren Yoga-Erfahrung überzeugt: „Wenn Erwachsene zum Yoga kommen, dann haben Sie meistens schon eine Vorschädigung. Bei Kindern ist das anders – da muss man noch nichts korrigieren. Und gleichzeitig sind sie natürlich auch noch viel beweglicher als Erwachsene. Daher ist es – im Gegensatz zum Erwachsenen-Yoga! – nicht so wichtig, dass Kinder eine Übung völlig korrekt ausführen. Sie sollen ihren Körper wahrnehmen und entdecken, welche Bewegungen möglich sind und ihnen am Ende guttun! Durch die Bewegung erfahren sie Entspannung – und das ist einer der Kernpunkte im Yoga.

Einen Yoga-Schnuppertermin für die Altenmarkter Kindergarten-Kinder wird es voraussichtlich Ende Mai geben. Kindergartenleiterin Andrea Niebauer bedankte sich für den interessanten Abend mit einem kleinen Präsent.

3 ½ Jahre sind vergangen, seit Pfarrer Thomas Rey aus der Kirchengemeinde Cham St. Jakob/Schweiz, Kanton Zug, zum letzten Mal im hiesigen Cham St. Jakob zu Gast war, jetzt hat es ein frohes Wiedersehen gegeben: Am vergangenen Samstag und Sonntag standen die beiden Chamer Pfarrer Thomas Rey und Dieter Zinecker gemeinsam am Altar (im Bild) und feierten mit den Gläubigen vor Ort die Sonntagsgottesdienste.

Die Kreisstädter waren hierzu zahlreich erschienen und konnten sich insbesondere an den aussagekräftigen Worten Reys in seiner Predigt erfreuen. Der Geistliche seinerseits zeigte sich sehr angetan von der ihm erwiesenen Gastfreundschaft, fand gleich problemlos Kontakt zu den Pfarrangehörigen, und auch am Frühlingskonzert der Chamer Kolpingmusik nahm er gerne teil.

Bereits für das kommende Jahr 2019 stellte er am Ende seines Aufenthalts ein weiteres Zusammentreffen in Aussicht. So konnte man sich nach einem erfüllten Wochenende in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen voneinander verabschieden.

Vergangenen Samstag machten sich am „Tag der offenen Klöster“ zahlreiche Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Vilzing sowie weitere Expositurangehörige zusammen mit Kaplan Pater Johannes Bosco auf den Weg in dessen Heimatkloster Speinshart, welches inmitten von Wiesen und Feldern gelegen ist.

Dort erwartete die Reisegruppe neben der gemeinsamen Messfeier und einem reichhaltigen Mittagessen im nahegelegenen Schlammersdorf eine informative Führung durch die erst kürzlich renovierte Prämonstratenserklosteranlage. Hierbei erwies sich der Geistliche als versierter Reiseführer, der die Gäste mit seinen bau- und ordensgeschichtlichen Erläuterungen zu beeindrucken wusste. Besonders begeistert zeigten sich die Besucher von der barocken Klosterkirche und dem gepflegten Obstgarten.

Bei Kaffee und Kuchen sowie vielen interessanten Gesprächen fand der Ausflug schließlich seinen Abschluss.

Anfang der Woche machten sich Marianne Zistler und Monika Zistler vom Frauen- und Mütterverein Vilzing auf den Weg nach Bad Kötzting ins Krankenhaus St. Josef. Dort trafen sie sich auf der Palliativstation mit Brigitte Ertl, der Geschäftsführerin des Fördervereins „Palliativstation im Landkreis Cham am Krankenhaus Bad Kötzting e.V.“, sowie Vertreterinnen des Stationspersonals und überreichten ihnen eine Spende in Höhe von 750 Euro.

Ertl erläuterte den beiden Vilzinger Damen die Aufgaben und Tätigkeiten des Vereins und versicherte ihnen, dass das Geld, welches aus dem diesjährigen Verkauf von selbstgebastelten Palmbuschen und Osterkerzen stammt, bestens angelegt sei und als Zuschuss für die Anschaffung eines Venensuchgeräts, eines speziellen Ultraschallgeräts sowie für die Musiktherapie verwendet wird.

Bildunterschrift: Marianne Zistler und Monika Zistler überreichten die Spende an die Vertreterinnen des Fördervereins und der Station.

Sobald ihre Musik – stimmlich und instrumental – den Kirchenraum mächtig erfüllt, kommt Vieles in Schwingung: Es entfaltet sich die ganze Strahlkraft und Dynamik von Neuem Geistlichen Liedgut, und umgehend spürbar wird die Freude bei den Zuhörern, daran teilzuhaben. Lebhaft und lebendig, wie ihr Name schon nahelegt, präsentierte sich die seit mehr als zwei Jahrzehnten wohlbekannte Musikgruppe VIVACE unter ihrem Leiter, Thomas A. Gruber aus Rimbach, auch diesmal beim Sonntags-Vorabendgottesdienst in Cham St. Jakob.

Mehr oder minder regelmäßig sind sie hier zu Gast – und begeistern die Gläubigen mit ihrem reichhaltigen und harmonisch aufeinander abgestimmten Repertoire immer wieder aufs Neue. Auch Zelebrant Stadtpfarrer Dieter Zinecker (s. Bild) freute sich sehr über die musikalische Bereicherung des Gottesdienstes und sagte dem 18-köpfigen Ensemble am Ende ein herzliches Vergelts Gott, verbunden mit dem Wunsch auf ein baldiges Wiedersehen und -hören. Mit großem Applaus wurde VIVACE schließlich verabschiedet.

Volles Haus – gute Stimmung: Der „Bayerische Abend“ der Ministranten von St. Jakob kam bestens an bei den vielen Pfarrangehörigen, Ministranten-Eltern und zahlreichen weiteren Besuchern, die sich am vergangenen Samstagabend im Pfarrheim eingefunden hatten (s. Bild).

Die Jugendlichen hatten, zusammen mit Kaplan Pater Johannes Bosco, im Vorfeld alles gut geplant und vorbereitet, um ihre Gäste zu verwöhnen. Diese konnten sich an bayerischen Spezialitäten, serviert von vielen freundlichen Ministranten, und einem üppigen Küchenbuffet gütlich tun. Rege Unterhaltung wurde an den vielen Tischen gepflegt, auch Stadtpfarrer Dieter Zinecker und der Kaplan waren gefragte Gesprächspartner.

Zu vorgerückter Stunde sorgte eine Filmeinspielung der Marke Eigenbau, garniert mit (schwarzem) Humor, für Hochstimmung im Saal: „Auf den Spuren unseres Kaplans im Kloster Speinshart“ könnte wohl die Umschreibung lauten. Ob der gelungene „Bayerische Abend“ tatsächlich zur Abendstunde endete oder eher später, ist nicht überliefert.

Kaum war die Dämmerung hereingebrochen über den Karsamstag, strahlte verheißungsvolles Licht vor den Stufen zur St. Jakobskirche: Entfacht wurde dort das Osterfeuer, von Stadtpfarrer Dieter Zinecker gesegnet und die Osterkerze daran entzündet. „Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen!“ kündete es feierlich. Damit war – nach 40-tägiger Fastenzeit – das große Ziel erreicht: Ostern durfte voller Freude in der Osternacht begangen werden – und gerade noch fassen konnte das Gotteshaus die vielen Gläubigen, die sich versammelt hatten, um in stimmungsvoller Atmosphäre das Ereignis in Lichtfeier, Wortgottesdienst, Taufe und Eucharistie mitzuerleben.

„Lumen Christi“ sang der Stadtpfarrer in dreifacher Folge zum Einzug durch das Dunkel der Kirche und geleitete die Osterkerze zum Altar, deren Licht durch die Ministrantenschar allen Mitfeiernden weitergereicht wurde. Gemeindereferentin Michaela Maier ließ das Osterlob warm erklingen, das in seinen Versen das Ostergeheimnis auf wunderbare Weise preist: „O wahrhaft selige Nacht, die Himmel und Erde versöhnt, die Gott und Menschen verbindet“. Der Wortgottesdienst schloss sich an, mit den alttestamentarischen Lesungen, den Antwortpsalmen von Kantorin Eva Berzl, dem Osterhalleluja unter festlichem Geläut aller Kirchenglocken, und dem Markus-Evangelium: „… Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden (…)“.

In seiner Festpredigt spannte Pfarrer Zinecker einen Bogen, ausgehend von dem alle Zeit und Raum überdauernden Ostergeschehen hin zum Denken und Handeln des modernen Menschen. Das Neuzeitliche machte er fest am „Welttag der Datensicherung“, dem world backup day, der seit 2011 am 31.03. jeden Jahres begangen werde und dazu mahne, alle wichtigen persönlichen Daten der Vergangenheit und Gegenwart digital abzusichern für alle Zeit. Einen solchen Sicherungsvorgang für den persönlichen Glauben beinhalte auch das Geschehen der Osternacht: „In beeindruckenden gottesdienstlichen Zeichen halten wir uns vor Augen, was „Glaube“ bedeutet, welche Geschichte er hat.“ Das gehe gemäß den biblischen Lesungen zurück bis zum Ursprung, als Gott die Welt schuf, und bis zum damaligen bahnbrechenden Ereignis: Der Auferstehung Jesu von den Toten als erster aller Menschen. Es setze sich fort in unser Heute und Morgen. „Seitdem glauben, hoffen, bangen wir: Auch wir werden auferstehen (…). Backup Osternacht: Glaube, Hoffnung und Liebe zählen, bleiben, haben Gewicht – auf der Welt und über die Welt hinaus. Ich überlege, was brauche ich in Zukunft, was darf nicht verloren gehen. (…) So vieles sagt mir die Osternacht: Gott handelt und wirkt in diese Welt und in meinem Leben. Er öffnet mir einen Horizont, den ich mir noch nicht vorstellen kann. In Christus hat das Wort Heil und Erlösung eine neue Qualität bekommen: Wir sind nicht mehr für den Tod bestimmt, sondern für das Leben; nicht mehr für das Grab in der Erde, sondern für den Himmel. Wer diese Nacht kennt, hat das Wesen des Christentums begriffen“.

Nach der Predigt durfte sich die Pfarrgemeinde über die Taufe von Lotte Andrea Groitl freuen und erneuerte das eigene Taufversprechen. Österliche Feststimmung kam auch im kräftigen Gesang, begleitet von Eva Berzl an der Orgel, immer wieder zum Ausdruck: „Der Heiland erstand. Der Heiland erstand!“. In der Eucharistie wurde schließlich zum Festmahl des auferstandenen Herrn geladen, bevor der Ostersegen und die Segnung der Osterspeisen die nächtliche Feier beschlossen.

Am Ende richtete Pfarrer Zinecker ein herzliches Vergelts Gott an alle Beteiligten und ein „Frohes Ostern“, im Namen auch von Kaplan, Diakon und Gemeindereferentin, an alle Gottesdienstbesucher, bekräftigt noch durch einen persönlichen Ostergruß an den Kirchenportalen, der gerne erwidert wurde.

Im Bild
– Am Osterfeuer wurde die Osterkerze entzündet
– Feier der Auferstehung im Lichtschein
– „Frohe Ostern!“ wünschte der Pfarrer den Gläubigen am Kirchenportal
– Neues christliches Leben für Lotte Andrea Groitl

Den Leidensweg Jesu nachempfinden – das wollten auch heuer viele Angehörige der Pfarrei Cham St. Jakob, zusammen mit weiteren Gläubigen. Am frühen Vormittag des Karfreitags versammelten sie sich zur Kreuzweg-Andacht am Kalvarienberg und beteten in einem langen Zug die 14 Stationen hinauf (s. Bild).

Angeführt wurden sie von Zelebrant Kaplan Pater Johannes Bosco, Ministranten mit dem Kreuz begleiteten ihn. „O Haupt voll Blut und Wunden …“ erklang es vielstimmig auf dem Weg, zum Gedenken an Jesu Kreuz und Leid. Bald war mit der 14. Station der Vorplatz zum Bergkirchlein erreicht, und vor der Kreuzigungsgruppe betete man gemeinsam das Vater unser.

Zum Abschluss dankte der Kaplan für das intensive Mitfeiern in Gebet und Gesang und entließ die Gläubigen mit seinem Segen.

Des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedachten auch heuer am Palmsonntag, dem Beginn der Heiligen Woche, viele Pfarrangehörige in St. Jakob, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Zu vormittäglicher Stunde hatten sie sich im Innenhof der Gerhardinger Realschule versammelt, wo sie von Kaplan Pater Johanne Bosco zur feierlichen Statio, gesanglich begleitet vom Kirchenchor, begrüßt wurden. Der Geistliche segnete die Palmzweige – Symbol des Lebens und des Sieges – und die Palmbuschen der Gläubigen, durch sein Weihegebet und das Besprengen mit Weihwasser, und verkündete das Markus-Evangelium: „… Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, … Hosanna in der Höhe!“

Gleich im Anschluss reihten sich alle ein in den langen Zug der Palmprozession zur Stadtpfarrkirche, angeführt von den Ministranten mit dem festlich geschmückten Prozessionskreuz. Unterwegs wurden mächtige Liedrufe angestimmt: „Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit …“.

In der Pfarrkirche stand schließlich die szenisch aufbereitete Verkündung der Leidensgeschichte durch einige Kommunionkinder und die Feier der Eucharistie im Mittelpunkt. Zum gemeinsamen Gebet des Vaterunsers stießen auch die Besucher der Kinderkirche, angeführt von Stadtpfarrer Dieter Zinecker, vom Pfarrheim zu den versammelten Gläubigen hinzu, so dass eine große Gemeinschaft aller Generationen vereint war. „“Christus Sieger, Christus König“ haben wir heute gefeiert und wollen gemeinsam diese „Heilige Woche“ feiern“ freute sich der Kaplan in den Schlussworten und dankte allen Beteiligten für ihr Mitfeiern. Mit seinem Segen endete der Palmsonntags-Gottesdienst.

Im Bild: Die Palmweihe unter freiem Himmel / der mächtige Zug der Palmprozession / szenische Darstellung der Passion in der Stadtpfarrkirche