Mit einer wunderschönen „Open-Air-Andacht“ nahmen die Kinder und Erzieherinnen im Kindergarten St. Jakob in Altenmarkt Abschied von den diesjährigen Vorschulkindern. Während der Andacht brachte jeder der künftigen Erstklässler eine Filzfigur nach vorne und nannten ihren Namen. Pfarrer Dieter Zinecker verabschiedete die Schützlinge mit einem Segen, den allerbesten Wünschen für den weiteren Lebensweg und einem Umhängekreuz aus Edelstahl als Erinnerungsgeschenk.

Anschließend ging es nur ein paar Meter weiter, zum neu erweiterten Klettergerüst des Kindergartens. Dort nahm Pfarrer Zinecker den Scheck mit dem finanziellen Beitrag des Elternbeirats in Höhe von 1.000 Euro von Angela Weiß entgegen und weihte das neue Spielgerät, das von den Kindern sogleich mit Begeisterung erobert wurde.

Hoch her ging es beim Besuch der Polizei im Kindergarten St. Jakob in Altenmarkt. Die „Großen“, die ab September Schulkinder sein werden, haben von POK Walter Dendorfer wichtige Hinweise zur Sicherheit auf dem Schulweg erhalten. Dazu gab es unter anderem einen kurzen Film und einen Test.

In der Zwischenzeit lernten die kleineren Schützlinge von seiner Kollegin, Frau Bauer, einiges über die vielfältigen Aufgaben der Polizei und warum die Polizei ein „Freund und Helfer“ ist. Sie durften sich das Polizeiauto ganz genau ansehen, sich hineinsetzen und sogar die Sirene ausprobieren. Auch die Ausrüstung – von Waffen über Feuerlöscher, Besen und Schutzwesten – wurde einer genauen Untersuchung unterzogen. So gehört sogar ein Teddy zur Ausstattung im Polizeiauto – zum Beispiel für verängstigte Kinder, die sich verlaufen haben.

Die Handschellen waren ein besonderes Highlight für die Kinder, vor allem, als ihre Kindergartenleiterin Andrea Niebauer damit „festgenommen“ wurde. Zum Glück hatten die beiden Beamten den passenden Schlüssel dazu, so dass sie die Erzieherin zur Erleichterung ihrer Schützlinge auch wieder befreien konnten.

Bei bestem Ausflugswetter kamen am Samstag die Schützlinge des Kindergartens St. Jakob in Altenmarkt zusammen, um gemeinsam mit ihren Eltern, Geschwistern oder Großeltern nach St. Englmar zu fahren. Dort genossen Große und Kleine am Egidi-Buckel das umfassende Freizeitangebot mit zahlreichen Spiel- und Fahrmöglichkeiten.

Ganz besonders Mutige wagten sich in die Achterbahn „Vogelwuida Sepp“ oder die äußerst steile Freefall-Rutsche. Alle anderen hatten an der Sommerrodelbahn, den Bumper-Booten, den vielen Sandbaggern oder auf dem großen Wasserspielplatz genau so viel Freude.

Mit der Geschichte von der Schildkröte Fridolin eröffneten die Kinder des Kindergartens St. Jakob in Altenmarkt am Samstag ihr diesjähriges Sommerfest.

In Liedern und Tänzen zeigten die Kleinen, wie Fridolin nach seinem Winterschlaf durch den Farbengarten wandert und plötzlich feststellt, dass alle anderen Tiere wunderschöne bunte Farben tragen, während er selber nur einen gewöhnlichen braunen Panzer trägt. Er beneidet die gelben Küken, die blauen Vögel, die rot-schwarzen Marienkäfer, die grünen Frösche und den lilafarbenen Schmetterling – doch wo er auch fragt, kein anderes Tier ist bereit, seine Farbe mit ihm zu teilen.

Am Ende stellt er fest, dass er das auch gar nicht nötig hat: beim zweiten Blick auf seinen Panzer sieht er kein gewöhnliches braun mehr, sondern erkennt, dass dieser ohnehin schon in allen Farben des Regenbogens schillert. So stellt er schließlich zufrieden fest: Wenn man auch oft meint, man wäre gerne ein anderer – jeder ist gut so wie er ist und es ist schön, dass die Welt so bunt ist.

Mit einem Regenbogen, dem Farbenlied und einer gemeinsamen Verbeugung beendeten die Kinder ihre Vorstellung unter großem Applaus der Zuschauer.

Anschließend versorgte der Elternbeirat mit tatkräftiger Unterstützung des FC Untertraubenbach die Gäste mit Gegrilltem und einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und Torten und man konnte – bei trockenem Wetter – im großen Garten zusammen sitzen, während sich die Kinder durch verschiedene Stationen spielen konnten.

Auch die Tombola, die dank der Sachspenden zahlreicher Unternehmen aus der Region mit attraktiven Preisen lockte, war ein Höhepunkt für Eltern und Kinder.

Dass Zähneputzen zum täglichen Pflichtprogramm gehört, das wissen die Kinder des Kindergartens St. Jakob in Altenmarkt schon lange. Warum das so wichtig ist – und wie man’s richtig macht, das erklärte ihnen der Chamer Zahnarzt Dr. med. dent. Thomas Frisch bei seinem Besuch in Altenmarkt.

Er erzählte den Kindern, dass beim Essen im Mund Säuren entstehen. Insbesondere Zucker, also jede Art von Süßigkeit, hinterlässt viel Säure und die wiederum macht die Zähne kaputt. Das zeigte er ganz anschaulich mit Hilfe eines großen Styroporzahns, auf den er ein wenig Säure tropfen ließ, welche gleich ein großes Loch in den Zahn brannte. Dabei verriet Dr. Frisch den Kindern sein persönliches Geheimnis: Er mag selber gerne Süßigkeiten! Nur eben nicht zu oft und wenn möglich mit anschließendem Zähneputzen. Auch Wasser mögen die Bakterien – im Gegensatz zu Limo oder Saft – nicht so gerne.

Dann durften Kinder und Erzieherinnen mit dem mitgebrachten „Krokodil-Patienten“ Zahnarzt spielen und selber einmal bohren. Und schließlich wurden noch gemeinsam die Kinderzähne geputzt, und zwar richtig: Die KAI-Regel (Kauflächen, Außenseiten, Innenseiten) stellt sicher, dass man auch nichts vergisst und am Ende wirklich saubere Zähne aus dem Kindermund lachen.

Freudestrahlende Gesichter empfingen Thomas und Michael Eiser vom Dimpfl-Stammtisch im Altenmarkter Kindergarten – kein Wunder, sie hatten ja auch etwas Tolles mitgebracht! Die beiden, früher selbst einmal Schützlinge von Kindergartenleiterin Andrea Niebauer und ihren Kolleginnen, überreichten den Kindern vierhundert Euro.

Das Geld ist der Erlös des traditionellen Preisherzlns im Gasthaus Dimpfl in Altenmarkt, das in diesem Jahr bereits zum 32. Mal stattgefunden hatte.

Was die Kinder mit ihrem „Geldpreis“ machen werden, ist auf jeden Fall schon klar: Da der alte Fernseher und DVD-Player nicht mehr funktionieren, wird mit dieser Spende und einer weiteren von der Firma Kappenberger & Braun in Höhe von 500,- Euro ein neues „Kindergartenkino“ angeschafft – worauf sich die Kleinen schon sehr freuen. Sie verabschiedeten die beiden Stammtisch-Vertreter mit einem lauten „DANKESCHÖN“.

Von Dienstag, 26.01., bis Donnerstag, 28.01., können Eltern ihre Kinder im Kindergarten St. Jakob, Altenmarkt für das nächste Kindergartenjahr (2016/17) anmelden, und zwar jeweils in der Zeit von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr. Wer zu den angegebenen Zeiten nicht persönlich vorbei kommen kann, kann unter 09971/3310 mit Kindergartenleiterin Andrea Niebauer einen alternativen Termin vereinbaren.

In Altenmarkt werden derzeit gut 70 Kinder ab zweieinhalb Jahren in drei Gruppen betreut. Neben den hellen, freundlichen Gruppenräumen ist vor allem der große Garten ein Highlight für die Kinder. Auch ein täglich frisch zubereitetes Mittagessen gehört zum Angebot.

Die aktuellen Betreuungszeiten sind von 7:30 Uhr bis 14:30 Uhr, könnten sich aber bei entsprechendem Bedarf auch verlängern.

Mehr Informationen zur Konzeption des Kindergartens und viele Fotos findet man unter Katholischer Kindergarten St. Jakob in Cham-Altenmarkt.

Die Kinder der Mäuse-, Drachen- und Elefantengruppe freuen sich schon auf ihre neuen Spielkameraden!

Im Kindergarten St. Jakob in Altenmarkt gab es Anlass einen runden Geburtstag zu feiern. An der Reihe war diesmal nicht eines der Kinder, sondern die wirklich langjährige Erzieherin und Leiterin der Drachengruppe Frau Berta Braun. Sie feierte ihren 60. Geburtstag. Dazu gab es im Kindergarten eine extra für sie ausgerichtete Geburtstagsfeier, selbstverständlich zusammen mit allen Kindern.

Die Kinder hatten ein neu gedichtetes Lied einstudiert und durften alle eine schöne Blume überreichen. Als Geschenk hatten sie ein Bild aus Handabdrücken gebastelt und von den Kolleginnen und dem Elternbeirat gab es natürlich auch Präsente.

Liebe Berta Braun, wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen alles Gute zu Ihrem runden Geburtstag!

Zahlreiche Kinder hatten sich mit ihren Eltern im Garten des Altenmarkter Kindergartens zur Nikolausfeier eingefunden. Zum Glück ließ der Heilige Mann nicht lange auf sich warten. Die Kinder begrüßten ihn mit dem Lied „Heute ist ein Fest in unsrem Haus, heute kommt zu uns der Nikolaus“ und erzählten im Schattenspiel „Nikolaus und die drei Säcke“ eine Legende von der großen Güte des Bischofs: Er beschenkte eine arme Familie in drei aufeinanderfolgenden Nächten mit drei Säcken voll Essen, Kleidung und schließlich Schuhen.

Auch den Altenmarkter Kindern hatte der Nikolaus Geschenke in ihre selbstgebastelten Säckchen gefüllt. Aber auch Lob und ein wenig Tadel verteilte er. So stand in seinem goldenen Buch, dass die Kinder manchmal doch recht unordentlich waren – mit der Kleidung, die überall herumgeworfen wird, genauso wie mit den Bastelsachen. Und dass immer gleich gepetzt würde – statt die Dinge untereinander zu regeln. Auch das Drängeln in der Turnhalle und das Laufen in den Gängen will der Nikolaus im nächsten Jahr lieber nicht mehr sehen.

Natürlich gab es auch Gutes über die Kinder zu sagen: So freute es den Bischof ganz besonders, dass die Großen oft den Kleinen helfen – beim Anziehen zum Beispiel. Und dass alle immer recht brav Brotzeit machen und gut miteinander teilen.

Die Kinder verabschiedeten den Heiligen Nikolaus mit einem Lied und feierten anschließend seinen Namenstag weiter mit Punsch, Würstl und Selbstgebackenem.

Sehr informativ, aber gleichzeitig unterhaltsam war der Elternabend des Kindergarten St. Jakob in Altenmarkt. Diplom-Sozialpädagogin Nicola Sinz von der Erziehungsberatungsstelle in Cham war als Referentin zum Thema „Freiheit in Grenzen“ eingeladen. Vor dem eigentlichen Vortrag nutzte sie die Gelegenheit, die Arbeit der Erziehungsberatungsstelle vorzustellen – auch in der Hoffnung, mögliche Hemmschwellen abzubauen: Dort erhalten alle Eltern und Kinder kostenlose und vertrauliche Beratung. Das Beratungsangebot ist dabei so umfassend wie die Lebenssituationen unterschiedlich sind: Durchschlafprobleme, schreiende Babys, Essstörungen, der Start in den Kindergarten oder auch typische Pubertätsprobleme sind nur einige mögliche Anlässe, den Rat der Fachkräfte zu suchen.
Auch der eigentliche Vortrag „Freiheit in Grenzen“, basierend auf einem Konzept von LMU-Professor Klaus A. Schneewind, behandelt ein Thema, mit dem sich alle Erziehenden konfrontiert sehen: Wie viele Regeln gebe ich meinem Kind und wie setze ich sie sinnvoll durch?

Aus den Erfahrungen mit autoritären und anti-autoritären Erziehungsstilen in der Vergangenheit resultiert der heute übliche „autoritative“ Erziehungsstil: Eltern geben dem Kind emotionale Zuwendung, aber gleichzeitig geben sie auch klare Spielregeln vor. Ziel ist es, die Eigenständigkeit des Kindes zu fördern und nicht als überfürsorgliche „Helikoptereltern“ alles zu reglementieren. Gleichzeitig darf man aber das Kind auch nicht überfordern. Kinder wissen schließlich nicht von Geburt an, was „gut und böse“ ist, sie müssen Wertesysteme erst lernen. Grenzen oder Regeln geben dabei Orientierung und Sicherheit.

Anschließend zeigte Frau Sinz ein Praxisbeispiel in Form eines kurzen Films. Die lebhafte Diskussion im Anschluss machte deutlich, dass alle Eltern die Szene – ein typischer Trotzanfall eines Kleinkindes – selbst von zu Hause kennen. Und während der Film eine ideale Lösung vorschlägt, waren sich doch alle einig, dass es in der Realität leider oft schwierig ist, eine solche Situation „perfekt“ zu lösen und gleichzeitig sowohl das Kind wieder zu beruhigen als auch konsequent die Einhaltung der Regeln einzufordern. Das sei auch ganz normal, betonte Frau Sinz. Wichtig sei eben, dass man sich immer wieder das Idealbild vor Augen halte und versuche, sich dem anzunähern.

Der Vorsitzende des Elternbeirats, Bernhard Jakob, Kindergartenleiterin Andrea Niebauer bedankten sich für den kurzweiligen Abend mit einem kleinen Präsent.