Michael Heller führte durch vergangene Jahre. Sogar Enrico Caruso war zu hören und etwas ganz besonderes: Die Origianlstimme von Otto von Bismarck.

Für manche gab es schöne Erinnerungen an die eigene Kindheit oder an die gute Stube der Großeltern und den darin stehenden Rundfunkgeräten. Ein Besuch lohnt sich für alt und jung.

Das Warten hatte ein Ende. Nach einer längeren Pause schickte die Kolpingsfamilie Cham wieder den heiligen Nikolaus zu den Kindern. Zwei Mitglieder der Kolpingsfamilie und der Vizepräses Pater Johannes Bosco besuchten insgesamt 15 Familien in Cham und erfreuten die Kinder mit ihrem Kommen. Die Kolpingsfamilie legt großen Wert darauf, dass nicht der Weihnachtsmann, sondern der heilige Nikolaus mit Stab und Mitra die Kinder besucht. Dazu gehört dann auch kein „Ho, ho, ho“ sondern ein Segen.

Dieses Jahr waren als Nikolaus unterwegs: Reinhard Lesinski, Andreas Förster und Pater Johannes Bosco. Es machte allen Spaß und die Kinder waren sehr angetan vom Besuch des heiligen Mannes.

Die Kolpingsfamilie Cham wird auch im nächsten Jahr wieder den Nikolaus losschicken und wenn mehr Familien den Service nutzen wollen, lässt sich sicher auch noch ein vierter Nikolaus finden.

Bild: und jetzt zu den Kindern…

Der Frauenstammtisch der Kolpingsfamilie Cham machte am Samstag morgen Frühstückspause im Café Waffel in Miltach. Besonders an diesem Treffen war, dass die Männer mit eingeladen waren. Drei Männer trauten sich zur Frauenrunde und wurden herzlich aufgenommen. Vielleicht wird das ja einmal im Jahr ein festes Treffen zusammen mit den Männern und vielleicht trauen sich beim nächsten Mal mehr Männer mit zu kommen. Der Frauenstammtisch trifft sich wieder am Donnerstag, 9.11 um 19.30 Uhr im Kolpinghaus

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Frauen des Frauenstammtischs der Kolpingsfamilie Cham mit mutigen Männern

Sehr gut besucht war am Montag Abend die Fotopräsentation „Wir, die Kolpingsfamilie Cham“ von Elke Lesinski. Die Bilder zeigten, humorvoll zusammen gestellt und präsentiert, die Aktivitäten der Kolpingsfamilie Cham in letzten Jahr bis um Ausflug in das Wallfahrtsmuseum. Die Präsentation zeigte deutlich: die Kolpingsfamilie Cham lebt, ist aktiv und dabei sein macht Spaß. Wer Lust hat mitzumachen ist herzlich eingeladen, denn das Programm verspicht noch viele kurzweilige und interessante Aktivitäten.

Gabriele Dahlmann dankte Elke Lesinski mit einem kleinen Geschenk und der herzliche Applaus war das Sahnehäubchen obendrauf.

Die Kolpingsfamilie lädt ein zu einer Schnuppermitgliedschaft für ein Jahr. Wer mag, kann sich bei der Vorsitzenden Gabriele Dahlmann melden. Tel. (09974) 903070 oder Gabriele-dahlmann@t-online.de

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Dahlmann dankt Elke Lesinski für die kurzweilige Fotopräsentation

Die Kolpingsfamilie besuchte das Wallfahrtsmuseum in Neukirchen beim Heiligen Blut. Vieles gab es dabei zu entdecken. Besonders interessant war die Ausstellung der Marionetten aus Böhmen.

Im Anschluss ging es nach Eschlkam in den Gasthof zur Post, dort war bei strahlendem Herbstwetter eine kleine Brotzeit auf der Terrasse möglich. Gut gelaunt ging es mit Paul am Steuer wieder zurück nach Cham.

Klangfarben für die Ohren gab es am vergangenen Montag bei Orgelkonzert in der Kirche St. Jakob. Die Kolpingsfamilie Cham hatte dazu den Organisten Hajo Maier engagiert. Trotz einer Veranstaltung im Langhaussaal fanden erstaunlich viele Besucher den Weg in die Kirche. Hajo Maier konzertierte gerne auf der Eisenbarthorgel, denn er schätzt deren Klangvielfahlt und die gute Atmosphäre in der Kirche.

Gabriele Dahlmann moderierte das Konzert, in dem sie über die gespielten Werke und die Komponisten Interessantes zu berichten hatte. Das Konzert begann mit dem „Vater der Musik“, wie Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) oft genannt wird. Er spielte die „Toccata d-moll BWV 565 und dazu die Fuge dorisch BWV 538“, eine ungewöhnliche Aufführungsform, aber hörenswert. Drei Choralbearbeitungen Bachs folgten. „Wer nur den lieben Gott lässt walten, BWV 686; Aus tefer Not schrei ich zu dir BWV 659; Nun komm, der Heiden Heiland BWV 659, waren zu hören. Bach war ein großer Choralbearbeiter, für einige hatte er gleich mehrere Bearbeitungen geschrieben. Ihm folgten die Komponisten Dietrich Buxtehude (1637 – 1707) mit Toccata und Fuge F-Dur BuXVW 156, es war zu seiner Zeit ein richtiges Muss für Organisten, diesen Komponisten und Organisten in der Marienkirche Lübeck zu hören und sich von ihm inspiriern zu lassen. Nicolaus Bruhns (1665 – 1697) war ein Schüler Buxtehudes und wurde von diesem sehr geschätzt. Bruhns war ein musikalisches Multitalent, er spielte in Husum ab und an gleichzeitig Geige und an der Orgel mit dem Pedal den Bass und sang dazu. In der an diesem Abend gespielten Komposition Praeludium und Fuge e-moll, ist dieses „Geigen“ deutlich zu hören. Mit Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) Praeludium G-dur op 37, das an die Lieder ohne Worte erinnert, ging der erste Teil „Paradiesisch“ – sanft zu Ende.

Hajo Maier ist bekannt und geschätzt für seine ausdrucksstarken Improvisationen. An diesem Abend hatte er drei Stücke auf den Programm, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. „Danse macabre“ erinnerte an tanzende Skelette. Heiter und doch makaber, ungewöhnlich. Tänze aus dem Zwischenreich – mal sanft, mal wild durch einander wirbelnd. „Elegie“ ein harmonische Reise durch die wunderschöne Welt der Töne und Rhythmen. „Apokalypse 2017“ beendete den Abend. Dissonanzen, enge Akkorde symbolisierten das Ende der bekannten Welt. Immer wieder aus der Ferne die Chororgel, die einen versöhnlichen Aspekt in das Wüten der Winde, Feuer und Erdbeben brachten. Die Orgel erklang am Ende im Generaltutti, mit allen Sub-und Superkoppeln Die Klänge füllten den Kirchenraum, waren fast körperlich zu spüren. Vor dem anhaltenden Beifall war erst einmal Luftholen angesagt. Das Konzert war ein Erlebnis für Herz und Ohr.

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Hajo Maier an der Eisenbarth Orgel in St. Jakob

Selbst der strömende Regen hielt die fleißigen Helfer der Kolpingsfamilie Cham am Samstag nicht ab, im Stadtgebiet und den Nebengemeinden Altkleider und Altpapier einzusammeln. Die Bevölkerung war gut dabei und hatte in den Kleiderschränken nach nicht mehr passender Kleidung gesucht und das Altpapier gleich mit herausgelegt.

Dieses Mal ging die Sammlung problemlos über die Bühne, denn die Gespräche mit den ebenfalls Sammelnden räumte im Voraus Missverständnisse aus. Für die Helfer gab es an der Sammelstation Getränke, Brezen und Würstel. Da war der Regen schnell vergessen.

Regen? Na und… die Kolpingsfamilie Cham hatte zu ihrem Grillfest ins Kolpinghaus eingeladen. Die Tage zuvor waren warm und sonnig, aber am Freitag regnete es und es war herbstlich kühl. Kurzerhand wurde aus dem Grillfest ein Fest zum Herbstbeginn. Das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Bei guten Essen und herbstlichem Zwiebelkuchen wurde der Sommer verabschiedet.

Juliane und Karl sorgten mit Akkordeon und Gitarre für gute Laune und schnell sangen alle mit und das Wunschkonzert brachte auch alte bayerische Weisen zu Gehör. Der Abend war ein guter Beginn der Herbst und Winter Saison der Kolpingsfamilie Cham.

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Die beiden Musikanten erfreuen beim Herbstfest der KFC

Andreas Förster, Geschäftsführer des Hotel am Regenbogen, dem Kolpinghaus, öffnete am letzten Samstag sieben quirligen Mädchen die Profiküche und kochte mit ihnen zusammen ein leckeres Menü. Da wurden Zucchini für die Tomatensoße geschnippelt, Quark mit Sahne verrührt, Obst klein geschnitten und Putenstreifen angebraten. Und wie Pfannkuchen mit richtigem Schwung von einer Seite auf die andere gedreht werden, wurde auch geübt.

Ein schön gedeckter Tisch gehört ebenfalls zu einem gelungenen Essen, daher lernten die Mädchen Servietten falten und den Tisch eindecken. Getrunken wurde selbst gemachte Limonade. Das Essen schmeckte allen sehr gut und am Tisch gab es viel zu Lachen. Das Menü bestand aus: Gefüllten Pfannkuchen mit kleinem Salatstrauß, Spaghetti mit Zucchini-Tomatensoße und gebratenen Putenstreifen und zum Nachtisch gab es gekühlte Quarkcreme mit frischen Früchten.

Und was folgt nach einem guten Essen? Ja, das Spülen und Aufräumen. Die Mädchen machten sich ohne Murren ans Aufräumen und ruck zuck war alles sauber und die Geschirrspülmaschine gefüllt. Zum Abschluss bekamen die Mädchen eine Urkunde und die Kochmütze durften sie ebenfalls mit nach Hause nehmen.

Im Bild:
Zusammen mit Andreas Förster: Eva Ochenmeier, Magdalena Schierer, Isabella und Madeline Traut, Finja Knop, Senlina Bauer und Julia Lehneis

Anmerkung:
Die Eltern und Kinder waren mit einem Bild und der Veröffentlichung einverstanden