Die Chamer waren vom Hundertwasserturm und dem Areal der Brauerei Kuchlbauer begeistert.

Die Kolpingsfamilie Cham machte am Sonntag, 18. Oktober einen Ausflug nach Abensberg. Viele, auch Nichtmitglieder, hatten sich zuvor angemeldet, denn nicht nur die Kuchlbauer Brauerei lockte die Ausflügler, sondern vor allem der Hundertwasserturm.

Dieser Turm ist eines der letzten konzipierten Bauwerke des österreichischen Künstlers Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser, mit bürgerlichem Namen Friedrich Stowasser. Er starb im Februar 2000. Seine Faxe, die er nach Abensberg zum Turmbau schickte, sind bei der Führung durch die Brauerei zu betrachten.

Geplant und bearbeitet wurde der Turmbau vom Architekten Peter Pelikan, der im Sinne Hundertwassers arbeitete. Die Kolpingsfamilie Cham war von den Kunstwerken in der Brauerei und dem Turm begeistert. Gerade die Farben und Formen hatten es auch den mitgereisten Kindern sehr angetan, gab es doch auch für sie eine Menge zu entdecken und lustige Zwerge waren ein Hingucker für Groß und Klein.

Auf der Rückfahrt war die Stimmung im Bus – nicht zuletzt wegen der lustigen Beiträge – richtig heiter. Der Ausflug machte Lust, bald wieder eine gemeinsame Reise zu unternehmen und zeigte auch, dass die Kolpingsfamilie eine schöne Gemeinschaft ist.

Dr. Markus Lemberger appeliert an Unternehmer und Gesellschaft, Potenziale nicht länger brach liegen zu lassen.

Der demografische Wandel und die damit verbundenen Aufgaben und Chancen standen beim Themenabend der Kolpingsfamilie am Montag, 12. Oktober im Kolpinghaus im Blickpunkt. Referent Dr. Markus Lemberger, Regionalmanager und Demografiebeauftragter des Landkreises, zeigte anhand von Daten, deren Auswertung und Prognosen, dass es nicht „fünf vor zwölf“, sondern längst „zwölf Uhr“ sei. Jetzt müsse gehandelt werden, so Lemberger.

Es gelte, fitte und hochmotivierte Senioren ins wirtschaftliche und gesellschaftliche Geschehen mit einzubeziehen, denn die Gesellschaft könne deren Potenzial nicht brach liegen lassen. Es gehe um ein Umdenken: Ältere Mitarbeiter sollten ein produktiver Punkt für die Wirtschaft sein.

Die Bevölkerung werde nun einmal immer älter, sei aber auch gleichzeitig gesundheitlich meist gut beieinander. Aus dem Landkreis mit dem Rücken zum Eisernen Vorhang ist ein „Mittendrin“ geworden, dieser sei weltweit wettbewerbsfähig. Interessant ist auch das loyale Verhältnis der Arbeitnehmer zu ihren Arbeitsstätten. Dabei nehmen die Arbeitnehmer immer mehr Arbeitsweg zu den Unternehmen auf sich.

Schon während des Vortrages entstand eine rege Diskussion, und es wurden viele Fragen gestellt, aber auch Lösungsansätze angesprochen. Reinhold Harasim, Seniorenbeauftragter der Stadt Cham, konnte aus seiner Erfahrung berichten.

Dass das Thema im Landkreis nicht „unter ferner“ laufe, zeigte sich darin, dass der Moderator des Abends, Klaus Peter Bucher, auf den 25. November in der Rodinger Stadthalle hinwies: An diesem Mittwoch wird ein Abend für Unternehmer stattfinden. Es geht darum, den demografischen Wandel als Chance zu sehen und zu nutzen. Es werden an diesem Abend Referenten aus Politik und Wirtschaft da sein, unter anderem Dr. Franz Georg Strauß vom Deutschen Demografie Campus.

„Es muss jetzt gehandelt werden“, waren sich Lemberger und Bucher schließlich einig. Abwarten könne sich eine alternde Gesellschaft nicht leisten, wenn alle in Zukunft angemessen leben wollten.

Pfarrer Kazimierz Pajor berichtet bei der Kolpingsfamilie über seine ganz besondere Pilgerreise. Am Montag, 21. September, nahm Kazimierz Pajor die Kolpingsfamilie und viele Besucher mit auf seine Pilgerreise mit dem Fahrrad nach Rom.

Es ist jetzt zwei Jahre her, dass er sich nach einer Herzoperation auf diese Reise begab. Ganz schön mutig – fanden die Zuhörer. Aber Pajor versicherte, es ginge ihm während der Reise gut – sicher auch mit Hilfe des Reisesegens im Redemptoristen Kloster Cham.

Der Pfarrer und sein Navi: Anschaulich und lebhaft schilderte er seine Erlebnisse auf der 1250 Kilometer langen Radltour. Er erzählte von seinen Erlebnissen mit dem Navigationsgerät – es schickte ihn schon sehr abenteuerliche Strecken und zwang ihn, Sehenswürdigkeiten anzuschauen, die er lieber nicht angesteuert hätte. Daher schaltete er es auch immer wieder ab. Nur manchmal war es richtig gut, so Pajor: Um durch die Städte zu kommen, sei es echt wertvoll, berichtete er.

Panne am Petersplatz: Auf seiner Pilgerradltour erlebte er auch immer wieder interessante Begegnungen. Er hatte sich vorgenommen, auf alle Fälle bis Innsbruck zu strampeln und dort dann zu entscheiden, ob er weiter machen würde. In Innsbruck ging es ihm so gut, dass der Fahrt nach Rom nichts mehr im Wege stand. Er machte sich nach jedem Tag Notizen über das Erlebte, so entstand ein kleines Fahrtenbuch. Viele Fotos wurden gemacht und zeigten die schönen Landschaften und Städte.

Ohne eine einzige Panne oder einem Platten kam Pajor in Rom an. Aber auf dem Petersplatz erwischte es ihn dann: kleine, stachelige Baumfrüchte bohrten sich in sein Hinterrad, so dass auch sein Flickversuch nichts nutzte. Aber da hatte er ja schon sein Ziel erreicht.

Die Kolpingsfamilie Cham besichtigte am 18. September das INUS Gesundheitshaus. Die zahlreiche Beteiligung zeigte das große Interesse. Dr. Robert Straube, selbst Mitglied der Kolpingsfamilie Cham und Leiter des Zentrums für Apherese und Hämofiltration im Gesundheitshaus, führte durch die Räume und erklärte ausführlich die Möglichkeiten, die eine Blutwäsche bietet. Gerade hier wurden die meisten Fragen gestellt, die bestens von Straube beantwortet wurden.

Stefan Janosch, Leiter der Reha-Abteilung zeigte die Behandlungs- und Trainingsräume. Hierbei betonte er, dass der Patient ganz individuell auf seine Vorerkrankung und Operation das Training zusammen gestellt bekomme.

Auch ein Raum für Rehasport steht zur Verfügung. Rehasport sei ein entscheidender Punkt für die Erhaltung der beruflichen Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität. Es begann mit drei Gruppen, heute sind es 17. Die Gruppenzeiten sind so belegt, dass auch ein Schichtarbeiter nicht darauf verzichten muss. Das Bewegungsbad ist ein wichtiger Bestandteil und hat in Bezug auf Energie Vorbildcharakter.

Manch ein Besucher überlegte sich, ob er nicht in Zukunft auch mal etwas mehr für seine Fitness tun werde.

Die Kolpingsfamilie Cham hat zum Familienausflug am Sonntag, den 8. August, eingeladen. Die Fahrt ging in den Tiergarten nach Straubing.
Die Fahrt war für die Mitfahrenden kostenlos, um Spenden wurde gebeten.

 

Die Kolpingsfamilie bekam Vorgeschmack auf den Advent
Summerfeeling – und dennoch schwelgen die Mitglieder der Kolpingsfamilie Cham in weihnachtlichen Gefühlen. Am Donnerstag Nachmittag besuchten sie die Adventskalender-Experten, die Firma CD Lux in Wilting.
Adventskalender kennt ja jeder, aber, was es da alles rundherum gibt, erfuhren die Teilnehmer von Margit Weber, Leiterin des Betriebsmanagements. Die Besucher konnten in der hauseigenen Druckerei die Entstehung eines Kalenders beobachten. Mit moderner Laserdruckmaschine kommen die interessantesten Motive auf Karton und in einer alten Heidelberger Druck- und Stanzmaschine werden die „Fensterchen“, hinter denen sich die süßen Überraschungen verstecken, ausgestanzt. Die Motive, die von den Kunden gewünscht werden, kreieren die kreativen Köpfe der Firma.
Noch waren die Hallen relativ leer, denn die Produktion geht erst in den nächsten Wochen los. Weber erzählte den interessierten Gästen die Geschichte, wie es überhaupt zu der „Erfindung“ Adventskalender gekommen ist. Zum Schluss besichtigte die Kolpingsfamilie die hellen und farblich interessanten Büroräume in der ersten Etage. Zum Verkosten gab es feine Schokolade, die Adventskalender so beliebt macht.
Interessant war es auch zu hören, dass mit diesem Nischenangebot ein Umsatz von gut acht Millionen Euro erreicht wurde und das Unternehmen erfolgreich auf dem Markt seinen Platz hat. In den nächsten Tagen wird eine Fertigungsmaschine für Standardkalender geliefert. Sie erleichtert die Arbeit und lässt Raum für ausgefallene Ideen mit viel Handarbeit.
Am Samstag, 9. Mai war es wieder soweit. Die Kolpingsfamilie Cham startete ihre Altkleider-Sammelaktion.
Viele fleißige Helfer waren dem Aufruf gefolgt und beteiligten sich an der Aktion für den guten Zweck.
In diesem Frühjahr kam eine Menge an Sammelgut zusammen. Zum Glück spielte auch das Wetter mit, so blieben Spenden und Helfer an diesem Tag trocken.
Ben Kerschberger war wieder für die Organisation der Sammlung zuständig.

Alle Mitglieder der Kolpingsfamilie und alle Vereine und Gruppen beider Pfarreien, deren Angehörige sowie alle faschingsbegeisterten Mtbürger waren herzlich zum Kolpingball eingeladen. Unter dem Motto „Tanz unter dem Sternenhimmel“ wurde eine rauschende Ballnacht mit Maskenprämierung und Prinzengarde gefeiert.

Richtig rund ging es am Samstagabend beim Ball der Kolpingsfamilie Cham. Zu Musik des Duo Torries, Robert und Konrad wurde ausgiebig das Tanzbein geschwungen. Es wurde gewalzert, Polkagetanzt, aber auch ein bisschen was zum Näherrücken war dabei. Kaplan Alex Dyadychenko hatte einen kleinen Sketch vorbereitet. Dabei ging es um eine Prüfung. Der Prüfling war nicht besonders helle, so war selbst die Frage, was für ihn wichtiger sei, die Sonne oder der Mond, eine schwierige. Seine Antwort: Der Mond, den der erhelle ja die Nacht, die Sonne scheine ja sowieso nur am hellen Tag. Prüfung nicht bestanden – aber viele Lacher kassiert.

Die Spannung stieg, denn die Prinzengarde und das Prinzenpaar hatten ihr Kommen angesagt. Aber zuvor wurden die besten Maschkerer prämiert. Zur Wahl standen der Gärtner Helmut, die rosa Schlafmütze, Graf Luckner und eine Abordnung vom Blocksberg mit Hexen und Hexenmeister. Für jeden gab es einen kleinen Anerkennungspreis und für den per Applaus ermittelten ersten Platz, und den machte Gärtner Helmut, gab es eine Flasche echten Kolpingssekt.

Dann wurde es orientalisch – mit Bauch- und Schwerttanz, dazu eine rührende Liebesgeschichte als Schattenspiel. Der Emir von Chamistan versetzte die Zuschauer in die Welt der Schleier, schönen Haremsdamen und säbeltragenden Orientalen.