Vergangenen Samstag machten sich am „Tag der offenen Klöster“ zahlreiche Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Vilzing sowie weitere Expositurangehörige zusammen mit Kaplan Pater Johannes Bosco auf den Weg in dessen Heimatkloster Speinshart, welches inmitten von Wiesen und Feldern gelegen ist.

Dort erwartete die Reisegruppe neben der gemeinsamen Messfeier und einem reichhaltigen Mittagessen im nahegelegenen Schlammersdorf eine informative Führung durch die erst kürzlich renovierte Prämonstratenserklosteranlage. Hierbei erwies sich der Geistliche als versierter Reiseführer, der die Gäste mit seinen bau- und ordensgeschichtlichen Erläuterungen zu beeindrucken wusste. Besonders begeistert zeigten sich die Besucher von der barocken Klosterkirche und dem gepflegten Obstgarten.

Bei Kaffee und Kuchen sowie vielen interessanten Gesprächen fand der Ausflug schließlich seinen Abschluss.

Anfang der Woche machten sich Marianne Zistler und Monika Zistler vom Frauen- und Mütterverein Vilzing auf den Weg nach Bad Kötzting ins Krankenhaus St. Josef. Dort trafen sie sich auf der Palliativstation mit Brigitte Ertl, der Geschäftsführerin des Fördervereins „Palliativstation im Landkreis Cham am Krankenhaus Bad Kötzting e.V.“, sowie Vertreterinnen des Stationspersonals und überreichten ihnen eine Spende in Höhe von 750 Euro.

Ertl erläuterte den beiden Vilzinger Damen die Aufgaben und Tätigkeiten des Vereins und versicherte ihnen, dass das Geld, welches aus dem diesjährigen Verkauf von selbstgebastelten Palmbuschen und Osterkerzen stammt, bestens angelegt sei und als Zuschuss für die Anschaffung eines Venensuchgeräts, eines speziellen Ultraschallgeräts sowie für die Musiktherapie verwendet wird.

Bildunterschrift: Marianne Zistler und Monika Zistler überreichten die Spende an die Vertreterinnen des Fördervereins und der Station.

„ER heizt UNS ein“ heißt das Leitwort der diesjährigen, insgesamt 44 Firmbewerber der Pfarrei Cham St. Jakob, ihrer Expositur Vilzing St. Laurentius und der Bildungsstätte St. Gunther. Um dieses Motto auch einleuchtend vor Augen und im Blick zu haben, haben die Jugendlichen im Rahmen ihrer Firmvorbereitung eine riesige Schautafel angefertigt, mit einem großen, (dank Stromzufuhr) brennenden Feuer und vielen kleinen Flammen – versehen mit ihren Porträts; als Symbol dafür, für Gott „brennen“ zu wollen. Gefirmt werden sie am Samstag, 7. Juli 2018 in der Stadtpfarrkirche, Firmspender wird Abt emer. Gregor Zippel, OSB Rohr, sein.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Hauptzelebrant Kaplan Pater Johannes Bosco freuten sich, zusammen mit Diakon Alfred Dobler und Gemeindereferentin Michaela Maier, zum Vorstellungsgottesdienst der angehenden Firmlinge am 5. Fastensonntag viele Mitfeiernde in St. Jakob begrüßen zu können. In seiner Predigtansprache äußerte sich der Kaplan hoffnungsvoll, dass es immer wieder junge Menschen in der Kirche geben möge, und dass die Jugendlichen die jetzt gebotene Gelegenheit nutzen werden, sich entflammen und begeistern zu lassen von Gott und der Kirche: Durch die Vorbereitung auf das Sakrament, durch das Mitfeiern beim Gottesdienst und durch die Teilnahme am Leben der Pfarrei vor Ort. Dass die 44 Mädchen und Jungen bereit sind, sich in der Kirche zu engagieren, zeigten sie durch ihre Beteiligung am Gottesdienstgeschehen: Beim Vortrag der Kyrie-Rufe, der Einführung zur Predigt und in den Fürbitten. Zum Vater unser und zur Feier der Eucharistie versammelten sich alle Jugendlichen und Kinder im Altarraum und durften auch auf diese Weise Gemeinschaft erfahren.

Im Bild: Die Firmbewerber mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Pater Johannes Bosco, Diakon Alfred Dobler und Gemeindereferentin Michaela Maier.

Bei der Pfarrgemeinderatswahl in der Pfarrei St. Jakob Cham mit ihrer Expositur Vilzing wurden folgende Personen (in alphabetischer Reihenfolge) gewählt:

  • Martina Altmann, Cham
  • Sabine Beer, Vilzing
  • Wolfgang Brückl, Zifling
  • Isabella Hartl, Cham
  • Dr. Martin Moro, Michelsdorf
  • Hermann Pommer, Altenmarkt
  • Werner Rösch, Tasching
  • Gunther Schlamminger, Cham
  • Dr. Richard Straube, Cham
  • Anita Vogl, Cham
  • Rudolf Wutz, Cham
  • Martina Zellner, Vilzing

Die Kandidaten für die PGR-Wahl am 24./25. Februar 2018 stehen fest. Sie wurden in den Sonntagsgottesdiensten am vergangenen Wochenende von dem jeweiligen Zelebranten namentlich genannt und sind auch im aktuellen Pfarrbrief sowie im Schaukasten an der Kirche veröffentlicht.

Folgende 14 Personen bewerben sich um die 12 Sitze im Gesamtpfarrgemeinderat:

  • Martina Altmann, Cham
  • Sabine Beer, Vilzing
  • Wolfgang Brückl, Zifling
  • Isabella Hartl, Cham
  • Adolf Kagerbauer, Haidhäuser
  • Dr. Martin Moro, Michelsdorf
  • Hermann Pommer, Altenmarkt
  • Werner Rösch, Tasching
  • Gunther Schlamminger, Cham
  • Isabelle Simeth, Cham
  • Dr. Richard Straube, Cham
  • Anita Vogl, Cham
  • Rudolf Wutz, Cham
  • Martina Zellner, Vilzing

Die Stimmabgabe ist in den Wahllokalen (Pfarrsaal Cham St. Jakob und Gemeinschaftshaus Vilzing), jeweils vor und nach allen Gottesdiensten am 24. und 25. Februar, oder durch Briefwahl möglich. Briefwahlunterlagen können ab Mittwoch, 14. Februar 2018, im Pfarrbüro von St. Jakob, Kirchplatz 9, 93413 Cham, schriftlich, persönlich oder telefonisch (09971/1241) angefordert werden. Wahlberechtigt ist jeder Katholik, der am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet hat und in der Pfarrei seinen ersten Wohnsitz hat.

Auf Reisen gehen möchte man heuer wieder in der Pfarrei Cham St. Jakob. Und hat sich – in Zusammenarbeit mit dem Reisebüro Baumgartner – mit der Schweiz ein attraktives Reiseziel für eine 5-tägige Pfarrwallfahrt per Bus ausersehen. Die Fahrtteilnehmer können dabei in der Woche nach Pfingsten, in der Zeit von Dienstag, 22. bis Samstag 26. Mai 2018, auf den Spuren des Schweizer Schutzpatrons, des Heiligen Niklaus von Flüe, auch Bruder Klaus genannt, wandeln. Dessen Geburtstag hat sich im vergangenen Jahr zum 600-mal gejährt, er hat als Einsiedler, Asket und Mystiker große Berühmtheit erlangt und ist nach wie vor der einzige Schweizer, dem die Heiligsprechung zuteil wurde (im Jahre 1947).

Der zweite Reisetag, der auf die Anreise tags zuvor über St. Gallen, Zürich und Luzern folgt, ist in der Hauptsache seiner Person gewidmet: Sein Grab in der Wallfahrtskirche in Sachseln im Kanton Obwalden wird ebenso besucht wie das dortige, ihm gewidmete Museum, sein Geburts- und sein Wohnhaus in Flüeli. Zu einer Pilgermesse wird in der Einsiedler-Kapelle geladen werden und nachmittags besteht Gelegenheit, mit Reiseleiter Pfarrer Dieter Zinecker den Kreuzweg zurück nach Flüeli zu beten. Der dritte Tag wird im Zeichen der Stadt Luzern im gleichnamigen Kanton am schönen Vierwaldstätter See stehen, wo die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Rahmen einer Führung durch die Altstadt erkundet werden und eine Schifffahrt auf dem See lockt. Am Freitag zu morgendlicher Stunde wird die Fahrt zur bekannten Benediktinerabtei Engelberg (Zentralschweiz) und deren weitläufigen Anlagen gehen. Ein abendlicher Gottesdienst in Flüeli-Ranft mit anschließender Lichterprozession wird den Tag beschließen. Der berühmte Wallfahrtsort Einsiedeln (Kanton Schwyz) steht am 5. und gleichzeitig letzten Reisetag auf dem Programm. Die Benediktinerabtei „Maria Einsiedeln“ stellt eine imposante Klosteranlage abendländischer Barockarchitektur dar, die ihresgleichen sucht. Auch dort soll gemeinsam Gottesdienst gefeiert werden. Nach einer Mittagspause – und sicherlich mit vielen bleibenden Erlebnissen und Eindrücken im Gepäck – wird dann wieder die Heimfahrt angetreten werden. Die Rückkehr in Cham ist für 21 Uhr geplant.

Die Reiseleistungen beinhalten die Fahrt im 4/5-Sterne-Komfortreisebus, 4 x Übernachtung/FSt. u. Abendessen im Hotel, Stadtführung Luzern, Schifffahrt Vierwaldstätter See, Besichtigung Kloster Engelberg mit Führung, Programmgestaltung und Reservierung der Leistungen. Der bislang veranschlagte Reisepreis in Höhe von 559.- Euro ist auf 25 Teilnehmer ausgelegt und verringert sich bei einer höheren Teilnehmerzahl. Anmeldung und Auskunft im Pfarramt St. Jakob, Tel. 09971/1241.

Im Bild: Kloster Engelberg vor atemberaubender Gebirgskulisse – einer von vielen Anziehungspunkten auf der Reise

Der Frauen- und Mütterverein Vilzing macht sich am Samstag, den 21. April zusammen mit Kaplan Pater Johannes Bosco auf den Weg in dessen Heimat und besucht das Kloster Speinshart. Dort stehen die Feier der Hl. Messe, ein gemeinsames Mittagessen im Kloster-Gasthof sowie eine Führung durch die neu renovierte Klosteranlage auf dem Programm.

Neben diesem Highlight sind aber noch weitere Aktivitäten geplant, bei denen sich die Vorstandschaft bereits jetzt auf zahlreiche Teilnahme ihrer Mitglieder freut. Hinweisen möchte diese außerdem, insbesondere im Hinblick auf die Teilnahme am 50-jährigen Gründungsfest der DJK Vilzing im Sommer diesen Jahres, darauf, dass neue Vereinsschals angeschafft wurden. Interessierte an den Schals oder den jeweiligen Veranstaltungen können sich an Marianne Zistler, Tel.: 09974/7121, wenden. Anmeldungen für die Fahrt zum Kloster Speinshart sollen bitte baldmöglichst erfolgen, auch Nichtmitglieder sind dazu sehr herzlich eingeladen.

Am Hochfest der Erscheinung des Herrn zog Kaplan Pater Johannes Bosco mit einer großen Schar Sternsinger in prächtigen Gewändern und mit goldenen Sternen in die Expositurkirche St. Laurentius ein.

Er begrüßte die 24 Ministrantinnen und Ministranten, die in der vergangenen Woche, aufgeteilt in sechs Gruppen, in der Expositur Vilzing von Tür zu Tür zogen. Unter dem diesjährigen Motto: „Gemeinsam gegen Kinderarmut – in Indien und weltweit!“, verkündeten sie die Weihnachtsbotschaft und sammelten für die Weltmission.

Der Kaplan dankte den Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement, mit dem sie Gleichaltrige, die unter widrigen Bedingungen leben müssen, unterstützen.

Am Hochfest Christkönig gab es in der Expositurgemeinde St. Laurentius Vilzing Grund zur Freude. Kaplan Pater Johannes Bosco konnte zusammen mit den beiden Oberministrantinnen und vielen weiteren Altardienern Selina Ketterl aus Oberhaid, Emma Reimer aus Vilzing sowie Annalena Reith aus Vilzing in der Schar der Ministranten willkommen heißen. Er begrüßte die drei Neuen mit Handschlag und segnete sie.

In seiner Predigt ging der Geistliche auf die Pflichten eines jeden Christen ein und ermutigte alle Messdiener ihren Dienst auch in Zukunft zuverlässig und mit viel Freude auszuüben.

Die Expositurgemeinde St. Laurentius in Vilzing hat es sich auch heuer nicht nehmen lassen, in würdiger Weise den Volkstrauertag zu begehen und damit ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Neben der Bevölkerung beteiligten sich am Volkstrauertag mit der Freiwilligen Feuerwehr Vilzing, der FFW Schachendorf, die Krieger- und Soldatenkameradschaft Vilzing, sowie neben den Lindbaum-Schützen Vilzing auch fünf Fahnenabordnungen.

Der Volkstrauertag, so Kaplan Johannes Bosco, sei ein Tag gegen das Vergessen. Heute, gut 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, tun sich insbesondere jüngere Menschen schwer damit, die Bedeutung und den Sinn des Volkstrauertages nachzuvollziehen. Vor allem gebe es immer weniger „Zeitzeugen“, die den Krieg miterlebt haben und von diesen schrecklichen Erlebnissen erzählen können. Er mahnte, die Erinnerung an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt wachzuhalten, damit sich die Geschichte nicht wiederhole.

Im Anschluss an den Gottesdienst versammelten sich alle zum würdigen Gedenken beim Ehrenmal vor dem Kircheneingang. Kaplan Bosco betete am Ehrenmal für die Kriegsopfer und für alle, die sich für den Frieden in der Welt einsetzen. Mit der Bitte an unseren Herrgott, dass er unserem Land den Frieden erhalten und der Welt den Frieden geben möge, beendete Stadtrat Martin Stoiber nach seiner Ansprache das Totengedenken.