Frauen pilgern nach Oberhaid

Seit Jahren ist es gute Tradition, dass die Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Vilzing und der Damenturnabteilung der DJK Vilzing zusammen eine Fußwallfahrt nach Oberhaid unternehmen.

Auch heuer machte sich wieder eine große Schar betend und singend auf den Weg, der von Vilzing über Hanzing und Ellersdorf zur schönen Kapelle „Maria Königin“ nach Oberhaid führte. Dort angekommen feierte man gemeinsam Maiandacht. Die Damen der beiden Vorstandschaften trugen dabei Texte vor, welche von den Wallfahrerinnen mit Gesängen und Gebeten umrahmt wurden. Mit dem Lied „Segne du Maria“ endete die letzte Maiandacht dieses Jahres.

Im Anschluss wurde noch bei einer Einkehr im nahegelegenen Gasthaus Bücherl/Röckl fürs leibliche Wohl gesorgt.

Gartenfest war ein Besuchermagnet

Bei strahlendem Sonnenschein fand an Fronleichnam das traditionelle Gartenfest des Frauen- und Müttervereins Vilzing statt. Nach der Prozession, für welche die Damen der Vorstandschaft den wunderschönen Blumenteppich am zweiten Altar gestaltet hatten, kamen zahlreiche Gäste aus Nah und Fern zum Gemeinschaftshaus, wo ein reichhaltiger Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen angeboten wurden.

Monika Zistler vom Führungsteam hieß in ihrer Begrüßungsansprache alle Besucher herzlich willkommen und zeigte sich besonders darüber erfreut, dass auch Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Alexander Dyadychenko zum Fest gekommen waren.

In altbewährter Manier sorgte Hans Wildfeuer den gesamten Tag über mit seiner Musik für beste Unterhaltung. Nachmittags zeigten die beiden Jazz-Dance-Gruppen der DJK Vilzing ihr Können und bei einer Zugabe waren auch einige Eltern sowie andere Gäste gefordert, bevor sich die jüngere Generation weiter auf der Hüpfburg vergnügen konnte und die Älteren den Prangertag in geselliger Runde im schattigen Zelt oder aber im Freien ausklingen ließen.

Fronleichnamsprozession in Vilzing St. Laurentius mit anschließenden Gartenfest

Auch dieses Jahr fand in Vilzing St. Laurentius eine feierliche Prozession zum Fronleichnamsfest statt. Die Straßen war herrlich geschmückt und das Wetter meinte es mit den Gläubigen auch gut. Mit dabei waren die diesjährigen Kommunionkinder. Der wunderschöne Blumenteppich wurde von den Eltern der Kommunionkinder gestaltet.

Beim anschließenden Gartenfest war reichlich Gelegenheit auf ein gemütliches Beisammensein bei guter Bewirtung und Musik (siehe auch den gesonderten Bericht über das Gartenfest des Frauen- und Müttervereins).

Erstkommunion in Vilzing

Am Sonntag war für acht Mädchen und Buben aus der Expositur Vilzing ein besonderer Tag. Lange Zeit hatten sich die Kinder intensiv auf diesen großen Moment im Leben eines Christen vorbereitet. Am Sonntag durften sie erstmals an den Tisch des Herrn treten, um die heilige Kommunion zu empfangen.

Nach dem Treffen beim Gemeinschaftshaus und der Segnung der Kerzen zogen die jungen Christen mit Kaplan Alexander Dyadychenko und ihren Eltern, angeführt von den Ministranten, zur festlich geschmückten St.-Laurentius-Kirche. Nach dem Einzug ins Gotteshaus durften die Kinder ihre Kerzen an der Osterkerze entzünden, diese wurden dann am Altar platziert.

Die Lesung wurde von der Klassenleiterin Sabine Vogl vorgetragen. Zu Beginn seiner Predigt zeigte Kaplan Dyadychenko auf den wunderschön gestalteten Brunnen, der das Motto der diesjährigen Kommunion darstellt: „Jesus, Quelle des Lebens“.

Ohne Wasser gebe es kein Leben. Wasser stille Durst. Es gebe aber auch noch einen anderen Durst, den Durst des Herzens, zum Beispiel nach Liebe, nach Heimat, nach Gerechtigkeit oder nach Familie. Einer könne den Durst stillen, Jesus. Wer das Wasser von Jesus trinke, sagte der Kaplan, werde selber Quelle des Lebens. „Er schenkt euch das ewige Leben.“

Nach dem Taufversprechen brachten die Erstkommunionkinder Kreuz, Kerzen, Brot und Wein zum Altar, ehe der große Moment kam. Aus der Hand von Kaplan Dyadychenko empfingen die acht Kommunionkinder erstmals den Leib Christi. Am Ende der Feier dankte der Geistliche den Schönferchener Sängerinnen, den Eltern, Tischmüttern und der Klassenlehrerin. Den Mesnerinnen ließ er einen besonderen Dank zukommen, ebenso den Oberministrantinnen Franziska und Monika.

(Quelle: Mittelbayerische Zeitung vom 10. Mai 2016, lesen…)

Die Strahlkraft des Heiligen Geistes

Sichtbar oder greifbar ist er nicht – der Heilige Geist. Aber wirken soll er und seine ganze Kraft entfalten, ganz besonders im Leben der jungen Christen, die heuer in der Pfarrei Cham St. Jakob das Sakrament der Firmung empfangen dürfen.

„Heiliger Geist – komm!“ heißt dementsprechend auch das Leitwort, das sich die 120 Jugendlichen aus St. Jakob und Vilzing St. Laurentius gegeben haben und mit dem sie sich am vergangenen 5. Fastensonntag im Familiengottesdienst der Pfarrgemeinde vorgestellt haben. Pfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Alexander Dyadychenko und Gemeindereferentin Michaela Maier freuten sich sehr über das Erscheinen der vielen Firmbewerber, die zusammen mit ihren Angehörigen und den weiteren Gläubigen das Gotteshaus vollständig füllten. Schon in seinen Eingangsworten und später auch in seiner Predigtansprache machte der Kaplan deutlich, welche Strahlkraft für das Glaubensleben vom Heiligen Geist ausgehe; vorausgesetzt natürlich, man lässt sich auf ihn ein und begeistert sich für ihn. So wie beispielsweise ein Profifußballspieler von seinem Sport begeistert sein müsse, um wirklich leistungsstark zu sein, so müsse auch ein Christ von seinem Glauben begeistert sein, um wahrhaft Christ zu sein. Mit Wort und Tat ein „Lichtblick“ zu sein – für Gott und für den Mitmenschen – darauf komme es maßgeblich an. Die eigens erbaute, farbenprächtige Stellwand, versehen mit dem Leitspruch, einem Lichtschlauch und CDs mit Fotos von allen Firmlingen, für den Familiengottesdienst platziert vor dem Marienaltar, sei dafür ein sichtbares Zeichen.

Nach der Predigt rief der Kaplan in feierlicher Weise den Segen Gottes auf die Firmlinge herab, die ihrerseits in den Fürbitten ihre besonderen Anliegen vorbrachten. In der Feier der Eucharistie fand der abwechslungsreiche Gottesdienst schließlich seinen Fortgang und Abschluss.

Im Bild: Pfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Alexander Dyadychenko mit den Jugendlichen aus Cham St. Jakob und Vilzing St. Laurentius, denen am 16. Juli 2016 das Sakrament der Firmung gespendet werden soll

Sternsinger zogen durch die Straßen der Expositur St. Laurentius in Vilzing

Am Hochfest der Erscheinung des Herrn zog Pfarrer Josef Amberger mit einer großen Schar Sternsinger in prächtigen Gewändern und mit goldenen Sternen in die Expositurkirche St. Laurentius ein. Er begrüßte die 24 Ministrantinnen und Ministranten, die in der vergangenen Woche, aufgeteilt in sechs Gruppen, in der Expositur Vilzing von Tür zu Tür zogen. Unter dem diesjährigen Motto: „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere, in Bolivien und weltweit!“, verkündeten sie die Weihnachtsbotschaft und sammelten für die Weltmission.

Pfarrer Amberger dankte den Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement, mit dem sie Gleichaltrige in Bolivien, einem der ärmsten Länder Südamerikas, unterstützen wollen, da diese dort aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe oftmals respektlos behandelt, ausgegrenzt oder diskriminiert werden.

Überraschung im Gottesdienst: Die Pfarrei Cham St. Jakob gratuliert ihrem Pfarrer Dieter Zinecker zum „Zehnjährigen“

Rede von PGR-Sprecher Stefan Hackenspiel am Sonntag, 6. September 2015, gegen Ende der 10.30 Uhr-Messe:

„Lieber Pfarrer Dieter Zinecker, liebe Gottesdienstbesucher,
ich bitte um Nachsicht für die Unterbrechung der Liturgie an dieser Stelle, aber ich hätte heute noch kurz eine Mitteilung für Sie.

Wenn Sie einmal einen Blick in den Kalender werfen: Es ist Anfang September 2015. –
Was ist daran besonderes, werden Sie denken. Es erschließt sich vielleicht nicht auf den ersten Blick,
aber doch gibt es etwas Spezielles, was wir von Seiten unseres Pfarrgemeinderates auf jeden Fall in
Erinnerung rufen wollen: Wir können in unserer Pfarrei Cham St. Jakob jetzt in diesen Tagen
ein kleines Jubiläum feiern!  Nicht nur große Jubiläen nämlich wollen wir angemessen begehen,
sondern auch kleinere, gleichgültig wen oder was sie im Einzelfall betreffen.

Ich schaue in fragende Gesichter, um was es da wohl geht  –  also gebe ich Ihnen einen kleinen Tipp:
Gehen Sie zurück ins Jahr 2005  –   dann wissen Sie schon:
Es geht um ein 10-jähriges Jubiläum.
Von wem oder was?   –  das ist jetzt noch die große Frage.

Zur Antwort auf diese Frage schaue ich jetzt einfach in Richtung  auf den Priestersitz und sage es ganz direkt:
Herzlichen Glückwunsch und Alles Gute Dir, lieber Pfarrer Dieter Zinecker,
zu Deinem 10-jährigen Jubiläum hier bei uns, in Cham St. Jakob mit Vilzing St. Laurentius!

Kaum zu glauben, aber wahr:
Seit nunmehr zehn Jahren bist Du unser Pfarrer und das ist ein guter Grund, wie ich meine,
Dir heute einmal im Namen unseres Pfarrgemeinderats Danke zu sagen:

DANKE für Dein seelsorgerisches Wirken hier bei uns in St. Jakob und St. Laurentius und ebenso
DANKE  für Deine überzeugende Verkündigung des Glaubens zu jeder Zeit.
DANKE nicht minder für Deine verantwortungsvolle Leitung unserer Pfarrei.
Das ist ja   –  auch angesichts der Größe unserer Stadtpfarrei   –  beileibe keine 40-Stunden-Woche, die Du hier leistest,
sondern erfordert jede Menge Kraft und Ausdauer  –  Tag für Tag und Woche für Woche,
alle Achtung und allen Respekt, was Du da an persönlichen Einsatz einbringst.
DANKE auch für das harmonische Zusammenwirken mit den verschiedensten Gremien in unserer Pfarrei,
sei es mit Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, oder an den vielen  sonstigen Stellen.
Und nicht zu vergessen:
DANKE für Deine stets freundliche Art, Dein Einfühlungsvermögen, und auch für Deinen großen Humor,
Eigenschaften, die Dich auszeichnen und die wir sehr zu schätzen wissen.

Alles in allem:
Wir DANKEN  für das, was bisher war  –
Und wir FREUEN  uns auf die Zukunft!
Ich meine, das ist jetzt einen kleinen oder auch größeren Applaus wert, oder?!

Unser  Dank an Dich, lieber Pfarrer Dieter Zinecker,
soll auch noch besonderen  Ausdruck finden in einem kleinen Blumenstrauß.
Der Strauß besteht aus 11 Blumen, nicht aus 10  –
Wir haben uns da nicht verzählt, keine Frage:
Die 11. Blume gilt natürlich schon als herzlicher Willkommensgruß für Dein „Jahr 11“ in Cham St. Jakob!
Alles Gute nochmals und herzlichen Dank!

Unser Organist, Herr Hermann Seitz, hat jetzt an dieser Stelle ein passendes Lied vorbereitet,
es ist die Nr. 865 im Gotteslob, in das ich Sie nunmehr bitte, kräftig einzustimmen,
sozusagen  als gemeinsames Lob- und Danklied zum „Zehnjährigen“.

Und nach dem Schlusssegen möchte ich Sie alle im Namen unseres Pfarrgemeinderates herzlich einladen,
draußen vor dem Hauptportal noch mit etwas Sekt auf unseren „Jubilar“ anzustoßen.
Denn es gilt heute wie auch sonst: Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“

Pfarrgemeinderat Cham St. Jakob : Intensiver Gedankenaustausch im Haus Werdenfels

Miteinander Einkehr zu halten und einen längeren, intensiven Gedankenaustausch untereinander zu pflegen  –  darauf freuen sich alljährlich im September die Pfarrgemeinderäte von Cham St. Jakob. Auch heuer haben sie sich wieder für zwei solche Besinnungstage im Exerzitien- und Begegnungshaus Werdenfels in Nittendorf zusammengefunden. Gemeinsam mit dem hinzu gebetenen Referenten, Gemeindereferent Werner Ehlen aus Landshut, widmeten sich Pfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Alexander Dyadychenko und die Mehrzahl der Gremiumsmitglieder heuer dem Themenschwerpunkt „Grundsätzliches zu Glaube und Gebet“. Einige Kurzfilme, mitunter voller Situationskomik oder –tragik, aber bestechend in Symbolik und Aussagekraft, gaben den Pfarrgemeinderäten dabei zusätzlich viel Nachdenkliches und Nachdenkenswertes mit auf den Weg.

Für Abwechslung von den durchwegs ernsthaften Arbeitsthemen sorgte am späteren Freitag ein heiterer Begegnungsabend an gemütlicher Stätte, zu dem sich auch der Direktor des Hauses Werdenfels und gebürtige Chamer, Pfarrer Günter Lesinski persönlich, einfand. Am Samstagvormittag war dann nochmals themenbezogenes Arbeiten angesagt, bevor man sich anschließend in der örtlichen Hauskapelle zum Gottesdienst im kleinen Kreise versammelte. Der Chamer Stadtpfarrer zelebrierte, unterstützt von Kaplan Dyadychenko, eine feierliche Messe,  die der Referent mit einem sogenannten Bibliolog, dem näheren Gespräch über eine bestimmte Bibelstelle, bereicherte.

Das gemeinsame Mittagsmahl stand am Ende der harmonischen Zusammenkunft. Mit vielen neuen Anregungen für die weitere Pfarrgemeinderatstätigkeit verabschiedete man sich schließlich aus Werdenfels  –  und freute sich vorausblickend schon auf September 2016.

Im Bild: Die teilnehmenden Pfarrgemeinderäte, zusammen mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Alexander Dyadychenko, nach getaner Arbeit.

Alljährlich ein Hit: Das Zeltlager der Ministranten von St. Jakob

Wenn das Stichwort „Zeltlager“ fällt, gibt es meist kein langes Hin und Her, Überlegen oder Abwägen. Denn jeder Betroffene weiß sofort, was für ihn zu tun ist: Die Gruppenleiter treffen ihre umfangreichen  Vorbereitungsarbeiten, die Gruppenmitglieder geben schnellstmöglich ihre  Teilnahmeerklärung ab. Dabei sein wollen sie schließlich alle beim jährlichen Zeltlager zu Beginn der Ferienzeit  –  die kleinen wie auch die größeren Ministranten, Jungen wie Mädchen, von Cham St. Jakob und Vilzing St. Laurentius. Und eine schöne Belohnung ist das einwöchige Lagerleben  allemal für den zuverlässigen Dienst am Altar das ganze Jahr über.

Diesmal schlugen die insgesamt 67 Teilnehmer ihre kleine Stadt aus „fliegenden Bauten“  wieder  im Gebiet der Gemeinde Traitsching, nahe Atzenzell auf  –  und schon konnte das Abenteuer beginnen. Mit den Highlights: Nächtliche „Überfälle“  –  selbstinszenierte oder aus allen möglichen Himmelsrichtungen hereinbrechende -, kilometerweite Erkundungsmärsche soweit die Füße tragen, oder abendliche Lagerromantik bei subtropischen Temperaturen. Hatte es die Jahre zuvor oftmals geschüttet wie aus Kübeln und es der Mobilisierung aller nur irgendwie greifbaren Gummistiefel bedurft, so blieb diesmal eine ganze Woche lang alles staubtrocken. Man konnte sich also ganz ungestört dem Motto des Zeltlagers „Gott und die Welt“ widmen und sich hierzu  –  im Wege der Zuordnung der Teilnehmer zu „Botschaftern“ vieler verschiedener Länder  –   mit dem Leben in anderen Kulturkreisen beschäftigen. Kaplan Alexander Dyadychenko erwies sich als umsichtiger Leiter der großen Ministrantenschar und hatte selber großen Spaß an seiner Zeltlager-Premiere. Ein weiterer Höhepunkt  war dann auch der von ihm zelebrierte Sonntagsgottesdienst, der zusammen mit den für einen Abend eingeladenen Eltern und Geschwistern gefeiert wurde. Der Kaplan fand in seiner Predigt bei aller Freude über das schöne Miteinander auch nachdenkliche Worte: Während die Ministranten das Zelten als besonderen Ferienspaß erleben könnten, seien derzeit Menschen aus vielen Ländern der Erde auf der Flucht und oft schon heilfroh, vorübergehend Obdach unter einem schützenden Zelt zu finden. Diesen Menschen mit Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft zu begegnen, sei ein Gebot der Stunde.

Am Ende einer ereignisreichen Ferienwoche fiel es der mittlerweile eingeschworenen Gemeinschaft dann schon ein wenig schwer, die eingeschlagenen Zeltpflöcke wieder einzusammeln und mit Sack und Pack den Heimweg anzutreten. Gut, dass es wohl auch im nächsten Jahr ein Zeltlager geben wird.