Kirche

Konzeption

 

Inhaltsverzeichnis
 
2.             Buchungszeiten
          2.1 Allgemeines
2.2  Elterninformation
2.3  Hinweis zum Parken vor dem Kindergarten
2.4  Ferienzeiten
2.5  Regelung in Krankheitsfällen
 
3.             Gebühren
          3.1 Beiträge
3.2 Beitragsermäßigung aus sozialen Gründen
 
4.            Die Aufnahme
4.1 Aufnahmebedingungen und Anmeldung
4.2 Aufnahmevertrag und Aufnahmegebühr
 
5.            Die Abmeldung
 
6.            Was IHR Kind im Kindergarten braucht
 
7.            Der Geburtstag im Kindergarten
 
8.            Kleidung und Spiel
 
9.            Pädagogische Arbeit
9.1 Einblick in die Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit
9.2 Spielbereiche
 
10.          Elternarbeit
10.1 Zusammenarbeit mit Elternhaus
10.2 Elternabende
10.3 Elterninfos
10.4 Einzelgespräche
10.5 Elternmitarbeit bei Veranstaltungen
10.6 Elternbeirat
 
 
              Grußwort von Pfarrer Zinecker
 
 
Redaktion:               Niebauer Andrea, Braun Berta, Purschke Marion
Layout und Design:    Purschke Marion

 
 
1.Unsere Gruppen im Kindergarten
 
 
      Mäusegruppe
 
Gruppenleitung: Niebauer Andrea (Erzieherin)
                      Purschke Marion (Erzieherin)
 
 
 
 
 Elefantengruppe Vormittag
 
Gruppenleitung: Angelika Neumeier (Erzieherin
                           Weigl Gudrun      (Kinderpflegerin)
 
 
 
 
Elefantengruppe Nachmittag
 
Gruppenleitung: Bettina Handl    (Erzieherin)
                      Andrea Schindler (Berufspraktikantin)
 
 
 
 
       Drachengruppe
 
Gruppenleitung: Braun Berta      (Erzieherin)
                      Andrea Schindler (Berufspraktikantin)
                      Bettina Handl    (Erzieherin)
 
 
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Anschrift:
 
Kindergarten „St. Jakob“
Altenmarkt 64 a
93413 Cham-Altenmarkt
Tel. 09971/3310
 
Träger:
 
Katholische Kirchenstiftung „St. Jakob“
Kirchplatz 9
93413 Cham
Tel. 09971/3310
 
 
 
 
 
Kindergartenleitung: Andrea Niebauer
 
 
Stellvertreterin: Berta Braun
 
 
 
Gruppeneinteilung
 
In unserem Kindergarten gibt es drei Vormittagsgruppen, sowie eine Nachmittagsgruppe
 
 
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2. Buchungszeiten:
 
2.1 Allgemeines:
 
Buchungszeiten Vormittag
 
                                     3-4 Std. = 37,- EUR
                                     4-5 Std. = 43,- EUR
                                     5-6 Std. = 48,- EUR
                                     7 8 Std. = 54,- EUR
                                     8-9 Std. = 64 ,-EUR
 
            Buchungszeiten Nachmittag
 
                                      3-4 Std. = 37,-EUR
 
 
 
Bitte beachten Sie die Bring- und Abholzeiten !!!
 
Bringzeit:            Vormittag:            7.30 Uhr bis   8.30 Uhr
     Nachmittag:        12.45 Uhr bis 13.30 Uhr
 
Abholzeit:           Vormittag:           ab 11.30 Uhr gleitend
     Nachmittag:        ab 16.15 Uhr bis 16.45 Uhr
 
 
Allgemeines zum Bringen:
 
Þ Wichtig wäre es, Ihr Kind beim Gruppenpersonal abzugeben.
 
Allgemeines zum Abholen:
 
Þ Lassen Sie Ihrem Kind Zeit zum Aufräumen
Þ Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind beim Gruppenpersonal verabschiedet
Þ Teilen Sie uns im Anmeldevertrag mit, wer abholberechtigt ist.
Wir können die Kinder nur dann mitgeben, wenn wir vorher in Kenntnis gesetzt wurden, welche Personen Ihr Kind abholen dürfen.
 
 
 
⇒ Wichtig: Geschwister müssen laut Gesetz mindestens 12 Jahre alt sein, um abholberechtigt zu sein.
 
 
2.2 Elterninformation
 
 
Unsere Elterninformation befindet sich unmittelbar
nach der Zwischentüre im Eingangsbereich, an der linken Wandseite, oder
im Schaukasten an der Hauswand beim Gartentor.
An diesen Tafeln befinden sich immer wieder neue Informationen, die für Sie wichtig sind. Bitte regelmäßig nachschauen.
 
 
2.3 Hinweis zum Parken vor dem Kindergarten:
 
Aus Sicherheitsgründen für das Bringen und Abholen der Kinder, sind dem Personal die vorderen Parkplätze vorbehalten.
 
 
2.4 Ferienzeiten:
 
Schließtage werden am Beginn des Kindergartenjahres (Sept. – August) schriftlich festgelegt und bekannt gegeben ( hängt an der Elterninformation aus).
 
 
2.5 Regelung in Krankheitsfällen:
 
Bei Erkrankung ist das Kind möglichst umgehend zu Entschuldigen. Ansteckende Krankheiten oder Allergien des Kindes, seiner Eltern, Geschwister oder sonstiger Familienmitglieder sind den jeweiligen Gruppenleiterinnen mitzuteilen. Eine ärztliche Bestätigung über die Genesung kann verlangt werden.
Telefonische Abmeldung bei Krankheiten:
 
 
Vormittag:          bis 8.30 Uhr
Nachmittag:        von 12.45 bis 13.15 Uhr
 
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3. Gebühren:
 
3.1 Beiträge:
 
 
Die Elternbeiträge müssen für das ganze Kindergartenjahr bezahlt werden, da auch bei Krankheit des Kindes und während der Schließzeiten die Personal- und Sachkosten anfallen. Die Gebühren werden in 12 Monatsbeiträge erhoben, die durch den Dauerauftrag mit den Namen des Kindes zu tätigen sind. Bei Geschwisterkinder gibt es Geschwisterermäßigung.
Beim Schuleintritt endet das Kindergartenjahr am 31 August, d.h. auch im Monat August ist der Beitrag zu entrichten.
 
Außerdem wird im Kindergarten 2,-Euro Spiel und 2,- Teegeld pro Monat eingesammelt, das halbjährlich eingesammelt wird.
 
 
 
3.2 Beitragsermäßigung aus sozialen Gründen
 
 
Eine Ermäßigung kann auf Antrag gewährt werden. In besonderen Fällen werden die Kosten ganz oder teilweise vom Jugendamt übernommen
(§§5 und §§6 JWG).
 
Formulare für eine Antragstellung sind im Kindergarten erhältlich. Bis zum Kindergartenbeginn soll dieser Antrag gestellt sein, da rückwirkend die Kosten nicht übernommen werden. Der Antrag muss für jedes Kindergartenjahr neu gestellt werden.
 
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4.Die Aufnahme:
 
4.1 Aufnahmebedingungen und Anmeldung:
 
 
Anmeldewoche: Die Anmeldewoche wird rechtzeitig in der Zeitung und an der Elterninformation bekanntgegeben.
4.2 Aufnahmevertrag und Aufnahmegebühr
 
Am ersten Kindergartentag ist der ausgefüllte Aufnahmevertrag mitzubringen. Eine einmalige Aufnahmegebühr von 4 EUR je Kind ist bei der Gruppenleiterin zu entrichten.
 
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5. Die Abmeldung:
 
Die Eltern oder der Kindergarten kann das Betreuungsverhältnis ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von 3 Wochen zum Monatsende schriftlich kündigen. Bei Kündigungsversäumnis ist das Kind ein weiteres Monat im Kindergarten angemeldet.
Bei Kindern die in die Schule kommen, ist eine Kündigung nicht notwendig; sie werden automatisch zum 31. August abgemeldet.
Für die letzten drei Monate (Juni, Juli, August) vor Schuleintritt ist eine Abmeldung ohne zwingenden Grund nicht zulässig.
 
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6. Was IHR Kind im Kindergarten braucht
 
6.1 Kindergartentasche:
 
⇒ soll Adresse des Kindes beinhalten
 
In der Tasche befindet sich die Brotzeit des Kindes. Allgemeines zur Brotzeit im Kindergarten. In unseren Gruppen findet eine gleitende Brotzeit statt, d.h. die Kinder entscheiden selbst, wann sie Pause machen wollen. In der verlängerten Gruppe sollte etwas mehr Brotzeit mitgegeben werden.
 
Bitte geben Sie Ihrem Kind eine gesunde und nahrhafte Brotzeit mit (keine Süßigkeiten, Milchschnitte und Getränke). Im Kindergarten werden verschiedene Tee- und Saftsorten angeboten.
 
6.2 Gästehandtuch:
 
Das Handtuch soll unbedingt mit dem Namen des Kindes und einem Aufhänger versehen sein. Wir geben das Handtuch am Ende jeder Woche zum Waschen mit nach Hause. Bitte überprüfen Sie dann auch die Aufhänger.
Am Montag soll das Handtuch gewaschen wieder in den Kindergarten mitgegeben werden.
 
 
6.3 Hausschuhe:
 
Festes Schuhwerk ist sehr wichtig. Bitte keine Pantoffeln.
 
 
6.4 Turnsack:
 
Schön wäre es, wenn die Turnsachen sich in einem luftdurchlässigen Sack befänden. Wir geben die Turnsachen nur in den Ferien zum Waschen mit nach Hause.
Zum Turnen braucht Ihr Kind eine kurze Hose, T-Shirt, feste Turnschuhe.
Bitte denken Sie daran , dass alle Dinge, die Ihr Kind im Kindergarten braucht, mit einem Namen versehen werden müssen.
 
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7. Der Geburtstag im Kindergarten
 
7.1 Geburtstag des Kindes:
 
Der Geburtstag ist ein besonders schöner Tag im Leben eines Kindes, den wir natürlich im Kindergarten feiern wollen. Das Kind steht an diesem Tag im Mittelpunkt, und darf den Ablauf des Stuhlkreises der für das Kind gemacht wird bestimmen.
 
 
Immer zum letzten Freitag des Monats wird dann für alle Geburtstagskinder des Monats gemeinsam gekocht. Dafür sammeln wir zum Beginn des Kindergartenjahres 5,- Euro ein.
 
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8. Kleidung und Spiel
 
 
Die Kinder sollten für den Besuch des Kindergartens zweckmäßige Kleidung tragen, die zum Spielen in den Gruppen und im Außengelände geeignet ist. Für den Verlust oder die Beschädigung von Kleidung, Spiel und Wertgegenständen wird keine Haftung übernommen.
 
Þ Wetter:
Wir gehen mit den Kindern jeden Tag in den Garten. Bitte ziehen Sie Ihr Kind der Witterung entsprechend an.
 
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9. Pädagogische Arbeit
 
⇒ WAS WIR WOLLEN
 
Als anerkannter Kindergarten Arbeiten wir nach dem Bildungs- und Erziehungsplan. (§22 Abs.1 SGBVIII) BayKiBiG
Im Mittelpunkt stehen die Bildungsbedürfnisse, die Kinder bis zur Einschulung für ihre optimale Entwicklung haben. Auf dieser Basis sind in der Ausführungsverordnung zum BayKi BiG im ersten Abschnitt Bildungs-und Erziehungsziele formuliert. Ihre Beachtung ist für all jene Kindertageseinrichtungen verbindlich, die eine öffentliche Förderung erhalten. Er versucht, Bildungs- und Erziehungsprozesse für Kinder von Geburt an bis zur Einschulung umfassend und systematisch zu beschreiben
und so einen klaren Bezugsrahmen für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen und für die Zusammenarbeit mit den Grundschulen zu schaffen. Er wendet sich gegen fachliche Beliebigkeit und tritt ein für Chancengerechtigkeit und hohe Bildungsqualität für alle Kinder.
 
 
9.1 Einblick in die Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit
 
Der Bildungs- und Erziehungsplan beinhaltet Basiskompetenzen. Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeitscharakteristika bezeichnet, die das Kind befähigen, mit anderen Kindern und Erwachsenen zu interagieren und sich mit den Gegebenheiten in seiner dinglichen Umwelt auseinander zu setzen.
 
9.1.1 Personale Kompetenz
-          entwickeln von Selbstwertgefühl
-          positives Bild von sich selbst entwickeln
-          Widerstandsfähigkeit entwickeln
-          eigene Entscheidungen treffen können
9.1.2 Motivationale Kompetenzen
-          mit anderen in Kontakt treten
-          Freunde finden
-          Verantwortung für sich und andere zu übernehmen
-          Selbstvertrauen entwickeln
-          Neuem aufgeschlossen sein
9.1.3 Kognitive Kompetenzen
-          alle Sinne schärfen
-          Experimentierfreude wecken
-          logisches Denken fördern
-          Gedächtnis schulen und trainieren
9.1.4 Physische Kompetenzen
-          Übernahme von Verantwortung für Gesundheit und körperliche
Wohlbefinden
-          Schulung der Grob und Feinmotorik
-          Fähigkeit zur Regulierung von körperlicher An- bzw. Entspannung
9.1.5 Soziale Kompetenzen
-          Beziehung zu Erwachsenen und Kindern aufbauen können
-          Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen und auf sie rücksicht zu nehmen
-          Kommunikationsfähigkeit zu lernen
-          Kooperationsfähig werden
-          Konfliktlösetechniken lernen
9.1.6 Werte und Orientierungskompetenz
-          Werte der Bezugspersonen übernehmen
-          Bedeutung der Werte für das eigene Verhalten erkennen
-          Moralische Urteilsbildung
-          Unvoreingenommenheit für Menschen aus anderen Kulturen
-          christliche Werte aneignen
-          sensibilisieren für Andersartigkeit und Anderssein
9.1.7 Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme
-          Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen
-          Verantwortung anderer Menschen gegenüber lernen
-          Verantwortung für Umwelt und Natur lernen
9.1.8 Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe
-          Akzeptieren und Einhalten von Gesprächs- und Abstimmungsregeln
-          Einbringen und Überdenken des eigenen Standpunkts
9.1.9 Lernmethodische Kompetenz
-          neues Wissen bewusst, selbst gesteuert und reflektiert erwerben
-          erworbenes Wissen anzuwenden und zu übertragen
-          eigene Lernprozesse wahrnehmen, zu steuern und zu regulieren
 
9.2 Begleitung in einen neuen Lebensabschnitt
 
Unser Kindergarten will ihr Kind in einen neuen Lebensabschnitt, von der Familie in den Kindergarten begleiten. Erfolgreiche Übergangsbewältigung ist ein Prozess, der von allen Beteiligten gemeinsam zu gestalten ist.
In unserer Einrichtung wollen wir jedem Kind die Möglichkeit geben Übergänge in seinem Tempo zu bewältigen. Je nach Temperament, verfügbaren Ressourcen und bisherigen Erfahrungen erlebt das Kind die erste Zeit als mehr oder weniger stressreich und belastend; starke Gefühle sind immer dabei. In der Folgezeit erprobt es neue Verhaltensweisen, um sich in die neue Situation einzufinden., sich und sein Leben neu zu organisieren, sein inneres Gleichgewicht wieder zu finden und seine Alltagsroutine wieder herzustellen.
Außerdem wollen wir in Zusammenarbeit mit den Eltern die gesamte Entwicklung ihres Kindes ganzheitlich Fördern d. h.
-wir wollen dem Kind helfen sich zunehmend selbständig in er Welt
 zurechtzufinden und dabei glücklich zu werden.
- wir wollen die Begabungen und Fähigkeiten der Kinder fördern
- wir wollen als Katholischer Kindergarten Grundlage für den christlichen
 Glauben legen.
Denn gerade die sozialen Erfahrungen die das Kind in den ersten Lebensjahren macht, bilden die Grundlage dafür, wie es sich in Zukunft mit seinem Leben auseinandersetzt und welche Rolle das Kind in seinem späteren Leben einnimmt.
 
9.3 Zusammenarbeit Kindergarten und Grundschule
 
Kinder sind in der Regel hoch motiviert, sich auf den neuen Lebensraum Schule einzulassen . Wir möchten ihr Kind im Kindergarten intensiv darauf vorbereiten.
Dies geschieht durch:
  • Gruppenarbeit
  • Kleingruppenarbeit
  • gegenseitige Besuche von Kindergarten und Grundschule
  • gemeinsame Ausflüge und Projekte
  • gemeinsamer Elternabend
  • Vorkurs Deutsch
 
9.4 Themenbezogene Förderschwerpunkte
 
In den täglich stattfindenden geführten Beschäftigungsangeboten werden die Kinder neben den Basiskompetenzen in den 10 themenbezogenen Schwerpunkten gefördert.
 
9.4.1 Ethische und religiöse Bildung und Erziehung
Alle Kinder erfahren zentrale Elemente der christlichen-abendländischen Kultur und lernen, sinn- und wertorientiert und in Achtung vor religiöser Überzeugung zu leben, sowie eine eigene von Nächstenliebe getragene religiöse oder weltanschauliche Identität zu entwickeln.
Wir unterstützen die Kinder darin, mit ihren eigenen Gefühlen umzugehen, in christlicher Nächstenliebe offen und unbefangen Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit anzunehmen, Mitverantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen und bei Streitigkeiten nach angemessene Lösungsmöglich-
keiten zu suchen.
Als katholische Einrichtung sehen wir es als unsere Aufgabe, den Kindern Grundvertrauen in das Leben zu vermitteln, damit sie lernen mit der Schöpfung verantwortungsbewusst umzugehen.
 
Freispiel
-Bewusstes Miteinander
-Gebetswürfel, Gebetskiste
-freies Malen von religiösen Themen
-auf die Bedürfnisse des Nächsten achten usw.
 
Gezielte Förderung
-Wertevermittlung
-religiöse Feste
-Selbstbewusstsein fördern
-legen nach Kett
-Geschichten aus der Bibel lesen und nachspielen
-Rücksichtnahme und Toleranz gegenüber anderen
-lernen von Gebeten und religiösen Liedern
-seine innere Mitte finden
-Sensibilisierung der Gefühle
 
9.4.2 Sprachliche Bildung und Förderung
Die Kinder lernen, sich angemessen in der deutschen Sprache sowie durch Mimik und Körpersprache auszudrücken, längeren Darstellungen oder Erzählungen zu folgen und selbst Geschichten zusammenhängend zu erzählen. Sie erweitern und verfeinern ihren Wortschatz, Begriffs- und Lautbildung, Satzbau und sprachliche Abstraktion entsprechend ihrem Entwicklungsstand. Dialekte werden gefördert und gepflegt.
Das Gespräch gehört für alle Altersgruppen zu den wichtigsten und elementarsten Formen der Sprachförderung.
Grundlage der gezielten und differenzierten Sprachförderung in unserer Einrichtung ist die systematische Begleitung der Sprachentwicklung eines jeden Kindes. Wir sehen es auch als Notwendigkeit, Sprachvorbild für die Kinder zu sein.
 
Freispiel
-Alltagsgespräche
-Rollenspiele
-Tischspiele
-Bilderbuch betrachten
-Theaterspiele
-Bedürfnisse formulieren und äußern usw.
 
Gezielte Förderung
-Bilderbücher
-Kreisspiele
-Reime und Verse
-Würzburger Trainingsprogramm
-Lieder
-Fingerspiele
-Bildbetrachtung
-Theaterspiel
-gelenktes Rollenspiel
-Bildergeschichten nacherzählen
 
 
9.4.3 Mathematische Bildung
Die Kinder lernen entwicklungsangemessen mit Zahlen, Mengen und geometri-
schen Formen umzugehen, diese zu erkennen und zu benennen. Kinder erfahren Zeiträume, wiegen Gewichte, messen Längen, vergleichen Rauminhalte, üben den Umgang mit Geld und erhalten dabei auch erste Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge.
Diese Förderung findet in unserem Kindergarten täglich statt. Im Freispiel und in der gezielten Kleingruppenarbeit lernen die Kinder die Welt der Mathematik spielerisch kennen.
 
Freispiel
-Abzählreime
-Zeit erfahren und wahrnehmen
-Gesellschaftsspiele
 z. B. UNO, Würfelspiele usw.
-Abmessen der eigenen Körpergröße
-Erkennen und Benennen von Würfelbildern usw.
 
Gezielte Förderung
-Zählen der Kinder im Stuhlkreis
-Tischdecken beim Mittagessen
-Geburtstagsrituale
-Vergleiche von Mengen und Zahlen
-Kreisspiele im Stuhlkreis
-Zahlenland
 
9.4.4 Naturwissenschaftliche und technische Bildung
Die Kinder lernen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge in der belebten und unbelebten Natur zu verstehen und selbst Experimente durchzuführen. Sie lernen, Aufgaben zu bewältigen, die naturwissenschaftliche oder technische Grundkennt-
nisse erfordern.
Im Rahmen unserer themenbezogenen Arbeit bieten wir den Kindern verschiedene Möglichkeiten in diesem Förderbereich Erfahrungen zu sammeln.
 
Freispiel
-Naturbeobachtungen z.B. im Garten oder bei unserer Kräuterschnecke
-Konstruktionsmaterial
-Magnetspiele
-Elektrische Spielzeuge (Kassettenrecorder, heißer Draht, Stromkreislauf)
-Puzzles
 
Gezielte Förderung
-Verschiedene Versuche
-Jahresuhr
-Musikinstrumente basteln
-Waldtag mit den Vorschulkindern
 
9.4.5 Umweltbildung und –erziehung
Die Kinder lernen, ökologische Zusammenhänge zu erkennen und mitzugestal-
ten, ein Bewusstsein für eine gesunde Umwelt und für die Bedeutung umwelt-
bezogenen Handelns zu entwickeln und so zunehmend Verantwortung für die Welt, in der sie leben, zu übernehmen.
Unser Ziel bei der Umweltbildung und –erziehung ist es, dass die Kinder die na-
türliche Umwelt als Quelle der Freude und Entspannung erleben. Sie sollen über die Schönheit und Vielfalt von Flora und Fauna staunen können und somit eine Sinn darin sehen, diese zu schützen und zu erhalten.
 
Freispiel
-Bewusster Umgang mit Energie
-Bewusster Umgang mit Wasser
-Bewusster Umgang mit Lebensmitteln und Konsumgütern
 
Gezielte Förderung
-Spaziergänge in der freien Natur
-Kennen lernen der Elemente der Natur
-Beobachten von Veränderungen in der Natur
-Experimente in der freien Natur
 
9.4.6 Medienbildung und –erziehung, elementare informationstechnische
          Bildung
Die Kinder lernen die Bedeutung und Verwendungsmöglichkeiten von alltäglichen informationstechnischen Geräten und von Medien in ihrer Lebenswelt kennen.
Kinder wachsen von Geburt an mit Medien auf. Im Kindergarten wollen wir den Kindern altersgemäße Medien anbieten.
 
Freispiel
-Bilderbücher
-Kassetten
-CDs
-Fotos usw.
 
Gezielte Förderung
-Bilderbücher
-Dias
-Videofilme
-Fotos
-CDs
 
9.4.7 Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und –erziehung
Die Kinder lernen, ihre Umwelt in ihren Formen, Farben und Bewegungen sowie in ihrer Ästhetik wahrzunehmen und das Wahrgenommene schöpferisch und kreativ gestalterisch umzusetzen.
Kinder brauchen für ihr eigenes Lernen ästhetische Erfahrungen. Bei der ästheti-
schen Bildung und Erziehung in unserer Einrichtung, werden deshalb unter anderem gezielt alle fünf Sinne sensibilisiert.
 
Freispiel
-gestalterische Tätigkeiten
-Rollenspiele
-Fantasiespiele
-Bauecke
-Kennen lernen von verschiedenen Materialien und Werkzeugen
-Bilderbücher
-Kennen lernen von verschiedenen Kulturen im täglichen Miteinander usw.
 
Gezielte Förderung
-Sinnesspiele
-Rhythmik
-Tänze
-Förderung der Kreativität
-Fantasiereisen
-Kett Angebote
-Klanggeschichten
-Theaterspiel
-verschiedene Projekte
 
9.4.8 Musikalische Bildung und –erziehung
Die Kinder werden ermutigt, gemeinsam zu singen. Sie lernen, Musik konzentriert und differenziert wahrzunehmen und erhalten Gelegenheit, ver-
schiedene Musikinstrumente und die musikalische Tradition ihres Kulturkreises sowie fremder Kulturkreise kennen zu lernen.
Unser Ziel bei der musikalischen Bildung und Erziehung ist, dass Kinder Musik als Quelle von Freude und Entspannung erfahren sowie als Anregung zur Kreativität in einer Reihe von Tätigkeiten, z. B. im Singen und im Instrumentalbild, aber auch im Erzählen, Bewegen und Malen.
 
Freispiel
-Körper als klingendes Instrument erfahren
-Musikinstrumente aus dem täglichen Leben z. B. Hände, Tisch usw. erfahren
-singen
-Sprechgesang
-Reime usw.
 
Gezielte Förderung
-Gemeinsames Singen
-Tanz- und Bewegungsspiele
-Feste
-Geburtstage
-Sinnesübungen
-Schulung des Gehörs
-Instrumente Kennen lernen
-Klanggeschichten
 
9.4.9 Bewegungserziehung und –förderung, Sport
Die Kinder erproben ausgiebig ihre motorischen Fähigkeiten und entwickeln ihre Geschicklichkeit im Rahmen eines ausreichenden und zweckmäßigen Bewe-
gungsfreiraums.
Bewegungserfahrungen sind Sinneserfahrungen, da bei Kindern bewegen, fühlen und denken noch eng miteinander verbunden sind. In der frühen Kindheit ist Be-
wegung für die gesamte Entwicklung von herausragender Bedeutung und zugleich von existeniellem Wert.
 
Freispiel
-Garten
-Kindergartenalltag
-Rollenspiel
-Ausdehnen des Freispiels auf die Turnhalle
 
Gezielte Förderung
-Turnen
-Spiele
-Kreisspiele
-Tänze
Rhythmik
 
9.4.10 Gesundheitliche Bildung und Erziehung
Den Kindern wird vermittelt, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Ruhe und Stille zu achten. Sie üben Hygiene- und Körperpflegemaß-
nahmen ein eignen sich Verhaltensweisen zur Verhütung von Krankheiten an, gehen unbelastet mit ihrer Sexualität um und setzen sich mit Gefahren im Alltag, insbesondere im Straßenverkehr, verständig auseinander. Wir üben mit den Kin-
dern das richtige Verhalten von Bränden und Unfällen in der Einrichtung.
Bei uns lernt das Kind selbstbestimmt Verantwortung für sein eigenes Wohler-
gehen, seinen Körper und seine Gesundheit zu übernehmen. Es erwirbt entspre-
chendes Wissen für ein gesundheitsbewusstes Leben und lernt gesundheitsför-
derndes Verhalten.
 
Freispiel
-Sicherheit bei Spielgeräten
-Rollenspiel
-Brotzeit
-Mittagessen
-Unfallverhütung
-Brandschutz
-richtige Kleidung für den Kiga-Alltag
 
Gezielte Förderung
-Kochen und backen
-Hände waschen
-Toilettengang
-Tischmanieren
-Sinnesspiele
-Gespräche über Verhalten in Notsituationen
-Ruhephasen
 
 
Vor den Gruppenzimmern sind diese im Wochenplan für alle Eltern ersichtlich angekreuzt.
 
 
9.5 Spielbereiche
 
Folgende Räume und wechselnde Spielbereiche finden die Kinder in unserem Kindergarten:
 
BAUECKE, PUPPENWOHNUNG, KUSCHELECKE, LESEECKE, SPIELTEPPICH, ROLLENSPIELECKE, SPIELTISCHE, MAL- UND BASTELBEREICH, BÄLLEBECKEN.
 
Die Kinder werden durch die Vielfalt der Spielbereiche ganzheitlich gefördert. Die Ecken, werden nach den momentanen Bedürfnissen der Kinder gestaltet. Somit wird der Kindergarten schrittweise erlebt.
 
 
Die Erzieherin ist nicht verpflichtet, Verantwortung für die entfernte Zukunft auf sich zu nehmen. Aber sie ist voll verantwortlich für den heutigen Tag
                                                                                                              J. Korczak
 
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10. Zusammenarbeit mit Eltern
 
10.1 Ziel
 
In unserem Kindergarten streben wir eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischem Personal an, basierend auf gegenseitiges Vertrauen und
Solidarität, um gemeinsame Erziehungsziele zu verfolgen und zu erreichen.
Wir möchten daher unterschiedliche Verknüpfungspunkte zwischen Elternhaus und Kindergarten schaffen
 
10.2 Elternabende:
  • Informationsabend ( Einführung und erstes Kennen lernen der Eltern)
  • Bastelabende
  • Elternabende mit Referenten
 
 
10.3 Elterninfos:
  • Elternbriefe und Kindergartenzeitung
  • Einladungen in Form von Handzettel
  • Elterninformationstafel am Eingang
 
10.4  Einzelgespräche:
  • Aufnahmegespräch
  • Gespräche bzw. Problemgespräche nach Vereinbarung mit der Gruppenleiterin
  • Tür- und Angelgespräche (fördert Kontakt zwischen Eltern und Kindergarten)
  • Kaffee-Ecke ( 1x im Monat wird die Kaffee-Ecke von den Müttern organisiert und.läuft parallel neben dem Kindergartenbetrieb).
 
 
10.5 Elternmitarbeit bei Veranstaltungen
  • Sommerfest
  • religiöse Feste im Kindergartenjahr
  • Feiern und Ausflüge
  • Familiengottesdienst in der Kapelle
 
 
10.6 Elternbeirat
 
Begriff: Elternbeirat
Der Beirat wird am Anfang eines Kindergartenjahres von den Eltern gewählt und vertritt Ihre Interessen. Gleichzeitig fördert er die.Zusammenarbeit der Erzieher, Träger und allen anderen Behörden.
 
Die Aufgaben des Elternbeirates sind vielfältig: Er bringt Anregungen und Wünsche der Eltern in die Kindergartenarbeit mit ein. Für die pädagogische Arbeit hat er jedoch kein Mitbestimmungsrecht. Er unterstützt das Kindergartenpersonal in seinem Bemühen und führt auch Aktionen in eigener Regie durch: z.B.
  • Kaffeekränzchen 
  • Kaffee-Ecke und Kuchenecke beim Sommerfest
  • Nikolausaktion usw.
  • Christkindlmarkt in Cham
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11. Fortbildung als wichtiger Aspekt unserer Arbeit
 
Das pädagogische Personal trifft sich 1x pro Woche zum Teamgespräch im Kindergarten.
 
Für das Kindergartenpersonal ist es von großer Bedeutung sich fortzubilden.Fortbildungen bieten uns die Gelegenheit fachliches Wissen zu erweitern, neue Erkenntnisse aufzunehmen, Sicherheit zu gewinnen und mit verschiedenen sozialen Einrichtungen in Kontakt zu treten.
 
  
 
Kinder
hinterlassen
Spuren.
-
Erwachsene
hinterlassen
Spuren - auch bei Kindern
                                               (Louis Voellmy)
 
 
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Persönliche Gedanken zur Konzeptionserstellung
 
 
Liebe Eltern!
 
Einem Kind werden ein paar Steine, Stock und Schnur ausgehändigt. Mit diesem Zubehör ausgestattet, bekommt es die Aufgabe, eine Brücke zu bauen. Frohgemut macht sich das Kind ans Werk. Es baut zwar eher einen Turm als eine Brücke, doch das stört das Kind nicht. Es strahlt.
Nun kommen die „Erziehenden“ und zeigen dem Kind den einzig „wahren“ Weg, um eine Brücke zu bauen. Sie nehmen die Trauer des Kindes nicht wahr. Sie freuen sich ob ihrer Perfektheit. Das Kind jedoch baut nie wieder eine Brücke.Ü
 
 
Sie werden sich fragen, was die Geschichte mit der Konzeption zu tun hat? Wir denken, sehr viel! Diese Geschichte macht uns klar, dass wir nicht mit Zahlen, Computer leben, sondern mit kleinen Menschen. Diese kleinen Menschen sind mit hellem Verstand, mit „wahren“ Gefühlen ausgestattet.
Es fehlt ihnen lediglich an Erfahrung, und sie besitzen noch nicht die Fähigkeit, sich wirklich wehren zu können. Wir arbeiten mit „Abhängigen“ und haben damit auch die Verantwortung übernommen.
 
Wenn wir nicht die „Achtung“ der Kinder und auch nicht die Achtung vor uns selber verlieren wollen, kann die Devise nur lauten:
Ehrlich hinschauen und das Beste für die Kinder erarbeiten.
 
Die Kinder sollten es uns wert sein, und wir sollten es uns wert sein!
 
So hoffen wir, dass Ihr Kind eine schöne und unbeschwerte Zeit bei uns im Kindergarten erleben kann.
 
 
 
Andrea Niebauer
Kindergartenleitung
 

 
 
Liebe Eltern unserer Kindergartenkinder!
 
Kinder sind eine kostbare Gabe. Wir sollen sie schätzen und für sie sorgen. Der Einsatz für ihre Erziehung und Bildung, für ihr Heranreifen und soziale Einbindung ist eine wichtige Aufgabe für die Gesellschaft.
 
Auch der Pfarrgemeinde ist es ein dringliches Anliegen, sich für die Förderung von Kindern zu engagieren. Aus diesem Antrieb heraus un­terhält die Pfarrei Cham - St. Jakob in Altenmarkt den Kindergarten.
Kinder sollen hier zusammengeführt werden sie erhalten die Möglich­keit den Umgang miteinander einzuüben, ihre Fertigkeiten und Fähig­keiten altersgemäß einzusetzen und weiter auszubauen. Pädagogisch qualifizierte Fachkräfte leiten die Kinder in den verschiedenen Berei­chen an, zuspielen, zu lernen, sich zu bewegen.
 
Der Kindergarten will aber auch eine Brücke schlagen zu den EI­tern. Im Elternbeirat werden die Belange des Kindergartens formuliert und ein Jahresprogramm erarbeitet, dass die Eltern einbindet, sie in­formiert und ihnen Gelegenheit gibt, all das, was in der Bildung und Erziehung der Kinder geleistet wird, zu begleiten. Nicht zuletzt zählen auch gesellige Veranstaltungen dazu, die den Kindergarten zu einer großen Familie machen, die aus Kindern, den Mitarbeiterinnen, Eltern und allen interessierten Begleitern besteht.
 
Dass die Kinder in einem Kindergarten in kirchlicher Trägerschhaft sind, ist zusätzlicher Ansporn, den Kindern tragfähige Wege ins Leben zu bereiten: Sie lernen die Inhalte des christlichen Glaubens kennen, feiern das Kirchenjahr mit und beten miteinander. Wer in der eigenen Tradition verwurzelt ist, kann auch offen und tolerant sein für andere Glaubensüberzeugungen.
 
Ich wünsche mir, dass es auch weiter ein gutes Miteinander von Pfarrei, Mitarbeiterinnen, Eltern und lnteressierten im Sinne der Kinder unserer Stadt gibt, denen wir die Tür zu unserem Kindergarten gerne öffnen.

Ihr Pfarrer
Dieter Zinecker