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Gebührend begangen wurde auch heuer in Cham St. Jakob das Fronleichnamsfest, als „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, mit dem das Gedächtnis an das Letzte Abendmahl freudig gefeiert wird. Nicht als Erinnerung an etwas Vergangenes, sondern im Glauben an die Gegenwart Gottes im Leben der Menschen, wie Stadtpfarrer Dieter Zinecker in seine Begrüßung betonte. Da finde sich die Antwort auf die entscheidende Frage „Mit wem gehst du?“. Zusammen mit Gemeindereferentin Michaela Maier und zahlreichen Ministranten war Zinecker in die Pfarrkirche eingezogen, um mit den vielen Gläubigen den Festgottesdienst zu feiern.

In seiner Predigt zeigte der Geistliche eindrucksvoll auf, dass man heute etwas feiere, was das ganze Leben bestimme: Gottes Nähe zu den Menschen. Er schlug hierfür eine Brücke zu dem bekannten, besonders unter Fußballfans beliebten Lied „You`ll never walk alone … Du gehst niemals allein“, das starke Gefühle hervorrufe und Menschen in Hochstimmung versetze. Da könne man eine Verbindung herstellen zum heutigen kirchlichen Hochfest, nicht nur der Prozession wegen, bei der man tatsächlich „gemeinsam auf dem Weg“ sei. Zunächst schaue man heute zurück „auf den Gründonnerstag, dem Tag des Ursprungs der Eucharistie, wo Jesus zusage: Ich bin immer bei euch. Auch in Tod, Auferstehung und Himmelfahrt verlasse ich euch nicht.“ In gleicher Weise gelte aber auch heute, an Fronleichnam und an allen Tagen: Du gehst niemals allein! „So ist der heutige Festtag nicht nur feierliche Tradition. Wir stellen in den Mittelpunkt, dass es im Leben nicht darum geht, heil zu bleiben … Wir halten uns vor Augen, dass Jesus sich selbst mit Haut und Haaren hingegeben hat, um uns zu zeigen, wie wertvoll wir ihm sind. „Du lässt uns nie allein auf unserem Weg und bist immer da für uns“ – ein Gebetssatz ist wie eine Überschrift für diesen Festtag. In der Hl. Eucharistie ist Jesus unser Brot, unsere Kraft, unsere Mitte. Er sagt uns: Du gehst nie allein. – Geh weiter, geh weiter, mit Hoffnung in deinem Herzen.“

Im Anschluss an den Gottesdienst, wurde bei strahlendem Sonnenschein festliche Prozession gehalten, wozu sich die Erstkommunionkinder, Fahnenträger, politische Mandatsträger, Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Ordensleute, der liturgische Dienst und alle Gläubigen in einen langen Zug einreihten.

Unter Gebet und Gesang der Mitfeiernden trug Pfarrer Zinecker die Monstranz unter dem Baldachin durch die geschmückten Straßen der Chamer Innenstadt, instrumental begleitet von einem Bläserensemble. Am Steinmarkt (erster Altar) und später am Marktplatz (zweiter Altar) wurde jeweils haltgemacht, um das Evangelium zu verkünden und die leibhafte Gegenwart Gottes zu feiern. Der Kirchenchor unter Leitung von Eva Berzl sorgte hier wie auch zuvor im Gottesdienst für den stimmungsvollen musikalischen Rahmen.

Zum feierlichen Abschluss ging es zurück in die Pfarrkirche, um nochmals das Allerheiligste zu verehren und miteinander den Eucharistischen Hymnus „Tantum ergo“ sowie das „Te deum laudamus“ – „Großer Gott, wir loben dich…“ zu singen. Herzlichen Dank sagte der Stadtpfarrer am Ende allen Mitwirkenden und Helfern im Hintergrund, ebenso allen Mitfeiernden des Fronleichnamstages.

Der heitere Ausklang erfolgte schließlich in geselliger Runde im Hotel am Regenbogen.

Im Bild:
Feierliche Begehung des Fronleichnamstages an den Altären am Steinmarkt und Marktplatz, sowie auf dem Weg unter dem Baldachin

Es war wieder ein richtiger Prangertag heuer. Der blaue Himmel beschirmte die vielen Prozessionen wie ein himmlischer Baldachin. In Vilzing begann das Fronleichnamsfest mit einem Festgottesdienst den Pfarrer i.R. Max Heitzer und Diakon Alfred Dobler zelebrierten. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Gruppe La Musica.

In seiner Predigt bezeichnete Pfarrer i.R. Heitzer das Fronleichnamsfest als ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche. Die leibliche Gegenwart Jesu Christi wird dabei im Sakrament der Eucharistie gefeiert. In der Liturgie heißt das Fest Hochfest des Leibes und Blutes Christi.

Nach dem Festgottesdienst in der St. Laurentiuskirche zog Diakon Alfred Dobler mit den Gläubigen hinaus, um in der Fronleichnamsprozession durch das Dorf, ein Zeichen ihres Glaubens zu geben. Es war ein farbenprächtiger Zug mit Fahnen der kirchlichen und weltlichen Vereine mit ihren Mitgliedern, Ministranten, Kommunionkindern in ihren liturgischen Gewändern, sowie eine große Zahl von Gläubigen. An den zwei Altären, die mit wunderschönen Blumenteppichen geschmückt waren, wurde in den verschiedenen Anliegen gebetet und der eucharistische Segen mit der Monstranz gespendet. Betend und die Bayernhymne singend fand die Prozession ihren feierlichen Abschluss in der St. Laurentiuskirche.

Nach der Fronleichnamsprozession lud der Frauen- und Mütterverein zum Gartenfest beim Gemeinschaftshaus ein. Es wurde ein reichhaltiges Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Hans Wildfeuer. Umringt von vielen Zuschauern zeigte die DJK-Jazz-Dance-Gruppen ihr Können. Für die kleineren Gäste war eine Hüpfburg aufgebaut. Bei herrlichem Wetter feierten so alle bis in den späten Nachmittag den Prangertag.

Vergangenen Sonntag folgten zahlreiche Bewohner aus Rissing und den umliegenden Ortschaften der Einladung der Dorfgemeinschaft Rissing zur traditionellen Maiandacht. Bei der Kapelle in der Dorfmitte ehrten die Anwesenden die Mutter Gottes.

Organisator Ferdinand Weber gestaltete die Andacht mit abwechslungsreichen Texten, Gebeten und bekannten Marienliedern. Nach dem „Segne du, Maria“ dankte er Elisabeth Zistler für die ganzjährige Betreuung und das Schmücken der Kapelle, Andreas Zistler für seinen Gesang sowie allen Besuchern für das engagierte Mitfeiern.

Die traditionelle Fußwallfahrt der Pfarrei St. Jakob Cham nach Weißenregen gestaltete sich auch heuer als eindrucksvolles Zeichen gemeinschaftlich gelebten Glaubens. 133 Wallfahrer aus Cham und Umgebung waren dabei und zogen hinter dem Kreuz auf der 20-km-Strecke über Straßen, Wege und Fluren in Richtung Bad Kötzting. Viele (Marien-)Gebete und –gesänge wurden unterwegs angestimmt und ließen die 4-stündige Gehzeit abwechslungsreich vergehen.

Am Ziel, in der schmucken Kirche Mariä Himmelfahrt Weißenregen, feierte Kaplan Pater Johannes Bosco Gottesdienst mit den Wallfahrern – als gelungenen Abschluss des vormittäglichen Bittgangs.

Zur Maiandacht am Lamberg hat der Pfarrgemeinderat von St. Jakob Cham am vergangenen Freitagabend eingeladen – und damit die lieb gewordene Tradition fortgesetzt, dem „Chamer Hausberg“ jährlich im Monat Mai einen Besuch abzustatten.

Erfreulich viele Marienverehrer fanden sich dann auch heuer in der St. Walburga -Kirche ein (s. Bild) und wurden von Stadtpfarrer Dieter Zinecker herzlich zur Mitfeier begrüßt. Miteinander stimmte man sogleich in die schönen Gesänge zur Verehrung der Gottesmutter ein: „Gegrüßet seist du Königin“, erklang es aus vielen Kehlen, und über die meditativen Textbeiträge zum Thema „Füreinander da sein“ konnte sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

Nach der stimmungsvollen Andacht nutzte man die schöne Abendstunde noch zur gemeinsamen Einkehr im Berggasthaus.

Die schmucke St. Salvator-Kirche in Rötz hatte sich der Frauenbund St. Jakob Cham in diesem Jahr zum Ort einer feierlichen Maiandacht erwählt, und am vergangenen Donnerstagabend war es so weit, dass man per Bus die Nachbarstadt ansteuerte: Viele Frauen hatten sich dazu mit auf den Weg gemacht (im Bild, vor der Kirche), um dann vor Ort zusammen mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker die Muttergottes in Gebet und Gesang zu verehren. Eva Berzl sorgte an der Orgel für die instrumentale Begleitung.

Nach der Andacht folgte noch ein längerer gemütlicher Teil – die Einkehr in der idyllisch gelegenen Museumsschänke Salzfriedlhof bei Hillstett. Hierzu fand sich auch der frühere Kaplan von St. Jakob und jetzige Rötzer Stadtpfarrer Alexander Dyadychenko ein und freute sich über die Begegnung mit vielen guten Bekannten. Geistig und körperlich gestärkt ging es schließlich am späteren Abend wieder zurück in die Kreisstadt.

„Gott, unsere Mitte, aus der wir unsere Kreise ziehn.“ Schon mit dem Eingangslied verbreitete sich am Sonntagmorgen Hochstimmung in der Stadtpfarrkirche von St. Jakob: 18 Mädchen und Buben der Pfarrei feierten hier nach intensiver Vorbereitung ihre Erstkommunion und durften erstmals an den Tisch des Herrn treten. Ihr Leitspruch dabei: Mit Jesus auf einer Welle.

Zusammen mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Pater Johannes Bosco, Gemeindereferentin Michaela Maier und zahlreichen Ministranten zogen sie unter festlichem Glockengeläut in das sonnendurchflutete Gotteshaus ein, freudig erwartet von Eltern, Angehörigen und Lehrern, sowie vielen weiteren Gläubigen. An der Osterkerze wurden ihre individuell gestalteten Kommunionkerzen entzündet. Herzliche Worte richtete der Pfarrer zur Begrüßung an alle und freute sich sehr, den heutigen, so bedeutsamen Tag mit den Kindern zu feiern. Diese waren in vielfältiger Weise in das liturgische Geschehen eingebunden. In einem gekonnten Anspiel zur Predigt machten sie anhand einer symbolhaften Darstellung deutlich, wie man eine enge Beziehung zu Jesus entwickeln könne – mit der maßgebenden Aussage vorneweg: „Wie ein Fisch im Meer, so leben wir Menschen in dir, o Gott. In dir bewegen wir uns und sind wir. Du lässt uns deine große Liebe spüren …“.

In seiner Predigt führte der Stadtpfarrer seinerseits den Kommunionkindern und der versammelten Festgemeinde eindrucksvoll vor Augen, wie reich ein Leben sei, das sich „auf einer Welle mit Jesus“ bewege. So wie die Jünger Jesu Fischer gewesen seien und das Wort Fisch im Griechischen „Ichthys“ gleichbedeutend sei mit den Anfangsbuchstaben für „Jesus Christus, Gottes Sohn, unser Retter“, so gebe es auch heute ein Erkennungszeichen für jeden Christen, aussagekräftiger als jedes Symbol: Das eigene Tun! „Wie lebe ich, wie handle ich? Auf einer Welle mit Jesus bin ich, wenn ich ihn mir als Beispiel nehme, ein guter Mitmensch bin, anderen helfe, auf die Armen achte, mit Gott verbunden bin, den Sonntag feiere, und: Die Kommunion empfange. Das, liebe Kinder, liebe Mitchristen, ist für uns ein heiliges Erkennungszeichen, das Sakrament der Eucharistie. Wer da mitfeiert, ist ein Christ, er bekommt die Kraft, den Anstoß als echter, überzeugter Christ zu leben: Als einer, der die tiefe, feste, intensive Verbindung mit Jesus, den Erlöser hat; der sich von Jesus, seinem Wort und Beispiel durchs Leben tragen lässt, der auf seiner Welle ist.“

Nach der Predigt erneuerten die Erstkommunikanten das Taufversprechen und brachten die Gaben zum Altar. Zur Gabenbereitung versammelten sie sich im Altarraum – und der langersehnte Höhepunkt war schließlich da: Zum ersten Mal empfingen die Mädchen und Buben den Leib des Herrn und waren eingebunden in die Tischgemeinschaft der Gläubigen.

Für die wunderbare musikalische Begleitung hier und auch sonst sorgte in bewährter Weise der Jugendchor unter Leitung von Eva Berzl und stimmte mit allen Anwesenden das Danklied an: „Wer glaubt, ist nie allein!“. Dank sagte am Ende auch Pfarrer Zinecker für das engagierte Mitwirken aller Beteiligter, insbesondere an Gemeindereferentin Michaela Maier.

Die abendliche Dankandacht, zu der sich die Erstkommunikanten nochmals im Festgewand einfanden, sorgte für den gelungenen Ausklang eines ereignisreichen Tages „auf einer Welle“.

Im Bild: Die Erstkommunionkinder von St. Jakob mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Pater Johannes Bosco und Gemeindereferentin Michaela Maier: Bartosz Antonczak, Christian Desch, Rafael Ebert, Maximilian Fleischmann, Jonathan Hausladen, Katharina Leiß, Karl Plötz, Johannes Pongratz, Elias Sauer, Lena Schedlbauer, Maximilian Schierer, Lisa Simeth, Jonas Trankon, Pia Walther, Dominik Weinberger, Thomas Weindich, Yannick Zimmermann.

Die Kolpingsfamilie Cham erlebte am vergangenen Freitag eine schöne Maiandacht in der Kirche St. Ursula, der Wallfahrtskirche auf dem Pilgramsberg.

Die interessante Geschichte dieser kleinen Kirche auf dem Berg erfuhren sie bei der Kirchenführung gleich zu Beginn. Die Kirche wurde vor einiger Zeit liebevoll saniert. Zwar ist einiges modern, so hat sie doch ihren ursprünglichen Charme erhalten und die interessanten Plastiken wurden richtig gut in Szene gesetzt.

Pfarrer Dieter Zinecker war mit dabei und gestaltete zusammen mit Hajo Maier, an der Orgel, die Maiandacht. Im Anschluss ging es zur „Schönen Aussicht“ und dem gemütlichen Ausklang des Nachmittags.

Bild
Erst die Mess, dann die Mass – gemütliche Runde nach der Maiandacht.

Am Samstag folgte die Einwohner von Michelsdorf und Umgebung der Tradition und stellten ihren Maibaum mit tatkräftiger Unterstützung auf. Zuvor feierten sie zusammen mit Kaplan Pater Johannes Bosco einen Gottesdienst in der St. Michaels Kapelle.

Der Mai ist in besonderer Weise der Monat der Jungfrau Maria. Wir ehren die Muttergottes durch besondere Andachten und Gebete.

Die erste Maiandacht feiern wir am Dienstag, 01. Mai 2018, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakob. In der Pfarrkirche feiern wir dann an jedem Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils um 19 Uhr Maiandacht. Wir laden zur Mitfeier der Maiandachten ganz herzlich ein.

Cham St. Jakob
Dienstag, 01.05.2018, 19 Uhr
Mittwoch, 02.05.2018, 19 Uhr
Freitag, 04.05.2018, 19 Uhr

Maiandachten in den Kapellen

Altenmarkt
Freitag, 04.05. 2018, 19 Uhr
Sonntag, 06.05.2018, 19 Uhr

Altenstadt
Donnerstag, 03.05.2018, 19 Uhr

Michelsdorf
Sonntag, 06.05.2018, 19 Uhr

Janahof
Donnerstag, 03.05.2018, 19 Uhr

Tasching
Sonntag. 06.05.2018, 19.30 Uhr

Zifling
Freitag, 04.05.2018, 19 Uhr
Sonntag, 06.05.2018, 19 Uhr