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Die große Bildtafel mit einer Christusdarstellung über tiefblauem Wasser spricht für sich: Für die diesjährigen Erstkommunionkinder der Pfarrei Cham St. Jakob soll Jesus die „Quelle des Lebens“ sein. So heißt der Leitspruch, den sich die 25 Mädchen und Buben, die am kommenden 1. Mai zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten werden, erwählt haben.

Pfarrer Dieter Zinecker begrüßte sie, zusammen mit Kaplan Alexander Dyadychenko und Gemeindereferentin Michaela Maier, am vergangenen Sonntag zum Familiengottesdienst in der Stadtpfarrkirche, um sie der Pfarrgemeinde näher vorzustellen. Schon in seinen Eingangsworten ermutigte er dazu, die jetzige Phase der Vorbereitung intensiv zu nutzen und immer mehr zu Jesus in Beziehung zu treten, um dann am Tag der Erstkommunion ganz nahe „an der Quelle“ zu sein. Bedenkenswertes gab auch Gemeindereferentin Michaela Maier den Mädchen und Buben in ihrer Predigtansprache mit auf den Weg. Sie zeigte ausgehend vom zuvor verkündeten Johannes-Evangelium mit der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen auf, was es mit dem Wasser des Lebens auf sich habe, das den (an sich täglich neu aufkommenden) Durst eines Menschen für immer stillen könne. Damit sei letztlich der Durst nach Leben in seiner ganzen Fülle gemeint, wie etwa der Durst nach Liebe, Anerkennung und Freundschaft. All diese erstrebenswerten und kostbaren Güter würden erfahrbar durch die eine Lebensquelle – Jesus Christus.

Nach der Predigt durften sich die namentlich aufgerufenen Erstkommunionkinder im Altarraum versammeln, wo sie vom Chamer Stadtpfarrer in feierlicher Weise gesegnet wurden. In das Geschehen des Gottesdienstes waren sie auch im übrigen Verlauf gut eingebunden: Sie durften die Kyrie-Rufe, die Fürbitten und eine kurze Meditation, passend zum eingangs erwähnten Leitspruch, vortragen. Mit dem Lied „Meine Zeit steht in deinen Händen…“ endete der feierliche Familiengottesdienst.

Im Bild: Die Mädchen und Buben, die am 1. Mai in St. Jakob Erstkommunion feiern werden, zusammen mit Pfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Alexander Dyadychenko und Gemeindereferentin Michaela Maier)

Viele Frauen sind am vergangenen Freitagabend der Einladung zur Feier des Weltgebetstages in Cham St. Jakob gefolgt. Stark vertreten waren dabei Angehörige der evangelischen Gemeinde sowie der Frauenbund-Zweigvereine St. Josef, St. Martin Untertraubenbach und St. Jakob. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes in der Pfarrkirche stand mit Kuba ein Land im Wandel, auf dem Weg von der jahrzehntelangen, weitgehenden Isolation zur langsamen Öffnung – und damit Hoffnung der Bevölkerung auf bessere Lebensperspektiven und die Achtung der Menschenrechte.

Von dieser Hoffnung und positiven Grundstimmung waren auch die vom kubanischen Weltgebetstagskomitee vorbereiteten Texte geprägt, die von den Gottesdienstbesuchern miteinander gebetet und gesungen wurden. Eva Berzl sorgte mit Orgel und Gesang für die passende musikalische Begleitung.

Im Anschluss an den Gottesdienst folgte ein unterhaltsames Beisammensein im Pfarrheim, in dem die Besucher mit diversen Kostproben von landestypischen Spezialitäten Kubas bewirtet wurden.

Im Bild: Frauen von St. Josef, St. Jakob und der evangelischen Kirchengemeinde, mit Pfarrerin Charlotte Peschke, traten als Vorbeterinnen beim Gottesdienst in Erscheinung

Sich ehrenamtlich bei einer sozialen Aktion einzubringen: Dieses Anliegen haben die Erstkommunionkinder von St. Jakob mit einem Brotverkauf am vergangenen 2. Fastensonntag in die Tat umgesetzt. Sie verkauften vor und nach den Gottesdiensten Brot, um mit dem dabei vereinnahmten Geld das Misereor-Projekt „Indien – Schule statt Steinbruch“ zu unterstützen. Die Gottesdienstbesucher machten gerne Gebrauch von dem zweckdienlichen Angebot und die Kinder durften sich über den guten Erfolg ihrer hilfreichen Aktion freuen.

Im Bild: Einige der an der Aktion beteiligten Erstkommunionkinder mit Gemeindereferentin Michaela Maier

Mit dem ersten Fastensonntag hat die Reihe der Familiengottesdienste in der Pfarrei Cham St. Jakob begonnen, die alle Gläubigen, besonders natürlich Kinder und Jugendliche ansprechen, während der ganzen Fastenzeit begleiten und auf spezielle Weise auf das Osterfest vorbereiten wollen.

Am vergangenen Sonntag wurde – angelehnt an das Evangelium, in dem Jesus in der Wüste in Versuchung geführt werden sollte – das Thema aufbereitet, wie man persönlich mancherlei Versuchungen widerstehen und damit ein Stück Freiheit im täglichen Leben zurückgewinnen kann. Das Familiengottesdienst-Team hatte dazu auch ein kleines Anspiel mit mehreren Kindern (im Bild) einstudiert.

Kaplan Alexander Dyadychenko, der den Gottesdienst zelebrierte, freute sich über den gelungenen Auftakt und lud die vielen Gläubigen zur Mitfeier auch der weiteren Familiengottesdienste ein.

Der Heilige Valentin gilt bekanntlich als Patron der Verliebten. Ein guter Grund, diese besonders unter seinen Schutz gestellten Personen auch im Rahmen einer kirchlichen Feier einmal näher in den Blickpunkt zu rücken.

Kaplan Alexander Dyadychenko tat dies in der Vorabendmesse in St. Jakob am vergangenen Samstag und konnte dazu ein nahezu volles Gotteshaus begrüßen. „Liebe braucht Momente der Feierlichkeit“ stellte er fest und betonte zudem deren grundlegende Bedeutung in einer christlichen Gemeinschaft, nicht zuletzt im Gebot der Nächstenliebe verankert. Überall erfahrbar sei die Liebe, in der Partnerschaft, in der Familie oder allgemein in zwischenmenschlichen Beziehungen. Auch die Lesung mit dem hohen Lied der Liebe aus dem ersten Korintherbrief und eine kurze Filmeinspielung voller hintergründigem Humor ließen die Vielschichtigkeit dessen erkennen, was unter Liebe zu verstehen ist oder ganz individuell verstanden wird. Mit passender Musik bereicherte der Wahlfach-Chor der Gerhardinger Realschule den Gottesdienst.

Die Gläubigen ließen sich von der stimmungsvollen Gestaltung anstecken und spendeten am Ende reichlich Beifall. Sie selbst wurden an den Kirchentüren mit Valentins-Blumen beschenkt. Bei einem Sektempfang im Pfarrheim fand die abendliche Feier schließlich ihren gelungenen Ausklang.

Im Bild: Viel Licht um den Altar mit Kaplan Alexander Dyadychenko und Diakon Alfred Dobler

Der Aschermittwoch und mit ihm die Auflegung des Aschenkreuzes stehen am Beginn der 40-tägigen Fastenzeit. Die Asche erinnert die Gläubigen an diesem Tag ganz besonders an ihre Vergänglichkeit, ist gleichzeitig aber auch das Zeichen der Umkehr und Erneuerung.

In jenem Geist der Umkehr und Erneuerung zu denken und entsprechend zu handeln, ob in eigener Person, im Umgang mit dem Nächsten oder auch im Blick auf grundlegende Fragen von Recht und Gerechtigkeit – dazu ermunterte Stadtpfarrer Dieter Zinecker im Bußgottesdienst in St. Jakob am Aschermittwoch.

Zusammen mit Diakon Alfred Dobler (im Bild) legte er allen Gottesdienstbesuchern das Aschenkreuz auf, mit den Worten: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst. Bekehre dich und glaube an das Evangelium.“

Am Sonntag Nachmittag war das Kolpinghaus ganz in der Hand kleiner Maschkerer. Die Kolpingjugend hatte zum Kinderfasching eingeladen. Und viele kleine Maschkerer wuselten durch den Saal. Es gab jede Menge lustiger Spiele für die ganz Kleinen und die etwas Größeren. Besonders beliebt war heuer wieder das Wickelspiel. Die Sieger, und es gab nur Sieger, durften in die große Schatzkiste greifen und sich einen süßen Schatz aussuchen. In diesem Jahr waren viele Spiderman unterwegs und auch der Moderator Ben war Spiderman und feuerte die Spielteilnehmer an. Getanzt wurde natürlich auch und so rannten heuer wieder „Affen durch den Wald“, ein Faschingsschlager, der die Kinder in jedem Jahr begeistert und sie nicht mehr auf den Stühlen hält. Ein Höhepunkt war das Schaumkuss Essen. Hände auf den Rücken und auf die Plätze fertig los. Kaplan Alexander Dyadychenko machte bei der Runde der Großen begeistert mit und hatte als erster den Teller leer und kaum Schokolade im Gesicht. Einige Kinder fragten sich, ob er wohl zuvor geübt hatte? Im Foyer gab es gegen eine kleine Spende „saugute“ Kuchen zu essen. Lustig serviert von vier dunklen Feen.

Ein Hauch von Fasching wehte am vergangenen Sonntag auch durch das Gemäuer von Cham St. Jakob. Und das nicht nur in Form eines lauen Lüftchens, sondern als ziemlich flotte Brise, die sogar die Sitzplätze knapp werden ließ. Der Einladung von Kaplan Alexander Dyadychenko entsprechend hatten sich einige Gottesdienstbesucher auch – zumindest ansatzweise – faschingsmäßig kostümiert – und harrten gespannt der Dinge, die da kommen sollten. Sie wurden nicht enttäuscht: Der Kaplan, ausgestattet mit Perücke a la Struwwelpeter in sonnengelb, kam in rasantem Tempo auf einem rollerähnlichen Gefährt angefahren und sorgte damit gleich für Beifallsstürme.

Frohsinn und heitere Mienen dürften auch in der Kirche ihren Platz haben, so der Geistliche in seiner Begrüßung. Sodann zauberte er eine Faschingspredigt aus dem Hut, die mit viel Wortwitz die Nöte eines Priesters kommentierte, dem so recht keine Predigt einfallen mag, weder in Prosa noch in gereimter Form. Und falls er doch eine Eingebung diesbezüglich hat: Vielleicht doch die „falsche“ Predigt hält – angesichts des doch sehr unterschiedlichen Erwartungshorizonts der Zuhörer. Oder das im Computer bereits Niedergeschriebene entschwindet urplötzlich vom Bildschirm ins Nirgendwo. Aber der Kaplan nahm auch diese Hürde locker und leicht, und „redete einfach so lange wie ich will“.

Die Gottesdienstbesucher hatten jedenfalls ihre Freude an der gekonnten Darbietung, wie ihre umgehende Reaktion mit heftigem Applaus erkennen ließ.

„Unter normalen Bedingungen“ wurde anschließend Eucharistie gefeiert. Und der abwechslungsreiche Gottesdienst fand sein Ende nochmals mit einem Halleluja-Lied, das mit dem baldigen Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch eine Weile verstummen wird.

Das Fest der Darstellung des Herrn, volkstümlich Mariä Lichtmess genannt, feierten die Gläubigen in St. Jakob am vergangenen Dienstagabend. In der Franziskanerkirche segnete Stadtpfarrer Dieter Zinecker die Kerzen, die im Laufe des Jahres für den kirchlichen Gebrauch Verwendung finden werden. Anschließend zog man gemeinsam mit Gesang und brennenden Kerzen in den Händen in einer Prozession zur Stadtpfarrkirche. Dort wurde in feierlicher Weise die Eucharistie begangen und damit der 40-Tage-Zeitraum nach dem Hochfest von Christi Geburt würdig zum Abschluss gebracht.

Am Montag hieß es für die Kolpingsfamilie Cham: Erst beten, dann schunkeln. In der Spitalkirche wurde der Rosenkranz für Frieden und Versöhnung gebetet und danach ging es zum Singen und Fröhlichsein ins Kolpinghaus. Hier wartete das Duo Koller mit vielen lustigen Lieder rund um den Bayerwald und Bayern überhaupt. Die Kolpingsfamilie sang voll Begeisterung mit und auch das eine oder andere lustige Geschichtchen wurde erzählt. Klar durften Faschingslieder nicht fehlen und da wurde geschunkelt, was das Zeug hielt. Zwei Stunden gute Laune und Spaß gingen viel zu schnell vorbei. Das Koller Duo sammelte im Anschluss für ihr Hilfsprojekt in Afrika und dafür gab es einen Extraapplaus.

Das Koller Duo – Singen macht Spaß