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St. Jakob freut sich mit seinen Ehejubilaren

„Liebe ist zerbrechlich wie Glas und doch das Gut, das dem Leben Fülle und Wert gibt, das Mittel, das hilft, Schwierigkeiten jeder Art zu bestehen.“ Mit solch richtungsweisenden Worten hat sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker an die Besucher der Vorabendmesse am vergangenen Samstag gewandt. Davon besonders angesprochen fühlen durften sich die zahlreichen Eheleute, die sich an diesem Abend zur „Feier der Ehejubilare“ in der Chamer St. Jakobskirche eingefunden hatten. 17 langjährig, zwischen 25 bis 55 Jahre miteinander verheiratete Paare waren nämlich der Einladung der Pfarrei gefolgt und konnten in dem festlichen Gottesdienst Lob und Dank für ihr geglücktes Eheleben vor Gott bringen. Ins Bild passte da schon das stimmungsvolle Eingangslied, das das Kircheninnere erfüllte: „Gott, der nach seinem Bilde aus Staub den Menschen macht, hat uns seit jeh zur Freude einander zugedacht …“.

In seiner Predigt stellte der Stadtpfarrer die Frage in den Raum, was man – vergleichbar wie bei einem Wohnungsumzug – während eines (Ehe-)Lebens stets mit größter Vorsicht behandeln müsse, ob als „junges Paar“, als Familie mit Kind oder im reiferen Alter, persönliche Wesensänderungen inbegriffen. Die Antwort darauf sei eindeutig: Größtmöglicher Sorgfalt bedürfe das, „was zerbrechlich und wertvoll ist, woran die Gefühle von anderen hängen, ihr Herz, sie selber als Person“. Zerbrechlich sei Vieles im Menschen: Aufkommende (Zukunfts-)Ängste, das Gefühl der Unfreiheit, der Geringschätzung, der ständige Zweifel, was zu tun oder aber tunlichst zu unterlassen sei. Da setze der Apostel Paulus im Römerbrief ein ganz anderes Maß und betone: Nur die Liebe schuldet ihr einander immer … die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes: „Das ist der Dreh- und Angelpunkt des menschlichen Lebens, des Zusammenlebens als Frau und Mann. … Und dann habe ich nicht kleinlich Vorschriften, Verpflichtungen, die niedergeschrieben sind, zu beachten; nein: Ich habe diese Grundhaltung zu leben, einzuüben, zu verwirklichen: Ich schulde Dir (zu aller Zeit): Meine Liebe. LIEBE – das ist die Haltung, die Gott zu uns hat. Wenn ich Dich liebe, zeige ich Dir etwas von dem, wie Gott zu uns ist … weil wir ihm kostbar und wertvoll sind.“

Nach der Predigt wurde den versammelten Ehejubilaren ein besonderes Segensgebet zuteil, zunächst allen gemeinsam und anschließend auch persönlich: Vorne an den Altarstufen legte ihnen Pfarrer Zinecker die Hände auf, um ihnen Gottes Segen für ihr weiteres Eheleben zuzusprechen. „Das Beste … bekommst du geschenkt …“ brachte dazu der Jugendchor unter Leitung von Eva Berzl gefühlvoll zu Gehör. Am Ende des Gottesdienstes richteten sich nochmals herzliche Glück- und Segenswünsche an die Jubelpaare, ehe alle Mitfeiernden in das Tedeum einstimmten.

Gleich im Anschluss ging es zur weltlichen Feier ins Pfarrheim. Einige Mitglieder des Pfarrgemeinderates hatten hier den Saal festlich geschmückt und sorgten sowohl für die Bewirtung der Ehejubilare als auch ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm. Elke Neuberger hatte eine interessante Bilderschau vorbereitet, die viele Erinnerungen an Menschen und Geschichten wachrief. Zu vorgerückter Stunde gab es für alle Jubilare noch ein kleines Präsent aus den Händen von Pfarrer Zinecker: Eine persönlich signierte Urkunde und einen individuell gestalteten Fotokalender mit Motiven aus dem Leben der Pfarrei. Groß war da die Freude und Dankbarkeit der Beschenkten. Der Sonntag war bereits angebrochen, als die gelungene Feier schließlich ihr Ende fand.

Cham St. Jakob feiert seine Ehejubilare

Wenn sich auch die Bilder gleichen: Es ist jedes Jahr eine besondere Freude für die persönlich Beteiligten, wenn zum „Tag der Ehejubilare“ in Cham St. Jakob geladen wird. Heuer haben 21 langjährig verheiratete Ehepaare (von 20 bis zu 60 Jahren) aus Cham und Vilzing St. Laurentius die Einladung der Pfarrei angenommen und sich am vergangenen Samstagabend – zusammen mit vielen weiteren Gläubigen – zum festlichen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche versammelt. Dort freute sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker schon eingangs seiner Begrüßung auf die nähere Begegnung mit den Jubelpaaren, denen er für ihr stetiges Zueinanderstehen und Festhalten an ihrer von Gott gesegneten Gemeinschaft herzlich dankte.

Seiner Predigt stellte er eine spannende Erzählung voran, die aufzeigte, dass das dauerhafte Eheglück nicht irgendwo in der weiten Welt zu finden sei, sondern genau dort, wo man tagein, tagaus miteinander lebe. Wo man jedoch gleichzeitig „die Türen öffnen müsse“, um ein Gefühl dafür entwickeln zu können: Hier und jetzt ist der Ort, an dem sich für uns „Himmel und Erde berühren“, wo unser Glück wohnt.

Wie man es wohl am ehesten schaffen könne, die Gefühle und Empfindungen vom Anbeginn einer Ehe über die Jahre aufrechtzuerhalten und aufzufrischen, davon gebe der Apostel Paulus im Kolosserbrief ein beredtes Zeugnis: „Darum bekleidet euch (…) mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat (…)“. Das sei offenbar eine grundsätzlich wichtige Voraussetzung für eine gelingende Partnerschaft: „Es gibt ein Einsehen, eine klare Bewertung: Was dient unserer Ehe, was fördert sie – und was stellt sie in Frage – und wir wollen sie ja fördern, stärken und ihr Zukunft geben.“ Auf eine solche Grundeinstellung müsse man beiderseitig vertrauensvoll setzen können.

Den Worten der Predigt folgte die Einladung des Geistlichen an die Jubelpaare, nach vorne an die Altarstufen zu treten, um ihnen die Hände aufzulegen und ihnen Gottes Segen für ihr weiteres Eheleben zuzusprechen. Stimmungsvolle Gesänge brachte hierzu und auch im weiteren Verlauf der Liturgie der Jugendchor von St. Jakob unter Leitung von Eva Berzl zu Gehör. Beim abschließenden Tedeum stimmten alle Mitfeiernden ein und gaben dem Lob und Dank der Eheleute nochmals feierlichen Ausdruck.

Gleich im Anschluss ging es zur weltlichen Feier ins Pfarrheim. Mitglieder des Pfarrgemeinderates sorgten hier für die Bewirtung der Ehejubilare und ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm. Elke Neuberger und Johannes Posel hatten eine Bilderschau vorbereitet, die vergangenes Zeitgeschehen in heitere Erinnerung rief, untermalt von Melodien mit hohem Wiedererkennungswert. Zu vorgerückter Stunde gab es für alle Jubilare noch ein persönliches Geschenk aus den Händen von Pfarrer Dieter Zinecker: Eine persönlich signierte Urkunde und einen individuell gestalteten Fotokalender mit Motiven aus dem Leben der Pfarrei.

Im Bild: Die Ehejubilare von St. Jakob und Vilzing mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker

Cham St. Jakob feiert seine Ehejubilare

Stimmungsvoll begonnen hat der „Tag der Ehejubilare“ am vergangenen Samstagabend in der Stadtpfarrei Cham St. Jakob – und stimmungsvoll ist er zur nächtlichen Stunde auch zu Ende gegangen. Am Anfang der Feierlichkeiten stand dabei – symbolträchtig – das im Gotteslob zum „Eheleben“ vorgesehene Lied: „Gott, der nach seinem Bilde aus Staub den Menschen macht, hat uns seit jeh zu Freude einander zugedacht …“.

21 langjährig, zwischen 30 bis hin zu 65 Jahren miteinander verheiratete Ehepaare konnte Stadtpfarrer Dieter Zinecker neben vielen anderen Gläubigen am vergangenen Samstagabend zum feierlichen Gottesdienst in der St. Jakobskirche begrüßen. Er freute sich sehr über deren Erscheinen und hob den hohen, ja unschätzbaren Wert ihrer Ehe als einer dauerhaften, von Gott gesegneten Gemeinschaft hervor. Einer Gemeinschaft, die nicht stehen bleiben könne, sondern sich stets weiterentwickeln müsse, in guten, und auch in weniger guten Tagen. „Niemals aufgeben“ könne da eine hilfreiche Devise sein.

Auch Diakon Alfred Dobler gab den Ehejubilaren in seiner Predigt zuversichtliche Worte mit auf den Weg. Zwar habe ihn vor kurzem die Aussage einer Frau, wonach „die Ehemänner das Kreuz der Ehefrauen“ sind, zunächst sprachlos gemacht und ihm sehr zu denken gegeben. Ebenso wie die Einordnung des Liedes vom Eheleben im Gotteslob – unmittelbar vor dem Lied zu Tod und Vollendung! Dass diese Aufeinanderfolge sehr wohl einen tieferen Sinn habe, erschließe sich auf den zweiten Blick. „Jeder Mensch hat gute und schlechte Tage in seinem Leben. Aber in der Ehe haben wir eine Stütze, die uns hilft, gerade in schweren Zeiten. Wir müssen versuchen, dass die gute Zeit klar überwiegt. (…) Wenn das Leben so glückt, dann hat Gott seine Hand auf diese Ehe gelegt. Und jetzt passen die Lieder vom Gotteslob: Das Eheleben, das uns ins Alter führt bis in den Tod und in die Vollendung in Gott. (…) Und unser Kreuz, das tragen wir miteinander, mal etwas mehr der eine, mal etwas mehr der andere, aber immer zusammen.“

Diesem Zuspruch in Worten folgte auch die Tat, ein besonders feierlicher Akt für die Ehejubilare: Sie traten paarweise nach vorne an die Altarstufen, wo ihnen der Chamer Stadtpfarrer, zusammen mit Pfarrer i.R. Max Heitzer als Konzelebranten, die Hände auflegte und Gottes Segen für ihr weiteres Eheleben erbat. Für die stilvolle musikalische Umrahmung, gesanglich und instrumental, sorgten hier wie auch sonst Theresa und Michael Neuberger.

Gleich im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die „Jubelpaare“ zur weltlichen Feier im Pfarrheim. Mitglieder des Pfarrgemeinderates sorgten hier für die Bewirtung an festlich gedeckten Tischen und auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz. Elke Neuberger und Johannes Posel präsentierten eine Bilderschau, die vergangenes Zeitgeschehen wieder bestens in Erinnerung rief.

Schließlich durften sich die Ehejubilare nochmals über die persönlichen Glückwünsche von Pfarrer Dieter Zinecker freuen, und auch kleine Präsente – zur Erinnerung an diesen Festtag – von ihm in Empfang nehmen: Eine persönlich signierte Urkunde und einen individuell gestalteten Fotokalender mit Motiven aus dem Leben der Pfarrei St. Jakob in Vergangenheit und Gegenwart. Die Ehejubilare waren sichtlich erfreut ob dieser Ehrung und genossen noch lange die gemeinsame Feierstunde.

Im Bild: Die Ehejubilare 2015 von St. Jakob mit Pfarrer Dieter Zinecker, Pfarrer i.R. Max Heitzer und Diakon Alfred Dobler