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Ihr seid das Salz der Erde – Kindergarten St. Jakob feiert Erntedank

Mit der Geschichte von Maruschka, der Salzkönigin, eröffneten die Kinder des Kindergartens St. Jakob ihre Erntedankandacht: im Schauspiel um die Königstochter wurde bildhaft deutlich, wie wertvoll das alltägliche und vermeintlich minderwertige Salz doch ist. Nicht nur macht es Nahrung schmackhaft, ganz ohne Salz kann man nicht leben, man wird krank – so wie der König im Märchen.

Ob Salz oder all die anderen lebensnotwendigen Dinge: Pfarrer Zinecker erinnerte daran, dass wir – natürlich nicht nur am Erntedankfest – die Früchte der Erde nicht als selbstverständlich hinnehmen sollten. Gleichzeitig legte er den Kindern den Satz Jesu ans Herz: „Ihr seid das Salz der Erde.“ Jeder Mensch kann einem anderen das Leben versalzen oder aber schmackhaft machen.

Am Ende der Andacht segnete Pfarrer Dieter Zinecker das neue „Piratenboot“ im Garten: Das große Holzspielgerät hatte der Elternbeirat organisiert und in Eigenleistung aufgebaut. Er wünschte den jungen Seeleuten allzeit ruhige See, nicht zu stürmische Winde und vor allem eine gute Mannschaft, mit der man auch den einen oder anderen Orkan meistern kann.

Anschließend genossen Groß und Klein bei Tee und Kräuterbutterbrot das herrliche Herbstwetter. Bei den Erzieherinnen konnte man – passend zum Thema – selbst gemachte Kräutersalze und -öle erstehen.

Erntedank in Vilzing

Diesen Sonntag wurde in der Expositurkirche St. Laurentius das Erntedankfest begangen. Den feierlichen Gottesdienst zelebrierte Kaplan Johannes Bosco.

Bereits am Vortag hatten die Damen des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins den Altarraum mit Blumen, Feld- und Gartenfrüchten geschmückt. Liebevoll arrangiert zierte der herrliche Erntedankaltar nicht nur die Kirche, die Naturalien standen symbolisch für die eingebrachte Ernte und alles, was Gott das ganze Jahr über zu teil werden lies.

Beim Erntedankfest wolle man Gott für die Gaben besonders danken, so Kaplan Johannes Bosco. Erntedank sei das Fest, bei dem die Sinne angesprochen werden. Dabei könne man Gottes Natur sehen, riechen und schmecken. Der Erntedankaltar zeige, wieviel Gott geschenkt habe. Mit dem Segen für die Ernte verband der Geistliche den Dank an den Schöpfer. Es gebe allen Grund, Gott zu danken weil es uns gut gehe, denn nicht überall auf der Welt gibt es genügend Nahrung.

Zum Ende der Messe bedankte sich der Kaplan bei allen die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben.

Vom Wert des Dankens

Erntedank gefeiert wurde am vergangenen Sonntag in allen Gottesdiensten in Cham St. Jakob. Viele Gläubige, insbesondere auch viele Eltern mit ihren Kindern hatten sich am späteren Vormittag zum Familiengottesdienst in der Stadtpfarrkirche versammelt. Sie alle durften sich an einem reich bestückten, farbenprächtigen Erntealtar erfreuen – der doch nur einen winzigen Teil dessen widergeben konnte, was an jährlichem Ertrag geschaffen wird.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker führte den Mitfeiernden vor Augen, wie viel an Zeit und Arbeit von Menschenhand für diese Erntegaben aufgebracht werden müsse. Rein gar nichts könne freilich entstehen und geerntet werden ohne den Segen und das wohlwollende Zutun Gottes, dem Schöpfer der Welt und all ihrer guten Gaben.

In der Predigt ging Gemeindereferentin Michaela Maier dem Danke-Sagen auf die Spur. Und machte deutlich, von welch großem Wert und welcher Bedeutung ein ehrlich empfundenes und auch ausgesprochenes Danke im menschlichen Miteinander und ebenso in der Beziehung des Einzelnen zu Gott sei.

Der Dank fand schließlich auch Ausdruck im lebhaften Gesang der Gottesdienstbesucher: „Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag …“

Im Bild:
Stadtpfarrer Dieter Zinecker feierte mit den Gläubigen den Erntedank-Gottesdienst
Auch in den Fürbitten der Kinder wurde der Dank großgeschrieben

Danke für die ganze Schöpfung: Erntedank im Kindergarten St. Jakob Altenmarkt

Die Schöpfungsgeschichte war das Thema der Erntedank-Andacht, die die Kinder des Kindergartens St. Jakob feierten. Dazu hatten sie sich gemeinsam mit ihren Eltern vor der Altenmarkter Kapelle um ein Kreuz versammelt.

So sagten sie in diesem Jahr nicht nur Danke für die eine reiche Ernte und genug Nahrung – sie erinnerten daran, dass wir dem lieben Gott noch viel mehr verdanken: Licht und Dunkel, das Wasser und das Land mit all seinen Pflanzen, Sonne, Mond und Sterne, die Fische im Meer und die Vögel in der Luft sowie alle Tiere an Land. All diese Dinge legten die Kinder symbolisch in einem Kreis um das Kreuz.

Ein Tanz der Vorschulkinder beendete das gemeinsame Gebet und leitete zum „geselligen Teil“ über: Große und Kleine genossen warmen Apfelpunsch und Brote mit Bananen-Marmelade, die die Kinder mit ihren Erzieherinnen selbst gemacht hatten.

Vergiss nicht, danke zu sagen: Erntedank im Kindergarten St. Jakob Altenmarkt

Eng zusammen gerückt waren die Kinder und Eltern des Kindergartens St. Jakob in Altenmarkt bei ihrem Erntedankfest am Freitag. Aufgrund des unbeständigen Wetters hatte man kurzfristig in die Turnhalle des Kindergartens ausweichen müssen, wo Pfarrer Dieter Zinecker eine gemeinsame Andacht zelebrierte.

Gleich zu Beginn der Feier wurde dabei die Bibelstelle von den zehn Kranken vorgelesen, die Jesus von ihrem Aussatz geheilt hatte, von denen aber nur einer den Weg zurück zu ihm fand, um ihm zu danken. So sollten auch wir all die guten Dinge in unserem Leben nicht als selbstverständlich hinnehmen, griff Pfarrer Dieter Zinecker die Geschichte auf und fragte die Kinder, wofür sie denn gerade am Erntedankfest dem lieben Gott dankbar seien und was er in ihren Gärten oder auf den Feldern hatte wachsen lassen. Nach vielen eifrigen Beiträgen zeigten die Kinder am Bild eines zunächst kahlen Apfelbaums, was es braucht, damit überhaupt ein Apfel wachsen kann: Die wärmenden Strahlen der Sonne, das Wasser des Regens und den Wind, der die Blüten am Baum bestäubt.

Zum gemütlichen Ausklang der Feier gab es nach der Andacht für alle Kuchen, die die Kinder mit den Erzieherinnen gebacken hatten.