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Frauenbund feiert stimmungsvolle Maiandacht

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Chamerau hatte sich der Frauenbund-Zweigverein Cham St. Jakob am vergangenen Donnerstagabend für die Feier einer Maiandacht auserwählt. Dazu machten sich ca. 30 Frauen zusammen mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker per Bus auf den Weg. Unter dem Leitwort „Maria – eine Frau mitten im Leben“ wurde die Andacht begangen und mit vielen Gebeten und stimmungsvollen Liedern die Gottesmutter verehrt. Auch das Gebet um geistliche Berufe wurde gepflegt. Nach der Andacht ging es noch zur Einkehr ins benachbarte Gasthaus, wo der Abend gemütlich ausklang.

Im Bild: Die Marienverehrerinnen des Frauenbundes mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker

Ausflug ins Museum Frauenfleiß

Die Frauen des Frauenstammtischs der Kolpingsfamilie Cham besuchten das Museum Frauenfleiß in Blaibach.

Erinnerungen wurden wach an die Zeit mit der Oma. Das Leben der Frauen war geprägt von Arbeit rund um die Familie, ganz abgestimmt auf die Bedürfnisse des Ehemann. Wenn Beruf, denn eher im pflegerischen Bereich oder als Lehrerin, aber mit strengen Auflagen und Erwartungen von Seiten der Gesellschaft.

Die Besitzerin des Museums Gudrun Linn sammelt seltene Stücke, die sie in ihrer kurzweiligen Führung zeigte. In historischer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen gab es viele Geschichten zu erzählen, aus dem Leben der eigenen Mutter oder Oma.

Einkehr geistlicher und weltlicher Art

Neben den wöchentlichen Kreuzweg-Andachten in der Stadtpfarrkirche während der Fastenzeit hat sich der Frauenbund von St. Jakob heuer eine solche Andacht auch unter freiem Himmel vorgenommen. Daher machten sich am vergangenen Mittwochabend viele Frauen, zusammen mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker, per Bus nach Bad Kötzting auf, um von dort den Kreuzweg nach Weißenregen zu gehen.

Viele Gebete und Gesänge wurden an den 14 Stationen gemeinsam angestimmt und so der Leidensweg Christi nachempfunden. Gerade mit hereinbrechender Dunkelheit wurde die End-Station oben an der Wallfahrtskirche erreicht und zum feierlichen Abschluss noch ein Marienlied gesungen. Mit dem Bus ging es schließlich wieder hinunter in die Kurstadt und auf die Heimfahrt nach Cham – mit einem kleinen Umweg in ein naheliegendes Wirtshaus, zum Zwecke auch der „weltlichen“ Einkehr.

Im Bild: Die Gemeinschaft der Frauen mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker vor der Wallfahrtskirche Weißenregen

12 Salze für die Gesundheit

Die „Schüssler-Salze“ standen im Mittelpunkt eines Vortrags im Pfarrheim von Cham St. Jakob am vergangenen Donnerstagabend. Auf Einladung des örtlichen Frauenbund-Zweigvereins hatte sich Apotheker Roland Gruber bereitgefunden, über diese alternativmedizinischen Präparate und deren Wirkungsweise zu referieren – und die Resonanz war groß. Anschaulich erläuterte Gruber seinem interessierten Publikum zunächst die Entstehungsgeschichte und Anwendung der „12 Salze für die Gesundheit“, die Dr. Wilhelm Schüssler im 19. Jahrhundert entwickelt hat. In einem zweiten Vortragsteil stellte er verschiedene Salz-Kuren vor, die auf vielerlei Arten von Beschwerden zugeschnitten werden können und aller Erfahrung nach das Wohlbefinden erheblich steigern können, da sie auf einen Mangelzustand an einer bestimmter Körperstelle reagieren können.

Die Zuhörer zeigten sich sehr angetan von der kurzweiligen Darstellung und machten auch gerne von der Möglichkeit zu individuellen Nachfragen Gebrauch. Mit herzlichem Beifall und Dankesworten vom Frauenbund-Vorstandsteam an den Referenten endete die aufschlussreiche Veranstaltung.

Im Bild: Roland Gruber stellte die Wirkungsweise der Schüssler-Salze vor

Jahreshauptversammlung des Frauenbundes

Zu seiner turnusmäßigen Jahreshauptversammlung hat kürzlich der Frauenbund-Zweigverein Cham St. Jakob eingeladen. Schon zuvor fanden sich zahlreiche Frauen in der Pfarrkirche ein, wo Stadtpfarrer Dieter Zinecker Gottesdienst mit ihnen feierte und in den Fürbitten insbesondere der verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht wurde.

Zur Versammlung selbst freute sich dann Martina Altmann vom Vorstandsteam in ihren Begrüßungsworten über die vielen Anwesenden, zu denen sich auch Pfarrer und Kaplan gesellt hatten. Nach dem gemeinsamen Totengedenken ließ Altmann in ihrem Tätigkeitsbericht alle Veranstaltungen des Frauenbundes des vergangenen Jahres nochmals Revue passieren. Das Spektrum reichte von der letztjährigen Feier des Weltgebetstages in St. Jakob, Andachten und Gebetsabenden über Besichtigungen von Museen und den Chamer Judenfriedhof bis hin zu Festspielbesuchen und Kochkursabenden.

Geordnete Finanzen bestätigte sodann Gabi Kumschier in ihrem Kassenbericht, den die Revisorinnen Renate Bucher und Rosemarie Schuhbauer absegneten, so dass die Entlastung von Kassenwartin und der gesamten Vorstandschaft erfolgen konnte.

Erfreulicherweise konnten im weiteren Verlauf der Zusammenkunft 7 Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit zur Frauengemeinschaft geehrt werden: Liesel Bauer, Agnes Gmach, Ludmilla Heinze, Sonja Hirmer, Rosa Klinger, Elke Lesinski und Annemarie Salzberger (in Abwesenheit) durften diese Auszeichnung und ein herzliches Dankeschön für ihre 20-jährige Vereinstreue entgegennehmen. Aus den Händen von Pfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Alexander Dyadychenko erhielten sie zudem eine Anstecknadel sowie ein Buchgeschenk. Altmann ihrerseits dankte Pfarrer und Kaplan für die gute geistliche Begleitung des Zweigvereins das Jahr hindurch, Eva Berzl für die stetige musikalische Unterstützung und Pfarrsekretärin Agnes Meyer für Hilfestellungen vielfältiger Art.

Dann ging das Augenmerk in die Zukunft und dem, was im Zweigverein demnächst an Veranstaltungen ansteht, so am 16. Februar ein Vortragsabend zum Thema Schüssler-Salze. Ebenfalls den Blick nach vorne richtete Pfarrer Zinecker in seinem anschließenden Grußwort, nicht ohne auch herzlich Dank zu sagen für alles Engagement im Frauenbund zum Wohle der Pfarrei.

Mit der Einladung des Vorstandsteams zur Teilnahme an allen Vereins- Aktivitäten in der kommenden Zeit fand der offizielle Teil der Versammlung schließlich sein Ende.

Im Bild: Die für 20-jährige Mitgliedschaft geehrten Frauenbundmitglieder mit Pfarrer, Kaplan und Vorstandsteam

Jahresausflug des Frauenbundes

Nürnberg von seiner schönsten Seite kennenlernen – das haben am vergangenen Samstag viele Mitglieder und Freunde des Frauenbundes Cham St. Jakob erleben dürfen. Mit dem Bus waren sie frühmorgens von Cham aus in die Frankenmetropole aufgebrochen, um dort bei strahlendem Sonnenschein unter Leitung einer versierten Stadtführerin die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt und der näheren Umgebung zu erkunden.

Selbstverständlich wurde auch die Burg mit ihren weitläufigen Anlagen erklommen und der famose Panoramablick über die ganze Stadt genossen. Mittags ließen sich die Ausflügler/innen dann in einer Nürnberger Traditionsgaststätte Spezialitäten aus der fränkischen Küche schmecken, um sich anschließend in der Innenstadt noch auf eigene Faust näher umzuschauen.

Am Nachmittag machte man noch einen Abstecher in das ca. 40 km entfernte Städtchen Freystadt am Mühlbach und nahm die örtliche Asam-Wallfahrtskirche intensiv in Augenschein. Mit einer Kaffeepause in gemütlicher Runde wurde der gelungene Ausflugstag beschlossen und anschließend wieder die Heimfahrt angetreten – überzeugt davon, dass auch das fränkische Bayern stets eine Reise wert ist.

Im Bild: Die Ausflügler/innen des Frauenbundes von St. Jakob vor der Kulisse der Nürnberger Altstadt

Jahreshauptversammlung des Frauenbundes Cham St. Jakob

Zur ihrer Jahreshauptversammlung haben sich vor kurzem zahlreiche Mitglieder des Frauenbund-Zweigvereins Cham St. Jakob eingefunden.

Nach dem vorangehenden, gemeinsamen Besuch der Abendmesse konnte Martina Altmann als Mitglied des Vorstandsteams auch Pfarrer und Geistlichen Beirat Dieter Zinecker und Kaplan Alexander Dyadychenko zur abendlichen Zusammenkunft im Pfarrheim willkommen heißen. Nachdem man der verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres gedacht hatte, ließ Altmann in ihrem Tätigkeitsbericht das Vorjahresgeschehen nochmals Revue passieren. Vom Weltgebetstag über Frauenbundmessen und -andachten, Vorträge und Führungen bis hin zum Jahresausflug und Kochkurs reichten die vielfältigen Aktivitäten, von denen die Mitglieder auch rege Gebrauch machten.

Der nachfolgende Kassenbericht, vorgetragen von Gabi Kumschier, erbrachte keinerlei Beanstandungen der Prüferinnen Renate Bucher und Rosemarie Schuhbauer, so dass – durch einstimmiges Votum der anwesenden Mitglieder – die Entlastung erfolgen konnte.

Der Zweigverein konnte sich auch über eine Neuaufnahme freuen: Andrea Kollmer heißt das 134. Mitglied beim Frauenbund von St. Jakob. Stadtpfarrer Dieter Zinecker beglückwünschte sie zu ihrem Beitritt und überreichte ihr die Frauenbund-Anstecknadel und einen Rosenkranz, die er beide zuvor in feierlicher Weise gesegnet hatte.

In seinem anschließenden Grußwort thematisierte der Pfarrer das Jahr der Barmherzigkeit und denjenigen, der es ausgerufen hatte, Papst Franziskus. Dieser verkörpere in eigener Person ein Maß an Barmherzigkeit und Bescheidenheit, das seinesgleichen suche.

Gegen Ende der Versammlung ergriff nochmals Martina Altmann das Wort. Im Namen der Vorstandschaft dankte sie Pfarrer Zinecker für seine Unterstützung der Frauenbund-Gemeinschaft das ganze Jahr über. Dank ging auch an Eva Berzl für die musikalische Begleitung zu vielerlei Anlässen.

Der letzte Punkt der Tagesordnung stand noch aus: Die Vereinsvorstandschaft hatte als besonderen Gast Hermann Seitz, Organist und Leiter des Kirchenchores in St. Jakob, eingeladen. Er erhielt eine Spende über 500.- Euro für seine vielfältige Projektarbeit mit Kindern.

Im Bild: Pfarrer Dieter Zinecker mit Neumitglied Andrea Kollmer und dem Frauenbund-Vorstandsteam Anne Mayer und Martina Altmann

Ausflug des Frauenbundes nach Landshut und Seligenthal

Fester Programmpunkt im Jahresplan des Frauenbund-Zweigvereins Cham St. Jakob ist stets im September/Oktober ein Tagesausflug, der per Bus ins nähere oder weitere bayerische Umland führt. Nach der letztjährigen Fahrt ins fränkische Seenland zog es die Mitglieder heuer ins Altbayerische. Denn der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut galt der Besuch zahlreicher Reiselustiger, der vormittags mit einer äußerst kurzweiligen Stadtführung begann. Das gotische Stadtensemble mit der Burg Trausnitz und der Basilika St. Martin, deren Turm der höchste Backsteinturm der Welt ist, war dabei ebenso ein attraktiver Anziehungspunkt wie die Landshuter Stadtresidenz und das historische Rathaus mit dem berühmten Prunksaal.

Nach einer gemütlichen Mittagspause stand ein Besuch der Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal auf dem Programm. Mittlerweile hatte sich der frühere Kaplan von St. Jakob, Franz Pfeffer, jetzt vor Ort in Landshut St. Wolfgang tätig, zu den Ausflüglern gesellt und gemeinsam folgte man den interessanten Ausführungen von Schwester Fidelis, eine der dort lebenden 43 Angehörigen des Ordens der Zisterzienserinnen. Die in nicht weniger als 13 Jahren sanierte Klosteranlage mit seiner prächtigen Abteikirche präsentierte sich in bestem Zustand und lebt mit seinen Bildungseinrichtungen Kindergarten und Gymnasium am „Puls der Zeit“.

Nach einer Einkehr zu Kaffee und Kuchen oder Brotzeit im nahen Gstaudach bei Altdorf macht sich die Reisegesellschaft nochmals auf den Weg zurück nach Landshut in die Pfarrkirche St. Wolfgang, um an der dortigen Vorabendmesse, zelebriert von Kaplan Pfeffer, teilzunehmen. Gleich im Anschluss an den schön gestalteten Gottesdienst zum Weltmissionssonntag verabschiedete man sich dann vom Kaplan, nicht ohne ihm dafür zu danken, dass er sich viel Zeit für seine Chamer Gäste genommen hatte. Mit der Rückfahrt endete der gelungene Ausflugstag am frühen Abend.

Im Bild: Die Fahrtteilnehmer mit Kaplan Franz Pfeffer vor dem Eingangsportal von Seligenthal