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Nürnberg von seiner schönsten Seite kennenlernen – das haben am vergangenen Samstag viele Mitglieder und Freunde des Frauenbundes Cham St. Jakob erleben dürfen. Mit dem Bus waren sie frühmorgens von Cham aus in die Frankenmetropole aufgebrochen, um dort bei strahlendem Sonnenschein unter Leitung einer versierten Stadtführerin die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt und der näheren Umgebung zu erkunden.

Selbstverständlich wurde auch die Burg mit ihren weitläufigen Anlagen erklommen und der famose Panoramablick über die ganze Stadt genossen. Mittags ließen sich die Ausflügler/innen dann in einer Nürnberger Traditionsgaststätte Spezialitäten aus der fränkischen Küche schmecken, um sich anschließend in der Innenstadt noch auf eigene Faust näher umzuschauen.

Am Nachmittag machte man noch einen Abstecher in das ca. 40 km entfernte Städtchen Freystadt am Mühlbach und nahm die örtliche Asam-Wallfahrtskirche intensiv in Augenschein. Mit einer Kaffeepause in gemütlicher Runde wurde der gelungene Ausflugstag beschlossen und anschließend wieder die Heimfahrt angetreten – überzeugt davon, dass auch das fränkische Bayern stets eine Reise wert ist.

Im Bild: Die Ausflügler/innen des Frauenbundes von St. Jakob vor der Kulisse der Nürnberger Altstadt

Zur ihrer Jahreshauptversammlung haben sich vor kurzem zahlreiche Mitglieder des Frauenbund-Zweigvereins Cham St. Jakob eingefunden.

Nach dem vorangehenden, gemeinsamen Besuch der Abendmesse konnte Martina Altmann als Mitglied des Vorstandsteams auch Pfarrer und Geistlichen Beirat Dieter Zinecker und Kaplan Alexander Dyadychenko zur abendlichen Zusammenkunft im Pfarrheim willkommen heißen. Nachdem man der verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres gedacht hatte, ließ Altmann in ihrem Tätigkeitsbericht das Vorjahresgeschehen nochmals Revue passieren. Vom Weltgebetstag über Frauenbundmessen und -andachten, Vorträge und Führungen bis hin zum Jahresausflug und Kochkurs reichten die vielfältigen Aktivitäten, von denen die Mitglieder auch rege Gebrauch machten.

Der nachfolgende Kassenbericht, vorgetragen von Gabi Kumschier, erbrachte keinerlei Beanstandungen der Prüferinnen Renate Bucher und Rosemarie Schuhbauer, so dass – durch einstimmiges Votum der anwesenden Mitglieder – die Entlastung erfolgen konnte.

Der Zweigverein konnte sich auch über eine Neuaufnahme freuen: Andrea Kollmer heißt das 134. Mitglied beim Frauenbund von St. Jakob. Stadtpfarrer Dieter Zinecker beglückwünschte sie zu ihrem Beitritt und überreichte ihr die Frauenbund-Anstecknadel und einen Rosenkranz, die er beide zuvor in feierlicher Weise gesegnet hatte.

In seinem anschließenden Grußwort thematisierte der Pfarrer das Jahr der Barmherzigkeit und denjenigen, der es ausgerufen hatte, Papst Franziskus. Dieser verkörpere in eigener Person ein Maß an Barmherzigkeit und Bescheidenheit, das seinesgleichen suche.

Gegen Ende der Versammlung ergriff nochmals Martina Altmann das Wort. Im Namen der Vorstandschaft dankte sie Pfarrer Zinecker für seine Unterstützung der Frauenbund-Gemeinschaft das ganze Jahr über. Dank ging auch an Eva Berzl für die musikalische Begleitung zu vielerlei Anlässen.

Der letzte Punkt der Tagesordnung stand noch aus: Die Vereinsvorstandschaft hatte als besonderen Gast Hermann Seitz, Organist und Leiter des Kirchenchores in St. Jakob, eingeladen. Er erhielt eine Spende über 500.- Euro für seine vielfältige Projektarbeit mit Kindern.

Im Bild: Pfarrer Dieter Zinecker mit Neumitglied Andrea Kollmer und dem Frauenbund-Vorstandsteam Anne Mayer und Martina Altmann

Fester Programmpunkt im Jahresplan des Frauenbund-Zweigvereins Cham St. Jakob ist stets im September/Oktober ein Tagesausflug, der per Bus ins nähere oder weitere bayerische Umland führt. Nach der letztjährigen Fahrt ins fränkische Seenland zog es die Mitglieder heuer ins Altbayerische. Denn der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut galt der Besuch zahlreicher Reiselustiger, der vormittags mit einer äußerst kurzweiligen Stadtführung begann. Das gotische Stadtensemble mit der Burg Trausnitz und der Basilika St. Martin, deren Turm der höchste Backsteinturm der Welt ist, war dabei ebenso ein attraktiver Anziehungspunkt wie die Landshuter Stadtresidenz und das historische Rathaus mit dem berühmten Prunksaal.

Nach einer gemütlichen Mittagspause stand ein Besuch der Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal auf dem Programm. Mittlerweile hatte sich der frühere Kaplan von St. Jakob, Franz Pfeffer, jetzt vor Ort in Landshut St. Wolfgang tätig, zu den Ausflüglern gesellt und gemeinsam folgte man den interessanten Ausführungen von Schwester Fidelis, eine der dort lebenden 43 Angehörigen des Ordens der Zisterzienserinnen. Die in nicht weniger als 13 Jahren sanierte Klosteranlage mit seiner prächtigen Abteikirche präsentierte sich in bestem Zustand und lebt mit seinen Bildungseinrichtungen Kindergarten und Gymnasium am „Puls der Zeit“.

Nach einer Einkehr zu Kaffee und Kuchen oder Brotzeit im nahen Gstaudach bei Altdorf macht sich die Reisegesellschaft nochmals auf den Weg zurück nach Landshut in die Pfarrkirche St. Wolfgang, um an der dortigen Vorabendmesse, zelebriert von Kaplan Pfeffer, teilzunehmen. Gleich im Anschluss an den schön gestalteten Gottesdienst zum Weltmissionssonntag verabschiedete man sich dann vom Kaplan, nicht ohne ihm dafür zu danken, dass er sich viel Zeit für seine Chamer Gäste genommen hatte. Mit der Rückfahrt endete der gelungene Ausflugstag am frühen Abend.

Im Bild: Die Fahrtteilnehmer mit Kaplan Franz Pfeffer vor dem Eingangsportal von Seligenthal