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Regen? Na und… die Kolpingsfamilie Cham hatte zu ihrem Grillfest ins Kolpinghaus eingeladen. Die Tage zuvor waren warm und sonnig, aber am Freitag regnete es und es war herbstlich kühl. Kurzerhand wurde aus dem Grillfest ein Fest zum Herbstbeginn. Das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Bei guten Essen und herbstlichem Zwiebelkuchen wurde der Sommer verabschiedet.

Juliane und Karl sorgten mit Akkordeon und Gitarre für gute Laune und schnell sangen alle mit und das Wunschkonzert brachte auch alte bayerische Weisen zu Gehör. Der Abend war ein guter Beginn der Herbst und Winter Saison der Kolpingsfamilie Cham.

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Die beiden Musikanten erfreuen beim Herbstfest der KFC

Andreas Förster, Geschäftsführer des Hotel am Regenbogen, dem Kolpinghaus, öffnete am letzten Samstag sieben quirligen Mädchen die Profiküche und kochte mit ihnen zusammen ein leckeres Menü. Da wurden Zucchini für die Tomatensoße geschnippelt, Quark mit Sahne verrührt, Obst klein geschnitten und Putenstreifen angebraten. Und wie Pfannkuchen mit richtigem Schwung von einer Seite auf die andere gedreht werden, wurde auch geübt.

Ein schön gedeckter Tisch gehört ebenfalls zu einem gelungenen Essen, daher lernten die Mädchen Servietten falten und den Tisch eindecken. Getrunken wurde selbst gemachte Limonade. Das Essen schmeckte allen sehr gut und am Tisch gab es viel zu Lachen. Das Menü bestand aus: Gefüllten Pfannkuchen mit kleinem Salatstrauß, Spaghetti mit Zucchini-Tomatensoße und gebratenen Putenstreifen und zum Nachtisch gab es gekühlte Quarkcreme mit frischen Früchten.

Und was folgt nach einem guten Essen? Ja, das Spülen und Aufräumen. Die Mädchen machten sich ohne Murren ans Aufräumen und ruck zuck war alles sauber und die Geschirrspülmaschine gefüllt. Zum Abschluss bekamen die Mädchen eine Urkunde und die Kochmütze durften sie ebenfalls mit nach Hause nehmen.

Im Bild:
Zusammen mit Andreas Förster: Eva Ochenmeier, Magdalena Schierer, Isabella und Madeline Traut, Finja Knop, Senlina Bauer und Julia Lehneis

Anmerkung:
Die Eltern und Kinder waren mit einem Bild und der Veröffentlichung einverstanden

Schüßlersalze als Türöffner für die Zellen. Das lernten die Teilnehmer beim Themenabend der Kolpingsfamilie Cham mit Apotheker Roland Gruber. Keine Wundermittel werden versprochen, aber Hilfe bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern.

Der Arzt Willmar Schwabe aus Oldenburg machte Ende des 19. Jahrhunderts eine revolutionäre Entdeckung. Er konnte nachweisen, dass der menschliche Körper aus Zellen besteht. Er stellte fest, dass Mineralsalze die Selbstheilungskräfte aktivieren und dass es zwölf Salze sind, die der Körper braucht. Sind die Zellen mit diesen zwölf Mineralsalzen optimal versorgt, verschwinden viele Funktionsstörungen und Beschwerden, so Dr. Schüßler.

Heute trauen viele Menschen den naturkundlichen Heilmitteln mehr, als der Chemie. Die Schüßlersalze ersetzen keinen Arztbesuch und keine wichtige Medikamententherapie, aber sie können die Zellen der Menschen wieder ins Gleichgewicht bringen. Die Teilnehmer hatte meist schon Schüßlersalze angewendet und konnten von ihren Erfahrungen erzählen. Es gab einen regen Informationsaustausch mit dem Referenten. Interessant war die Aussage, dass die geschmacksneutralen Tabletten oder Globuli plötzlich ganz süß schmeckten, ein Zeichen, dass der Körper das angewendete Mineralsalz benötige. Mehr Informationen sind bei Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg nachzulesen. Einer Expertin, wenn es um die Schüßler Salze geht.

Ein herzliches Danke sagte Gabriele Dahlmann dem Referenten für diesen interessanten Abend.

Bild Roland Gruber und Gabriele Dahlmann

Die Kolpingsfamilie Cham machte am vergangenen Samstag einen Ausflug nach Bad Kötzting. In fröhlicher Runde besichtigten sie die Bärwurzerei Drexler und erfuhren wie die feinen Spirituosen und Liköre hergestellt werden. Nicht nur verkostete wurde, sondern auch im schön angelegten Erlebnisgarten wurden duftende Kräuter entdeckt.

Eingekehrt wurde zum Abschluss noch im Lindner Bräu, wo bei angenehmen Temperaturen draußen gesessen wurde.

Die Kolpingsfamilie Cham machte am 17. Juni einen schönen Ausflug. Mit Paul Baumgartner fuhren sie zur Burgruine Weißenstein. Dort wurden sie von Herrn Niedermeier, dem Vorsitzenden des Burgvereins, durch die Burg und ihre wechselhafte, spannende Geschichte geführt. Los ging es mit der Besichtigung des „Gläsernen Waldes“. Die unterschiedlichsten Bäume wurden hier aus Glas nachempfunden. Kunstwerke aus Glas zum Anfassen. Erstaunlich, wie stabil Glas sein kann und wie filigran auch drei Tonnen wirken können. Weiter ging es bis zu den Zinnen der Burg. Der Aufstieg war nichts für schwache Nerven und Höhenangst. Aber der Ausblick war die Kletterpartie wert. Bis hin zum großen Arber, dem Lusen und in die Skiregion um Bischofsgrün konnte geschaut werden. Hier oben erzählte der „Ritter“ Niedermeier einige Anekdoten aus dem Leben des exaltierten Schriftstellers Siegfried von Vegesack, der im Kasten, einem Turm an der Burg, wohnte und dieses Zuhause „das fressende Haus“ nannte, da die Kosten zum Erhalt einfach alles Geld aufgefressen haben.

Im Anschluss ging die Fahrt weiter zum „singenden Wirt“ nach Schweinhütt. Einem urigen Restaurant mit gutem Essen und einem Wirt, der seine Gäste mit lustigen, urbayerischen Liedern unterhält.
Nach der Stärkung wurde der Bibelgarten hinter der Filialkirche Maria Königin besichtigt. Das „Golddorf“ Schweinhütt, geprägt durch viel Grün, mit Blumen geschmückte Häusern und Ruheplätzchen hat einen sehr aktiven Gartenbauverein. Dieser nahm sich dem Areal hinter der Kirche an und es entstand ein Bibelgarten, der seines Gleichen sucht. Mit viel Arbeitseinsatz, Muskel – und Maschinenkraft entstanden die verschiedenen Stationen der Bibel. Angefangen mit dem Baum der Erkenntnis, von dem Eva den roten Apfel pflückte. Auch das Schilfkörbchen, in welchem Mose lag ist zu sehen, ebenso der See Genezereth, der Tisch, an dem Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl feierte, bis zum Kreuz und Grab, in das Jesus nach seinem Tod am Kreuz gelegt wurde. Auch der große, runde Stein davor fehlt nicht. Der Gartenbauverein pflanzte biblische Pflanzen, wie den Olivenbaum, Schilf, Dattelbäume und die bekannten Zedern aus dem Libanon. In der Karwoche und bei der Osternacht feiern die Gläubigen Teile der Liturgie im Bibelgarten. Der Bibelgarten ist ein überkonfessionelles Erlebnis für alle Sinne. Zum Schluss wurde in der Kirche das Marienlied angestimmt und Hajo Maier gab ein kleines Improvisationskonzert an der Eisenbarth Orgel.

Der Ausflug ging mit einem Besuch der Joska Glaswelt zu Ende. Hier hatten die Teilnehmer Zeit, entweder für einen lustigen Kaffeeklatsch oder um ihre Glassammlung zu erweitern. Der Ausflug war eine gelungene Sache. Besonders erfreulich, dass auch Nichtmitglieder dabei waren und sich richtig wohl fühlten in der Gemeinschaft der Kolpingfamilie Cham. Selbst das Wetter spielte an diesem Tag mit, denn es war trocken und nicht so heiß.

Bilder von den verschiedenen Ausflugsstationen

Die Kolpingsfamilie Cham nutzte die Gelegenheit um an der kleinen Marienkapelle in Loibling ihre Maiandacht zu feiern. Gerne war Pfarrer Dieter Zinecker bereit diese Andacht zu zelebrieren.

Dieses Ort erinnert an das viel zu früh verstorbene Kolpingsmitglied Franz Kerschberger. Auf seine Initiative hin wurde der Marienaltar saniert und zu dem Ort der Marienverehrung, die er heute ist.

Im Anschluss ging es zum gemütlichen Beisammensein in „Achims Steakhouse“

Viel Spaß hatten alle beim Bayerischen Abend der Kolpingsfamilie Cham, im passend dekorierten Kolpinghaus. Das Duo Auftakt, Laura Baumeister und Susanne Hausladen, wurden begeistert empfangen und brachten mit ihrem Auftritt jede Menge „typisches Bayern“ in die Runde. Zum Tränenlachen waren die von Elke und Reinhard Lesinski vorgetragenen Toni Lauerer Gschichten.

In der gut besuchten Gaststube war die Stimmung fröhlich. Das anwesende Geburtstagskind wurde von den Auftakt Maderln mit einem Geburstagsständchen überrascht. Die bayerischen Schmankerln, die Kolpingsmitglied und Geschäftsführer des Kolpinghauses Andreas Förster für diesen Abend zusammen gestellt hatte, fanden viel Zuspruch. Sehr zur Freude der Vorsitzenden Gabriele Dahlmann waren auch Nichtmitglieder der Einladung gefolgt.

Bayerischer Abend der Kolpingsfamilie mit dem Duo Auftakt

Gestern feierte die Kolpingsfamilie Cham ihre Geburtstagsrunde. Es war wieder sehr schön.

Die Teestubn Musi hat wieder sehr gefallen, ebenso wie das gute Essen. Besonders gut an kam der leckere Bratapfel zum Nachtisch.

Viel Spaß hatten die Kinder am Sonntag Nachmittag im Kolpinghaus beim Kinderfasching der Kolpingsfamilie Cham. Groß und Klein amüsierte sich bei lustigen Spielen, toller Musik und gutem Kuchen. Heuer war der Saal voll und die Masken, sowohl die der Kinder, als auch die der Mamas und Papas fantasievoll und aufwändig.

Jeder hatte seinen Spaß und während die Kinder Wettessen, die Reise nach Jerusalem spielten und Ben mit lustiger Moderation anfeuerte, genossen die Eltern den Kuchen. Bei der Abschlusspolonaise waren wieder alle zusammen und eine lange Schlange zog durch den Saal.

Abschluss der Polonaise war das gemeinsame Foto

Einen besonderen Abend erlebten die Besucher des Themenabend der Kolpingsfamilie Cham. Es ging von Regenburg mit dem Fahrrad nach Jerusalem. Diese Pilgerfahrt hatten in mehreren Etappen die Rappenbügler Rad-Pilger aus Maxhütte-Haidhof, der Pfarrei St. Josef unternommen. Der Mitradler und zum Teil auch Organisator Dr. Dr. Heribert Popp, seit 45 Jahren Kolpingsmitglied, berichtete interessant und eindrucksvoll mit Bildern und kleinen Videos von dieser Tour.

Pilgern, ob zu Fuß oder mit dem Rad sei seit einigen Jahren wieder angesagt. Um Luthers Zeit habe das Pilgern einen üblen Beigeschmack, denn es ging auch dabei um den Ablasshandel. Heute ist das Pilgern auch eine ökumenische Erfahrung. „Pilgern ist ein sehr schönes Erlebnis, gerade im spirituellen Sinn, denn der Pilger erlebt sich selbst, spürt, wie der Boden ihn trägt. Irgendetwas wird danach im Leben geändert werden. Das Gebet spielt dabei eine große Rolle“, sagte Popp, der immer wieder zu Radpilgerfahrten aufbricht. Die Radler werden dabei von einem Bus begleitet, denn da alle berufstätig sind, geht es in jährlichen Etappen zum Ziel. Das heißt, mit dem Rad hinfahren und mit dem Bus zurück.

Die Radler erlebten auf ihren Etappen viel, auch lernten sie in den Ländern, durch die sie fuhren, eine Menge über Land und Leute. Gerade die türkische Bevölkerung hatte sie stark beeindruckt. Gastfreundlich und aufgeschlossen wurde besonders die Landbevölkerung erlebt. Interessant war dabei, die strikte Einhaltung des Alkoholverbots. Es wurde ausgiebig mit Wasser gefeiert. Fürs Radfahren sei die Türkei bestens geeignet. Auf ihren Etappen legten sie immer wieder in den Kirchen, die auf ihrem Weg lagen, Andachten ein. An besonders schönen Stellen wurde eine Steinandacht gehalten. Steinandachten bedeuten, dass jeder Teilnehmer einen Stein für seine Sorgen hingelegt und diese auch dort lässt, was sehr befreiend sei.

Syrien konnte nur virtuell erradelt werden, da im geplanten Zeitraum die Unruhen schon ausgebrochen waren. In Jordanien fühlten sich die Rad – Pilger sehr sicher, sie wurden von dortigen Sicherheitskräften begleitet. In Israel fuhren sie auf den Spuren Jesu. Nicht in Jerusalem war der emotionalste Augenblick, sondern als alle gemeinsam in Bethlehem in der Geburtskirche das „Vater unser“ sprachen.

Von der Reise gibt es auch ein Buch und auf YouTube können die Videos betrachtet werden. Die Besucher merkten gar nicht, wie schnell die Zeit verging, so spannend war der Vortrag.

Bild: Gabriele Dahlmann bedankt sich bei Heribert Popp für den spannenden Vortrag