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Immer wieder im Veranstaltungsprogramm – dabei aber immer wieder neu in Szene gesetzt, und immer aufs Neue ein Garant für tolle Stimmung und gewisse Überraschungseffekte: Der „Bayerische Abend“ der Ministranten von Cham St. Jakob ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern bestens bekannt als unterhaltsame Veranstaltung für „Jung und Alt“, die auch ohne Faschingsgewand viel Vergnügliches zu bieten hat.

So laden auch heuer die vielen Mädchen und Jungen unter Leitung ihrer Oberministranten Sophie Kreitinger, Franziska Wutz und Fabian Ried sowie Kaplan Alexander Dyadychenko alle Interessenten herzlich ein, am Samstag, 30. Januar, nach der Vorabendmesse (ca. 18 Uhr) in den Pfarrsaal zu kommen und dort einen heiteren Abend zu erleben. Das Erscheinen in bayerischer Tracht ist gern gesehen, aber selbstverständlich jedermann freigestellt.

Die Ministranten-Küche mit verschiedenen bayerischen Gerichten wird auf Hochtouren laufen und für gute Verpflegung sorgen. Humoristische Einlagen sorgten schon in den vergangenen Jahren stets für beste Stimmung und sind dem Vernehmen nach auch heuer nicht ganz unwahrscheinlich. Es wartet also ein attraktiver Abend auf alle Besucher, die den Ministranten herzlich willkommen sind.

Im Bild: Die Ministranten und Kaplan Alexander Dyadychenko laden herzlich ein zum „Bayerischen Abend“

Am Hochfest der Erscheinung des Herrn zog Pfarrer Josef Amberger mit einer großen Schar Sternsinger in prächtigen Gewändern und mit goldenen Sternen in die Expositurkirche St. Laurentius ein. Er begrüßte die 24 Ministrantinnen und Ministranten, die in der vergangenen Woche, aufgeteilt in sechs Gruppen, in der Expositur Vilzing von Tür zu Tür zogen. Unter dem diesjährigen Motto: „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere, in Bolivien und weltweit!“, verkündeten sie die Weihnachtsbotschaft und sammelten für die Weltmission.

Pfarrer Amberger dankte den Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement, mit dem sie Gleichaltrige in Bolivien, einem der ärmsten Länder Südamerikas, unterstützen wollen, da diese dort aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe oftmals respektlos behandelt, ausgegrenzt oder diskriminiert werden.

Auf den Weg gemacht haben sich auch heuer die Sternsinger von St. Jakob. Aufgeteilt in mehrere Gruppen werden sie an die Haus- und Wohnungstüren klopfen, um den Segen Gottes dorthin zu bringen und mit Gebet und Gesang um Spenden zu bitten. Auf Wunsch werden sie auch den Segensspruch 20*C+M+B+16 (Christus mansionem benedicat = Christus segne dieses Haus) an die Pforten schreiben. Die diesjährige bundesweite Aktion Dreikönigssingen des Kindermissionswerkes steht unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein! Respekt für Dich, für mich, für Andere – in Bolivien – und weltweit“ und richtet den Blick besonders auf junge Menschen, die diskriminiert und ausgeschlossen werden.

Feierlich ausgesandt wurden die Sternsinger am Neujahrstag von Kaplan Alexander Dyadychenko im Rahmen des abendlichen Festgottesdienstes. Der Geistliche begrüßte die prächtig gewandeten Dreikönige und die vielen Mitfeiernden und wünschte allen ein gutes und gesegnetes Neues Jahr 2016. In seine Predigtworte bezog er auch die Sternsinger ein und freute sich über deren Einsatzbereitschaft. Es sei gar nicht so leicht, sich immer wieder aufzumachen und jedes Jahr von Haus zu Haus zu gehen. Aller Anfang sei sprichwörtlich schwer, aber das Bewusstsein, notleidende Kinder unterstützen zu können und diesen neue Wege und Anfänge im Leben zu eröffnen, sei letztlich ein schöner Lohn für alle Mühen.

Der Kaplan bat die Gottesdienstbesucher nochmals herzlich, die Sternsinger bei ihren Besuchen vor Ort wohlwollend aufzunehmen.

Mit einem Gottesdienst am Mittwoch, 6. Januar, 10.30 Uhr, wird dann die Rückkehr der Ministranten-Sternsinger gefeiert werden und die wohltätige Aktion hoffentlich erfolgreich abgeschlossen.

Im Bild: Die Sternsinger von St. Jakob mit Kaplan Alexander Dyadychenko und Diakon Alfred Dobler

Bei aller Freude über die Aufnahme von gleich 16 neuen Ministranten in den Altardienst der Pfarrei Cham St. Jakob am Christkönig-Sonntag galt es auch, ein ehrendes Wort an Lena Braun zu richten, die aus der aktiven Ministrantenschar verabschiedet wurde. Viele Jahre hat sie äußerst zuverlässig und mit Hingabe ihren Dienst wahrgenommen und sich auf diese Weise Anerkennung und Wertschätzung erworben. Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Alexander Dyadychenko wussten es ihr unter großem Beifall der Gottesdienstbesucher herzlich zu danken, überreichten ein kleines Geschenk und wünschten ihr, zusammen mit den Oberministranten Sophie Kreitinger, Franziska Wutzt und Fabian Ried, alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft.

Wenn das Stichwort „Zeltlager“ fällt, gibt es meist kein langes Hin und Her, Überlegen oder Abwägen. Denn jeder Betroffene weiß sofort, was für ihn zu tun ist: Die Gruppenleiter treffen ihre umfangreichen  Vorbereitungsarbeiten, die Gruppenmitglieder geben schnellstmöglich ihre  Teilnahmeerklärung ab. Dabei sein wollen sie schließlich alle beim jährlichen Zeltlager zu Beginn der Ferienzeit  –  die kleinen wie auch die größeren Ministranten, Jungen wie Mädchen, von Cham St. Jakob und Vilzing St. Laurentius. Und eine schöne Belohnung ist das einwöchige Lagerleben  allemal für den zuverlässigen Dienst am Altar das ganze Jahr über.

Diesmal schlugen die insgesamt 67 Teilnehmer ihre kleine Stadt aus „fliegenden Bauten“  wieder  im Gebiet der Gemeinde Traitsching, nahe Atzenzell auf  –  und schon konnte das Abenteuer beginnen. Mit den Highlights: Nächtliche „Überfälle“  –  selbstinszenierte oder aus allen möglichen Himmelsrichtungen hereinbrechende -, kilometerweite Erkundungsmärsche soweit die Füße tragen, oder abendliche Lagerromantik bei subtropischen Temperaturen. Hatte es die Jahre zuvor oftmals geschüttet wie aus Kübeln und es der Mobilisierung aller nur irgendwie greifbaren Gummistiefel bedurft, so blieb diesmal eine ganze Woche lang alles staubtrocken. Man konnte sich also ganz ungestört dem Motto des Zeltlagers „Gott und die Welt“ widmen und sich hierzu  –  im Wege der Zuordnung der Teilnehmer zu „Botschaftern“ vieler verschiedener Länder  –   mit dem Leben in anderen Kulturkreisen beschäftigen. Kaplan Alexander Dyadychenko erwies sich als umsichtiger Leiter der großen Ministrantenschar und hatte selber großen Spaß an seiner Zeltlager-Premiere. Ein weiterer Höhepunkt  war dann auch der von ihm zelebrierte Sonntagsgottesdienst, der zusammen mit den für einen Abend eingeladenen Eltern und Geschwistern gefeiert wurde. Der Kaplan fand in seiner Predigt bei aller Freude über das schöne Miteinander auch nachdenkliche Worte: Während die Ministranten das Zelten als besonderen Ferienspaß erleben könnten, seien derzeit Menschen aus vielen Ländern der Erde auf der Flucht und oft schon heilfroh, vorübergehend Obdach unter einem schützenden Zelt zu finden. Diesen Menschen mit Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft zu begegnen, sei ein Gebot der Stunde.

Am Ende einer ereignisreichen Ferienwoche fiel es der mittlerweile eingeschworenen Gemeinschaft dann schon ein wenig schwer, die eingeschlagenen Zeltpflöcke wieder einzusammeln und mit Sack und Pack den Heimweg anzutreten. Gut, dass es wohl auch im nächsten Jahr ein Zeltlager geben wird.

Die Besucher feierten mit Chams Ministranten und der Kolpingjugend. Bei gutem Essen ließ es sich trotz der Kühle aushalten.

Es hatte im Vorfeld den Anschein, als sollte es heuer vom Regen hinunter geschwemmt werden. Aber siehe da – das Chamer Johannifeuer auf dem Parkplatz hinter der Florian-Geyer Brücke konnte sich bei zwar kühler, aber trockener Witterung mit ganzer Pracht entfalten.

Sehr zur Freude des Kaplans von St. Jakob, Alexander Dyadychenko, und seinem Team aus Ministranten und Kolping-Jugendlichen, die alles bestens vorbereitet hatten und mit sehr vielen Besuchern belohnt wurden.

Zum festlichen Auftakt hatte sich nach der Vorabendmesse vor dem Kirchenportal der Stadtpfarrkirche ein Marschgefolge gebildet, Kaplan, Ministranten, Schirmherr Alfred Dobler dritter Bürgermeister Sepp Blaha als Vertreter der Stadt Cham zogen mit musikalischer Begleitung von Max Gitterer sen. auf das Festgelände.

Dort ließ es sich – teilweise unter schützenden Zeltdächern und von Live-Musik umrahmt – bei gutem Essen und Trinken gut aushalten. Es wurde ein unterhaltsamer Abend verbracht. Bei einer Tombola gab es viele schöne Preise zu gewinnen. Höhepunkt des Geschehens war dann bei Einbruch der Dunkelheit das mit einer gekonnten Feuershow verbundene Entzünden eines riesigen Holzstoßes zum Johannifeuer, das vom Kaplan gesegnet, die nötige Wärme für den Rest des gelungenen Abends sicherstellte. Die Chamer Ministranten und Kolpingjugendlichen haben sich damit einmal mehr als freundliche und souveräne Gastgeber erwiesen.