Beiträge

„Gott, unsere Mitte, aus der wir unsere Kreise ziehn.“ Schon mit dem Eingangslied verbreitete sich am Sonntagmorgen Hochstimmung in der Stadtpfarrkirche von St. Jakob: 18 Mädchen und Buben der Pfarrei feierten hier nach intensiver Vorbereitung ihre Erstkommunion und durften erstmals an den Tisch des Herrn treten. Ihr Leitspruch dabei: Mit Jesus auf einer Welle.

Zusammen mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Pater Johannes Bosco, Gemeindereferentin Michaela Maier und zahlreichen Ministranten zogen sie unter festlichem Glockengeläut in das sonnendurchflutete Gotteshaus ein, freudig erwartet von Eltern, Angehörigen und Lehrern, sowie vielen weiteren Gläubigen. An der Osterkerze wurden ihre individuell gestalteten Kommunionkerzen entzündet. Herzliche Worte richtete der Pfarrer zur Begrüßung an alle und freute sich sehr, den heutigen, so bedeutsamen Tag mit den Kindern zu feiern. Diese waren in vielfältiger Weise in das liturgische Geschehen eingebunden. In einem gekonnten Anspiel zur Predigt machten sie anhand einer symbolhaften Darstellung deutlich, wie man eine enge Beziehung zu Jesus entwickeln könne – mit der maßgebenden Aussage vorneweg: „Wie ein Fisch im Meer, so leben wir Menschen in dir, o Gott. In dir bewegen wir uns und sind wir. Du lässt uns deine große Liebe spüren …“.

In seiner Predigt führte der Stadtpfarrer seinerseits den Kommunionkindern und der versammelten Festgemeinde eindrucksvoll vor Augen, wie reich ein Leben sei, das sich „auf einer Welle mit Jesus“ bewege. So wie die Jünger Jesu Fischer gewesen seien und das Wort Fisch im Griechischen „Ichthys“ gleichbedeutend sei mit den Anfangsbuchstaben für „Jesus Christus, Gottes Sohn, unser Retter“, so gebe es auch heute ein Erkennungszeichen für jeden Christen, aussagekräftiger als jedes Symbol: Das eigene Tun! „Wie lebe ich, wie handle ich? Auf einer Welle mit Jesus bin ich, wenn ich ihn mir als Beispiel nehme, ein guter Mitmensch bin, anderen helfe, auf die Armen achte, mit Gott verbunden bin, den Sonntag feiere, und: Die Kommunion empfange. Das, liebe Kinder, liebe Mitchristen, ist für uns ein heiliges Erkennungszeichen, das Sakrament der Eucharistie. Wer da mitfeiert, ist ein Christ, er bekommt die Kraft, den Anstoß als echter, überzeugter Christ zu leben: Als einer, der die tiefe, feste, intensive Verbindung mit Jesus, den Erlöser hat; der sich von Jesus, seinem Wort und Beispiel durchs Leben tragen lässt, der auf seiner Welle ist.“

Nach der Predigt erneuerten die Erstkommunikanten das Taufversprechen und brachten die Gaben zum Altar. Zur Gabenbereitung versammelten sie sich im Altarraum – und der langersehnte Höhepunkt war schließlich da: Zum ersten Mal empfingen die Mädchen und Buben den Leib des Herrn und waren eingebunden in die Tischgemeinschaft der Gläubigen.

Für die wunderbare musikalische Begleitung hier und auch sonst sorgte in bewährter Weise der Jugendchor unter Leitung von Eva Berzl und stimmte mit allen Anwesenden das Danklied an: „Wer glaubt, ist nie allein!“. Dank sagte am Ende auch Pfarrer Zinecker für das engagierte Mitwirken aller Beteiligter, insbesondere an Gemeindereferentin Michaela Maier.

Die abendliche Dankandacht, zu der sich die Erstkommunikanten nochmals im Festgewand einfanden, sorgte für den gelungenen Ausklang eines ereignisreichen Tages „auf einer Welle“.

Im Bild: Die Erstkommunionkinder von St. Jakob mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Pater Johannes Bosco und Gemeindereferentin Michaela Maier: Bartosz Antonczak, Christian Desch, Rafael Ebert, Maximilian Fleischmann, Jonathan Hausladen, Katharina Leiß, Karl Plötz, Johannes Pongratz, Elias Sauer, Lena Schedlbauer, Maximilian Schierer, Lisa Simeth, Jonas Trankon, Pia Walther, Dominik Weinberger, Thomas Weindich, Yannick Zimmermann.

Die Kolpingsfamilie Cham erlebte am vergangenen Freitag eine schöne Maiandacht in der Kirche St. Ursula, der Wallfahrtskirche auf dem Pilgramsberg.

Die interessante Geschichte dieser kleinen Kirche auf dem Berg erfuhren sie bei der Kirchenführung gleich zu Beginn. Die Kirche wurde vor einiger Zeit liebevoll saniert. Zwar ist einiges modern, so hat sie doch ihren ursprünglichen Charme erhalten und die interessanten Plastiken wurden richtig gut in Szene gesetzt.

Pfarrer Dieter Zinecker war mit dabei und gestaltete zusammen mit Hajo Maier, an der Orgel, die Maiandacht. Im Anschluss ging es zur „Schönen Aussicht“ und dem gemütlichen Ausklang des Nachmittags.

Bild
Erst die Mess, dann die Mass – gemütliche Runde nach der Maiandacht.

Am Samstag folgte die Einwohner von Michelsdorf und Umgebung der Tradition und stellten ihren Maibaum mit tatkräftiger Unterstützung auf. Zuvor feierten sie zusammen mit Kaplan Pater Johannes Bosco einen Gottesdienst in der St. Michaels Kapelle.

Der Mai ist in besonderer Weise der Monat der Jungfrau Maria. Wir ehren die Muttergottes durch besondere Andachten und Gebete.

Die erste Maiandacht feiern wir am Dienstag, 01. Mai 2018, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakob. In der Pfarrkirche feiern wir dann an jedem Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils um 19 Uhr Maiandacht. Wir laden zur Mitfeier der Maiandachten ganz herzlich ein.

Cham St. Jakob
Dienstag, 01.05.2018, 19 Uhr
Mittwoch, 02.05.2018, 19 Uhr
Freitag, 04.05.2018, 19 Uhr

Maiandachten in den Kapellen

Altenmarkt
Freitag, 04.05. 2018, 19 Uhr
Sonntag, 06.05.2018, 19 Uhr

Altenstadt
Donnerstag, 03.05.2018, 19 Uhr

Michelsdorf
Sonntag, 06.05.2018, 19 Uhr

Janahof
Donnerstag, 03.05.2018, 19 Uhr

Tasching
Sonntag. 06.05.2018, 19.30 Uhr

Zifling
Freitag, 04.05.2018, 19 Uhr
Sonntag, 06.05.2018, 19 Uhr

Über „Yoga für Kinder“ sprach Trainerin Kathrin Eheberg beim Elternabend im Kindergarten St. Jakob in Altenmarkt. Die Eltern waren mit ganz verschiedenen Erwartungen zu diesem Abend gekommen – einige kannten Yoga aus eigener Erfahrung, andere hatten gar keine klare Vorstellung von Yoga und einige waren sogar ein wenig skeptisch, ob Yoga überhaupt für Kindergartenkinder geeignet sei.

Aber alle waren grundsätzlich interessiert an der entspannenden Wirkung von Yoga. Denn – und da waren sich alle einig – sogar die Kindergartenkinder sind heute bereits viel (Termin-)Stress und Reizüberflutung ausgesetzt, so dass Entspannung, Beruhigung und „Runterkommen“ allen gut täte.

Kathrin Eheberg ging ganz individuell auf die von den Eltern angesprochenen Aspekte ein. Dabei war ihr wichtig zu betonen, dass Yoga viel mehr als eine Sportart ist. Es handelt sich um eine das ganze Leben umfassende Philosophie, die sich auf 5 verschiedenen Säulen aufbaut. Die „Körperarbeit“ ist nur eine davon, aber natürlich gerade für Kinder die greifbarste.

Eine kindgerechte Aufbereitung der Übungen und der Spaß an der Sache sind dabei natürlich am wichtigsten. So bekommen Übungen oft lustige Phantasienamen oder werden in eine Geschichte verpackt. Und wenn die Kinder wirklich einmal zu aufgeregt sind, dann ist Kathrin Eheberg, selbst Mama eines Kindergarten-Buben, flexibel genug, um auch spontan darauf einzugehen und ihr Programm den Bedürfnissen der Kinder anzupassen: „Man muss die Kinder dort abholen, wo sie gerade sind. Da hilft es nicht, starr an einem vorher gefassten Plan festzuhalten!“ Die aktuelle Situation und die Laune der Kinder geben also vor, was in einer Stunde gemacht wird.

Gesundheitliche Bedenken zerstreute die Trainerin mit rund 20 Jahren Yoga-Erfahrung überzeugt: „Wenn Erwachsene zum Yoga kommen, dann haben Sie meistens schon eine Vorschädigung. Bei Kindern ist das anders – da muss man noch nichts korrigieren. Und gleichzeitig sind sie natürlich auch noch viel beweglicher als Erwachsene. Daher ist es – im Gegensatz zum Erwachsenen-Yoga! – nicht so wichtig, dass Kinder eine Übung völlig korrekt ausführen. Sie sollen ihren Körper wahrnehmen und entdecken, welche Bewegungen möglich sind und ihnen am Ende guttun! Durch die Bewegung erfahren sie Entspannung – und das ist einer der Kernpunkte im Yoga.

Einen Yoga-Schnuppertermin für die Altenmarkter Kindergarten-Kinder wird es voraussichtlich Ende Mai geben. Kindergartenleiterin Andrea Niebauer bedankte sich für den interessanten Abend mit einem kleinen Präsent.

3 ½ Jahre sind vergangen, seit Pfarrer Thomas Rey aus der Kirchengemeinde Cham St. Jakob/Schweiz, Kanton Zug, zum letzten Mal im hiesigen Cham St. Jakob zu Gast war, jetzt hat es ein frohes Wiedersehen gegeben: Am vergangenen Samstag und Sonntag standen die beiden Chamer Pfarrer Thomas Rey und Dieter Zinecker gemeinsam am Altar (im Bild) und feierten mit den Gläubigen vor Ort die Sonntagsgottesdienste.

Die Kreisstädter waren hierzu zahlreich erschienen und konnten sich insbesondere an den aussagekräftigen Worten Reys in seiner Predigt erfreuen. Der Geistliche seinerseits zeigte sich sehr angetan von der ihm erwiesenen Gastfreundschaft, fand gleich problemlos Kontakt zu den Pfarrangehörigen, und auch am Frühlingskonzert der Chamer Kolpingmusik nahm er gerne teil.

Bereits für das kommende Jahr 2019 stellte er am Ende seines Aufenthalts ein weiteres Zusammentreffen in Aussicht. So konnte man sich nach einem erfüllten Wochenende in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen voneinander verabschieden.

Vergangenen Samstag machten sich am „Tag der offenen Klöster“ zahlreiche Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Vilzing sowie weitere Expositurangehörige zusammen mit Kaplan Pater Johannes Bosco auf den Weg in dessen Heimatkloster Speinshart, welches inmitten von Wiesen und Feldern gelegen ist.

Dort erwartete die Reisegruppe neben der gemeinsamen Messfeier und einem reichhaltigen Mittagessen im nahegelegenen Schlammersdorf eine informative Führung durch die erst kürzlich renovierte Prämonstratenserklosteranlage. Hierbei erwies sich der Geistliche als versierter Reiseführer, der die Gäste mit seinen bau- und ordensgeschichtlichen Erläuterungen zu beeindrucken wusste. Besonders begeistert zeigten sich die Besucher von der barocken Klosterkirche und dem gepflegten Obstgarten.

Bei Kaffee und Kuchen sowie vielen interessanten Gesprächen fand der Ausflug schließlich seinen Abschluss.

Anfang der Woche machten sich Marianne Zistler und Monika Zistler vom Frauen- und Mütterverein Vilzing auf den Weg nach Bad Kötzting ins Krankenhaus St. Josef. Dort trafen sie sich auf der Palliativstation mit Brigitte Ertl, der Geschäftsführerin des Fördervereins „Palliativstation im Landkreis Cham am Krankenhaus Bad Kötzting e.V.“, sowie Vertreterinnen des Stationspersonals und überreichten ihnen eine Spende in Höhe von 750 Euro.

Ertl erläuterte den beiden Vilzinger Damen die Aufgaben und Tätigkeiten des Vereins und versicherte ihnen, dass das Geld, welches aus dem diesjährigen Verkauf von selbstgebastelten Palmbuschen und Osterkerzen stammt, bestens angelegt sei und als Zuschuss für die Anschaffung eines Venensuchgeräts, eines speziellen Ultraschallgeräts sowie für die Musiktherapie verwendet wird.

Bildunterschrift: Marianne Zistler und Monika Zistler überreichten die Spende an die Vertreterinnen des Fördervereins und der Station.

Sobald ihre Musik – stimmlich und instrumental – den Kirchenraum mächtig erfüllt, kommt Vieles in Schwingung: Es entfaltet sich die ganze Strahlkraft und Dynamik von Neuem Geistlichen Liedgut, und umgehend spürbar wird die Freude bei den Zuhörern, daran teilzuhaben. Lebhaft und lebendig, wie ihr Name schon nahelegt, präsentierte sich die seit mehr als zwei Jahrzehnten wohlbekannte Musikgruppe VIVACE unter ihrem Leiter, Thomas A. Gruber aus Rimbach, auch diesmal beim Sonntags-Vorabendgottesdienst in Cham St. Jakob.

Mehr oder minder regelmäßig sind sie hier zu Gast – und begeistern die Gläubigen mit ihrem reichhaltigen und harmonisch aufeinander abgestimmten Repertoire immer wieder aufs Neue. Auch Zelebrant Stadtpfarrer Dieter Zinecker (s. Bild) freute sich sehr über die musikalische Bereicherung des Gottesdienstes und sagte dem 18-köpfigen Ensemble am Ende ein herzliches Vergelts Gott, verbunden mit dem Wunsch auf ein baldiges Wiedersehen und -hören. Mit großem Applaus wurde VIVACE schließlich verabschiedet.

Volles Haus – gute Stimmung: Der „Bayerische Abend“ der Ministranten von St. Jakob kam bestens an bei den vielen Pfarrangehörigen, Ministranten-Eltern und zahlreichen weiteren Besuchern, die sich am vergangenen Samstagabend im Pfarrheim eingefunden hatten (s. Bild).

Die Jugendlichen hatten, zusammen mit Kaplan Pater Johannes Bosco, im Vorfeld alles gut geplant und vorbereitet, um ihre Gäste zu verwöhnen. Diese konnten sich an bayerischen Spezialitäten, serviert von vielen freundlichen Ministranten, und einem üppigen Küchenbuffet gütlich tun. Rege Unterhaltung wurde an den vielen Tischen gepflegt, auch Stadtpfarrer Dieter Zinecker und der Kaplan waren gefragte Gesprächspartner.

Zu vorgerückter Stunde sorgte eine Filmeinspielung der Marke Eigenbau, garniert mit (schwarzem) Humor, für Hochstimmung im Saal: „Auf den Spuren unseres Kaplans im Kloster Speinshart“ könnte wohl die Umschreibung lauten. Ob der gelungene „Bayerische Abend“ tatsächlich zur Abendstunde endete oder eher später, ist nicht überliefert.