Beiträge

Gleich doppelt Grund zu Freude und Festtagsstimmung hat es am vergangenen Samstagabend in der Stadtpfarrkirche von St. Jakob gegeben. Die jährliche Kirchweihe wurde festlich begangen, und gleichzeitig hatten sich zahlreiche Eheleute, zwischen 20 und 65 Jahre verheiratet, zur diesjährigen Feier der Ehejubilare versammelt. Sie und alle Gläubigen wurden herzlich begrüßt von Stadtpfarrer Dieter Zinecker, der zusammen mit Kaplan Martin Popp den stimmungsvollen Gottesdienst zelebrierte. Kirchweih und Ehejubiläum – das füge sich bestens zueinander, um Lob und Dank an Gott zu richten; „Wir feiern Gott und die Liebe“ fasste es der Stadtpfarrer treffend zusammen. Der Jugendchor unter Leitung von Eva Berzl setzte dieses Leitwort an passender Stelle auch musikalisch um.

In seiner Predigt nahm Zinecker Wert und Bedeutung der Liebe schlechthin in den Blick. Vergleichbar mit einer alten, abgegriffenen Münze, wie in einem „Gebet der Liebe“ von J. Übelmesser, sei die Liebe das Maß aller Dinge, in der Hinwendung des Menschen zu Gott und im Zusammenleben unter Paaren. Die Zuneigung und das Miteinander von Eheleuten wandle sich im Laufe des Lebens, erfahre vielleicht auch manche Kratzer. Aber auf die „Liebesmünze“ sei Verlass, sie sei die Basis einer guten Partnerschaft, in der man sich mit seiner Liebe gegenseitig auf halbem Weg entgegenkomme. „Dass die Liebe die Währung ist, die ein ganzes Leben immer und überall gültig ist, das hören wir hier in unserer und allen Kirchen weltweit. Am Kirchweihfest begehen wir Ihre Ehejubiläen. Die Kirchen sind die Orte, an denen wir erkennen: Unser Leben hat einen unbezahlbaren Wert: Gott, der über der Welt ist, ist da in meinem Leben; er spricht mich an; er schenkt mir Menschen, mit denen ich mein Leben teile; er lässt sich von mir ansprechen, hört auf meine Sorgen und Nöte, er kennt meine Freude und mein Glück. Hier in der Kirche verbinde ich mein Leben mit ihm, hier empfange ich seinen Zuspruch, seinen Segen. Hier höre ich, dass wir nur diese Münze einander schulden; Die Münze der Liebe: Die Liebe ist alle Anstrengungen wert.“

Nach der Predigt erhielten die Jubelpaare den besonderen Segen von Pfarrer und Kaplan zugesprochen, zunächst gemeinsam und anschließend auch persönlich durch Handauflegung vorne an den Altarstufen. „Das Beste … bekommst du geschenkt …“ begleitete der Chor das Geschehen. Am Ende richteten sich nochmals Glück- und Segenswünsche an die Ehejubilare und das Tedeum lud alle zum Festgesang ein.

Gleich im Anschluss waren alle zur weltlichen Feier ins Pfarrheim geladen. Eine Pfarrgemeinderatsmitglieder hatten eine festliche Tafel vorbereitet und sorgten für Bewirtung und ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Isabella und Markus Hartl ließen in Wort, Bild und Musik die vergangenen 65 Jubiläumsjahre im Zeitraffer wiederaufleben. Zu späterer Stunde gab es noch kleine Geschenke in Form einer Urkunde und einem Fotokalender mit Pfarrei-Motiven. „Wir freuen uns schon auf den Jubiläumsabend in fünf Jahren“, so das vielsagende Echo aus den Reihen der anwesenden Paare.

Im Bild: Feier der Ehejubilare von St. Jakob und Vilzing St. Laurentius

Ein reicher Bauer wollte seine erfolgreiche Ernte in einem Gasthaus feiern gehen, als er unterwegs eine Familie am Weg traf, die ihn herzlich zu ihrem kargen Abendessen einlud. Erst als er von ihnen erfuhr, dass ihr Haus am Tag zuvor abgebrannt war, wurde ihm bewusst, dass nicht nur seine harte Arbeit für seinen Ernteerfolg verantwortlich war, sondern dass er am Ende alles Gott zu verdanken hatte. Er kehrte um, nahm die Familie mit an seinen reich gedeckten Tisch und dankte Gott.

Diese Geschichte erzählten die Kinder des Kindergartens St. Jakob in diesem Jahr bei ihrem Erntedankfest vor der Altenmarkter Kapelle. Pfarrer Dieter Zinecker griff die Geschichte auf und erinnerte daran, dass auch wir all die guten Dinge und Erfolge in unserem Leben nicht als selbstverständlich hinnehmen sollten, sondern Gott dankbar sein sollten und großzügig denen gegenüber, die vielleicht nicht so viel Glück haben.

Mit dem Lied „Hast du heute schon Danke gesagt?“ beendeten die Kinder die Open-Air-Andacht. Anschließend gab es für die Kleinen und Großen eine Brotzeit aus Butterbroten, Äpfeln und Weintrauben und Zeit für ein gemütliches Zusammensein.

Die Kolpingsfamilie Cham besuchte am vergangen Montag die Synagoge und den jüdischen Friedhof in Straubing. Sie wollte damit ein Zeichen setzen, gegen den aufkommenden Antisemitismus. Guido Scharrer, der die Gruppe begleitete, sagte, dass nach neuen Umfragen 40 Prozent der Befragten eine antijüdische Haltung einnehmen würde.

Zuerst ging es zum alten jüdischen Friedhof am Thomasweg in Straubing, Scharrer beantworte die Fragen bezüglich Beerdigungsriten. Die Mitglieder der Kolpingsfamilie Cham erfuhren, dass der Jude ganz einfach bestattet werde. Kurz nach seinem Tod in einem von der Gemeinde genähten Hemd in einem Sarg aus sechs Brettern, ohne Schnickschnack. Auch das Grab ist ganz einfach und soll nicht mehr bearbeitet werden. Was darauf wächst, darf wachsen. Erst mit der Zuwanderung der Juden aus dem Osten kam Blumenschmuck dazu.

Danach ging es zur Synagoge. Hier fällt zuerst auf, dass schon der Außenbereich mit Kameras überwacht wird und auch die Türen streng per Schließanlage gesichert sind. Die Synagoge wurde 1907 eröffnet. Straubing bildete damals mit 35 Familien das jüdische Zentrum in Niederbayern. Sie kamen aus Landshut, Passau, Deggendorf, Plattling, Vilshofen und Grafenau. Scharrer erzählte den interessierten Besuchern viel über das Leben der Juden von damals und heute. Mit dem hinterhältigen und brutalen Mord an einem Viehhändler am 15. März 1933 begann auch in Straubing die Leidenszeit der Juden. 1933 befanden sich 110 Juden in Straubing, 1939 nur noch 51. Mittlerweile ist die Gemeinde auf fast 1.000 Mitglieder angewachsen. Zum 100-jährigen Bestehen der Gemeinde war der damalige Bundespräsident Roman Herzog und der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignaz Bubis, nach Straubing gereist.

Das Herzstück der Synagoge ist das Allerheiligste, in dem die Thora, die fünf Bücher Mose aufbewahrt wird. Aus dieser wird bei der Versammlung gelesen. Heute sitzen Frauen und Männer gemeinsam im großen Versammlungsraum, nicht mehr die Frauen auf der Empore, jedoch noch immer geschlechtergetrennt. Auch in der Synagoge brennt ein Licht, es symbolisiert die Anwesenheit Gottes, es brennt aber nicht mehr nach Ende der Versammlung. In der Synagoge hängen zwei Gedenktafeln in deutscher und hebräischer Sprache, mit den 92 Namen der Gemeindemitglieder, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden. Scharrer beantwortete viele Fragen. Beim Verlassen der Synagoge zeigte er auf den Westgiebel mit den Gebotstafeln.

Viele Gottesdienstbesucher hatten sich an der Erntedank-Aktion des Pfarrgemeinderates am vergangenen Sonntagvormittag in der Stadtpfarrkirche St. Jakob beteiligt – und sich gegen eine kleine Geldspende verschiedenste Gaben vom prächtigen Erntedankaltar zum Mitnehmen ausgesucht.

Vergelts Gott sagte dafür jetzt die Chamer Tafel, der die Spenden in Höhe von 350.- Euro zuflossen. Sichtlich erfreut nahmen Alfred Waas und Sepp Zipperer am Donnerstagmittag die Spendenbox aus den Händen von Stadtpfarrer Dieter Zinecker entgegen, wohlwissend um deren guten Verwendungszweck.

Waas, justament zum letzten Mal an diesem Tag im Einsatz, nach 12 Jahren verdienstvollen Wirkens für die Tafel, durfte sich zudem über die Anerkennung und Wertschätzung Zineckers für sein großes, selbstloses Engagement freuen.

 

Dankbarkeit – ein hohes Gut

Viele Gläubige, darunter zahlreiche Eltern mit ihren Kindern, waren zum Familiengottesdienst in der Stadtpfarrkirche gekommen. Sie alle durften sich an einem farbenprächtigen Erntealtar mit seinen Gaben – Blumen, Feld- und Gartenfrüchten aller Art – erfreuen, die einen kleinen Ausschnitt aus Gottes reicher Schöpfung darboten. In seiner Predigtansprache appellierte Zelebrant Martin Popp an die Mitfeiernden und insbesondere an die Kinder und Jugendlichen, sich öfter einmal dankbar zu erweisen für die vielen scheinbar alltäglichen Annehmlichkeiten des Lebens, sei es für die bisweilen überreiche Versorgung mit Nahrungsmitteln, sei es für die Beziehung zu einem guten Freund.

Im Lied „Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag (…)“ wurde der Dank an späterer Stelle auch musikalisch ungesetzt. Nach dem Schlusssegen hatte der Kaplan noch eine besondere Ansage zu machen: Die Gottesdienstbesucher waren eingeladen, sich aus den verschiedenen Gaben vom Erntedank-Altar gegen eine kleine Geldspende zu bedienen. Davon wurde umgehend reichlich Gebrauch gemacht, und Brot, Obst- und Gemüsefrüchte fanden je nach persönlichem Bedarf ihre Abnehmer – zum Nutzen auch der Chamer „Tafel“, die sich auf einen ansehnlichen Spendenbetrag freuen kann.

Im Bild:
– Kaplan Martin Popp zelebrierte den Familiengottesdienst in St. Jakob, begleitet von Gemeindereferentin Michaela Maier und vielen Ministranten
– Stadtpfarrer Dieter Zinecker zelebrierte den Gottesdienst am frühen Sonntagmorgen

Am Sonntag kamen auf Einladung des Kapellenbauvereins zahlreiche Bewohner von Michelsdorf und auch der Umgebung in ihrer Kapelle St. Michael zusammen, um gemeinsam mit dem Kaplan Martin Popp einen Gottesdienst anlässlich des Patrozinium zu feiern. Die Kapelle konnte die zahlreichen Besucher nicht mehr fassen, so dass der Gottesdienst im Freien vorbereitet wurde.

Nach dem Gottesdienst wechselten die Gottesdienstbesucher in die nebenan aufgestellten Zelte, um das Mittagessen zu genießen. Der Gottesdienst fand so einen schönen gesellschaftlichen Ausklang bei Schweinebraten, Schnitzel, Kaffee und Kuchen.

Alle waren im Vorfeld „streng vertraulich“ von dieser Überraschungsfeier informiert worden: Vertreter der Gremien, der Vereine und der kirchlichen Einrichtungen. Nur die Hauptperson, die langjährige Pfarrsekretärin von St. Jakob, Agnes Meyer, war völlig ahnungslos, als Stadtpfarrer Dieter Zinecker sie am vergangenen Donnerstagnachmittag, Punkt 17 Uhr, in den „überraschenderweise“ festlich vorbereiteten Pfarrsaal geleitete. Und der Pfarrer war es auch, der im Namen der ca. 70 anwesenden „Überraschungsgäste“ zum Ausdruck brachte, was alle aus voller Überzeugung bewogen hatte zu erscheinen – ein herzliches Vergelts Gott:

„Unsere Pfarrsekretärin Frau Agnes Meyer beendet am 30. September ihr Wirken in unserem Büro. Über Jahrzehnte hat sie hier kompetent und sachkundig gearbeitet, hat alle neuen Herausforderungen angenommen und ist so auch für manche andere Sekretärin zur Anlaufstelle und Beraterin geworden. Viele sind ihr begegnet, die mit einem Anliegen gekommen sind: Freundlich, entgegenkommend, bemüht, alle Wünsche zu erfüllen, haben sie alle erlebt. Es war ihr ein inneres Bedürfnis, allen gerecht zu werden. Dabei hat sie weit über ihre vorgesehene Dienstzeit gewirkt und sogar noch am Wochenende Arbeiten erledigt. Alle Aufgaben waren bei ihr in besten Händen.

Auch ehrenamtlich war sie bei vielen Veranstaltungen und Terminen präsent und den Pfarrgemeinderat und die Vereine bei ihren Initiativen unterstützt. Insbesondere hat sie auch den Kirchenschmuck an hohen Festtagen verantwortlich mit übernommen.

Zusätzlich zum umfangreichen laufenden Betrieb standen immer wieder Baumaßnahmen an. Dabei hat sie alle erforderlichen Unterlagen zusammengestellt und für eine korrekte Abwicklung gesorgt.
Ganz persönlich möchte ich hervorheben, dass sie sich auch vielen unangenehmen Aufgaben gestellt hat, die sonst oft beim Pfarrer landen (…).

Einzelne Gruppierungen, die Haupt- und Ehrenamtlichen der Pfarrei und die ganze Pfarrgemeinde sind Frau Agnes Meyer überaus dankbar für ihr Wirken, für die Art und Weise, wie sie hier gearbeitet hat, für ihren Einsatz, bei dem ihr scheinbar nie die Kräfte ausgingen.

Frau Meyer wollte keinesfalls eine Verabschiedungsfeier haben. Doch alle, die mit ihr zu tun hatten, wollen zum Ausdruck bringen, was ihnen am Herzen liegt: DANKE, FRAU AGNES MEYER!

Wir wünschen ihr alles Gute für die freie Zeit, die sie jetzt selber gestalten kann! Und uns wünschen wir, dass sie auch weiter am Leben der Pfarrei St. Jakob aktiv teilnimmt….
DANKE, AGNES!“

Langanhaltender, warmer Applaus folgte dieser Laudatio – und der herzliche Dank jedes einzelnen Anwesenden persönlich. Die Reaktion der so Geehrten ließ erkennen: Dieses Überraschungs-Dankeschön war mehr als gelungen!

Im Bild: Agnes Meyer (5. von rechts), hier anlässlich des Priesterjubiläums von Pfarrer Dieter Zinecker, war jahrzehntelang der Dreh- und Angelpunkt im Pfarrbüro von St. Jakob; entsprechend groß war jetzt der Dank an sie

Wiesenfelden, der Beckenweiher waren am letzten Samstag das Ausflugsziel der Kolpingsfamilie Cham. Bei schönem Herbstwetter wurde der Rundweg gegangen und die interessante Landschaft mit ihrer sehenswerten Flora und Fauna erkundet.

Die kleine Marien – Wallfahrtskapelle in Heilbrunn stand im Anschluss auf dem Programm. Erwin Reith erwartete die Gruppe und zeigte ihr die Gnadenquelle, die Kapelle und die danebenstehende Kirche. Mit dem Organisten Hajo Maier erklang die Eisenbarth-Orgel zur Freude der Ausflügler.

Den Abschluss dieses schönen Nachmittags machte eine gemütliche Runde im Gasthaus Steudl.

Bild
Spaß macht es

Sich miteinander Gedanken machen über grundsätzliche Aufgaben und Zielsetzungen eines Pfarrgemeinderatsgremiums: Das haben mehrere Ratsmitglieder der Pfarrei St. Jakob bei den diesjährigen Einkehrtagen im Tagungshaus des Klosters Rohr getan. Dabei waren auch vier im Jahr 2018 neu gewählte Mitglieder, die sich harmonisch in die Teamarbeit einfanden. Die Referentin des Treffens, Gemeindereferentin Monika Urban aus Michelsneukirchen, gab im Laufe des Zusammenseins eine ganze Reihe von Anstößen und Impulsen, sowohl an die ehrenamtlich Tätigen als auch an die Pfarrei-Seelsorger Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Martin Popp und Gemeindereferentin Michaela Maier. Zudem legten die Teilnehmer im Rahmen eines Bibliologs einen biblischen Text aus der Apostelgeschichte aus, der zum Nachdenken anregte, was an persönlich Wertvollem und Hilfreichem in der Kirche zu finden sei.

Angeregte Unterhaltung war auch danach, beim geselligen Beisammensein am Freitagabend, angesagt. Die Themenarbeit wurde am Samstagvormittag nochmals fortgesetzt, bevor man in der schmucken Adalbert-Kapelle des Klosters miteinander Gottesdienst feierte, den Kaplan Martin Popp zelebrierte. Ein gemeinsames Mittagessen bildete den Abschluss der gelungenen Veranstaltung.

Im Bild:
Die Teilnehmer am PGR-Einkehrwochenende im Kloster Rohr mit Pfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Martin Popp und den Gemeindereferentinnen Monika Urban und Michaela Maier

Herzlich willkommen geheißen haben die Gläubigen der Pfarrei St. Jakob ihren neuen Kaplan Martin Popp. Zu seinem ersten offiziellen Gottesdienst am Samstagabend hatten sich viele Mitfeiernde in der Chamer Stadtpfarrkirche eingefunden (unter ihnen auch die Familienangehörigen und viele Freunde Popps) und bildeten einen würdigen Rahmen für das besondere Ereignis.

Mit humorvollen Worten wandte sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker in seiner einleitenden Begrüßung an den bisher in Oberviechtach wirkenden Geistlichen. Einen großen Aktionsradius habe er schon in seiner ersten Woche hier in Cham an den Tag gelegt und sein Umfeld in Pfarrei, Schule und in der Kreisstadt intensiv in den Blick genommen. Diesen Schwung und Elan wünsche er ihm auch für die kommende Zeit. Sichtlich erfreut erwiderte der Kaplan die freundliche Vorrede und ließ die Anwesenden spüren, dass er das Seelsorgeteam von St. Jakob gerne wieder vervollständigen wolle.

In seiner Predigt ließ er das Tagesevangelium und die entscheidende Frage Jesu an seine Jünger „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ lebendig werden. Er nahm hierzu das aktuelle politische Wahlkampfgeschehen und die sich engagierenden Kandidaten in den Blick, die alle um die Gunst des Wählers buhlten und für fähig gehalten werden möchten, das Land oder die Region zu regieren. Die Frage Jesu „Für wen haltet ihr mich?“ sei letztendlich aber auch die Kardinalfrage an jeden Christen, der es ernst meine mit dem Glauben an den auferstandenen Messias.

Nach der Predigt wurde Eucharistie gefeiert. Den feierlichen Abschluss fand die sonntägliche Vorabendmesse mit dem Segen des Kaplans. Zuvor hatte ihm Pfarrer Zinecker kleine Präsente überreicht (eine Jakobsmuschel in Gestalt eines Schlüsselanhängers und ein literarisches Werk von Wilhelm Bruners) und nochmals gute Wünsche mit auf den Weg gegeben.

Gleich im Anschluss an den Gottesdienst war Gelegenheit zur persönlichen Begegnung mit dem Geistlichen im Rahmen eines Stehempfanges im Pfarrheim, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde. Auch die Angehörigen und der weitere Personenkreis aus der Heimat Popps freuten sich über die Einladung und konnten einen stimmungsvollen Abend miterleben.

Im Bild: Begegnung mit Kaplan Martin Popp im Gottesdienst und anschließend im Pfarrheim