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Am 3. Adventssonntag trafen sich die Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Vilzing zu ihrer Adventfeier mit integrierter Jahreshauptversammlung. Der Nachmittag begann mit einer Andacht in der Expositurkirche St. Laurentius, welche von der Teestub´nmusi musikalisch umrahmt wurde. Dazwischen lasen die Damen der Vorstandschaft besinnliche Texte.

Im Anschluss begab man sich ins Gemeinschaftshaus, wo der gemütliche Teil folgte. Dazu konnte die Vorstandschaft auch Kaplan Alexander Dyadychenko recht herzlich begrüßen. Nach einem kurzen Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr sowie einer Vorschau auf in kommender Zeit anstehende Termine, insbesondere das 85-jährige Vereinsjubiläum im Oktober 2017, ließen die Anwesenden den Nachmittag in gemütlicher Runde bei Punsch, Stollen, Plätzchen und guter Unterhaltung ausklingen.

Bildunterschrift: Die Teestubn´musi umrahmte die Andacht musikalisch.

Wenn sich auch die Bilder gleichen: Es ist jedes Jahr eine besondere Freude für die persönlich Beteiligten, wenn zum „Tag der Ehejubilare“ in Cham St. Jakob geladen wird. Heuer haben 21 langjährig verheiratete Ehepaare (von 20 bis zu 60 Jahren) aus Cham und Vilzing St. Laurentius die Einladung der Pfarrei angenommen und sich am vergangenen Samstagabend – zusammen mit vielen weiteren Gläubigen – zum festlichen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche versammelt. Dort freute sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker schon eingangs seiner Begrüßung auf die nähere Begegnung mit den Jubelpaaren, denen er für ihr stetiges Zueinanderstehen und Festhalten an ihrer von Gott gesegneten Gemeinschaft herzlich dankte.

Seiner Predigt stellte er eine spannende Erzählung voran, die aufzeigte, dass das dauerhafte Eheglück nicht irgendwo in der weiten Welt zu finden sei, sondern genau dort, wo man tagein, tagaus miteinander lebe. Wo man jedoch gleichzeitig „die Türen öffnen müsse“, um ein Gefühl dafür entwickeln zu können: Hier und jetzt ist der Ort, an dem sich für uns „Himmel und Erde berühren“, wo unser Glück wohnt.

Wie man es wohl am ehesten schaffen könne, die Gefühle und Empfindungen vom Anbeginn einer Ehe über die Jahre aufrechtzuerhalten und aufzufrischen, davon gebe der Apostel Paulus im Kolosserbrief ein beredtes Zeugnis: „Darum bekleidet euch (…) mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat (…)“. Das sei offenbar eine grundsätzlich wichtige Voraussetzung für eine gelingende Partnerschaft: „Es gibt ein Einsehen, eine klare Bewertung: Was dient unserer Ehe, was fördert sie – und was stellt sie in Frage – und wir wollen sie ja fördern, stärken und ihr Zukunft geben.“ Auf eine solche Grundeinstellung müsse man beiderseitig vertrauensvoll setzen können.

Den Worten der Predigt folgte die Einladung des Geistlichen an die Jubelpaare, nach vorne an die Altarstufen zu treten, um ihnen die Hände aufzulegen und ihnen Gottes Segen für ihr weiteres Eheleben zuzusprechen. Stimmungsvolle Gesänge brachte hierzu und auch im weiteren Verlauf der Liturgie der Jugendchor von St. Jakob unter Leitung von Eva Berzl zu Gehör. Beim abschließenden Tedeum stimmten alle Mitfeiernden ein und gaben dem Lob und Dank der Eheleute nochmals feierlichen Ausdruck.

Gleich im Anschluss ging es zur weltlichen Feier ins Pfarrheim. Mitglieder des Pfarrgemeinderates sorgten hier für die Bewirtung der Ehejubilare und ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm. Elke Neuberger und Johannes Posel hatten eine Bilderschau vorbereitet, die vergangenes Zeitgeschehen in heitere Erinnerung rief, untermalt von Melodien mit hohem Wiedererkennungswert. Zu vorgerückter Stunde gab es für alle Jubilare noch ein persönliches Geschenk aus den Händen von Pfarrer Dieter Zinecker: Eine persönlich signierte Urkunde und einen individuell gestalteten Fotokalender mit Motiven aus dem Leben der Pfarrei.

Im Bild: Die Ehejubilare von St. Jakob und Vilzing mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker

Zum alljährlichen Hauptfest des Frauen- und Müttervereins Vilzing war die Expositurkirche St. Laurentius gut gefüllt, als Stadtpfarrer Dieter Zinecker mit den Ministranten einzog. Gesanglich umrahmt von den Schönferchner Sängerinnen gestaltete der Geistliche einen würdevollen Gottesdienst, wobei die Frauen der Vorstandschaft die Lektorendienste übernahmen.

In Anlehnung an das Sonntagsevangelium dankten sowohl Kaplan Alexander Dyadychenko in seiner Predigt als auch Stadtpfarrer Zinecker allen Mitgliedern des Vereins für ihr gezeigtes Engagement und ihre tragende Rolle in der Expositur.

Im Rahmen der Fürbitten gedachte man auch der drei verstorbenen Vereinsmitglieder des vergangenen Jahres und entzündete in Erinnerung an sie jeweils eine Kerze, welche im Anschluss zum Grab getragen wurde.

Besonders erfreut zeigten sich Stadtpfarrer Zinecker und die Damen der Vorstandschaft angesichts der vier Neuaufnahmen. Es wurden recht herzlich im Verein begrüßt: Andrea Brunner aus Vilzing, Ulrike Panzer aus Hanzing, Anna Resnitschek aus Vilzing und Christina Schmaderer aus Schönferchen.

Bildunterschrift: Stadtpfarrer Dieter Zinecker und die Damen der Vorstandschaft mit den neu in den Verein aufgenommenen Mitgliedern.

Gemeinsam Einkehr zu halten und einen längeren, intensiven Gedankenaustausch zu pflegen – dazu kommen alljährlich im September die Pfarrgemeinderäte von Cham St. Jakob zusammen. Als Ort der Begegnung hatten sie sich heuer erstmalig das Kloster Rohr, die Benediktinerabtei in der gleichnamigen, niederbayerischen Marktgemeinde, auserwählt und dort Quartier bezogen.

Im dazugehörigen Tagungshaus widmeten sich Pfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Alexander Dyadychenko und die weiteren teilnehmenden Ratsmitglieder unter Leitung der Referentin Maria Handwerker, Gemeindereferentin in Obertraubling, dann ganz grundlegenden Fragen und Zielen – sowohl des persönlichen Einsatzes wie auch des Zusammenwirkens als Gremium – im Betätigungsfeld einer Pfarrgemeinde. Auch die Veranstaltungen und Ereignisse der näheren Zukunft in St. Jakob wurden beleuchtet und in die allgemeinen Betrachtungen einbezogen. Die Referentin verstand es dabei, den Anwesenden auf fast spielerische Weise in offenen Gesprächskreisen wertvolle Impulse und Anregungen an die Hand und viel Nachdenkenswertes mit auf den Weg zu geben.

Zum Abschluss der Einkehr lud der Chamer Stadtpfarrer in der atmosphärischen Dichte der Adalbert-Kapelle zur gemeinsamen Messfeier, die den stimmungsvollen Höhepunkt des zweitägigen Zusammenseins darstellte.

Ein schönes Abschiedsgeschenk hatte dann noch der ortsansässige emeritierte Abt Gregor Zippel, als Spender des Sakraments der Firmung kein Unbekannter in St. Jakob, für die Chamer Gäste parat: Eine Führung durch die mächtige Abteikirche des Klosters, die zugleich als Pfarrkirche für den Markt Rohr dient und mit ihrer reichhaltigen Ausstattung (der klangvolle Name des Baumeisters ist Egid Quirin Asam) zu überzeugen weiß.

Ein eindrucksvolles Glaubenszeugnis legten am vergangenen Sonntag die Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Vilzing ab, indem sie ihre alljährliche Fußwallfahrt nach Streicherröhren abhielten.

So machten sich mittags zwanzig Frauen auf den zweieinhalbstündigen Weg zur Wallfahrtskapelle. Bei ihrem Marsch durch Wiesen und Felder beteten sie den Rosenkranz.

In Streicherröhren angekommen feierten die Teilnehmerinnen mit den vielen per Auto nachgekommenen Mitgliedern sowie weiteren Expositurangehörigen eine feierliche Marienandacht.

Seit Jahren ist es gute Tradition, dass die Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Vilzing und der Damenturnabteilung der DJK Vilzing zusammen eine Fußwallfahrt nach Oberhaid unternehmen.

Auch heuer machte sich wieder eine große Schar betend und singend auf den Weg, der von Vilzing über Hanzing und Ellersdorf zur schönen Kapelle „Maria Königin“ nach Oberhaid führte. Dort angekommen feierte man gemeinsam Maiandacht. Die Damen der beiden Vorstandschaften trugen dabei Texte vor, welche von den Wallfahrerinnen mit Gesängen und Gebeten umrahmt wurden. Mit dem Lied „Segne du Maria“ endete die letzte Maiandacht dieses Jahres.

Im Anschluss wurde noch bei einer Einkehr im nahegelegenen Gasthaus Bücherl/Röckl fürs leibliche Wohl gesorgt.

Bei strahlendem Sonnenschein fand an Fronleichnam das traditionelle Gartenfest des Frauen- und Müttervereins Vilzing statt. Nach der Prozession, für welche die Damen der Vorstandschaft den wunderschönen Blumenteppich am zweiten Altar gestaltet hatten, kamen zahlreiche Gäste aus Nah und Fern zum Gemeinschaftshaus, wo ein reichhaltiger Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen angeboten wurden.

Monika Zistler vom Führungsteam hieß in ihrer Begrüßungsansprache alle Besucher herzlich willkommen und zeigte sich besonders darüber erfreut, dass auch Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Alexander Dyadychenko zum Fest gekommen waren.

In altbewährter Manier sorgte Hans Wildfeuer den gesamten Tag über mit seiner Musik für beste Unterhaltung. Nachmittags zeigten die beiden Jazz-Dance-Gruppen der DJK Vilzing ihr Können und bei einer Zugabe waren auch einige Eltern sowie andere Gäste gefordert, bevor sich die jüngere Generation weiter auf der Hüpfburg vergnügen konnte und die Älteren den Prangertag in geselliger Runde im schattigen Zelt oder aber im Freien ausklingen ließen.

Auch dieses Jahr fand in Vilzing St. Laurentius eine feierliche Prozession zum Fronleichnamsfest statt. Die Straßen war herrlich geschmückt und das Wetter meinte es mit den Gläubigen auch gut. Mit dabei waren die diesjährigen Kommunionkinder. Der wunderschöne Blumenteppich wurde von den Eltern der Kommunionkinder gestaltet.

Beim anschließenden Gartenfest war reichlich Gelegenheit auf ein gemütliches Beisammensein bei guter Bewirtung und Musik (siehe auch den gesonderten Bericht über das Gartenfest des Frauen- und Müttervereins).

Am Sonntag war für acht Mädchen und Buben aus der Expositur Vilzing ein besonderer Tag. Lange Zeit hatten sich die Kinder intensiv auf diesen großen Moment im Leben eines Christen vorbereitet. Am Sonntag durften sie erstmals an den Tisch des Herrn treten, um die heilige Kommunion zu empfangen.

Nach dem Treffen beim Gemeinschaftshaus und der Segnung der Kerzen zogen die jungen Christen mit Kaplan Alexander Dyadychenko und ihren Eltern, angeführt von den Ministranten, zur festlich geschmückten St.-Laurentius-Kirche. Nach dem Einzug ins Gotteshaus durften die Kinder ihre Kerzen an der Osterkerze entzünden, diese wurden dann am Altar platziert.

Die Lesung wurde von der Klassenleiterin Sabine Vogl vorgetragen. Zu Beginn seiner Predigt zeigte Kaplan Dyadychenko auf den wunderschön gestalteten Brunnen, der das Motto der diesjährigen Kommunion darstellt: „Jesus, Quelle des Lebens“.

Ohne Wasser gebe es kein Leben. Wasser stille Durst. Es gebe aber auch noch einen anderen Durst, den Durst des Herzens, zum Beispiel nach Liebe, nach Heimat, nach Gerechtigkeit oder nach Familie. Einer könne den Durst stillen, Jesus. Wer das Wasser von Jesus trinke, sagte der Kaplan, werde selber Quelle des Lebens. „Er schenkt euch das ewige Leben.“

Nach dem Taufversprechen brachten die Erstkommunionkinder Kreuz, Kerzen, Brot und Wein zum Altar, ehe der große Moment kam. Aus der Hand von Kaplan Dyadychenko empfingen die acht Kommunionkinder erstmals den Leib Christi. Am Ende der Feier dankte der Geistliche den Schönferchener Sängerinnen, den Eltern, Tischmüttern und der Klassenlehrerin. Den Mesnerinnen ließ er einen besonderen Dank zukommen, ebenso den Oberministrantinnen Franziska und Monika.

(Quelle: Mittelbayerische Zeitung vom 10. Mai 2016, lesen…)