Die nachfolgenden Informationen wurden mit freundlicher Unterstützung des Seelsorgeamts – Gemeindekatechese zum großen Teil von den Informationsseiten des Bistums Regensburg übernommen. Wenn Sie sich weiterführend informieren möchten, lohnt sich ein Blick auf die Webseiten des Bistums.
Taufe – Geschenk des neuen Lebens
Im Sakrament der Taufe wendet sich Gott mir zu und schenkt mir seine bedingungslose Liebe. Er sagt mir zu: Du bist meine liebe Tochter, mein lieber Sohn! Ich werde mit dir sein, was auch immer sein wird. Gott verleiht mir göttliche Würde, die mir niemand mehr nehmen kann. Aus dieser Zusage Gottes kann ich leben. Das Wasser der Taufe macht dies sinnenhaft spürbar.
Sie möchten Ihr Kind oder sich selber taufen lassen und haben Fragen dazu? Hier finden Sie Informationen zum Sakrament der Taufe!
Kommunion – Feier der Eucharistie
Kommunion heißt Gemeinschaft. In der hl. Kommunion erfahren wir Gemeinschaft mit Jesus Christus, wie sie intensiver nicht sein kann. Er schenkt sich mir in Gestalt eines kleinen Stückchen Brotes (Hostie). Er selbst kehrt bei mir ein und gibt mir Kraft zum Leben. Letztendlich können wir das gar nicht begreifen. Es bleibt ein „Geheimnis unseres Glaubens“. Diesen „Leib Christi“ dürfen sowohl die Kinder bei der Erstkommunion zum ersten Mal empfangen als auch alle gefirmten Christen.
In der heiligen Kommunion haben wir Gemeinschaft mit Jesus Christus und untereinander. Wir erfahren Stärkung für unser Leben.
Firmung – Bestärkung erfahren
Die Firmung ist die Besiegelung der Taufe. Dieses bedingungslose Ja Gottes, das ich in der Taufe erfahren durfte, wird hier bekräftigt und bestätigt. So ist die Firmung Ermutigung: Ich kann das Leben bewältigen, weil Gott mit mir ist und mir dazu seine Kraft gibt. – Auch ich bestätige mein Ja zu Gott. Ja, ich glaube an Gott.
Wozu sich firmen lassen? Eine Antwort darauf und weitere nützliche Infos finden Sie auf dieser Seite.
Das Formular für die Anmeldung zur Firmung können Sie direkt hier herunterladen und ausfüllen:
Ehe – Zeichen der Liebe Gottes in dieser Welt
Mit dem „Ja, ich will!“ enden viele romantische Filme und überlassen die Fortsetzung der Phantasie ihrer Zuseher. Geben sich Mann und Frau vor Gottes Angesicht dieses Jawort, beginnt für sie das Sakrament der Ehe: Die beiden stellen ihre Beziehung unter Gottes Segen und lassen sich auf das Wagnis ein, selbst Gestalt, Gestalter und Gestaltete der Liebe Gottes in dieser Welt zu sein. Das Ehesakrament ist Zeichen für Seine Liebe und eine Lebensgemeinschaft, durch die diese Liebe konkret erfahrbar wird.
Das Zweite Vatikanische Konzil sagt über das Sakrament der Ehe: „Der Bund der Ehe, durch den ein Mann und eine Frau miteinander eine innige Lebens- und Liebesgemeinschaft bilden, wurde durch den Schöpfer grundgelegt und mit eigenen Gesetzen versehen. Er ist von Natur aus auf das Wohl der Ehegatten sowie auf die Zeugung und Erziehung von Kindern hingeordnet. Der Ehebund zwischen Getauften wurde von Christus, dem Herrn, zur Würde eines Sakraments erhoben.“ (Gaudium et spes 48,1). Braut und Bräutigam nehmen sich gegenseitig an – mit all ihren Eigenschaften und Eigenheiten, lebenslang – und sind bereit, „die Kinder anzunehmen, die Gott (ihnen) schenken will“ (Trauungsliturgie).
Rechtlich gesehen kommt das Sakrament zustande, indem die getauften Brautleute in der Trauungsliturgie in Anwesenheit zweier Zeugen den Ehebund vor dem Traugeistlichen schließen, den dieser im Namen der Kirche bestätigt und segnet.
Die Ehe macht die Liebe Gottes zu den Menschen sichtbar und erfahrbar. Da dieser „menschliche“ Bund Züge des göttlichen Bundes mit den Menschen trägt, taucht in der Bibel immer wieder der hochzeitliche Vergleich auf. Im Epheserbrief schließlich entfaltet der heilige Paulus diesen Vergleich als ein Geheimnis: er bezieht das liebevolle Verhältnis Christi zu seiner Kirche auf das des Mannes zu seiner Frau in der Ehe: „Die christliche Ehe wird wirksames Zeichen, Sakrament des Bundes zwischen Christus und der Kirche. Weil sie dessen Gnade bezeichnet und mitteilt, ist die Ehe zwischen Getauften ein wahres Sakrament des Neuen Bundes.“ (Katechismus der Katholischen Kirche 1617).
Krankensalbung – Stärkung und Trost
Die Sieben Sakramente der Katholischen Kirche sagen dem Gläubigen an wichtigen Wendepunkten des Lebens Gottes liebende und heilende Nähe zu. In schwerer Krankheit, in Lebensangst und Todesnähe vermittelt die Krankensalbung Kraft und Trost.
Sie brauchen jemanden, der Ihnen oder einem Ihrer Angehörigen das Sakrament der Krankensalbung spendet? Unsere Seelsorger sind für Sie da. Auch im nächstgelegenen Krankenhaus wird Ihnen ein Seelsorger vermittelt.
