DAS IST EINE GUTE NACHRICHT!

Wir werden Vieles beachten müssen, was uns bisher fremd war, viele Selbstverständlichkeiten werden wir so nicht gleich wieder aufnehmen können. Aber: Grundsätzlich sind Messen und Maiandachten wieder möglich!

WAS IST ZU BEACHTEN?

Als konkrete staatliche Vorgabe für den Infektionsschutz in der Liturgie gelten:

  • Mindestabstand 2 Meter

    Ein Mindestabstand von 2 Metern nach allen Richtungen (zwischen Personen eines gemeinsamen Haushalts kein Abstand erforderlich. Zwischen Zelebrant und Gottesdienstteilnehmern mindestens 4 Meter mit Ausnahme der Kommunionspendung.

  • Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung

    Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist für alle Gottesdienstteilnehmer (mit Ausnahme beim Empfang der Kommunion) verpflichtend.

  • Zugangsbeschränkung

    Für jede Kirche gilt eine Zugangsbeschränkung, die den nötigen Abstand zwischen den Teilnehmenden garantiert. Dazu wird die Höchstzahl von Gläubigen festgelegt, die geeignet ist, die Infektionsschutzregeln, vor allem die Abstandsregel nach allen Seiten, einhalten zu können.

  • Kirchentüren sind offen

    Die Kirchentüren sind offen, sodass sie zum Betreten der Kirche nicht berührt werden müssen.

  • Kreuzzeichen statt Weihwasser

    Beim Vorbeigehen am (leeren) Weihwasserkessel machen die Gläubigen ein Kreuzzeichen.

  • Verpflichtende Desinfektion

    Im Kirchenraum sind am Eingang Desinfektionsmittelspender (Sie können auch Ihr eigenes Mittel mitbringen) aufgestellt, deren Benutzung für die Besucher verpflichtend ist.

  • Bitte eigenes Gotteslob mitbringen

    Es darf kein Gotteslob in der Kirche ausgelegt sein, bitte bringen Sie Ihr eigenes Gotteslob mit.

  • Beim Verlassen der Kirche auf Abstand achten

    Nach dem Gottesdienst ist beim Verlassen der Kirche auf gebührenden Abstand nach allen Richtungen zu achten.

WICHTIG IST ABER AUCH

Nicht zugelassen werden können Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen, mit Fieber oder Atemwegsproblemen, wenn sie sich infiziert haben oder unter Quarantäne gestellt sind oder in den letzten vierzehn Tagen vor dem Gottesdienst Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten gehabt haben.

Jeder muss auch darüber hinaus für sich selber überlegen: Was habe ich für einen Gesundheitszustand, gehöre ich zu einer gefährdeten Gruppe, wie schätze ich das Risiko für mich selber ein?

MÖGLICHE PLÄTZE

Es stehen im Idealfall 96 Plätze zur Verfügung, wenn immer 2 Personen kommen, die demselben Haushalt angehören. Sollten – unerwartet – mehr kommen, bitten wir um Verständnis, dass diese die Kirche nicht betreten können.

Die Einschätzung ist: Es wird keine Probleme bei Werktagsmessen und Maiandachten, bei der Vorabendmesse und bei den Messen am Sonntag um 7.45 Uhr und 9 Uhr geben. Auch bei den Sonntagsmessen ist mittlerweile keine Anmeldung mehr erforderlich.

BETRETEN DER KIRCHE

Nur das Hauptportal steht zur Verfügung. Jeder, der in die Kirche kommt, braucht zwingend einen Mund-Nasen-Schutz (MNS). Am Eingang bitte mit dem Desinfektionsmittel die Hände desinfizieren.

Jeweils zwei Reihen sind gesperrt (durch Bänder), nur jede dritte Reihe steht zur Verfügung.

Die Gläubigen werden gebeten, zuerst im Mittelgang nach vorne zu gehen und von vorne her die Reihen zu besetzen (bis zum Quergang).
Danach von außen her (rechter und linker Seitengang).
Zuletzt in gleicher Weise den hinteren Block (erst in der Mitte, dann an der Seite).

Generell dürfen nur die Reihen belegt werden, die nicht abgesperrt sind.

EMPFANG DER HEILIGEN KOMMUNION

Der Priester und ggf. weitere Kommunionspender reichen den Gläubigen unter Wahrung des für eine würdige Form der Kommunionspendung größtmöglichen Abstands zur Kommunikantin/zum Kommunikanten die Heilige Kommunion.

Idealerweise trägt letztere/r beim Kommunionempfang Schutzhandschuhe oder hat die Hände vorher desinfiziert, Mundkommunion ist nicht möglich.

Das Segenszeichen für Gläubige, die nicht die Kommunion empfangen (z.B. für Kinder), wird ohne Berührung mit Abstand als Handsegen gegeben oder ggf. nur ein Segenswort durch den Kommunionhelfer gesprochen.

Die Gläubigen bleiben in den Bänken, der Priester kommt zu ihnen: Wer stehen bleibt, erhält die Kommunion, die anderen setzen sich. Bei Ehepaaren: Einer tritt aus der Bank heraus und stellt sich einen Schritt dahinter an die Bankwange. Der Priester geht auch am Seitengang entlang.

Bitte Hände gerade ausstrecken, keine „Schale“ mit den Fingern bilden, es soll zu keiner Berührung kommen, Hände niedrig halten.

Gläubige nehmen in dieser Zeit den Mund-Nasen-Schutz ab. Es ist keine Mundkommunion möglich!

BEIM VERLASSEN DER KIRCHE

Von hinten her beginnen, abwarten, den Mindestabstand einhalten – auch noch am Kirchplatz.

Sonntagsmessen: Am Portal steht das Körbchen für die Kollekte.

WEITERE HINWEISE

Die Messen sollten etwas kürzer sein: Evtl. nur eine Lesung, kürzere Predigt.

Gesang: Mit Mund-Nasen-Schutz schwierig, soll daher kurz gehalten werden. Die Diözese erarbeitet für die kommenden Wochen Vorschläge.
Vorgesehen ist: Vorsänger sollen eingesetzt werden, die Gläubigen übernehmen Kehrverse und einige Lieder (Osterlieder, Marienlieder im Mai).

TERMINPLANUNG

Erstkommunion und Erstbeichte finden zu einem späteren Zeitpunkt statt, auf alle Fälle nicht vor dem 31. August 2020.

Die Firmungen im Jahr 2020 werden ausgesetzt, finden also nicht wie angekündigt statt. Weitere Planungen werden erst später erstellt.

Beachten Sie bitte darüber hinaus unsere Meldungen in der Tagespresse und auf dieser Internetseite.