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Da coronabedingt leider die alljährliche Adventfeier am 3. Adventsonntag nicht abgehalten werden durfte, veranstaltete die Vereinsführung spontan eine besinnliche Adventandacht in der St. Laurentius-Kirche.

Unter Einhaltung der Abstands-und Hygienevorschriften hatten sich im Vorfeld gut 20 Mitglieder angemeldet. Nachdem nach den derzeit allgemeingültigen Vorschriften kein Volksgesang in den Kirchen erlaubt ist, übernahm die Instrumentalgruppe um Monika Zistler die musikalische Einleitung mit dem Lied „Wir sagen Euch an den lieben Advent“. Bei der Begrüßung von der Empore aus brachte Monika Zistler vom Vorstandsteam zum Ausdruck, dass diese Andacht eine kleine besinnliche Entschädigung für die entfallene Adventfeier sein möge und ein wenig zum Abschalten aus der momentan so verrückten Zeit beitragen könne.

Nun wechselten sich die Vorstandsmitglieder im Vortrag von teils mundartlichen Textbeiträgen und Instrumentalstücken ab, wobei Gedichte, Geschichten und Lieder sehr gut aufeinander abgestimmt waren. Den drei Musikerinnen Silvia Fischer (Gitarre), Monika Zistler und Teresa Zistler (beide Querflöte) gelang es in hervorragender Weise, den Zuhörerinnen die Zeit zwischen den Wortbeiträgen andächtig zu überbrücken und zur Ruhe kommen zu lassen.

Die Gedichten stammten überwiegend aus der Feder von Lisa Stögbauer aus Parkstetten, die beim Verein bereits Anfang Oktober 2020 bei einer Kirchenlesung zu Gast war. Ihr weihnachtlicher Gedichtband nennt sich „mei staade Zeit“. Mit teils nachdenklichen, teils launischen Geschichten wurden die Mitglieder so auf das nahende Weihnachtsfest eingestimmt. Die Intrumentalgruppe leistete dazu ihren Beitrag mit ruhigen adventlichen Weisen wie „Es wird schon glei dumpa“, „Reinste Jungfrau“ oder „Segen bist du“, um nur einige zu nennen.

Nach dem Adventssegen, Dankesworten und den besten Wünschen für die verbleibende Adventszeit klang die Adventsandacht mit dem Stück „Amazing Grace“ aus. Jede Besucherin durfte sich am Kirchenportal eine liebevoll verpackte Aufmerksamkeit in Form eines christlichen Kalenders, einem Weihnachtsbrief und einer Packung Bratapfel-Tee mit nach Hause nehmen.

Die Vorstandsdamen bedachten an den folgenden Tagen in bewährter Weise die Mitglieder über 70 Jahre bei der Altenbescherung. Die Geschenktüten wurden kontaktlos an die jeweilige Haustür der älteren Damen gehängt.

Die traditionelle Fußwallfahrt des Frauen-und Müttervereins Vilzing nach Streicherröhren fiel heuer wie alle Wallfahrten der Corona-Pandemie zum Opfer.

Trotzdem ließ es sich der Verein nicht nehmen, eine Andacht vor dem Marienheiligtum abzuhalten. Zur Freude der Vorstandschaft folgten zahlreiche Mitglieder und Expositurangehörige der Einladung und fuhren am frühen Nachmittag mit PKW´s zur Kapelle. Dort wurde in würdiger Weise die Andacht von den Vorstandschaftsdamen mit ansprechenden Texten und Marienliedern gestaltet. Im Mittelpunkt stand dabei als Thema das Fest Mariä Geburt.

Damit das Gelöbnis der Wallfahrt aus dem Jahr 1976 dennoch nicht unterbrochen wurde, machten sich vier Frauen aus den Reihen der Vereinsführung wie sonst üblich nach dem Mittagsläuten von Vilzing aus zu Fuß auf den weiten Pilgerweg. Sie beteten dabei den Rosenkranz stellvertretend und in den Anliegen der Expositurgemeinde.

Auf Einladung des Frauen-und Müttervereins referierte kürzlich im Anschluss an die Kreuzwegandacht der Dipl. Sportwissenschaftler und Physiotherapeut Stephan Jarosch im Vilzinger Gemeinschaftshaus. Den Kontakt stellte Gabi Janker, Mitglied des Vorstandsteams, her. Der Abend stand unter dem Motto „Gesunder Rücken“.

In Hinführung auf das Thema ging der Dozent zunächst auf Gesundheit im Allgemeinen ein, wobei hier Bewegung, Ernährung und Regeneration als die drei Säulen die wichtigste Rolle spielen. Beginnend mit den Lebensumständen unserer Vorfahren erläuterte er die Entwicklung vom Jäger und Sammler, der täglich zwanzig bis vierzig Kilometer zu Fuß zurücklegte, bis zur Gegenwart, wo der Durchschnitts-Deutsche bis zu vierzehn Stunden am Tag sitzend verbringt. Kein Wunder also, dass der Körper entsprechend reagiert.

Die Ursachen von Rückenschmerzen können vielfältiger Natur sein: einseitige Belastung, falsche Bewegungsmuster, Übergewicht, Zwangs-und Fehlhaltungen, psychischer Stress. Mit praxisnahen Beispielen und viel Humor konnte der Therapeut die Zuhörerinnen von Anfang an für sich gewinnen und bezog diese immer wieder mit Fragen gekonnt in seinen Vortrag mit ein. So gab er beispielsweise Tipps wie insbesondere die Hausfrau bei alltäglichen Arbeiten die Bandscheiben und spezielle Muskelpartien entlasten kann, so beim Fensterputzen oder Entleeren der Waschmaschine. Anhand eines Schaubildes zeigte Jarosch ausführlich die Belastung der Bandscheiben bei verschiedenen Körperhaltungen auf. Schon allein bei Sitzhaltung beträgt der Bandscheibenbelastungsdruck einer 80 kg schweren Person bereits 150 kg.

Zusätzlich ging der Sprecher noch auf das Thema „Stress“ ein, das in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung zunimmt. Hierbei unterschied er zwischen inneren und äußeren Stressfaktoren und schilderte ausführlich mögliche Stressvermeidungsstrategien wie zum Beispiel den sogenannten „virtuellen Anker“.

Zum Schluss hatte das Publikum noch die Möglichkeit eigene Fragen an den Referenten zu richten. Mit einem Präsent bedankte sich Monika Zistler vom Vorstandsteam bei Stephan Jarosch für den sowohl interessanten als auch unterhaltsamen Vortrag.

Traditionell am 3. Adventssonntag lud der Frauen-und Mütterverein zur Adventfeier im Gemeinschaftshaus ein.

Knapp 60 Mitglieder waren dieser Einladung gefolgt. Den besinnlichen Teil unter dem Motto „Schweige und lausche“ gestalteten die sechs Damen der Vorstandschaft mit passenden Texten, sowie Monika Zistler mit Gastspielerin Teresa Zistler musikalisch im Duett mit Querflöten.

Es folgte ein kurzer Jahresrückblick, sowie das Totengedenken und der Dank an alle, die den Verein das ganze Jahr über unterstützen.

Monika Zistler vom Vorstandsteam gewährte ebenso eine Vorausschau auf die geplanten kirchlichen sowie gesellschaftlichen Veranstaltungen 2020. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein ließen es sich die Frauen bei Kaffee, Punsch, Plätzchen und Stollen gut gehen und genossen die Unterhaltung an den beiden festlich gedeckten Tischen. Als besondere Aufmerksamkeit erhielt jeder Gast dieses Jahr ein Päckchen mit handgemachten Pralinen auf seinem Gedeck. Die Frauen, die aus Alters- und/ oder gesundheitlichen Gründen nicht an der Adventfeier teilnehmen konnten, wurden in den Tagen danach von den Vorstandsmitgliedern zu Hause zur sogenannten „Altenbescherung“ besucht und ebenfalls mit Pralinen und einem Teelicht mit Krippenmotiv beschenkt.

Die mittlerweile schon traditionelle Christkindlmarkt-Fahrt des Frauen-und Müttervereins führte heuer an den Chiemsee.

Die Vorstandschaft hatte mit der Auswahl des diesjährigen Zieles anscheinend völlig richtig gelegen, da sich bereits nach 5 Tagen mehr als 50 Damen zur Fahrt angemeldet hatten. Glücklicherweise konnte ein zusätzlicher Bus nachgeordert werden, sodass sich die Gruppe am Morgen des zweiten Adventssonntages mit stattlichen 92 Teilnehmerinnen aller Altersgruppen auf den dreistündigen Weg ins oberbayrische Prien machte.

Gegen Mittag setzte die Mehrheit gleich mit dem Schiff „Edeltraud“ über zur Fraueninsel, wo auf der ganzen Insel verstreut Buden und Stände mit allerlei Köstlichkeiten und Handwerkskunst zum Genießen und Bummeln einluden. Natürlich durfte auch ein Abstecher in den Klosterladen der Abtei Frauenwörth nicht fehlen. Dort konnte man Hochprozentiges und Süßigkeiten aus eigener Herstellung, Tees, Bücher, sowie vielfältige weihnachtliche Geschenkideen erwerben. Bei angenehm milden Temperaturen machte es allen sichtlich Freude auf der Insel zu flanieren, wobei man immer wieder bekannte „Landsleute“ aus Vilzing und Umgebung traf. Im Halbstundentakt fuhren die Schiffe die Besucher wieder zurück zum Hafen, von wo man wahlweise mit der historischen Winterdampfbahn oder dem Pendelbus zum Bahnhof Prien gelangte. Von dort aus konnte man in fünf Minuten zum wirklich sehenswerten Weihnachtsmarkt im Ortskern von Prien marschieren.

Kurz vor 18 Uhr machten sich die Damen spätestens auf den Rückweg zu den Bussen. Vollzählig – mit vielen Eindrücken, vollen Tüten, aber sichtlich müde – wurde die Heimreise angetreten. Ab 21.30 Uhr hatte Vilzing dann seine Frauen wieder…

„Köstliche Vielfalt im Herbst“ lautete das Motto des Kochabends, den der Frauen-und Mütterverein am frühen Freitagabend veranstaltete. Erfreulich viele jüngere Mitglieder folgten der Einladung nach Bad Kötzting ins Sinocur-Präventationszentrum, wo die Gruppe bereits in der Lehrküche erwartet wurde. Die Kontakte hierzu knüpfte man bereits im Sommer 2018, als der Verein mit zahlreichen Mitgliedern an einer kostenlosen Sinocur-Führung teilnahm. Für den Abend konnte man Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaftlerin Tanja Semmelbauer als Referentin gewinnen.

Unter ihrer fachlichen Anleitung bereiteten die Frauen in den vier Kochkojen jeweils die zuvor ausgewählten Gerichte zu: Salat mit warmen Kürbisstreifen und Pilzen, pikante Kokos-Kürbissuppe, Risotto mit mariniertem und gebackenem Herbstgemüse sowie Mini-Quiches mit Gemüsearrangement. Die Referentin gab wertvolle Tipps und stand den Kursteilnehmerinnen während der Zubereitung mit Rat und Tat zur Seite.

Zum anschließenden Essen der leckeren Köstlichkeiten gab es Tee mit Zimtaroma, der wunderbar mit den herbstlichen Kreationen harmonierte. Nachdem die Küchenarbeitsplätze wieder aufgeräumt waren, überreichte Monika Zistler vom Vorstandsteam ein kleines Präsent an die Dozentin. Mit vielen neuen Anregungen nach diesem interessanten und kurzweiligen Kochabend trat die Gruppe den Heimweg nach Vilzing an.

Foto u.a.: Tanja Semmelbauer (2. von links) gibt den Damen Tipps bei der Zubereitung der einzelnen Gerichte

Eine stattliche Anzahl von Mitgliedern beging am Sonntag die Feier des alljährlichen Hauptfests in der Vilzinger Expositurkirche. Zum Lied „Komm herein und nimm dir Zeit für dich“ zog der Geistliche mit dem Altardienst zu Beginn in das Gotteshaus ein und begrüßte die anwesenden Mitglieder. Anschließend übernahmen die Damen der Vorstandschaft das Kyrie sowie die beiden Lesungen.

In seiner Predigt ging Pfarrer Zinecker auf die Worte des Evangeliums ein, wo der Dank des Samariters an Jesus nach seiner Heilung im Vordergrund stand. Dank zu sagen war passenderweise am Sonntag nach Erntedank auch für den Frauen-und Mütterverein hier ein guter Anlass. Im gemeinsam gesprochenen Gebet kam dies besonders zum Ausdruck. Neu aufgenommen worden in die Gemeinschaft ist Christina Wagner aus Ellersdorf. Der Priester hieß sie auch im Namen der Vorstandschaft herzlich willkommen. Im Rahmen der Fürbitten wurde den vier verstorbenen Frauen gedacht, die man im abgelaufenen Vereinsjahr zu Grabe geleitet hatte. Die für sie angezündeten Kerzen brachte die Vorstandschaft nach dem Gottesdienst mit einem gemeinsamen stillen Gebet an die jeweilige Grabstätte auf dem Vilzinger Friedhof.

Ein besonderer Dank und Spontan-Applaus der Gottesdienstbesucher ging an die Schönferchner Sängerinnen, die wie jedes Jahr treu und zuverlässig mit ihrem Gesang dem Hauptfest einen würdigen musikalischen Rahmen verliehen.

Im Bild: Stadtpfarrer Dieter Zinecker mit den Vorstandsdamen und Neumitglied Christina Wagner (vordere Reihe, 2. von rechts)

Auch in diesem Jahr machten sich Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Vilzing auf den Weg nach Streicherröhren, um ein jahrzehntealtes Gelübde zu erfüllen. Während des zweieinhalbstündigen Marsches durch Wälder, Wiesen und Felder beteten die Frauen den Rosenkranz.

In Streicherröhren angekommen feierten die Teilnehmerinnen zusammen mit den vielen mit dem Auto nachgekommenen Expositurangehörigen vor der Wallfahrtskapelle eine feierliche Marienandacht.

Vergangenen Samstag machten sich am „Tag der offenen Klöster“ zahlreiche Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Vilzing sowie weitere Expositurangehörige zusammen mit Kaplan Pater Johannes Bosco auf den Weg in dessen Heimatkloster Speinshart, welches inmitten von Wiesen und Feldern gelegen ist.

Dort erwartete die Reisegruppe neben der gemeinsamen Messfeier und einem reichhaltigen Mittagessen im nahegelegenen Schlammersdorf eine informative Führung durch die erst kürzlich renovierte Prämonstratenserklosteranlage. Hierbei erwies sich der Geistliche als versierter Reiseführer, der die Gäste mit seinen bau- und ordensgeschichtlichen Erläuterungen zu beeindrucken wusste. Besonders begeistert zeigten sich die Besucher von der barocken Klosterkirche und dem gepflegten Obstgarten.

Bei Kaffee und Kuchen sowie vielen interessanten Gesprächen fand der Ausflug schließlich seinen Abschluss.

Anfang der Woche machten sich Marianne Zistler und Monika Zistler vom Frauen- und Mütterverein Vilzing auf den Weg nach Bad Kötzting ins Krankenhaus St. Josef. Dort trafen sie sich auf der Palliativstation mit Brigitte Ertl, der Geschäftsführerin des Fördervereins „Palliativstation im Landkreis Cham am Krankenhaus Bad Kötzting e.V.“, sowie Vertreterinnen des Stationspersonals und überreichten ihnen eine Spende in Höhe von 750 Euro.

Ertl erläuterte den beiden Vilzinger Damen die Aufgaben und Tätigkeiten des Vereins und versicherte ihnen, dass das Geld, welches aus dem diesjährigen Verkauf von selbstgebastelten Palmbuschen und Osterkerzen stammt, bestens angelegt sei und als Zuschuss für die Anschaffung eines Venensuchgeräts, eines speziellen Ultraschallgeräts sowie für die Musiktherapie verwendet wird.

Bildunterschrift: Marianne Zistler und Monika Zistler überreichten die Spende an die Vertreterinnen des Fördervereins und der Station.