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18 Ehejubilare aus Cham und Vilzing haben am vergangenen Samstagabend ihr Ehejubiläum – von 20 bis hin zu 60 Jahren reichte die Spanne – in der Pfarrei St. Jakob gefeiert. Mit ihnen freuten sich Pater Renju und Pfarrvikar Pater Jim, die den Gottesdienst gemeinsam zelebrierten.

Einen überaus gelungenen Einstand gab der neu gegründete Chor der „Jakob-Singers“ mit instrumentaler Verstärkung, unter der Gesamtleitung von Sepp Meindl: Harmonisch vom ersten Ton an, mit Elan und Einsatzfreude sorgten sie für große Stimmung im weiten Rund des Gotteshauses.

Im Anschluss lud der Sachausschuss „Ehe und Familie“ des Pfarrgemeinderates die Jubilare ins Kolpinghaus ein. Dort wurden alle zunächst mit einem Sektempfang begrüßt. Später nahm Isabella Hartl mittels Power-Point-Präsentation die Feiernden mit auf eine Zeitreise in die Jahre, in denen sich die Paare ihr Ja-Wort gaben. Auch die Bedeutung der einzelnen Jubiläen wurde anschaulich erläutert.

Im Anschluss bekamen die Ehejubilare Sektgläser mit persönlicher Gravur als Geschenk der Pfarrei. Damit können die Beschenkten nun auch zu Hause auf viele weitere, gesunde Ehejahre anstoßen.

Wir möchten herzlich Einladung zum Auftritt der „Jakob Singers“ mit Chor – Klarinette – Geige – Keyboard – Gitarre – Percussion im Rahmen des Vorabendgottesdienstes in St. Jakob (Cham) am 22. Oktober um 18:00 Uhr.

Unter der Leitung von Sepp Meindl hören Sie wunderbare Musik am Tag der Ehejubilare.

Die vorderen Bankreihen in der Stadtpfarrkirche waren am vergangenen Samstagabend fest in der Hand von Ehepartnern: Paare aus St. Jakob und Vilzing St. Laurentius, die heuer ein Ehejubiläum von 25 bis hin zu 65 Jahren feiern können, und hierzu beim diesjährigen „Abend der Ehejubilare“ ihren Dank auch vor Gott bringen wollten.

Darüber freute sich ganz besonders der Zelebrant des Gottesdienstes, Pfarrvikar Pater Jim, der treffende und richtungsweisende Worte für die Jubilare und die vielen weiteren Mitfeiernden fand.
Die Überschrift seiner Predigt „I mog di“ stellte er in enge Beziehung zum zuvor verkündeten Lukas-Evangelium: 10 Aussätzigen wird da von Jesus das Leben neu geschenkt. Aber nur einer, noch dazu der einzige Andersgläubige, kommt zurück, um dem Schenkenden persönlich, nicht nur rein formelhaft wie die anderen Neun, zu danken. In ganz ähnlicher Weise könne in einer Ehe der gegenseitige Zuspruch „Ich liebe dich“ – „I mog di“ – mit den Jahren immer seltener werden, wenn alles in Gewohnheit erstarre.

„Ich glaube“, führte Pater Jim aus, „das Geheimnis Ihrer Liebe, das Sie heute in Dankbarkeit hierhergeführt hat, ist auch die Kernbotschaft des heutigen Evangeliums: Das spektakuläre Wunder der Heilung alleine genügt für ein ganzes Leben ebenso wenig wie eine noch so spektakuläre Hochzeitsfeier für die gemeinsame Zukunft. Wichtig und wertvoll ist letztlich die Beziehung, die hier beginnt, das neue Leben, das daraus hervorgeht. Das aber will gepflegt werden. Das braucht immer wieder das klopfende Herz, die leuchtenden Augen, die Worte voller Gefühl. Dann erst konnte bei jenem Samariter das ganze Leben wirklich neu beginnen. Dann erst können auch Sie in Ihrer Ehe sich jeden Tag neu aufmachen in jeden neuen Tag, den Gott ihnen schenken will“.

Am Ende seiner Predigt lud der Geistliche ein zur besonderen Segnung der einzelnen Ehepaare, die hierzu nacheinander an die Altarstufen traten. Da kam sichtlich Stimmung auf bei den Beteiligten – und Stimmungsvolles klang auch von der Empore herab: Hermann Seitz (Orgel und Gesang) und Marcus Müller (Altsaxophon und Sopransaxophon) erwiesen sich als kongeniales Duo, das – spielfreudig und harmonisch – stets genau den richtigen Ton fand, sei es bei „Jesus bleibet meine Freude“ (J.S. Bach), „Pie Jesu Domine“ (Gabriel Faure), „Allegro“ aus der Sonate in g-Moll (Francesco Geminiani) oder allen weiteren musikalischen Beiträgen. Am Ende richteten sich nochmals Glück- und Segenswünsche an die Ehejubilare, sowie ein herzliches Vergeltsgott an die Musiker.

Gleich im Anschluss lud der Pfarrgemeinderats-Sachausschuss „Ehe und Familie“ (unter Beachtung der 3G-Regeln) zur weltlichen Feier ins Chamer Kolpinghaus, mit einem Sektempfang zur Begrüßung ging es los. Später nahm Isabella Hartl mittels Power-Point-Präsentation die Feiernden mit auf eine Zeitreise in jene Jahre, in denen sich die Paare das Ja-Wort gaben, dazu wurde die Bedeutung der einzelnen Jubiläen anschaulich erläutert. Ihre Eiserne Hochzeit, das 65-Jährige(!), feierten heuer Lydia und Hermann Simml – ein wahrlich guter Grund auch für die Pfarrei, ein wenig stolz zu sein. Wie Eisen ist die Ehe nach 65 Jahren fest und unbiegsam geworden und die Ehepartner haben allen Höhen und Tiefen zum Trotz immer eisernen Willen bewiesen. Ebenfalls läuteten in jenem Jahr 1956 die Hochzeitsglocken für den monegassischen Fürsten Rainier und Hollywood-Star Grace Kelly. Der Hit des Jahres war Freddy Quinns „Heimweh“ – den Jubelpaaren bestens vertraut. Auch Nana Mouskouris „Weiße Rosen aus Athen“ (1961) und ABBAs „Dancing Queen“ (zur Hochzeit des schwedischen Königs mit Silvia Sommerlath, 1976) ließen alle in Erinnerungen schwelgen. Im Anschluss überreichten Pater Jim und Birgit Straube den Ehejubilaren Sektgläser mit persönlicher Gravur. Damit können die Beschenkten nun auch zu Hause auf viele weitere, hoffentlich gesunde Ehejahre anstoßen.

Im Bild:
Pfarrvikar Pater Jim freute sich mit den diesjährigen Ehejubilaren aus St. Jakob und Vilzing St. Laurentius, die ihren Dank vor Gott brachten.

Auch heuer sollen sie gefeiert werden: Die Ehejubilare unserer Pfarrei St. Jakob und ihrer Expositur Vilzing St. Laurentius, die im Jahr 2021 ein langjähriges kirchliches Ehejubiläum begehen können. Bei einem „Abend der Ehejubilare“ wird ihnen gratuliert und möchte man ihnen schöne Stunden zur Feier dieses Ereignisses bereiten.

Termin hierfür ist am Samstag, 9. Oktober 2021, beginnend um 18.00 Uhr mit einem Gottesdienst im Rahmen der Vorabendmesse in der Stadtpfarrkirche, mit dem Angebot der persönlichen Segnung der Jubelpaare.

Im Anschluss ab 19.00 Uhr: Begegnung im Chamer Kolpinghaus (Hotel am Regenbogen) mit einem gemeinsamen Essen und kleinen Unterhaltungsprogramm, gestaltet vom Pfarrgemeinderat.

Alle Ehejubilare der Pfarrei St. Jakob und ihrer Expositur Vilzing St. Laurentius, die ihr rundes oder halbrundes kirchliches Ehejubiläum (20, 25, 30, 35 Jahre und weiter aufsteigend) in und mit der Pfarrei feiern wollen, sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

Es wird um Anmeldung im Pfarrbüro von St. Jakob bis spätestens Dienstag, 5. Oktober 2021, Tel. 09971/1241, gebeten.

Ganz besondere Stimmung hat sich ausgebreitet an diesem Samstagabend in der Stadtpfarrkirche von St. Jakob: Die diesjährigen Ehejubilare unserer Pfarrei samt Expositur Vilzing St. Laurentius hatten sich zum Gottesdienst versammelt, um für ihr trautes Zusammenleben und langes Miteinander „in guten wie in schlechten Tagen“ Lob und Dank vor Gott zu bringen.

„Ich will Dir danken, Gott (…), weil mich Deine große Liebe trägt“: Im Lied wurde der Lobpreis vom Duo Evi Schneider/Eva Berzl auch musikalisch umgesetzt und gab dem festlichen Charakter von Beginn an zusätzlich Raum und Gestalt.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker freute sich eingangs, zusammen mit Pfarrvikar Pater Jim, über die vielen Mitfeiernden, die das Gotteshaus unter Corona-Bedingungen bis zum letzten Platz füllten und voller Leben brachten. Auf 20 bis hin zu 60 Jahren Ehestand konnten und können die erschienenen Paare zurückblicken.

In seiner Predigt machte der Pfarrer anhand eines schlagenden Beispiels die Wechselfälle des Lebens anschaulich: Einerseits gebe es für jedermann die Verpflichtung, etwas leisten, etwas tun zu müssen, sich Wissen und Kompetenzen aneignen zu müssen; andererseits gebe es „die Muße, das Genießen und Sichnehmen, was andere für mich vorbereitet haben (…)“: Wo beides zusammentreffe, wie etwa die pure Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme mit der herausgehobenen Gestaltung eines Festessens, zu zweit oder in größerem Kreis, da sei auch „das Zentrum des christlichen Glaubens“: Das Mahlhalten, exemplarisch wunderbar dargestellt in der Erzählung vom Mahlhalten der Emmaus-Jünger („Und sie erkennen ihn, als er ihnen das Brot bricht.“).

„So feiern wir unser Leben, und so feiern wir hier in der Kirche unseren Glauben.

Liebe Ehejubilare, liebe Mitchristen, auch Ihre Ehe steht in diesem Spannungsbogen: Alltag, wiederkehrende Pflichten – und dann das Besondere: Dass ich wahrnehme, wie Du Dich heute fühlst (…), dass wir Feste feiern, lange Gespräche miteinander führen, uns erinnern an schöne Erlebnisse der vergangenen Jahre.“ In diesem Zusammenhang zitierte der Geistliche aus der Enzyklika „Die Freude der Liebe“ von Papst Franziskus: „„Die intensivsten Freuden des Lebens kommen auf, wenn man die anderen beglücken kann (…), belebend ist die Freude, anderen Vergnügungen zu bereiten und zu sehen, wie sie genießen.“ Da ruft der Papst uns allen und besonders Ihnen, liebe Ehejubilare, in Erinnerung: Das Eheleben lebt von den Festen, die immer wieder den Alltag erhellen. Es lebt davon, gute Ideen zu haben: Wie kann ich dem anderen einen Glücksmoment schenken? (…). Ich wünsche Ihnen, dass Sie da füreinander erfinderisch sind und auf gute Einfälle kommen, dass Sie miteinander festliche Momente sammeln. Dazu lege Gott seinen Segen auf Sie alle.“

Nach der Predigt wurde den Hochzeitsjubilaren ein feierliches Segensgebet zuteil, zunächst gemeinsam und anschließend persönlich: Paarweise traten sie an die Altarstufen, wo ihnen Pfarrer Zinecker Gottes Segen für ihr weiteres Eheleben zusprach. Bewegende Momente fürwahr ….

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es zur weltlichen Feier ins Hotel am Regenbogen (Kolpinghaus), wo an schön gedeckten Tischen zum gemeinsamen Essen eingeladen war. Für das unterhaltsame Rahmenprogramm sorgten Isabella, Markus und Rafael Hartl sowie Sabine Beer vom Pfarrgemeinderat, und ließen in Wort, Bild und Musik die vergangenen (bis zu)60 Ehe-Jubiläumsjahre Revue passieren. Zu guter Letzt gab es noch ein kleines Geschenk in Form von Fotos und Sektgläsern mit persönlicher Gravur.

Allgegenwärtig praktisch auch hier: Das Wort des Papstes: „Belebend ist die Freude, anderen Vergnügungen zu bereiten …“.

Im Bild:
-Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Pfarrvikar Pater Jim zusammen mit den (Corona-bedingt) auf zwei Gruppen verteilten Ehejubilaren von Cham St. Jakob und der Expositur Vilzing
-Paarweise erhielten die Ehejubilare den Segen Gottes zugesprochen

Einer guten Tradition folgend wird auch heuer wieder herzlich eingeladen zu einem „Abend der Ehejubilare“ – für alle Ehepaare aus St. Jakob und Vilzing St. Laurentius, die im Jahr 2020 ein langjähriges kirchliches Ehejubiläum begehen können.

Termin hierfür ist am Samstag, 10. Oktober 2020, beginnend um 18.00 Uhr mit einem Gottesdienst im Rahmen der Vorabendmesse in der Stadtpfarrkirche, selbstverständlich unter Einhaltung der dort Corona-bedingt geltenden Schutz- und Hygienevorschriften (Einhaltung der Abstandsregeln unter den verschiedenen Hausständen, Maskenpflicht beim Kommen, Gehen und Singen).

Anschließend wird im weiträumigen Saal des Chamer Kolpinghauses (Hotel am Regenbogen) die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Essen geboten, einschließlich eines kurzweiligen Unterhaltungsprogramms, gestaltet vom Pfarrgemeinderat.

Alle Ehejubilare der Pfarrei und ihrer Expositur Vilzing, die ihr rundes oder halbrundes kirchliches Ehejubiläum (20, 25, 30, 35 Jahre und weiter aufsteigend) mit der Pfarrei feiern wollen, sind zur Teilnahme am 10. Oktober herzlich eingeladen.

Um telefonische Anmeldung im Pfarrbüro, Tel.-Nr. 09971/1241, bis spätestens Freitag, 2. Oktober 2020, wird gebeten, und dabei zugleich um Mitteilung, ob man am Gottesdienst und am geselligem Teil teilnehmen möchte oder ausschließlich am Gottesdienst.

„Zusammenwachsen, sich näherkommen, einander traun … zusammenleben, die Trauer kennen und auch das Glück …zusammenwirken, den Boden spüren, den Himmel atmen und wissen, es ist Heimat dort“: Der warme Gesang des Jugendchores mit gefühlvollen Textzeilen schuf sofort Stimmung und Raum für einen besonderen Gottesdienst in der Pfarrkirche von St. Jakob am vergangenen Samstagabend.

Kirchweih wurde gefeiert und gleichzeitig das runde oder halbrunde Ehejubiläum vieler Paare, die vor langer Zeit, zwischen 20 und 60 Jahren, in St. Jakob kirchlich getraut wurden oder eine enge Beziehung zur Pfarrei pflegen. Der Zelebrant, Stadtpfarrer Dieter Zinecker freute sich, 28 Ehejubilare und viele weitere Gläubige zum Gottesdienst begrüßen zu können. Danke gelte es zu sagen für viele gemeinsame Jahre, für das gegenseitige Halten und einander Tragen, und wie könne man das besser zum Ausdruck bringen als in der Feier der Eucharistie, deren elementarer Bestandteil der Dank an Gott sei.

Einen lyrischen Liedtext von Reinhard Mey stellte der Pfarrer anfangs seiner Predigt den Ehejubilaren vor, darin alles aufgezählt, was so geschieht im Leben miteinander und was eine Lebensgemeinschaft ausmacht, mit der Schlussessenz „Ich bau auf Dich, wollte nicht leben ohne dich, ich liebe dich“. Etwas ganz Wesentliches ereigne sich bei der kirchlichen Eheschließung: Da werde die berühmte Trauformel („… ich nehme dich an … und verspreche dir die Treue …“) ausgesprochen – und mit dem Trausegen des Priesters Gottes Segen über die Eheleute gelegt. „Der Wille des Menschen und der Segen Gottes für ihn kommen da zusammen. Und so ist es ein schönes Zusammentreffen, dass unser Fest für die Ehejubilare mit dem Kirchweihfest zusammenfällt: Das Leben der Menschen und der Ort, wo ich Gott anrufen kann.“ – Kirchweihfest in unseren Breiten: Da ist immer Platz für mich. Eucharistie ist zu allen möglichen Zeiten – und da gehöre ich hin, Dabeisein und Mitfeiern ist ein Gewinn für mich. Hier in der Kirche versammelt sich Sonntag für Sonntag die Gemeinde (…) zum Zentrum von allem: Da will ich den Glauben leben und vertiefen, da will ich Kraft schöpfen und Zuspruch empfangen für meinen Alltag. Da will ich erkennen, dass ich eingebettet bin in ein sinnvolles Ganzes.“

Nach der Predigt erhielten die Jubelpaare den besonderen Segen des Pfarrers zugesprochen, erst gemeinsam und anschließend persönlich durch Handauflegung vorne an den Altarstufen, untermalt vom Jugendchor mit instrumentaler Verstärkung (Leitung: Eva Berzl). Am Ende richteten sich nochmals Glück- und Segenswünsche an die Ehejubilare und das Te Deum lud zum Festgesang ein.

Gleich im Anschluss an den Gottesdienst waren alle zur weltlichen Feier ins Pfarrheim eingeladen. Einige Pfarrgemeinderatsmitglieder hatte hier eine schön geschmückte Tafel gestaltet und sorgten nach dem Tischgebet für gute Bewirtung und ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Isabella und Markus Hartl ließen in Wort, Bild und Ton 60 Jubiläumsjahre im Zeitraffer wiederaufleben, viele Melodien aus vergangenen Tagen erfreuten die Anwesenden. Später gab es für sie noch kleine Geschenke in Form von Sektgläsern mit persönlicher Gravur. Altbürgermeister und Ehejubilar Leo Hackenspiel reagierte spontan: Mit einer launigen Dankrede, die allen Jubiläumsgästen aus der Seele sprach. Noch lange saß man dann in heiterer Runde beieinander, und freute sich zusammen mit Pfarrer Zinecker und dem Pfarrgemeinderats-Team über die gelungene Veranstaltung.

Im Bild: Die Ehejubilare von St. Jakob mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker
Namentlich. Eva-Maria u. Thomas Schneider, Alexandra u. Klaus Neft, Sonja u. Hermann Pommer, Angela u. Alois Weindl, Anita u. Max Fuchs, Martina u. Manfred Hirmer, Christa u. Franz Reitinger, Maria u. Albert Gruber, Erna u. Josef Hirmer, Anna u. Gerhard Mayer, Margarethe u. Johann Schierer, Jutta u. Werner Vogl, Rita u. Paul Baumgartner, Marianne u. Josef Früchtl, Gerlinde u. Herbert Hausladen, Renate Helmut Huber, Helga u. Erwin Mühlbauer, Sofie u. Alfons Kraus, Walburga u. Ludwig Pfeilschifter, Ingrid u. Norbert Titze, Inge u. Helmut Vögerl, Maria u. Erich Wagner, Maria u. Ludwig Zistler, Katharina u. Max Gitterer, Helga u. Leo Hackenspiel, Rita u. Josef Kreuzpaintner, Erna u. Hermann Pommer, Franziska u. Josef Bergbreiter, Maria u. Paul Häupl.

Uns erreichte diese Tage ein wunderschönes Gedicht, welches wir aus den Reihen der Ehejubilare erhalten haben. Uns hat das Gedicht so gut gefallen, dass wir es hier gerne veröffentlichen möchten. Vielen lieben Dank an die Verfasser, wir haben uns sehr darüber gefreut!

Allen lieben Menschen, die geholfen haben, den Abend der Ehe-Jubilare zu einem wunderschönen Fest werden zu lassen.

Unsere Jubiläumsfeier
war ein wunderschönes Fest,
das uns auch nach vielen Tagen
immer wieder schwärmen lässt.

Der Gottesdienst – vertraut und schön,
für jedes Paar den Einzelsegen,
dass wir mit Gottes Kraft und Liebe
uns’ren Weg zu geh’n vermögen.

Als wir in den Pfarrsaal kamen,
die Überraschung war perfekt.
Mit Liebe wunderschön geschmückt,
für alle festlich aufgedeckt.

Und dann das super-feine Essen:
Salate, Schnitzel und noch mehr!
Wie konntet ihr das alles schaffen?
Am End‘ gab’s gar noch ein Dessert!

Die letzten 65 Jahre
in Wort und Bild vorüberzieh’n –
das war sagenhaft und spitze!
Tausend Dank für all die Müh’n.

Ehrlich – wir habens sehr genossen,
was ihr für uns habt ausgericht:
1000 Dank und ein Vergelt’s Gott
ihr Lieben – euch dafür gebührt.

(Die Verfasser sind der Pfarrei bekannt)

„Liebe ist zerbrechlich wie Glas und doch das Gut, das dem Leben Fülle und Wert gibt, das Mittel, das hilft, Schwierigkeiten jeder Art zu bestehen.“ Mit solch richtungsweisenden Worten hat sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker an die Besucher der Vorabendmesse am vergangenen Samstag gewandt. Davon besonders angesprochen fühlen durften sich die zahlreichen Eheleute, die sich an diesem Abend zur „Feier der Ehejubilare“ in der Chamer St. Jakobskirche eingefunden hatten. 17 langjährig, zwischen 25 bis 55 Jahre miteinander verheiratete Paare waren nämlich der Einladung der Pfarrei gefolgt und konnten in dem festlichen Gottesdienst Lob und Dank für ihr geglücktes Eheleben vor Gott bringen. Ins Bild passte da schon das stimmungsvolle Eingangslied, das das Kircheninnere erfüllte: „Gott, der nach seinem Bilde aus Staub den Menschen macht, hat uns seit jeh zur Freude einander zugedacht …“.

In seiner Predigt stellte der Stadtpfarrer die Frage in den Raum, was man – vergleichbar wie bei einem Wohnungsumzug – während eines (Ehe-)Lebens stets mit größter Vorsicht behandeln müsse, ob als „junges Paar“, als Familie mit Kind oder im reiferen Alter, persönliche Wesensänderungen inbegriffen. Die Antwort darauf sei eindeutig: Größtmöglicher Sorgfalt bedürfe das, „was zerbrechlich und wertvoll ist, woran die Gefühle von anderen hängen, ihr Herz, sie selber als Person“. Zerbrechlich sei Vieles im Menschen: Aufkommende (Zukunfts-)Ängste, das Gefühl der Unfreiheit, der Geringschätzung, der ständige Zweifel, was zu tun oder aber tunlichst zu unterlassen sei. Da setze der Apostel Paulus im Römerbrief ein ganz anderes Maß und betone: Nur die Liebe schuldet ihr einander immer … die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes: „Das ist der Dreh- und Angelpunkt des menschlichen Lebens, des Zusammenlebens als Frau und Mann. … Und dann habe ich nicht kleinlich Vorschriften, Verpflichtungen, die niedergeschrieben sind, zu beachten; nein: Ich habe diese Grundhaltung zu leben, einzuüben, zu verwirklichen: Ich schulde Dir (zu aller Zeit): Meine Liebe. LIEBE – das ist die Haltung, die Gott zu uns hat. Wenn ich Dich liebe, zeige ich Dir etwas von dem, wie Gott zu uns ist … weil wir ihm kostbar und wertvoll sind.“

Nach der Predigt wurde den versammelten Ehejubilaren ein besonderes Segensgebet zuteil, zunächst allen gemeinsam und anschließend auch persönlich: Vorne an den Altarstufen legte ihnen Pfarrer Zinecker die Hände auf, um ihnen Gottes Segen für ihr weiteres Eheleben zuzusprechen. „Das Beste … bekommst du geschenkt …“ brachte dazu der Jugendchor unter Leitung von Eva Berzl gefühlvoll zu Gehör. Am Ende des Gottesdienstes richteten sich nochmals herzliche Glück- und Segenswünsche an die Jubelpaare, ehe alle Mitfeiernden in das Tedeum einstimmten.

Gleich im Anschluss ging es zur weltlichen Feier ins Pfarrheim. Einige Mitglieder des Pfarrgemeinderates hatten hier den Saal festlich geschmückt und sorgten sowohl für die Bewirtung der Ehejubilare als auch ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm. Elke Neuberger hatte eine interessante Bilderschau vorbereitet, die viele Erinnerungen an Menschen und Geschichten wachrief. Zu vorgerückter Stunde gab es für alle Jubilare noch ein kleines Präsent aus den Händen von Pfarrer Zinecker: Eine persönlich signierte Urkunde und einen individuell gestalteten Fotokalender mit Motiven aus dem Leben der Pfarrei. Groß war da die Freude und Dankbarkeit der Beschenkten. Der Sonntag war bereits angebrochen, als die gelungene Feier schließlich ihr Ende fand.

Wenn sich auch die Bilder gleichen: Es ist jedes Jahr eine besondere Freude für die persönlich Beteiligten, wenn zum „Tag der Ehejubilare“ in Cham St. Jakob geladen wird. Heuer haben 21 langjährig verheiratete Ehepaare (von 20 bis zu 60 Jahren) aus Cham und Vilzing St. Laurentius die Einladung der Pfarrei angenommen und sich am vergangenen Samstagabend – zusammen mit vielen weiteren Gläubigen – zum festlichen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche versammelt. Dort freute sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker schon eingangs seiner Begrüßung auf die nähere Begegnung mit den Jubelpaaren, denen er für ihr stetiges Zueinanderstehen und Festhalten an ihrer von Gott gesegneten Gemeinschaft herzlich dankte.

Seiner Predigt stellte er eine spannende Erzählung voran, die aufzeigte, dass das dauerhafte Eheglück nicht irgendwo in der weiten Welt zu finden sei, sondern genau dort, wo man tagein, tagaus miteinander lebe. Wo man jedoch gleichzeitig „die Türen öffnen müsse“, um ein Gefühl dafür entwickeln zu können: Hier und jetzt ist der Ort, an dem sich für uns „Himmel und Erde berühren“, wo unser Glück wohnt.

Wie man es wohl am ehesten schaffen könne, die Gefühle und Empfindungen vom Anbeginn einer Ehe über die Jahre aufrechtzuerhalten und aufzufrischen, davon gebe der Apostel Paulus im Kolosserbrief ein beredtes Zeugnis: „Darum bekleidet euch (…) mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat (…)“. Das sei offenbar eine grundsätzlich wichtige Voraussetzung für eine gelingende Partnerschaft: „Es gibt ein Einsehen, eine klare Bewertung: Was dient unserer Ehe, was fördert sie – und was stellt sie in Frage – und wir wollen sie ja fördern, stärken und ihr Zukunft geben.“ Auf eine solche Grundeinstellung müsse man beiderseitig vertrauensvoll setzen können.

Den Worten der Predigt folgte die Einladung des Geistlichen an die Jubelpaare, nach vorne an die Altarstufen zu treten, um ihnen die Hände aufzulegen und ihnen Gottes Segen für ihr weiteres Eheleben zuzusprechen. Stimmungsvolle Gesänge brachte hierzu und auch im weiteren Verlauf der Liturgie der Jugendchor von St. Jakob unter Leitung von Eva Berzl zu Gehör. Beim abschließenden Tedeum stimmten alle Mitfeiernden ein und gaben dem Lob und Dank der Eheleute nochmals feierlichen Ausdruck.

Gleich im Anschluss ging es zur weltlichen Feier ins Pfarrheim. Mitglieder des Pfarrgemeinderates sorgten hier für die Bewirtung der Ehejubilare und ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm. Elke Neuberger und Johannes Posel hatten eine Bilderschau vorbereitet, die vergangenes Zeitgeschehen in heitere Erinnerung rief, untermalt von Melodien mit hohem Wiedererkennungswert. Zu vorgerückter Stunde gab es für alle Jubilare noch ein persönliches Geschenk aus den Händen von Pfarrer Dieter Zinecker: Eine persönlich signierte Urkunde und einen individuell gestalteten Fotokalender mit Motiven aus dem Leben der Pfarrei.

Im Bild: Die Ehejubilare von St. Jakob und Vilzing mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker