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Sternsingen – ist nicht nur eine schöne Tradition, sondern angelegt bereits im Matthäus-Evangelium: „Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.“ So begegnen die Sterndeuter aus dem Osten dem Kind in Bethlehem und legen Zeugnis ab vom Erscheinen des Gottessohnes vor den Völkern der Welt.

Diese Frohbotschaft haben sich die Sternsinger-Ministranten von St. Jakob Cham auch heuer zu Eigen gemacht und den Sternsinger-Segen verkündet. Zwar sind sie dazu – pandemiebedingt – nicht von Haus zu Haus gezogen; dafür wurden jedoch Sternsinger-Andachten vor den Kapellen in Altenmarkt, Michelsdorf, Altenstadt, Janahof, Tasching und Zifling gefeiert. In Michelsdorf hatten sich hierzu am Nachmittag des Dreikönigstages zahlreiche Anwohner vor der St. Michael-Kapelle versammelt (im Bild) und lauschten den von Marina, Ronja und Ricarda gekonnt vorgetragenen Gedicht und „klassischen“ Sternsinger-Lied. Eine kleine oder auch größere Spende für die Sternsinger-Aktion wurde da gerne gegeben.

Die diesjährige bundesweite Aktion Dreikönigssingen des Kindermissionswerkes steht bekanntlich unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben – ein Kinderrecht weltweit“. Die Sternsinger machen dabei auf die an vielen Stellen verbesserungsfähige Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam.

Auch in der Expositurkirche in Vilzing fand die Sternsingeraktion wieder in etwas anderer Weise statt. Am Dreikönigstag zog Pfarrer Walter Hellauer mit einer von zwei Sternsingergruppen in die St.Laurentius Kirche ein. Zu Beginn der Messe wurde Wasser, Kreide und Weihrauch geweiht.

„Wussten Sie,“, begann Pfarrer Hellauer seine Predigt „dass bei der Geburt Jesu drei deutsche, genauer Kölner dabei waren?“ Der Geistliche meinte die Heiligen Drei Könige. „Sie waren keine gebürtigen Deutsche, aber eben in Deutschland beerdigt. Die liegen im Kölner Dom begraben. Zumindest ist dort ein Reliquienschrein, in dem mutmaßlich ihre sterblichen Überreste aufbewahrt werden.

Was aber ist das Besondere an diesen Männern aus dem Morgenland? Es muss doch etwas außergewöhnliches an Ihnen sein, sonst hätte man nicht seit Jahrhunderten mit viel Fantasie und Begeisterung über sie nachgedacht. So lange nachgedacht, bis aus der biblischen Gruppe weiser Männer drei Könige wurden, deren Namen jedes Kind kennt und die nun eben im Kölner Dom als Heilige verehrt werden.

Unsere drei Könige haben den Kopf hoch erhoben, um zum Himmel zu schauen, nur deshalb konnten sie den Stern von Bethlehem entdecken. Das Evangelium berichtet uns über sie auch, dass sie ihren Kopf beugten, nur deshalb konnten Sie das göttliche Kind in der Krippe entdecken. Sie haben den neugeborenen König in der nüchterne Realität des Stalles angetroffen und weil sie sich zu ihm hinabgebeugt haben, haben Sie den Messias als kleines, hilfloses Kind kennen gelernt. Unser Evangelium berichtet uns weiter über sie, dass sie ihren Kopf zum Umdenken gebrauchten, deshalb gingen sie nicht zu den mordlustigen Herodes zurück, sondern auf einem Umweg nach Hause. Und so konnte die Heilige Familie noch rechtzeitig nach Ägypten fliehen. Herodes aber ließ alle kleinen Buben in der Gegend töten. Die Sterndeuter hatten also erkannt, dass Herodes nun wahrlich nicht den neugeborenen König anbeten will, sondern einen vermeintlichen Konkurrenten möglichst schnell und geräuschlos beseitigen wollte.

„Ich habe sie lieb gewonnen“, so Pfarrer Hellauer „und verstehe ganz gut, warum ihre Köpfe mit Krone und Heiligenschein geschmückt wurden. Sie erheben ihren Kopf und bemerken dadurch Gottes Licht über ihrem Leben. Sie beugen ihren Kopf und bemerken Gottes Menschlichkeit unerwartet nah. Sie gebrauchen ihren Kopf zum Denken und finden einen Umweg als Ausweg.

Solch dreifache weihnachtliche Weisheit wünsche ich, am Festtag dieser drei großen Kölner, auch uns allen,“ beendete Pfarrer Hellauer die Predigt.

Musikalisch mitgestaltet wurde die feierliche Eucharistiefeier von Katrin und Ferdinand Weber.

Am Nachmittag des Dreikönigstags wurden dann bei den Kapellen der Expositur Sternsingerandachten gefeiert. Dort konnten die gesegneten Weihrauchpäckchen und Aufkleber mit dem Segensspruch 20*C+M+B*22 (Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus) mitgenommen werden sowie eine Missionsspende abgegeben werden.

Die Vilzinger Ministranten beteiligten sich alljährlich an der Sternsingeraktion und brachten den Segen Gottes fürs neue Jahr von Haus zu Haus. Da es wegen der Corona-Pandemie in der gewohnten Weise nicht möglich war, wurden schon am Sonntag vor dem Dreikönigstag bei den Kapellen der Expositur Sternsinger- Andachten unter Einhaltung der Corona Auflagen gefeiert. Diese Gruppe mit Sternträger und den Heiligen drei Königen wurden am Hochfest der Erscheinung des Herrn von Pater Jim in der St. Laurentiuskirche in Vilzing herzlich empfangen. In seiner Predigt erläuterte der Geistliche das Fest der Erscheinung des Herrn.

Epiphanie, wie es in der liturgischen Sprache genannt wird, oder Heiligdreikönig im Volksmund. Es heißt so, weil Gottes Herrlichkeit in menschlicher Gestalt erscheint; Gottes Sohn offenbart sich als Menschenkind vor der Welt. Von den weisen Männern, die aus der Ferne kamen, um dem Jesuskind zu huldigen, wissen wir nicht viel. Vermutlich dachte man, dass sie wegen der kostbaren Geschenke – Gold, Weihrauch und Myrrhe – nur Könige sein konnten. Diese drei Männer, ob Weise oder König, hörten die Kunde von Jesu Geburt und sind sogleich Gottes Stern gefolgt. Als sie schließlich angekommen sind, war ihre Freude groß. „Sicher kennen auch Sie das Gefühl, nach einer langen, stressigen und anstrengenden Reise endlich am ersehnten Ziel anzukommen“, sprach Pater Jim.

So und noch viel mehr freuten sich die Sterndeuter, als der Stern endlich stehen blieb. Hier war der Ort, an dem sie jemand ganz Besonderen erwarteten.

Hier fielen sie auf die Knie und verehrten das Kind, das für sie als ein wahrer König geboren wurde. Ihm brachten sie die kostbaren Geschenke und sagten damit: Schön, dass du da bist. In dir kommt Gott zu uns Menschen. Du bist etwas ganz Besonderes. Obwohl sie nicht zum auserwählten Volke der Juden gehörten, haben sie doch als Vertreter der Heidenwelt den Weg zum einzigen wahren Gott gefunden, denn die göttliche Gnade gilt allen Menschen. Diese Botschaft bringen in diesen Tagen normalerweise die Sternsinger als Vertreter der Heiligen drei Könige zu den Menschen in unseren Gemeinden. Leider ist dies heuer nicht möglich, obwohl wir gerade jetzt den Segen besonders gut brauchen können, so Pater Jim.

Wir müssen Abstand halten, alleine bleiben, uns nicht umarmen und so Nähe schenken. Menschen, die alleine leben, laufen Gefahr zu vereinsamen. Viele haben Angst um ihre Existenz, weil sie ihre Berufe nicht ausüben dürfen. Die Menschen werden rastlos, ruhelos. Und doch gilt die Botschaft der Sternsinger, die Botschaft von Weihnachten mehr denn je: „Gott ist Mensch geworden. Er hat den unendlichen Abstand zwischen Himmel und Erde aufgehoben und ist uns ganz nahe gekommen. Es gibt jemanden, der dich im Blick hat, der keinen Abstand hält: Gott ist mit dir. Bei Gott kannst du ankommen.“ Diese Zusage ist tröstlich in unseren Zeiten des physischen Abstands. Der Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segnet dieses Haus“, soll uns ein Zeichen der Hoffnung sein. Auch wenn die Sternsinger dieses Jahr nicht zu Ihnen kommen, so der Geistliche, schreiben Sie sich diesen Segen selbst an die Tür. Jedesmal, wenn Sie dann zu Hause ankommen, werden Sie daran erinnert: Gott ist mit dir. Er ist immer schon mit dir unterwegs und mit dir angekommen. Er hält keinen Abstand, so beendete der Pater seine Predigt.

Wunderschön umrahmt wurde die Messe durch den feierlichen Gesang von Ferdinand Weber.

Bild: Sabine Beer

Dieses Jahr können unsere Sternsinger leider nicht die Häuser in unserer Pfarrei besuchen. Sie senden daher gerne ein Video mit ihrer Botschaft.

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Am Fest der Erscheinung des Herrn ist es Brauch die Wohnung/das Haus zu segnen.

Eine hilfreiche Vorlage für die Haussegnung finden Sie im Gotteslob unter 707,7 „Segnung der Wohnung am Fest der Erscheinung des Herrn“.

Die Zimmer werden mit Weihwasser besprengt. Weihrauch wird durch die Wohnung getragen. An die Türen wird mit Kreide der Segensspruch 20*C+M+B*21 geschrieben. Die Buchstaben stehen für den lateinischen Segenswunsch „Christus mansionem benedicat“, „Christus segne dieses Haus“.

Am Fest der Erscheinung des Herrn (Dreikönigstag) steht nochmals die Freude über Weihnachten, die Geburt des Gottessohnes im Mittelpunkt der Liturgie der Kirche, bedeutet doch dieses Fest, dass göttliche Wahrheit und Herrlichkeit, wenn auch noch verborgen, in dem Kind von Bethlehem leuchten.

„Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen“, sagen die Sterndeuter aus dem Osten im Matthäus-Evangelium. Und sie bringen dem Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Über Ursprung und Bedeutung von Weihrauch als einer dieser Gaben hatte Stadtpfarrer Dieter Zinecker in seiner Predigt zum Festgottesdienst in St. Jakob viel Wissenswertes zu erzählen. War das Streuen von Weihrauch durch Untertanen einst Zeichen für die Vergöttlichung eines weltlichen Machthabers, so gab es im Christentum Jahrhunderte später Weihrauch für das ganze Volk Gottes. „Schuld daran“: Die Geburt Christi. „Heute (an Dreikönig) ist der jährliche Weihrauchtag für viele Menschen: Zum Segen für die Wohnung gehört das Entzünden von Weihrauch (…) Weihrauch für den auf Erden erschienenen Gottessohn. Weil er ab jetzt an erster Stelle steht. Das ist eine leichte Aufgabe, die mir das Hochfest der Erscheinung des Herrn stellt: Da, mitten unter den Menschen, ist der Friedensfürst erschienen. Er ist jetzt da – für alle, für jeden einzelnen, für mich.“ Gleichzeitig sei das aber auch eine „anspruchsvolle Aufgabe: Weil es heißt, dass ich in meinem Leben keine anderen, selbsternannten Götzenbilder aufstellen darf, damit mein Leben im Glauben, in dem, was zählt, nicht schief liegen soll.“

Nach der Predigt wurde das Messopfer gefeiert. Echte Weihnachtsfreude vermittelte hier einmal mehr der Kirchenchor samt Instrumentalisten, unter der Gesamtleitung von Eva Berzl (s. Bild): Zum Vortrag kam die Messa alle settecento, im Mozartstil gehalten, wenn auch aus der Feder des zeitgenössischen Kirchenmusikers und Komponisten Wolfram Menschick stammend. Als weihnachtliches Chorwerk erster Güte nicht fehlen durfte zudem das „Transeamus usque Bethlehem“ von Josef Schnabel, das vom Entschluss der Hirten nach Bethlehem zu gehen erzählt. Das wohltuend aufeinander abgestimmte Ensemble sang und spielte all seine Einsätze mit Hingabe und Präzision – und fand offensichtlich großen Gefallen bei den Gläubigen, wie deren warmer Applaus am Ende des Festgottesdienstes verriet.

Sternsingen – ist nicht nur ein schöner Brauch, sondern von seinem Ursprung her angelegt im Matthäus-Evangelium: Die Sterndeuter begegnen dem Kind in Bethlehem und legen Zeugnis ab vom Erscheinen des Gottessohnes vor den Völkern der Welt. Diese Botschaft haben sich die Sternsinger von St. Jakob (im Bild) auch heuer zu Eigen gemacht und den Sternsinger-Segen in den ersten Tagen des neuen Jahres in die Chamer Wohnungen und Häuser getragen.

Pfarrvikar Pater Jim dankte es ihnen im Rahmen des Gottesdienstes zur Einholung der Sternsinger am Dreikönigstag im Namen der Pfarrei ganz herzlich. „Ihr habt euch aufgemacht, die Botschaft vom Kind in der Krippe verkündet und den göttlichen Segen zu den Menschen gebracht. Ihr seid damit selbst zum Segen geworden!“

Ein herzliches Vergelts Gott ging auch an diejenigen, die im Hintergrund alles für die Sternsinger-Aktion organisiert haben, allen voran die Kostümbildnerinnen, die zahlreichen hilfsbereiten Fahrer und die für die Verpflegung sorgenden Eltern, sowie nicht zuletzt an die Haus- und Wohnungsbesitzer, die den Mädchen und Buben die Türen bereitwillig geöffnet und mit ihren Spenden die wohltätige Aktion für das Kindermissionswerk unterstützt haben.

„Frieden! Im Libanon und weltweit.“ Nach diesem Leitspruch sind die Sternsinger der Expositur Vilzing am Freitag von Haus zu Haus gezogen, um in die Häuser und Wohnungen den Segen Gottes für 2020 zu bringen und mit Gebet und Gesang um Spenden zu bitten. Gerne schrieben sie auch den Segensspruch 20*C+M+B*20 (Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus) an den Türsturz oder an die Türen.

Am Hochfest der Erscheinung des Herrn stellten sich die Sternsinger noch einmal vor die Gottesdienstbesucher und sprachen: „Christus dem Herrn, habt ihr freudig gegeben. Er lohne es euch mit dem ewigen Leben. Der Herr schenke euch ein gesegnetes Jahr, das wünschen Kaspar, Melchior und Balthasar“.

Pfarrvikar Pater Jim bedankte sich am Ende des Gottesdienstes bei den Sternsingern für ihr Engagement bei den Mesnerinnen, auch den Oberministranten sprach er für die Organisation sowie den Fahrern und den Familien für die Verpflegung Dank aus.

Auf den Weg gemacht haben sich auch heuer die Sternsinger von St. Jakob. Aufgeteilt in mehrere Gruppen werden sie von Donnerstag, 2. Januar, bis Sonntag, 5. Januar, an die Haus- und Wohnungstüren klopfen, um den Segen Gottes dorthin zu bringen und mit Gebet und Gesang um Spenden zu bitten. Auf Wunsch werden sie auch den Segensspruch 20*C+M+B+20 (Christus mansionem benedicat = Christus segne dieses Haus) an die Pforten schreiben.

Die diesjährige bundesweite Aktion Dreikönigssingen des Kindermissionswerkes steht unter dem Motto „Frieden! Im Libanon und weltweit“, und richtet den Blick besonders auf arme Kinder in der Welt, denen oftmals das Nötigste zum Leben fehlt.

Feierlich ausgesandt wurden die Sternsinger, aus den Reihen der Ministranten kommend, am Neujahrstag von Pfarrvikar Pater Jim im Rahmen des abendlichen Gottesdienstes. Der Geistliche begrüßte die prächtig gewandeten Dreikönige und die vielen Mitfeiernden und wünschte allen ein gutes, gesegnetes Neues Jahr 2020. Die Sternsinger brächten nicht nur den Segen Gottes in die Häuser, sondern seien zugleich Botschafter des Friedens, freute sich der Geistliche. „Friede“ sei ein großes Wort, aber nicht nur eine Angelegenheit für die (Welt-)Politik, sondern für jeden Einzelnen in seinem Alltagsleben.

Im weiteren Verlauf der Feier wurde mit „Stern über Bethlehem …“ der passende Gesang angestimmt, ehe Pater Jim die Sternsinger, sowie Kreide und Weihrauch für ihren Einsatz segnete und nochmals gutes Gelingen hierfür wünschte.

Mit einem Gottesdienst zum Hochfest der Erscheinung des Herrn (Hl. Dreikönigstag) am Montag, 6. Januar, 10.30 Uhr, soll dann die Rückkehr der Sternsinger gefeiert werden und die wohltätige Aktion erfolgreich abgeschlossen werden.

Im Bild: Die Sternsinger von St. Jakob mit Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Maier freuen sich auf ihren Einsatz

 

Gleich nach dem Weihnachtsfest, zum Ausklang des alten und zum Auftakt des neuen Jahres, heißt unsere Pfarrei nochmals zu besonderen Gottesdiensten herzlich willkommen:

Am Dienstag, 31. Dezember (Silvester), um 17 Uhr wird der Jahresschluss feierlich im Gottesdienst begangen und dabei zurückgeblickt auf bewegende Ereignisse im zu Ende gehenden Jahr.

Am Mittwoch, 1. Januar (Neujahr), wird neben den üblichen feiertäglichen Messfeiern um 9 Uhr und um 10.30 Uhr (die 7.45 Uhr-Messe entfällt) um 17 Uhr zum Aussendungsgottesdienst der Sternsinger herzlich eingeladen. Die Sternsinger oder Dreikönige, allesamt Ministranten der Pfarrei, sind in ihren farbenprächtigen Gewändern jedes Jahr eine Augenweide; für ihr selbstloses Engagement für notleidende Kinder gebührt ihnen Ehre und Dank. Im Aussendungsgottesdienst werden die Sternsinger vom Priester gesegnet, und ebenso die Kreide und der Weihrauch, mit denen sie die Menschen in den Häusern und Wohnungen aufsuchen, um den Segen Gottes dorthin zu bringen und die Botschaft von Weihnachten zu verkünden.

Nach dem Leitspruch: „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen in Peru und weltweit“, zogen am Freitag die Sternsinger der Expositur Vilzing von Haus zu Haus um in die Häuser und Wohnungen den Segen Gottes für das neue Jahr 2019 zu bringen und mit Gebet und Gesang um Spenden zu bitten. Gerne schrieben sie auch den Segensspruch 20*C + M + B*19 (Christus mansionem benedicat = Christus segne dieses Haus) an den Türsturz oder an die Eingangstüren.

Diesen Sonntag am Hochfest der Erscheinung des Herrn, stellten sich die Sternsinger nochmals vor die Gottesdienstbesucher und sprachen gemeinsam: „Christus dem Herrn, habt ihr freudig gegeben. Er lohne es euch mit dem ewigen Leben. Der Herr schenke euch ein gesegnetes Jahr, das wünschen Kaspar, Melchior und Balthasar.“

Kaplan Martin Popp bedankte sich am Ende der feierlichen Messe bei allen Sternsingern für ihr Engagement und überreichte ihnen eine Dankurkunde, ebenso bedankte er sich bei den Oberministrantinnen für die Organisation, sowie den Fahrern und den Familien für die Verpflegung der Sternsinger.

Zu Bild: Sternsinger Vilzing mit Kaplan Martin Popp