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Mit einer Andacht vor der Kapelle in Altenmarkt feierten die Kinder des Kindergartens St. Jakob in Altenmarkt am Freitag ihr Erntedankfest. Dazu hatten die Kleinen allerlei mitgebracht: Obst und Gemüse, Getreide, Weintrauben, Pilze – aber auch Werkzeuge, Spielsachen, Bücher und Musikinstrumente. All diese Gaben wurden mit einem Dankessatz rund um eine große Kerze abgelegt. Wichtig am Erntedankfest sei, so Pfarrer Dieter Zinecker, dass man nichts als selbstverständlich nehme. Mit einem gemeinsamen Vater Unser endete die Andacht.

Anschließend verteilte der Elternbeirat bei herrlichem Herbstwetter Brot und eine Kürbissuppe, die die Kinder (zum Glück mit Hilfe der Erzieherinnen) selbst gekocht hatten.

Die ersten Wochen des neuen Kindergartenjahres sind schon wieder vorbei. Aufregende Wochen vor allem für die sieben neuen Kinder, für die Anfang September ein neuer Lebensabschnitt begonnen hat. Dank des familiären Klimas haben sich die Neulinge im Vilzinger St. Laurentius-Kindergartens aber gut eingelebt. Beim Elternabend mit Elternbeiratswahl gab das Kindergartenteam den Eltern, vor allem der Neulinge, einen Überblick über das Kindergartenjahr 2019/20. Leiterin Marie Luise Schedlbauer stellte zunächst das Jahresthema vor: „Farbe und Kunst“, unter diesem Motto planen die Erzieherinnen die verschiedenen Aktionen mit den Kindern. Kreativität fördern und Ausprobieren zulassen: Dass die Kinder voll hinter diesem Konzept stehen und großen Spaß daran haben, zeigten schon die ersten kleineren künstlerischen Gehversuche. Und schon jetzt freut sich die Kindergartenfamilie auf die Projekte in diesem Jahr, die gemeinsam mit Andi Dünne vom KUNSTbeTRIEB Cham umgesetzt werden. Elternbeirat und Förderverein ermöglichen das Engagement der Kunstschule im Laurentius-Kindergarten und sind ebenso gespannt auf die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit wie die Kinder selbst.

Auch die Eltern durften im Laufe des Elternabends ihre künstlerische Ader ausleben: Während das Team den Jahresablauf vorstellte, verewigten sich alle anwesenden Eltern auf der Leinwand, sodass ein schönes, blühendes Gemeinschaftswerk entstand. Erzieherin Christa Preis erklärte den Eltern das Kneipp-Konzept und wie im Kindergarten-Alltag die fünf Säulen der Philosophie von Pfarrer Kneipp gelebt und integriert werden. Als zertifizierter Kneipp-Kindergarten hat sich die Vilzinger Einrichtung ein Alleinstellungsmerkmal in der Region Cham geschaffen.

Welche Regeln für die Kinder gelten, erläuterte schließlich Kinderpflegerin Sabina Micheli. Als Bindeglied zwischen dem Personal und den Eltern fungiert im neuen Kindergartenjahr ein sechsköpfiger Elternbeirat, der auch in diesem Jahr unter dem Vorsitz von Regina Zistler steht. Sabine Brunner bleibt zweite Vorsitzende, Jürgen Ziereis wird weiterhin die schriftlichen Aufgaben erledigen. Neu im Gremium sind Kassiererin Astrid Hausladen und die Beisitzerinnen und Kassenprüferinnen Verena Puchta und Kathrin Pemmerl. Erster Auftrag für den neuen Elternbeirat ist die Vorbereitung der St.-Martins-Feier am 15. November, doch schon bald wird sich die Elternvertretung an die konkrete Planung des Sommerfestes am 17. Mai kommenden Jahres machen, das den Höhepunkt des 25-jährigen Bestehens des Vilzinger Kindergartens markieren wird.

Mit einer großen Feier verabschiedete der Kindergarten St. Jakob in Altenmarkt die Leiterin der Drachengruppe, Berta Braun, in den Ruhestand. In einem lustigen Video im Dingsda-Stil erklärten die Kinder, wer Berta überhaupt ist und was sie sich so unter Ruhestand vorstellen. Dann durfte die „ältere Frau, die aber immer no guad ausschaut!“ in einer Schnitzeljagd ihr Abschiedsgeschenk suchen: Ein „Ruhestandsbankerl“ hatten ihr die Kinder bemalt – wenn sie schon nicht mehr in den Kindergarten kommt, dann soll sie ein Stück von „ihren Kindern“ im eigenen Garten behalten und darauf hoffentlich viele gemütliche Stunden verbringen.

Die Kinder überreichten Sonnenblumen und verabschiedeten sich musikalisch mit „Mach’s gut, auf Wiedersehn“, bevor es zum gemütlichen Teil der Feier mit Sekt (für die Erwachsenen) und einem beeindruckenden Kuchenbuffet überging. Pfarrer Dieter Zinecker, Martina Altmann als Vertreterin der Kirchenverwaltung und die Eltern der Drachengruppen-Kinder feierten mit. Berta Braun war seit dem Januar 1992 eine feste Größe im Altenmarkter Kindergarten und hat in diesem vergangenen Vierteljahrhundert die Einrichtung entscheidend mitgeprägt. Den Kindern und den Kolleginnen werden in Zukunft nicht nur ihre immer lustig bemalten Nägel fehlen, sondern vor allem Ihre Gelassenheit und Herzlichkeit, mit der sie schon viele hundert Kinder aus der Umgebung auf dem Weg in die Schule begleitet hat.

Die Bewohner des Dorfes Farbenfroh hatten es gut. Sie halfen sich, hielten zusammen und vermissten nichts. Ein Netz an bunten Fäden umspann die Dorfgemeinschaft und sorgte für Zufriedenheit und Glück. Doch irgendwann bekam das Netz erste Löcher, immer mehr entdeckten die vermeintlichen Vorzüge eines Lebens in der nahegelegenen großen Stadt. Doch dort herrschten andere Sitten: Streit, Neid und Missgunst kennzeichneten das Leben, das eher einem Gegeneinander als einem Miteinander glich. Diese Legende erzählten Marie Luise Schedlbauer, Christa Preis und Sabina Micheli beim Jubiläumsgottesdienst des Vilzinger Kindergartens St. Laurentius in der Expositurkirche. Doch die Geschichte vom Dorf Farbenfroh nahm ein gutes Ende: Das bunte Netz wurde wieder dichter und das Leben in Farbenfroh wieder wie vorher.

Seit 25 Jahren webt auch der Vilzinger Kindergarten ein solches Netz des Zusammenhalts, was am Sonntag gebührend gefeiert wurde. Pfarrer Dieter Zinecker griff die Geschichte der drei Kindergärtnerinnen auf und wünschte sich, dass auch künftig jedes Kindergartenkind seine eigenen Fähigkeiten einbringen kann und so ein stets farbenfrohes Netz entsteht. Vor allem sei der Kindergarten weit mehr als nur ein Gebäude: Fundament sei vor allem das, was in der Einrichtung gelebt und vermittelt werde, immer im Vertrauen auf und im Glauben an Gott.

Zinecker blickte auch kurz zurück auf die Entstehung des Kindergartens: Auf die Entscheidung der Kirchenstiftung, den Kindergarten zu bauen, die der langjährige Expositus Max Siller maßgeblich vorangetrieben hatte. Emotional wurde es auch bei der anschließenden Feierstunde im Kindergarten: Pfarrer Zinecker, Kindergarten-Leiterin Marie Luise Schedlbauer und Elternbeirats- und Fördervereins-Vorsitzende Regina Zistler verabschiedeten die langjährige Erzieherin Waltraud Daiminger im Kreise der Kinder, der Eltern und der Kirchenverwaltung in den Ruhestand. „Sehr viel Wärme und Herzblut“ habe Waltraud Daiminger in die Arbeit mit den Kindern gesteckt, blickte Marie Luise Schedlbauer auf viele gemeinsame Jahre zurück. Ihre Kollegin der ersten Stunde habe vieles mit aufgebaut, was auch heute noch erkennbar und spürbar sei, und habe den guten Ruf der Einrichtung wesentlich mitgeprägt.

Dankesworte für das hohe Engagement zum Wohle der Kinder und Blumen hatte Regina Zistler auch für das aktuelle Kindergartenteam dabei, nachdem das Brunch-Büfett, das die Eltern und der Elternbeirat bestückt hatten, nahezu abgeräumt war.

Für die Kinder kam der größte Moment zum Schluss: Das Luftballonfliegen mit selbst gestalteten Karten. Fast wie im Dorf Farbenfroh…

Das Thema Märchen beschäftigte die Kinder im Kindergarten St. Jakob schon seit einigen Wochen und so stand auch das diesjährige Sommerfest unter dem Motto. Nach der Begrüßung durch den Elternbeirat spielten die Kinder das Märchen vom Dornröschen nach, wenn auch in einer etwas moderneren Form: Gleich eine ganze Reihe von edlen Prinzen warb um die Gunst der schlafenden Schönheit. Aber weder der lustige noch der schnelle, der grantige, der langsame oder der schüchterne Königssohn konnten Dornröschen (Paulina Saibold) beeindrucken. Erst als der Traumprinz (Leon Nüssle) auf seinem Pferd angeritten kam, verließ sie ihr Himmelbett mit den Worten: „A so an Prinzn wünscht se hold a jede Frau“.

Die Vorstellung endete mit einem gemeinsamen Ständchen für den kleinen Johannes Tschannerl, der an diesem Tag seinen fünften Geburtstag feiern konnte.

Anschließend wurden die Kinder von der Kinderclownin Fridolina (Claudia Zemke) unterhalten, die auf der Suche nach dem „Waldmeister“ verschiedene Abenteuer im Wald erlebte und den Kindern so spielerisch und auf sehr lustige Weise das Thema Umweltschutz näherbrachte.

Die Eltern konnten unterdessen in ungewohnter Ruhe bei Kaffee und Kuchen entspannen oder Leckereien vom Grill genießen. Die Elternschaft hatte wieder für ein reichhaltiges Buffet mit vielen Spezialitäten gesorgt.

Nach einer Stärkung zog es viele in die „Märchenstuhl“-Ausstellung: Wiederum passend zum Thema hatten die Kinder in den vergangenen Wochen Stühle mit vielen bekannten Märchenfiguren – und dem einen oder anderen Superhelden – bemalt, die nun zum Verkauf angeboten wurden.

Auch ein kurzer Regenschauer tat der guten Stimmung keinen Abbruch, es wurde noch bis in den Abend gefeiert.

„Ein Lichtermeer zur Martinsehr“ – das konnte man am Sonntag in Altenmarkt sehen, als die Kinder des Kindergartens St. Jakob das Fest des heiligen St. Martin feierten.

Zahlreiche Familien waren gekommen und so gab es ein eindrucksvolles Bild, als die Kinder mit ihren Laternen voran durch das Dorf zu ihrem Kindergarten zogen. Dort gedachten sie in einer Andacht mit Pfarrer Dieter Zinecker des Heiligen und spielten die berühmte Geschichte von der Mantelteilung nach. Nach dem gemeinsamen Gebet durften die Kinder gebackene Martinsgänse mit ihren Geschwistern, Freunden und Eltern teilen.

Wegen des milden Wetters blieben viele Familien noch länger im Kindergarten und freuten sich über gegrillte Würstl, Glühwein und Lebkuchen, alles vom Elternbeirat vorbereitet. Damit war die Martinsfeier auch die erste gemeinsame Aktion des kürzlich gewählten neuen Elternbeirats: Im Bild hinten, von links nach rechts: Kathrin Eisenreich, Sabrina Pfeiffer, Nicole Breu (Kasse), Kathrin Wensauer, Silvia Rosenhammer, Peter Meier, Jürgen Spanfellner; Vorne, von links nach rechts: Kathrin Krüger, Tracy Engl (2. Vorsitzende), Carina Pfeilschifter (1. Vorsitzende), Martina Saibold (Schriftführerin) und Thomas Lugauer.

Ein reicher Bauer wollte seine erfolgreiche Ernte in einem Gasthaus feiern gehen, als er unterwegs eine Familie am Weg traf, die ihn herzlich zu ihrem kargen Abendessen einlud. Erst als er von ihnen erfuhr, dass ihr Haus am Tag zuvor abgebrannt war, wurde ihm bewusst, dass nicht nur seine harte Arbeit für seinen Ernteerfolg verantwortlich war, sondern dass er am Ende alles Gott zu verdanken hatte. Er kehrte um, nahm die Familie mit an seinen reich gedeckten Tisch und dankte Gott.

Diese Geschichte erzählten die Kinder des Kindergartens St. Jakob in diesem Jahr bei ihrem Erntedankfest vor der Altenmarkter Kapelle. Pfarrer Dieter Zinecker griff die Geschichte auf und erinnerte daran, dass auch wir all die guten Dinge und Erfolge in unserem Leben nicht als selbstverständlich hinnehmen sollten, sondern Gott dankbar sein sollten und großzügig denen gegenüber, die vielleicht nicht so viel Glück haben.

Mit dem Lied „Hast du heute schon Danke gesagt?“ beendeten die Kinder die Open-Air-Andacht. Anschließend gab es für die Kleinen und Großen eine Brotzeit aus Butterbroten, Äpfeln und Weintrauben und Zeit für ein gemütliches Zusammensein.

Gleich 24 Kinder verlassen in diesem Jahr den Kindergarten St. Jakob in Altenmarkt, die allermeisten davon in Richtung Schule. Im Rahmen einer gemeinsamen Andacht mit Pfarrer Dieter Zinecker wurden sie in den neuen Lebensabschnitt verabschiedet. Jedes (Vor-)Schulkind stellte sich kurz vor und legte symbolisch eine Figur um das Kreuz, das im Zentrum des Raums stand. Dann las Pfarrer Zinecker die Bibelgeschichte von Jesus und den Kindern: Die Kinder sagen „Ich will zu Jesus“ und die Erwachsenen versuchen, sie mit der Begründung „Ihr stört“ abzuhalten – bis Jesus selbst deutlich macht: „Lasset die Kinder zu mir kommen“. Pfarrer Zinecker spendete jedem Vorschulkind seinen Segen und hängte ihnen ein Kreuz um, das sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten soll.

Auch im Elternbeirat und bei den Erzieherinnen werden bekannte Gesichter in Zukunft fehlen. Pfarrer Zinecker und Kindergartenleiterin Andrea Niebauer bedankten sich insbesondere bei den langjährig aktiven Elternbeiräten Monika Zitzmann-Peintinger, Steffi Knott und Tanja Brück sowie beim Elternbeiratsvorsitzenden Bernhard Jakob für das herausragende Engagement. Bei den „Fräuleins“ werden im neuen Kindergartenjahr die Erzieherin Maria Dachs, Kinderpflegerin Franziska Roider und Berufspraktikantin Julia Neubig nicht mehr in Altenmarkt tätig sein.

Andrea Niebauer wünschte ihren Schützlingen und deren Eltern alles Gute und drückte die Hoffnung aus, dass der eine oder andere vielleicht auch in Zukunft wieder einmal auf einen Besuch im Kindergarten vorbeischauen möge.

Die Kinder des Kindergartens St. Jakob in Altenmarkt eröffneten ihr Sommerfest mit der Geschichte von Jens, dem Sohn eines Leuchtturmwärters, der auf seiner Insel am großen Belt ziemlich einsam ist. Er bastelt eine Flaschenpost, wirft sie ins Meer und sie gelangt auf diese Weise um die ganze Welt. Während die Vorschulkinder die Geschichte erzählten, spielten die jüngeren Kinder die einzelnen Stationen des Weges: Wie die Flasche bei den Afrikanern landet, bei den Indianern, bei den Chinesen, den Mexikanern und den Eskimos – und jeder Empfänger schreibt oder malt etwas dazu, bevor er die Flaschenpost weiter auf ihre Reise schickt.

Am Ende gelangt die Flasche wieder zurück zu Jens, der erkennt: Egal wo er auch ist, er hat Freunde auf der ganzen Welt.

Kindergartenleiterin Andrea Niebauer bedankte sich bei allen Mithelfenden und den zahlreichen Gästen und bei Petrus für das stabile Wetter und wünschte allen einen gelungenen Tag. Auch Pfarrer Dieter Zinecker hatte es sich trotz Termindrucks nicht nehmen lassen, die Vorführung seiner Schützlinge zu besuchen.

Auch nach der Aufführung war für die großen und kleinen Gäste einiges geboten: Der Elternbeirat und viele engagierte Eltern sorgten mit einem üppigen Grill- und Kuchenbuffet für das leibliche Wohl und hatte auch wieder eine Tombola organisiert, die dank der Spenden zahlreicher Unternehmen aus der Region mit attraktiven Preisen aufwarten konnte.

Die Erzieherinnen hatten zur Unterhaltung des jungen Publikums wieder einen spannenden Spieleparcour mit zahlreichen Stationen wie „Angeln“, „Pinguinwalk“ oder „Chinesisches Stäbchengeschick“ aufgebaut, den die Kinder begeistert absolvierten.

Seit mehr als zehn Jahren bezieht der Kindergarten St. Jakob in Altenmarkt das Mittagessen für seine Schützlinge beim Gasthof Käsbauer in der Forstamtstraße. Erfolgreich: Das Angebot ist abwechslungsreich und natürlich täglich frisch zubereitet – und am wichtigsten: den Kindern schmeckt’s.

Darüber freut sich nicht nur der Kindergarten, sondern auch das Ehepaar Seidel-Hosbach, die Wirtsleute vom Gasthof Käsbauer, die die langjährige gute Zusammenarbeit als Anlass für ein Geschenk für die Kinder genommen haben: Sie spendierten dem Kindergarten einen Gruppensatz bunter Sitzkissen. Diese Kissen, an denen sich auch die Kirchenstiftung St. Jakob als Träger des Kindergartens mit einer kleinen finanziellen Unterstützung beteiligt hat, werden häufig zum Einsatz kommen: Im Morgenkreis, beim Sport oder – zumindest wenn’s nach den Kindern geht – auch als Frisbee-Scheiben. Kindergartenleiterin Andrea Niebauer und die Kinder bedankten sich für das leckere Essen und das farbenfrohe Geschenk mit einem Lied.