Ein Name hält Wort: Lebendig, fröhlich und frisch präsentierte sich die seit annähernd 25 Jahren bestehende, über Landkreisgrenzen hinaus bekannte Musikgruppe VIVACE auch diesmal beim Sonntags-Vorabendgottesdienst in St. Jakob. Mit ihrem harmonisch aufeinander abgestimmten Repertoire aus Neuem Geistlichen Liedgut gelingt es den Frauen und Männern unter ihrem Leiter Thomas Gruber (s. Bild) stets aufs Neue, die Gläubigen mit ihrer eigenen Begeisterung anzustecken und diese in ihre Gesänge einzubinden: „Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht bringe ich vor dich. Wandle sie in Weite, Herr erbarme dich …“.

Auch Zelebrant Stadtpfarrer Dieter Zinecker freute sich sehr über die musikalische Bereicherung des Gottesdienstes und sagte dem 19-köpfigen Ensemble am Ende ein herzliches Vergelts Gott, verbunden mit dem Wunsch auf ein baldiges Wiedersehen und -hören. Mit großem Applaus wurde VIVACE schließlich verabschiedet.

Gemeinsam mit einer Abordnung der Firmlinge aus Roding machten sich die Chamer Firmbewerber in diesem Jahr auf zum Firmlings-Tag der Jugend2000 in Donaustauf bei Regensburg.

Begrüßt wurden die Jugendlichen von guter Stimmung und einem Theaterstück, welches darstellte, welche „Versuchungen“ es gibt, die uns von Gott abbringen. Unterbrochen von Spielen und lustigen Einlagen führten die jungen Erwachsenen die Firmlinge an wichtige Glaubensinhalte heran und gaben zahlreiche Impulse.

Nach einem Vortrag von Simon Rupprecht und dem Mittagessen ging es weiter mit Beichtgelegenheit und einem Stationenlauf, an dem die Firmbewerber Bibelstellen nachstellen und in Geschicklichkeitsspielen gegeneinander antreten konnten.

Bevor es zur Anbetung in die Kirche ging, wurden die rund 170 Firmlinge noch mit Kuchen versorgt.

Den Abschluss bildete die Heilige Messe, die der Chamer Kaplan Martin Popp zelebrierte und den Tag in der Predigt zusammenfasste.

Das Thema „Fasten“ ist im Mittelpunkt des Familiengottesdienstes am vergangenen Sonntag in St. Jakob gestanden. Gemeindereferentin Michaela Maier erinnerte die vielen Gottesdienstbesucher, darunter auch zahlreiche Kinder, an das 40-tägige Fasten Jesu in der Wüste, wie es bereits im Evangelium zum Ausdruck kam. Und ermunterte jeden Einzelnen, für sich persönlich einen Fastenvorsatz zu fassen und möglichst durchzuhalten.

In einer Spielszene aufbereitet wurde dieser Gedanke mittels einer simulierten Wanderung von „Opa und Enkelkind“ (im Bild). Auch der Zelebrant des Gottesdienstes, Kaplan Martin Popp, freute sich über die gelungene Darbietung und feierte mit den Gläubigen Eucharistie.

Am kommenden Sonntag, 17. März, 10.30 Uhr, wird zum zweiten Familiengottesdienst in der Fastenzeit willkommen geheißen, Hauptthema wird dann das „Beten“ sein. Alt und Jung sind wieder herzlich eingeladen dabei zu sein.

Kontinuität und Zusammenhalt zeichnen die Kolpingsfamilie Cham seit vielen Jahren aus – und beide Komponenten beherrschten auch die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, die am vergangenen Samstagabend im Hotel am Regenbogen über die Bühne ging.

Erste Vorsitzende Gabriele Dahlmann begrüßte dazu einen beachtlichen Kreis von Mitgliedern und richtete ein herzliches Willkommen an Präses Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Vizepräses Kaplan Martin Popp. Ersterer hatte zuvor bereits die sonntägliche Vorabendmesse in St. Jakob mit starker Beteiligung auch der „Kolpinger“ gefeiert.

Ein ehrendes Gedenken aller Anwesenden gleich zu Beginn galt nach gutem Brauch den verstorbenen Mitgliedern, insbesondere dem in diesem Jahr verstorbenen Karl-Heinz Dietl. Der weiteren Tagesordnung entsprechend verlas Schriftführerin Elke Lesinski das Protokoll der letztjährigen Mitgliederversammlung, ehe es an die Erstattung des Tätigkeitsberichtes ging.

168 Mitglieder (nach fünf Austritten, einem Sterbefall und zwei Neuzugängen) habe die Kolpingsfamilie, so die Vorsitzende einleitend, und sei mit vielfältigen Aktionen stets bestrebt, neue Kräfte zu gewinnen. Vor allem wolle man auch wieder Jugendliche für Kolping begeistern und entsprechend initiativ werden. Breiteren Raum nahm sodann die Schilderung der Aktivitäten im Jahre 2018 ein und legte eine reiche Vielfalt offen: Auf gesellschaftlicher Ebene (Besuch des Chamer Rundfunkmuseums, Kappenabend und Kinderfasching, Erkundung des Klostergartens Neukirchen b. Hl. Blut, Musikabend mit dem Sattelbogener Gospelchor O Jessas, Kochen mit Kolpinghausgeschäftsführer Andreas Förster, Besuch des jüdischem Friedhofs und der Synagoge in Straubing, Nikolaus-Aktion, Adventfeier, Feier der Geburtstagsjubilare u.a.m.) wie auch in religiöser Hinsicht, mit Kreuzwegbeten nach Weißenregen, Maiandacht am Pilgramsberg, und monatlichen Rosenkranzgebeten in der Spitalkirche. Einer der absoluten Höhepunkte sicherlich: Das Konzert der Regensburger Domspatzen in der Stadtpfarrkirche am 13. Juli 2018.

Nicht ganz so umfangreich, aber gleichermaßen informativ gestalteten sich die Berichte von Helmut Riedmeier für den Kolpinghaus e.V., welcher wieder auf guten Weg gebracht worden sei, und Reinhard Lesinski für die Kolpingmusik. Letztere weist einen Mitgliederstand zum Jahresende 2017 von 57 Mitgliedern aus. 33 Spielaufträge hat man letztes Jahr wahrgenommen, vier Auftritte sind es beim Jugendorchester gewesen. Das Jahr 2018 ist auch im Übrigen reich an Höhepunkten gewesen, mit großangelegtem Musikseminar, Frühjahrskonzert und vielen Prüfungsauszeichnungen für Musikschülerinnen und -schüler. Jugendarbeit werde, so Lesinski, weiterhin großgeschrieben – das 45-köpfige Jugendorchester gibt davon Zeugnis.

Schnell erledigt waren im Folgenden der Kassenbericht und der dazugehörende Prüfbericht.

Die engagierte Mitarbeit ihrer Mitstreiter im Vereinsvorstand war Gabriele Dahlmann abschließend nochmals Anlass zum Danke sagen und bildete die Überleitung zu den Neuwahlen, die Präses Zinecker leitete. Er zeigte sich nach deren Durchführung sehr erfreut, dass alle Wahlvorschläge einhellig angenommen wurden und die bisherige Vorstandschaft praktisch in der neuen aufgeht:
Erste Vorsitzende ist weiterhin Gabriele Dahlmann, Schriftführerin Elke Lesinski und Kassier Hajo Maier. Weiter im Vorstand: Als Beisitzer Elfriede Kerschberger, Claudia Strasser, Ben Kerschberger, Andreas Förster und Helmut Hausner; Kassenprüfer: Manfred Pankow und Cornelia Roider; Vertreter Kolpingmusik: Reinhard Lesinski; Vertreter Kolpinghaus e. V.: Helmut Riedmeier; Vertreter Kolpingbildungswerk Franz Speckner; Fahnenträger Reinhard Vogl.

Der Stadtpfarrer und Präses gratulierte den (Wieder-)Gewählten und dankte für die Bereitschaft zur Mitarbeit im Geiste Adolph Kolpings. Nach all dem Formalen der Tagesordnung lenkte Zinecker mit seinem abschließenden Grußwort noch den Blick auf die gerade begonnene Fastenzeit und gab den Kolpingtreuen noch eine „Wegzehrung“ in Form von Gedanken des Würzburger Theologen Paul Weismantel mit auf den Heimweg: Nicht auf Äußerlichkeiten und Nebensächliches komme es in der Fastenzeit oder österlichen Bußzeit an; die Aufforderungen Jesu zum Fasten, Beten und Almosen geben wollen vielmehr von innen heraus verwandeln und läutern, damit wir als lautere und aufrechte Menschen leben. Der Schlusspunkt der harmonischen Jahreshauptversammlung war damit gesetzt.

Im Bild (v. l. n. r.): Ben Kerschberger, Elke Lesinski, Claudia Strasser, Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Gabriele Dahlmann, Andreas Förster, Elfriede Kerschberger, Kaplan Martin Popp, Reinhard Vogl, Reinhard Lesinski, Helmut Hausner, Hajo Maier u. Helmut Riedmeier;

Der Aschermittwoch und mit ihm die Auflegung des Aschenkreuzes stehen am Beginn der 40-tägigen Fastenzeit.

Die Asche erinnert die Menschen an diesem Tag ganz besonders an ihre Vergänglichkeit, ist aber auch das Zeichen der Umkehr und Erneuerung. In diesem Geist der Umkehr und Erneuerung zu denken und entsprechend zu handeln, persönlich und im Umgang mit dem Nächsten – das legte Stadtpfarrer Dieter Zinecker den vielen Gläubigen im Bußgottesdienst am Abend des Aschermittwochs ans Herz.

Zusammen mit Pfarrer i. R. Max Heitzer (im Bild) legte er allen Gottesdienstbesuchern das Aschenkreuz auf, mit den Worten: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst. Bekehre dich und glaube an das Evangelium.“

„Am Glückstag erfreue dich deines Glücks, und am Unglückstag sieh ein: Auch diesen hat Gott geschaffen, genau wie jenen …“.

Solche Spruchweisheiten der Bibel, ihre Entstehungsgeschichte und die Beziehungsgeflechte mit den jeweils handelnden Personen sprudelten nur so heraus aus Pastoralreferent Gerhard Bauer: „Humor in der Bibel“ hieß es schlicht in der Ankündigung des Themas zum Vortrag am vergangenen Mittwochabend im Pfarrheim von St. Jakob.

Aber welche Wortgewalt oder „literarische Kathedralen“, wie Bauer selbst es formulierte, in der Bibel zu finden sind – das stellte der Referent in seiner Darbietung prägnant, ausdrucksstark und mit viel Liebe zum Detail unter Beweis, gemäß dem Motto: Wer selbst fasziniert ist, kann auch andere faszinieren!

Dazu wusste er stets auch auf die zeitgeschichtlichen Hintergründe einzugehen und in der gebotenen Kürze darzustellen, so dass sich unterhaltsame und informative Elemente gut ergänzten. Auf diese Art hatten die zahlreichen Zuhörer das doppelte Vergnügen: Über heitere Anspielungen schmunzeln zu können und zugleich Bibelkenntnisse aufzufrischen oder neu zu erfahren. Besonders intensiv beschäftigt hat sich der gebürtige Chamer, jetzt in Kallmünz wirkende Gerhard Bauer mit der Büchern Kohelet und Jesus Sirach. Aus diesem reichen Schatz zitierte er – mit der passenden Dramaturgie und Hintergründigkeit – kraftvolle, liebevolle, ja sogar erotische Sätze voller Lebensweisheit, wie sie die Bibel in reichem Maße hergibt, insbesondere natürlich aus dem bekannten Hohen Lied der Liebe (1. Korintherbrief).

„Überlass dich nicht der Sorge, schade dir nicht selbst durch dein Grübeln! Herzensfreude ist Leben für den Menschen, Frohsinn verlängert ihm die Tage…“: Auch aus dem Buch Jesus Sirach sprechen zeitlose Empfehlungen für ein gelingendes, glückliches Leben.

So vergingen die anderthalb Vortragsstunden wie im Fluge und die Anwesenden konnten sich über einen wahrlich informativen und heiteren Abend freuen. Abschließend richtete Stadtpfarrer Dieter Zinecker herzliche Worte des Dankes an den Gast aus Kallmünz und gab ihm viele gute Wünsche mit auf den Weg.

Im Bild: Pastoralreferent Gerhard Bauer wusste seine Zuhörer mitzureißen, Pfarrer Zinecker dankte ihm für seinen gelungenen Vortrag.

Zahlreiche Täuflinge des vergangenen Jahres sind zusammen mit ihren Eltern und Großeltern am vergangenen Sonntagnachmittag der Einladung zum Tauferinnerungsgottesdienst in Cham St. Jakob gefolgt – und sorgten für frohes Leben im Gotteshaus. Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Martin Popp und Gemeindereferentin Michaela Maier freuten sich über das Kommen auch der vielen Angehörigen und die gemeinsame Feier mit den kleinen Mädchen und Buben.

In seiner kurzen Ansprache ließ der Kaplan die Erinnerung an das Geschehen der Taufe nochmals lebendig werden und machte deutlich, welch große Kraft dem Taufsakrament innewohnt. Die Erziehung im Glauben sei keine leichte, aber schöne Aufgabe, die nunmehr den Eltern zufalle.

Anschließend durften alle Beteiligten nach vorne kommen, wo der Kaplan die Kinder am Taufbecken segnete, Pfarrer Zinecker den Eltern die Hände auflegte und die Gemeindereferentin als kleine Gabe jeweils eine Kinderbibel an die Familien überreichte. Mit dem Lied „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ endete der Gottesdienst.

Anschließend ging es ins Pfarrheim zum unterhaltsamen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, bestens vorbereitet vom Team der „Kinderkirche“.

Im Bild: Pfarrer, Kaplan und Gemeindereferentin, zusammen mit den Mitfeiernden des Tauferinnerungsgottesdienstes

Was man landläufig nicht auf den ersten Anschein vermutet: Das „Buch der Bücher“, die Bibel, enthält im Alten wie auch im Neuen Testament, zahlreiche Textpassagen, die – entsprechend vorgetragen und humorvoll interpretiert – trefflich geeignet sind, viel Schmunzeln oder sogar große Heiterkeit auszulösen und für gute Unterhaltung zu sorgen.

Umso mehr, wenn sie von einem „Kenner der Materie“ ausgesucht wurden und einer interessierten Zuhörerschaft präsentiert werden, in diesem Falle von dem Diplom-Theologen Gerhard Bauer. Er ist gebürtiger Chamer und wirkt seit einigen Jahren als Pastoralreferent in der Pfarreiengemeinschaft Kallmünz-Duggendorf.

Am kommenden Mittwoch, 20. Februar 2019, 19 Uhr, wird er sich auf Einladung des Pfarrgemeinderates von St. Jakob im dortigen Pfarrheim (Kirchplatz 9) dem Thema „Humor in der Bibel“ widmen und seinem Publikum einen unterhaltsamen Abend bereiten.

Alle Interessenten aus Nah und Fern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind jederzeit willkommen.

Die Kolpingsfamilie lädt herzlich zum Kinderfasching am Faschingssonntag, den 3. März um 14:00 Uhr ins Kolpinghaus ein.

Volles Haus, gute Stimmung: Der Bayerische Abend der Ministranten von St. Jakob hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren und kam bestens an bei den Pfarrangehörigen, Ministranten-Eltern und vielen weiteren Gästen aller Altersschichten, welche die Minis mit Kaplan Martin Popp im Pfarrheim am vergangenen Samstagabend im Pfarrheim (s. Bild) begrüßen konnten.

Die Gastgeber hatten gut vorgesorgt, alle Anwesenden mit bayerischen Spezialitäten, vom Schweinebraten bis zum Obatzn, zu verköstigen. Darüber hinaus war ein reichhaltiges Kuchenbuffet geboten und fand reißenden Absatz.

Unter die Besucher mischten sich auch Stadtpfarrer Dieter Zinecker, eine Abordnung von Pfarrgemeinderäten aus St. Josef/St. Martin sowie Ehrenbürger und „Ehrenministrant“ Leo Hackenspiel. So herrschte den ganzen Abend über ein reger Gedankenaustausch und wurde das heitere Beisammensein auch „überpfarreilich“ gepflegt. Ein Film der Marke Eigenbau sorgte zusätzlich für Unterhaltung und Gesprächsstoff.

Die Ministranten durften sich letztendlich über eine gelungene Veranstaltung freuen und fassen schon die nächsten gesellschaftlichen Aktivitäten ins Auge.