Vergnügliche Stunden haben die Besucher beim Bayerischen Abend unserer Ministranten am vergangenen Samstag verbracht. Im Pfarrsaal war alles stilgerecht dekoriert und für das leibliche Wohl bestens vorgesorgt, so dass die „Oberminis“ Laura Boxhorn, Christina Schreiner und Michael Treml die vielen Gäste ganz gelassen empfangen konnten. Auch Pfarrer Dieter Zinecker, sprach herzliche Worte zur Begrüßung (s. Bild) und freute sich über seine große, fleißige Ministrantenschar aus Mädchen und Jungen, die den ganzen Abend über für gute Bewirtung sorgten. Ob Schweinebraten, Wurstsalat oder Obazda, alles fand dankbare Abnehmer und vielfaches Lob.

Beim (Wasser-)Maßkrugstemmen als stimmungsvolle Einlage konnten sich mehrere pfarreibekannte Persönlichkeiten miteinander messen, wobei es (unter frenetischer Anfeuerung aus dem Publikum) nur Sieger, keine Besiegten gab.

Letztendlich durften sich Gäste und Gastgeber gleichermaßen über einen gelungenen Abend freuen, letztere zudem über einen positiven Erlös als Lohn für alle Anstrengungen.

Zahlreiche „Bayerische Abende“ haben unsere Ministranten in den vergangenen Jahren schon veranstaltet: Und immer haben sie damit Gewähr geboten für einen heiteren und unterhaltsamen Abend, mit vielen Mitfeiernden und bester Verpflegung.

Dem wollen die Minis auch heuer wieder gerecht werden und laden – unter dem bewährten Motto – am Samstag, 15. Februar, ab 18 Uhr alle Pfarrangehörigen und alle weiteren Interessenten zum frohen Beisammensein im Pfarrheim ganz herzlich ein.

Mit bayerischen Spezialitäten (vom Schweinebraten über Leberkäs, Wurstsalat und Obatzta ist alles geboten) und einem reichhaltigen Kuchenbuffet, sowie musikalischer Umrahmung und so manch überraschender Einlage (?) werden die Jugendlichen mit ihren Oberministranten Laura Boxhorn, Christina Schreiner und Michael Treml aufwarten – und freuen sich heute schon auf viele Besucher.

Im Bild:
Unsere Ministranten heißen herzlich willkommen – gerne auch in bayerischer Tracht!

In unserer Pfarrei kennt ihn vermutlich fast jeder – das kommt nicht von ungefähr. Denn viele Jahre hat Paul Standecker als Mesner-Vertreter gewirkt, als Ehrenamtlicher im besten Sinne: Stets zuverlässig und souverän hat er, der eigentlich seinen Ruhestand hätte genießen können, die zu verrichtenden Aufgaben wahrgenommen, insbesondere bei den Messen an Montagen und während der Urlaubszeit des hauptamtlichen Mesners. Aufgaben, die er nun auch im Hinblick auf die Familie und weitere Aktivitäten im Kreisverband für Gartenbau und Landespflege beendet hat.

Im Rahmen einer kleinen Zusammenkunft sagte ihm jetzt Stadtpfarrer Dieter Zinecker ein herzliches Vergelt´s Gott für seine Mesner-Dienste und die ungezählten Stunden, die er dafür eingesetzt habe. Solch selbstloses Engagement verdiene „hohe Anerkennung und Wertschätzung“ betonte Zinecker und überreichte ein kleines Präsent.

Standecker seinerseits freute sich sehr über die ehrenden Worte und bedankte sich für die gelungene Überraschung.

„Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“ So lauten die Worte bei der Spendung des Blasiussegens, den Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Gemeindereferentin Michaela Maier in Anschluss an den Sonntagsgottesdienst, im Vorgriff auf den Gedenktag des Heiligen am 3. Februar, in Cham St. Jakob den Gläubigen zusprachen (im Bild.

Die Kirche erteilt diesen Segen, zurückgehend auf den Heiligen Blasius, Bischof von Sebaste in Armenien, einem der 14 Nothelfer, zum Schutz gegen Halskrankheiten. Darin kommt das gläubige Vertrauen des Menschen auf die Heilszusage Gottes zum Ausdruck – aus gutem Grund, sind doch leibliche und seelische Heilung ein Grundanliegen der Kirche Jesu Christi.

Wie begehrt der Segen ist, bewies eindrucksvoll die lange Warteschlange aller Gottesdienstbesucher vor Stadtpfarrer und Gemeindereferentin nach der Blasius-Andacht.

Das Fest „Darstellung des Herrn – Maria Lichtmess“ feierten die Gläubigen in St. Jakob am vergangenen Wochenende. Im Rahmen einer Statio in der Franziskanerkirche am Samstagabend pries Pfarrer Dieter Zinecker Jesus Christus als Quelle und Urheber allen Lichts und allen Lebens in der Welt, und segnete die Kerzen, welche im Laufe des Jahres in der Liturgie und an den Altären der Pfarrkirche Verwendung finden.

Das leuchtende Licht der Altarkerzen wurde anschließend über die Ministranten an alle Gläubigen weitergereicht und so zog man miteinander, mit brennenden Kerzen in den Händen, in einer Prozession zur Stadtpfarrkirche: „Du bist Licht und du bist Leben, Christus, unsere Zuversicht.“ stimmte der Stadtpfarrer unterwegs an und die Gläubigen fielen in die feierlichen Weisen ein.

Im Gotteshaus angekommen, wurde das Wort Gottes, und insbesondere die zentrale Botschaft des greisen Simeon im Evangelium verkündet: „Denn meine Augen haben das Heil gesehen (…), ein Licht das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel“. Mit Blick auf den – weit zurückreichenden – biblischen Hintergrund wurde somit in der „Lichtmess-Feier“ der 40-Tage-Zeitraum nach dem Hochfest von Christi Geburt würdig zum Abschluss gebracht.

Im Bild:
Stadtpfarrer Dieter Zinecker hielt die Statio in der Chamer Franziskanerkirche und segnete die Kerzen
Im Familiengottesdienst am Sonntag wurden nochmals die Kerzen für die Pfarrkirche gesegnet und es gab für jedes Kind ein kleines Licht als Geschenk

Am 2. Februar feiert die katholische Kirche das Fest „Darstellung des Herrn – Maria Lichtmess“. Dieses Kirchenfest wird in unserer Pfarrei auch am Vorabend, d. h. am Samstag, 1. Februar, begangen.

Um 16.45 Uhr wird hierzu in der Franziskanerkirche eine Statio gehalten, in deren Rahmen alle Kerzen gesegnet werden, die im Laufe des Jahres an den Altären der Pfarrkirche Verwendung finden. Im Anschluss an die Statio wird in einer Lichterprozession (Kerzen hierzu werden in der Franziskanerkirche bereitliegen) zur Pfarrkirche gezogen und dort gemeinsam Eucharistie gefeiert.

Zur Mitfeier um 16.45 Uhr in der Franziskanerkirche, zur Lichterprozession und zur Eucharistiefeier in der Pfarrkirche sind alle Pfarrangehörigen (und natürlich alle weiteren Interessenten) herzlich eingeladen, insbesondere alle ehrenamtlichen Mitarbeiter (aus Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Lektoren- und Kommunionhelferkreis, Wohnviertelhelferkreis etc.) sowie alle Erstkommunionkinder und Firmlinge mit ihren Angehörigen.

Papst Franziskus persönlich hat ihn ins Leben gerufen, auch in der Pfarrei St. Jakob hat man ihn würdig begangen: Zum ersten Mal wurde am vergangenen Sonntag – und gleichermaßen in der samstäglichen Vorabendmesse – der „Wort-Gottes-Sonntag“ gefeiert. Mit ihm soll nach dem Willen des Pontifex die Rolle der Bibel im Leben der christlichen Gemeinden gestärkt werden, und die Feier, Betrachtung und Verbreitung des Wortes Gottes noch deutlicher in den Blickpunkt gerückt werden. Denn: Wer die biblischen Erzählungen nicht kenne, der könne letztendlich Gott nicht kennen.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Zelebrant des Gottesdienstes, hatte die Neueinführung gleich in Wort und Tat umgesetzt und im Mittelgang der Pfarrkirche eine Sonntagsbibel ausgelegt, um jedermann die direkte Einsichtnahme in die aktuellen Lesungen und das Tages-Evangelium, sowie alle weiteren Inhalte zu ermöglichen.

„Sei gegrüßt, Gottes Wort (…)“ sang Kantorin Eva Berzl mit den Gläubigen vor den Lesungen. Und in einem Prolog zur Predigt wurde die herausragende Bedeutung des göttlichen Worts – mehrfach wiederkehrend – nochmals gesanglich betont: „Dein Wort ist Licht und Wahrheit, es leuchtet mir auf all meinen Wegen!“

Die zahlreichen Gläubigen stimmten kräftig mit ein und ließen sich sichtlich einnehmen von der besonderen Vortragsart und Atmosphäre.

Auf diese Weise mit Leben erfüllt, kann er, jedenfalls schrittweise, seinem Sinn wohl gerecht werden, der neue katholische Gedenktag, der nach päpstlichem Willen auch noch ein Zweites bezweckt: Die Verbindung zu den Juden zu stärken. Ein wertvoller Zweck, verbindet doch die Hl. Schrift Juden und Christen sowie die Christgläubigen aller Konfessionen.

Im Bild:
-Stadtpfarrer Dieter Zinecker zelebrierte den Vorabendgottesdienst zum Wort-Gottes-Sonntag
-Die Hl. Schrift – in der Pfarrkirche für jedermann einsehbar ausgelegt

Einen vergnüglichen Nachmittag haben vor kurzem einige Geburtstagsjubilarinnen des Frauenbundes von St. Jakob Cham verbracht. Auf Einladung der Vorstandschaft waren sie, wenn auch infolge von Krankheit oder anderweitiger Verhinderung etwas dezimiert, ins Pfarrheim gekommen und wurden dort mit den besten Wünschen zu ihren (halb-)runden Geburtstagen, die sie in letzter Zeit gefeiert hatten, willkommen geheißen (im Bild).

Bei Sekt, Kaffee, Kuchen und angeregten Gesprächen genossen die Frauen die nachmittägliche Stunde und unterhielten sich bestens. Eine Geschichte aus der Feder von Toni Laurer, vorgetragen vom Vorstandsteam, sorgte zusätzlich für Stimmung. Auch Stadtpfarrer Dieter Zinecker gesellte sich zu der frohen Runde und gratulierte den Jubilarinnen zu ihrem Ehrentag. Ein kleines Präsent für alle Frauen rundete die Feier ab.

Die Geburtstagsjubilarinnen des Jahres 2019 von St. Jakob: Eva Berzl, Mathilde Bucher, Johanna Dendorfer, Maria Häupl, Betty Klausner, Elisabeth Lindner, Franziska Mühlbauer, Hildegard Prasch, Rosa Raab, Edeltraud Schmidbauer, Renate Schuhbauer, Lydia Simml. Lilo Standecker und Rita Wirthensohn.

Für Fröhlichkeit und munteres Leben war gesorgt an diesem Sonntagnachmittag in der Pfarrkirche von St. Jakob! Zahlreiche Täuflinge des vergangenen Jahres mit ihren Eltern und Angehörigen waren hier zusammengekommen, um miteinander „Tauferinnerungsgottesdienst“ zu feiern – nach guter Tradition veranstaltet von der Pfarrei für alle Familien, die im vergangenen Kirchenjahr die Taufe eines Kindes haben feiern können.

Pfarrer Dieter Zinecker, Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Maier freuten sich zu Beginn sehr über das Erscheinen und die gemeinsame Feier mit den vielen kleinen und großen Christen. „ …Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden“ verkündete der Stadtpfarrer das Lukas-Evangelium über die Taufe Jesu, ehe auch Pater Jim in seiner kurzen Predigtansprache die Erinnerung an das Ereignis der Taufe nochmals lebendig werden ließ. So wie man den eigenen Geburtstag als ersten Lebenstag und jährlich wiederkehrend feiere, so könne man gleichsam als „zweiten Geburtstag“ den Tag der Taufe als Geschenk des neuen Lebens – unter Gottes Schutz und Segen – feiern und in Ehren halten, stellte der Geistliche die Bedeutung und den unschätzbaren Wert des Taufsakraments heraus.

Anschließend folgte eine von meditativen Orgelklängen begleitete, bewegende Zeremonie für die Eltern und Kinder: Sie durften nach vorne an die Altarstufen kommen, wo ihnen Pfarrer Zinecker die Hände auflegte, der Pfarrvikar die Kinder am Taufbecken segnete und die Gemeindereferentin als kleine Mitgabe jeweils eine Kinderbibel überreichte, „quittiert“ von strahlenden Gesichtern der Mamas und Papas und vielen Worten des Dankes. Mit dem Lied „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ endete der stimmungsvolle Gottesdienst.

Gleich im Anschluss ging es ins Pfarrheim zur weltlichen Feier. Pfarrer Zinecker lud hier nochmals zum heiteren Beisammensein ein und richtete ein herzliches Vergelts Gott an das Team der Kinderkirche, das in bewährter Weise für die gute Bewirtung mit Kaffee und Kuchen sorgte. Die bunt gemischte Taufgesellschaft war sichtlich angetan von der freundlichen Zuwendung und genoss das Zusammensein noch bis zum frühen Abend.

Im Bild: Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Maier mit den Beteiligten des Tauferinnerungsgottesdienstes

Unter der Organisation von Frau Paula Neft und Frau Renate Werner unternahmen die Senioren der Pfarrei St. Jakob in Cham eine Wallfahrt am gestrigen Donnerstag nach Heilbrunn/Gemeinde Wiesenfelden. Im Auftrag des Pfarrers Christoph Müller und der Kirchenverwaltung, Herrn Erwin Reith, informierte Edmund Speiseder über die Wallfahrtskirche und die Wallfahrt zum „Brünnl“. Dabei thematisierte er die Entstehung und die Zugehörigkeit zum Kloster Oberalteich, zur Grafschaften Bogen und zu den Patronatsherrn der Grafen von Falkenfels.

Speiseder erinnerte an das Jahr 1648, dem Ende des 30-jährigen Krieges und dem Auffinden nach dem Dreißigjährigen Krieg der versteckten Madonna, die ein gewisser Herr Keck aus Haunkenzell gestiftet hatte und die die Kriegswirren überstand. Nach einem Wiedererkennen der im Kirchenraum dargestellten Heiligenfiguren und einem Rekapitulieren der Bildersprache im Gotteshaus, zeichnete er die Bedeutung der hl. Magdalena und die Verehrung der Gottesmutter Maria, als Hilfe in Notsituationen nach.

Mit einem kräftigen, gemeinsam gesungenen Marienlied „Segne Du Maria!“ rundete die Wallfahrt als Höhepunkt ab. Natürlich besuchten im Anschluss daran die Pilgernden die Heilquelle, die neben dem Gotteshaus aufzufinden ist.

Frau Werner und Frau Neft bedankten sich namens der Pilgergruppe für den Einblick und in die Genese der Wallfahrt nach Heilbrunn. Den kulinarischen Gaumen versorgte dann das Gasthaus Evi Steudl.

Bild: Die Pilgergruppe aus der Pfarrei St. Jakob in Cham mit Frau Paula Neft und Renate Werner vor dem Altar Expositurkirche zu Heilbrunn