In der Expositurkirche St. Laurentius, Vilzing wurden am vergangenen Sonntag fünf Ministranten nach langjährigem Altardienst verabschiedet.

Pater Jim bedankte sich bei Ihnen für den treuen und zuverlässigen Ministranten-Dienst und wünschte Ihnen für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Zum Dank erhielten sie ein persönliches Geschenk.

Verabschiedet wurden:
Beer Leonie und Meier Lukas (8 Jahre)
Beer Hanna und Treml Jonas (6 Jahre)
Reimer Emma, entschuldigt (3 Jahre)

Obwohl wegen Corona die Eltern nicht dabei sein konnten, feierten die Kinder des Kindergartens St. Jakob in Altenmarkt ein tolles Sankt-Martins-Fest.

Nach einem kleinen Laternenumzug durch das Dorf versammelten sich alle in der Turnhalle, wo die Vorschulkinder die Geschichte vom Heiligen St. Martin und dem Bettler vorführten. Mit dem Lied „Lichterkinder“ beendeten die Kinder das Spiel, bevor sie mit Bratwürstl den „weltlichen“ Teil der Feier einläuteten.

In selbstgebastelten Gänsetüten gab es außerdem für jedes Kind noch eine Martinsgans zum Teilen daheim.

Die Expositurgemeinde St. Laurentius in Vilzing hat es sich auch heuer nicht nehmen lassen, in würdiger Weise den Volkstrauertag zu begehen und damit ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Neben der Bevölkerung beteiligten sich am Volkstrauertag mit der Freiwilligen Feuerwehr Vilzing, der DJK Vilzing, die Krieger und Soldatenkameradschaft Vilzing sowie neben den Lindbaumschützen Vilzing auch vier Fahnenabordnungen.

Stadtrat Klaus Kernbichl begrüßte Pfarrvikar Pater Jim, Alt-Stadtrat Hubert Zistler, die Vereinsvertreter und alle Gemeindemitglieder.

„Das Gedenken an die beiden großen Kriege des 20. Jahrhunderts und ihre Zahllosen Opfer ist in Europa zur Tradition geworden, mehr noch, zu einer humanitären Verpflichtung, der wir uns nicht entziehen dürfen“, so Stadtrat Kernbichl. „Es handelt sich nicht um leere Rituale, die in Sonntagsreden abgefeiert werden, sondern um einen integralen Bestandteil unseres Lebens, unseres Seins, denn erst das gelebte Bekenntnis zur Vergangenheit macht uns zu dem, was wir sind. Das gilt auch und vor allem für die dunklen Seiten der Geschichte. Wir können sie nicht abstreifen und vergessen oder gar verdrängen – das würde bedeuten, unsere eigenen Wurzeln abzuschneiden. Gedenken spielt eine wichtige Rolle, denn es schärft unseren Blick und unsere Sinne, es ist ein Warnruf, ein immer neuer Anstoß, uns der Vergangenheit zu stellen und sie lebendig zu halten. Das sind wir den Opfern schuldig, aber auch uns selber und unseren Nachkommen, die im wachen Wissen um die Geschichte aufwachsen mögen“, beendete Kernbichl seine Rede.

Ein gemeinsam gesprochener „Vater unser“ schloss die Gedenkfeier ab.

Unsere Pfarrei St. Jakob darf sich über neue Ministranten freuen: Sieben Mädchen und zwei Jungen, alle aus der Schar der ehemaligen Erstkommunionkinder erwachsen, haben sich entschieden, diesen ehrenvollen Dienst zu übernehmen.

Am vergangenen Sonntag wurden sie im Rahmen des vormittäglichen Gottesdienstes von Pfarrvikar Pater Jim in feierlicher Weise in ihre Tätigkeit eingeführt.

Der Geistliche freute sich über die Bereitschaft der neun „Neuen“, den Kreis der aktiven Messdiener zu verstärken und wünschte ihnen viel Freude an ihrem Engagement. „Was wären unsere Gottesdienste ohne die Mitwirkung der Ministranten?“ fragte Pater Jim in die Runde der Gottesdienstbesucher, wohlwissend, dass der Einsatz der Altardiener allseits als Bereicherung im Ablauf des liturgischen Geschehens empfunden und geschätzt wird.

Nach der Predigt durften sich die neun Kandidaten um den Altar versammeln, um den besonderen Segen des Paters zu erhalten und die schön gestalteten Ministranten-Plaketten umgehängt zu bekommen. Der Zuspruch und die Gratulation von Pfarrvikar und Gemeindereferentin Michaela Maier besiegelten die offizielle Aufnahme und hinterließen sichtlich Freude und Stolz bei den neuen Minis, ihren Eltern und Angehörigen. Der herzliche Beifall aller Anwesenden ließ da nicht lange auf sich warten.

Abschied nehmen musste man dagegen an diesem Sonntag von drei arrivierten Kräften, denen herzlich gedankt wurde für all ihren Einsatz und ihre Dienste:
Oberministrantin Christina Schreiner, sowie Johanna und Rafael Ebert scheiden aus dem aktuellen Kreis aus; jederzeit und vor allem zu besonderen Anlässen sind sie natürlich weiterhin zum Mitmachen herzlich willkommen. Alle drei wurden von Oberministrantin Laura Boxhorn mit kleinen Präsenten bedacht und mit reichlich Applaus zusätzlich belohnt.

Im Bild:
Viele Minis haben sich am vergangenen Sonntag zur Aufnahme bzw. Verabschiedung neuer bzw. „alter“ Kollegen in der Stadtpfarrkirche eingefunden.
Als Neue wurden begrüßt: Severin Fischer, Steffi Fittigauer, Marie Lesinski, Johanna Maurer, Lilly Schedlbauer, Emma Schierer, Thomas Schmid, Pia Soukup und Marina Sperl (im Bild vorne);
verabschiedet wurden: Christina Schreiner, Johanna und Rafael Ebert.

Herzlich Willkommen Pfarrer Walter Hellauer bei uns in der Pfarrei St. Jakob mit Expositor Vilzing St. Laurentius! Den heutigen Festgottesdienst zur Installation haben wir als Livestream übertragen.

Vielen Dank liebe Zuschauer für die zahlreiche Teilnahme in der Kirche und zu Hause!

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Die vorderen Bankreihen in der Stadtpfarrkirche waren am vergangenen Samstagabend fest in der Hand von Ehepartnern: Paare aus St. Jakob und Vilzing St. Laurentius, die heuer ein Ehejubiläum von 25 bis hin zu 65 Jahren feiern können, und hierzu beim diesjährigen „Abend der Ehejubilare“ ihren Dank auch vor Gott bringen wollten.

Darüber freute sich ganz besonders der Zelebrant des Gottesdienstes, Pfarrvikar Pater Jim, der treffende und richtungsweisende Worte für die Jubilare und die vielen weiteren Mitfeiernden fand.
Die Überschrift seiner Predigt „I mog di“ stellte er in enge Beziehung zum zuvor verkündeten Lukas-Evangelium: 10 Aussätzigen wird da von Jesus das Leben neu geschenkt. Aber nur einer, noch dazu der einzige Andersgläubige, kommt zurück, um dem Schenkenden persönlich, nicht nur rein formelhaft wie die anderen Neun, zu danken. In ganz ähnlicher Weise könne in einer Ehe der gegenseitige Zuspruch „Ich liebe dich“ – „I mog di“ – mit den Jahren immer seltener werden, wenn alles in Gewohnheit erstarre.

„Ich glaube“, führte Pater Jim aus, „das Geheimnis Ihrer Liebe, das Sie heute in Dankbarkeit hierhergeführt hat, ist auch die Kernbotschaft des heutigen Evangeliums: Das spektakuläre Wunder der Heilung alleine genügt für ein ganzes Leben ebenso wenig wie eine noch so spektakuläre Hochzeitsfeier für die gemeinsame Zukunft. Wichtig und wertvoll ist letztlich die Beziehung, die hier beginnt, das neue Leben, das daraus hervorgeht. Das aber will gepflegt werden. Das braucht immer wieder das klopfende Herz, die leuchtenden Augen, die Worte voller Gefühl. Dann erst konnte bei jenem Samariter das ganze Leben wirklich neu beginnen. Dann erst können auch Sie in Ihrer Ehe sich jeden Tag neu aufmachen in jeden neuen Tag, den Gott ihnen schenken will“.

Am Ende seiner Predigt lud der Geistliche ein zur besonderen Segnung der einzelnen Ehepaare, die hierzu nacheinander an die Altarstufen traten. Da kam sichtlich Stimmung auf bei den Beteiligten – und Stimmungsvolles klang auch von der Empore herab: Hermann Seitz (Orgel und Gesang) und Marcus Müller (Altsaxophon und Sopransaxophon) erwiesen sich als kongeniales Duo, das – spielfreudig und harmonisch – stets genau den richtigen Ton fand, sei es bei „Jesus bleibet meine Freude“ (J.S. Bach), „Pie Jesu Domine“ (Gabriel Faure), „Allegro“ aus der Sonate in g-Moll (Francesco Geminiani) oder allen weiteren musikalischen Beiträgen. Am Ende richteten sich nochmals Glück- und Segenswünsche an die Ehejubilare, sowie ein herzliches Vergeltsgott an die Musiker.

Gleich im Anschluss lud der Pfarrgemeinderats-Sachausschuss „Ehe und Familie“ (unter Beachtung der 3G-Regeln) zur weltlichen Feier ins Chamer Kolpinghaus, mit einem Sektempfang zur Begrüßung ging es los. Später nahm Isabella Hartl mittels Power-Point-Präsentation die Feiernden mit auf eine Zeitreise in jene Jahre, in denen sich die Paare das Ja-Wort gaben, dazu wurde die Bedeutung der einzelnen Jubiläen anschaulich erläutert. Ihre Eiserne Hochzeit, das 65-Jährige(!), feierten heuer Lydia und Hermann Simml – ein wahrlich guter Grund auch für die Pfarrei, ein wenig stolz zu sein. Wie Eisen ist die Ehe nach 65 Jahren fest und unbiegsam geworden und die Ehepartner haben allen Höhen und Tiefen zum Trotz immer eisernen Willen bewiesen. Ebenfalls läuteten in jenem Jahr 1956 die Hochzeitsglocken für den monegassischen Fürsten Rainier und Hollywood-Star Grace Kelly. Der Hit des Jahres war Freddy Quinns „Heimweh“ – den Jubelpaaren bestens vertraut. Auch Nana Mouskouris „Weiße Rosen aus Athen“ (1961) und ABBAs „Dancing Queen“ (zur Hochzeit des schwedischen Königs mit Silvia Sommerlath, 1976) ließen alle in Erinnerungen schwelgen. Im Anschluss überreichten Pater Jim und Birgit Straube den Ehejubilaren Sektgläser mit persönlicher Gravur. Damit können die Beschenkten nun auch zu Hause auf viele weitere, hoffentlich gesunde Ehejahre anstoßen.

Im Bild:
Pfarrvikar Pater Jim freute sich mit den diesjährigen Ehejubilaren aus St. Jakob und Vilzing St. Laurentius, die ihren Dank vor Gott brachten.

Zur Feier des Erntedankfestes ist am Sonntag Pater Jim mit den Ministranten und den Kindern des Kneipp- Kindergartens St. Laurentius mit kleinen Körben voller Obst und Gemüse in die festlich geschmückten Kirche eingezogen.

Diese war vom OGV Vilzing mit einem prächtig anzusehenden Erntedankaltar und Gestecken aus Ähren, Früchten und Blumen besonders geschmückt.

Pater Jim begrüßte zu Beginn des Gottesdienstes die Kindergartenkinder mit ihren Eltern, das Personal des Kindergartens und die Pfarrangehörigen.

„Ist unser Erntedank Schmuck heuer nicht wieder wunderbar?“, begann der Geistliche die Predigt, „Die vielen verschiedenen Früchte, das Gemüse, das Brot, so bunt und so reichlich, einfach schön anzuschauen. Doch dabei soll es nicht bleiben, denn nur zum Anschauen ist es viel zu schade. Daher feiern wir auch dieses Erntedankfest“, so Kaplan Jim, „wir sollen uns nämlich heute mal ganz besonders Gedanken über unser Essen machen, das wir jeden Tag bekommen. Denkt nur an die vielen Bauern die ihre Felder bearbeiten, die aussähen und sich kümmern müssen, damit sie am Ende das Getreide die Kartoffeln und die ganzen anderen Lebensmittel ernten können. Auch dürfen wir die Tiere nicht vergessen wie zum Beispiel die Hühner, die die Eier legen oder die Bienen, die alles bestäuben, erklärte der Pater den Kindern.

„Aber es kommt noch etwas dazu. Diese ganzen Früchte, die Tiere und Menschen gibt es ja nicht einfach so. Es gibt jemanden der all das mit großer Liebe geschaffen hat, nämlich Gott unseren Vater.“ Eigentlich, so Pater Jim, sollten wir ihm dafür jeden Tag Danke sagen, aber heute an Erntedank ganz besonders!

Das machten die Kindergartenkinder im Anschluss und zeigten so im gemeinsam gesungenen „Danke für diese gute Ernte“ ihre Dankbarkeit.

Zum Abschluss des Gottesdienstes bedankte sich der Geistliche bei allen, die zum Gelingen dieses Erntedankfestes beigetragen haben.

Erntedank gefeiert wurde am vergangenen Wochenende in allen Gottesdiensten in unserer Pfarrei. Besonders viele Gläubige, insbesondere Familien mit Kindern, waren zum Familiengottesdienst am späten Sonntagvormittag gekommen, zelebriert von Pfarrvikar Pater Jim, mit Gemeindereferentin Michaela Maier an seiner Seite. Auch per Livestream hatten sich zahlreiche Mitfeiernde zugeschaltet.

Der wunderbar angerichtete „Erntealtar“ in der Pfarrkirche, bestehend aus vielerlei Blumen, Feld- und Gartenfrüchten, zeigte nur einen kleinen Ausschnitt der Fülle dessen, die Gott den Menschen immer wieder neu schenkt: Er allein kann, auch aus kleinstem Samenkorn, wachsen und gedeihen lassen, wie sich am Beispiel eines stilisierten Apfelbäumchens zeigte, dem die Gemeindereferentin für eine sehr anschauliche Erzählung ihre Stimme verlieh.

Dem Dank in gesprochenem Wort ließ Sepp Meindl auch den Dank in Gesang und Orgelspiel eindrucksvoll folgen: „Der Herr krönt das Jahr mit seinem Segen.“ (Psalm 65)

Am Ende des beschwingten Gottesdienstes richtete Pater Jim herzliche Dankesworte an das Familiengottesdienst-Team für die umfassende Vorbereitung, sowie an das Team Lilo Standecker/Agnes Nachreiner für die liebevolle Gestaltung des Erntealtares.

Im Bild:
Der Dank an den Schöpfer allen Lebens stand im Mittelpunkt der Gottesdienste zu Erntedank in St. Jakob

„Das schönste Fest im Herbst“, so Pfarrvikar Pater Jim, haben wir heute gefeiert. Anlässlich dieses besonderen Tages fand ein Familiengottesdienst mit einem reich geschmückten Erntealtar statt. Den heutigen Familiengottesdienst haben wir daher auch als Livestream übertragen.

Vielen Dank liebe Zuschauer für die zahlreiche Teilnahme von zuhause!

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Heute am schönen und sonnigen Bundeswahlsonntag feierte unsere Kapelle St. Michael in Cham-Michelsdorf Patrozinium. Zu diesem festlichen Anlass versammelten sich viele Einwohner von Michelsdorf sowie viele weitere Gäste rund um die Kapelle, um zusammen Gottesdienst zu feiern. Den heutigen Gottesdienst haben wir auch als Video aufgenommen.

Vielen Dank an alle Gottesdienstbesucher, die mit uns bei der Kapelle Gottesdienst gefeiert haben!

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