Vom Blumenschmuck für den schönen äußeren Rahmen, bis hin zum Saxophonsatz der Chamer Kolpingmusik zur instrumentalen Begleitung: Es war alles bestens angerichtet für die Maiandacht unserer Pfarrei am Chamer Kalvarienberg an diesem Freitagabend.

Nach dem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr, damals mit Segnung der sanierten Kreuzigungsgruppe, waren auch heuer zahlreiche Gläubige zur Andacht gekommen, denen sich im weiten Halbrund genügend Platz mit dem notwendigen Abstand zueinander bot. Unter ihnen waren auch viele Mitglieder des Volksfestvereins, dem Sponsor der Sanierungsaktion, die Zelebrant Pfarrer Dieter Zinecker in seine Begrüßung aller Anwesenden einbezog.

„Den Wettersegen habe ich nicht mitgebracht“ meinte er schmunzelnd angesichts der dunklen Regenwolken überm Horizont; die sich aber einstweilen wieder verzogen und alle Marienverehrer mit besonderer Hingabe singen ließ: „Maria, breit den Mantel aus, mach Schirm und Schild für uns daraus (…)“. Die halbstündige Andacht in Gottes freier Natur stand unter dem Leitwort „Maria vertraut Gott ihr Leid an“ und enthielt viele ansprechende Gebete, Anrufe und Bitten, die an die Gottesmutter herangetragen wurden, darunter eine Litanei mit der Bitte um Glaubenskraft im Leid.

Bevor er am Ende allen Besuchern Gottes Schutz und Segen zusprach, bedankte sich der Stadtpfarrer für die gute Gemeinschaft im Gebet und für die wohlklingende musikalische Begleitung durch die Kolpingmusik. Herzliche Dankesworte richtete er darüber hinaus an den Abteilungsleiter für öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt, Norbert Wittmann, der nach Vorlage eines speziellen Infektionsschutzkonzeptes durch die Pfarrei ausnahmsweise eine Befreiung vom Tragen des Mund-Nasen-Schutz für die Maiandacht im Freien ausgesprochen hatte.

Auch Volksfestpräsident Sepp Altmann wusste noch Vergelts Gott, insbesondere an die Adresse Zineckers zu sagen und freute sich schon auf eine Neuauflage am Kalvarienberg im kommenden Jahr.

„Gott mit dir, du Land der Bayern“ lautete das Schlusslied – keine Minute zu früh, denn just mit dem Schlussakkord öffnete der Himmel seine Schleusen und es kam „der große Regen“, der der gelungenen Feierstunde nun freilich keinen Abbruch mehr tun konnte.

Im Bild:
– Maiandacht mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker vor der Kreuzigungsgruppe auf dem Chamer Kalvarienberg
– musikalische Bereicherung durch den Saxophonsatz der Kolpingmusik

(T: M. Maier nach Apg 2,1-11)
Die Apostelgeschichte aus der Bibel erzählt uns vom Pfingstfest in Jerusalem:

Als das Pfingstfest gefeiert wird,
sind alle Jünger zusammen.
Da wird es plötzlich laut.
Vom Himmel her kommt ein Brausen, wie ein Sturm.
Dieses Brausen kommt sogar ins Haus.
Plötzlich sind da Flammen, wie von Feuer.
Diese Flammen verteilen sich auf die Jünger.
Diese Flammen sind der Geist Gottes, der Heilige Geist.
Die Jünger können jetzt in fremden Sprachen sprechen, die sie nie gelernt haben.

An Pfingsten sind viele Menschen in Jerusalem.
Sie kommen zum Teil aus anderen Ländern und sprechen eine ganz andere Sprache,
als es in Jerusalem üblich ist.
Als die Menschen auf der Straße bemerken,
dass im Haus der Jünger etwas Seltsames geschieht,
laufen sie zusammen.
Sie sind ganz überrascht.
Jeder kann die Jünger in der jeweils eigenen Sprache reden hören.
Wirklich jeder kann verstehen, was die Jünger über Gott erzählen.

Evangelium für Kinder
Pfingsten

(T: M. Maier nach Joh 20,19-23)

Am ersten Tag der Woche sind die Jünger zusammen.
Die Türen haben sie zugesperrt.
Sie haben Angst vor den Menschen, die nicht an Jesus glauben.

Plötzlich ist Jesus da.
Er sagt:
Der Friede sei mit euch!

Dann zeigt Jesus den Jüngern die Wunden von der Kreuzigung
an seinen Händen und an seiner Seite.
Jetzt wissen die Jünger: Das ist wirklich Jesus.
Sie freuen sich, Jesus zu sehen.

Jesus sagt noch einmal:
Der Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater zu euch geschickt hat,
so schicke ich euch zu den Menschen.

Jesus haucht die Jünger an und sagt:
Nehmt den Heiligen Geist in euch auf.
Er ist bei euch, wenn ihr in Gottes Namen handelt.

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung

Wir feiern Pfingsten, die Sendung des Heiligen Geistes. Jesus Christus ist und bleibt durch den Heiligen Geist mit den Seinen verbunden. Sein Geist hält ihre Gemeinschaft zusammen, sammelt sie zum Gebet. Sein Geist lässt sie aufbrechen und befähigt sie zum Zeugnis in der Welt. Sein Geist wirkt in dieser Welt bis ans Ende der Zeit.

 

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

 

Lied: Komm, Heilger Geist, auf uns herab (GL 797,1+6)

1. Komm, Heilger Geist, auf uns herab!
Du bist die schönste Himmelsgab
und aller guten Gaben Quelle;
du machst die Geister rein und helle.

6. Nichts ist, nichts kann der Mensch, der sich
von dir getrennt, nichts ohne dich;
so komm mit deines Lichtes Strahlen
und deinen sieben Gaben allen.

 

Gebet

Allmächtiger, ewiger Gott, durch das Geheimnis des heutigen Tages heiligst du deine Kirche in allen Völkern und Nationen. Erfülle die ganze Welt mit den Gaben des Heiligen Geistes, und was deine Liebe am Anfang der Kirche gewirkt hat, das wirke sie auch heute in den Herzen aller, die an dich glauben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
(Tagesgebet)

 

Pfingstsequenz (GL 344)

1. Komm herab, o Heilger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt.

2. Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt.

3. Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not.

4. In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.

5. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.

6. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.

7. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.

8. Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.

9. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.

10. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit. Amen. Halleluja.

 

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
(Johannes 20,19-23)

 

Lied: Erde, singe (GL 411)

1. Erde, singe, dass es klinge,
laut und stark dein Jubellied!
Himmel alle, singt zum Schalle dieses Liedes jauchzend mit!
Singt ein Loblied eurem Meister!
Preist ihn laut, ihr Himmelsgeister!
Was er schuf, was er gebaut, preis ihn laut!

2. Kreaturen auf den Fluren,
huldigt ihm mit Jubelruf!
Ihr im Meere, preist die Ehre
dessen, der aus nichts euch schuf!
Was auf Erden ist und lebet,
was in hohen Lüften schwebet,
lob ihn! Er haucht ja allein Leben ein.

 

Fürbitten – Fürbittruf (GL 645,3)

V/A Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu.

V „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Römer 5,5) – Gott, lass uns immer mehr deiner Liebe vertrauen. Mache unser Herz bereit, aus dieser Liebe zu handeln. – A Sende aus deinen Geist …

V „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ (2 Korinther 3,17) – Wir beten für alle, die Enge und Begrenzungen in ihrem Leben spüren. Wir beten für alle, die Unterdrückung erfahren. – A …

V „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“
(2 Timotheus 1,7) – Wir beten für alle, die in Angst und Sorge leben. Wir beten für alle, die verunsichert sind oder eine Krise durchleben. – A …

V „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“ (1 Korinther 6,19) –
Wir beten für alle, die sich schwer tun, sich selber anzunehmen. Wir beten für alle, die Gewalt an Leib und Seele erfahren. – A …

V „Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn!“ (Römer 12,11) – Wir beten für alle Getauften. Wir beten für alle Frauen und Männer, die sich in den verschiedenen Bereichen der Kirche engagieren. – A …

 

Vater unser

 

Segensgebet

Der Gott der Hoffnung aber erfülle uns mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, dass wir reich werden an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.
(nach Römer 15,13)

 

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

 

Lied: Maria, dich lieben (GL 521,1+5)

1. Maria, dich lieben ist allzeit mein Sinn;
dir wurde die Fülle der Gnaden verliehn.
Du Jungfrau, auf dich hat der Geist sich gesenkt;
du Mutter hast uns den Erlöser geschenkt.

5. Du Mutter der Gnaden, o reich uns die Hand
auf all unsern Wegen durchs irdische Land.
Hilf uns, deinen Kindern, in Not und Gefahr,
mach allen, die suchen, den Sohn offenbar.

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung

Die Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind eine Art „Zwischen-Zeit“. Die Zeit des irdischen Jesus auf dieser Welt ist beendet. Die Zeit der Kirche beginnt. Doch noch warten die Jünger, Maria und die anderen Frauen auf den verheißenen Beistand, den Heiligen Geist. Sie tun es betend: also verbunden mit Jesus, offen für Gott und sein Wirken, vertrauend, bittend.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Jauchzet dem Herren (GL 794,1+2 – Melodie „Lobe den Herren“)

1. Jauchzet dem Herren, der siegreich das Dunkel bezwungen,
der gleich der Sonne durch finstere Nebel gedrungen!
Rühmet die Pracht, die solchen Jubel entfacht!
Festlich sei Lob ihr gesungen.

2. Säule des Feuers! O Licht, das die Finsternis blendet.
Tag ohne Abend, der nächtliches Grauen beendet:
Herr, dir sei Lob,
der sich vom Grabe erhob,
Jubel und Leben uns spendet.

Gebet

Allmächtiger Gott, wir bekennen: Jesus, unser Erlöser, ist bei dir in deiner Herrlichkeit. Wir bitten dich: Höre unser Bitten und Rufen. Lass uns erfahren, dass er alle Tage bis zum Ende der Welt bei uns bleibt, so wie er es uns versprochen hat. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.
(nach dem Tagesgebet)

Lesung aus der Apostelgeschichte

Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war, kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück.
Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philíppus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelót, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.

(Apostelgeschichte 1,12-14)

Kurze Stille

Lied: Komm, Schöpfer Geist (GL 351,1+2)

1. Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein,
besuch das Herz der Kinder dein,
erfüll uns all mit deiner Gnad,
die deine Macht erschaffen hat.

2. Der du der Tröster wirst genannt,
vom höchsten Gott ein Gnadenpfand,
du Lebensbrunn, Licht, Lieb und Glut,
der Seele Salbung, höchstes Gut.

Wechselgebet

V Beten wir um den Heiligen Geist. – A Komm, Heiliger Geist.
V In unsere Häuser und Wohnungen. – A Komm …
V In unsere Städte und Gemeinden. – A …
V In unsere Familien und Beziehungen. – A …
V In unsere Sinne und Herzen. – A …
V Gib uns die Gabe der Weisheit und Einsicht. – A …
V Schenke uns die Gabe des Rates, der Erkenntnis und Stärke. – A …
V Erfülle uns mit der Gabe der Frömmigkeit und Gottesfurcht. – A …
V Lass Liebe und Freude in uns wachsen. – A …
V Schenke uns Frieden und Geduld. – A …
V Erfülle uns mit Freundlichkeit und Güte. – A …
V Stärke uns in der Treue und Selbstbeherrschung. – A …
V Schenke uns ein sanftmütiges Herz. – A …
V Wenn wir ängstlich und mutlos sind, – A stärke uns, Heiliger Geist.
V Wenn alles sinnlos erscheint, – A …
V Wenn uns die Sorgen des Alltags zuviel werden, – A …
V Wenn wir nicht mehr weiter wissen, – A …
V Wenn wir krank sind und uns schwach fühlen, – A …
V Wenn wir Enge und Begrenzung erfahren, – A …
V Wenn unsere Pläne durchkreuzt werden, – A …
V Wenn alles zerbrochen ist, – A …
V Von unseren Ängsten und Zwängen – A befreie uns, Heiliger Geist.
V Von Neid und Missgunst – A …
V Von Egoismus und Geltungssucht – A …
V Von Hass und allem bösen Willen – A …
V Von Vorurteilen und Gleichgültigkeit – A …

Gebet (GL 7,2)

Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.

In einer kurzen Stille tragen wir unsere Anliegen vor Gott.
Für wen möchte ich beten? Um was möchte ich Gott bitten?

Vater unser

All das, was unsere Herzen bewegt, nehmen wir mit hinein in das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat. Vater unser …

Segensgebet

Der HERR segne uns und behüte uns.
Der HERR lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig.
Der HERR wende sein Angesicht uns zu und schenke uns Frieden.
(nach Nummeri 6,24-26)

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Freu dich, du Himmelskönigin (GL 525)

1. Freu dich, du Himmelskönigin,
freu dich, Maria,
freu dich, das Leid ist all dahin.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.

2. Den du zu tragen würdig warst,
freu dich, Maria,
der Heiland lebt, den du gebarst.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.

3. Er ist erstanden von dem Tod,
freu dich Maria,
wie er gesagt, der wahre Gott.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.

4. Bitt Gott für uns, so wird´s geschehn,
freu dich, Maria,
dass wir mit Christus auferstehn.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.

Im 10.30 Uhr-Gottesdienst am vergangenen, sechsten Sonntag der Osterzeit in unserer Pfarrei wurde besonders auch des kürzlich im Alter von 89 Jahren verstorbenen Monsignore Pfarrer Gregor Zitzmann gedacht, zum Priester geweiht im Jahre 1957 in Regensburg.

Er war als Seelsorger in der hiesigen Stadtpfarrei vom 1. August 1961 bis 16. Oktober 1962 tätig und ging später als Missionar nach Argentinien, wo er Jahrzehnte als Botschafter des Glaubens aus der Oberpfalz wirkte. In der Hauptstadt Buenos Aires ist er kürzlich, am 4. Mai, verstorben.

Zu seinem Gedenken beim Sonntagsgottesdienst waren vor dem Volksaltar die priesterlichen Insignien, Hostienschale, Kelch und Priesterstola, samt einer Gedenktafel mit den Lebensdaten ausgestellt (im Bild). Namentliche Erwähnung fand Zitzmann schließlich auch in den Fürbitten, die der Zelebrant der Messe, Stadtpfarrer Dieter Zinecker, zusammen mit den Gläubigen sprach.

Evangelium für Kinder
Christi Himmelfahrt

(T: M. Maier nach Mt 28,16-20)

Eines Tages gehen elf von Jesu Freunden auf einen Berg.
Als sie Jesus dort tatsächlich sehen,
sind sie überrascht.
Einige von den Jüngern sind sich aber nicht sicher, ob es wirklich Jesus ist, den sie da sehen.

Jesus sagt:
Ich bin es wirklich.

Ich möchte, dass ihr in allen Ländern der Erde von mir erzählt.
Lasst Menschen von überall her zu meinen Freunden werden.
Tauft sie auf den Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
Bringt ihnen bei, wie sie so leben können, dass es Gott gefällt.

Und seid euch sicher:
Ich bin immer bei euch.
Alle Tage eures Lebens
und bis zum Ende der Welt.

Für alle die gerne basteln, gibt es hier noch einen Bastelbogen zum Download.

Liebe Ministrantinnen und Ministranten,

mit den nachfolgenden Fragen möchte ich eure grauen Zellen etwas in Schwung bringen. Viel Spaß mit den – nicht immer ernst gemeinten – Antworten. Ich glaube, die Lösung findet jeder von euch!

Bitte notiert euch jeweils die angegebenen Buchstaben bei den Antworten. Sie ergeben zum Schluss ein Lösungswort.

Herzliche Grüße
Michaela Maier, Gemeindereferentin

Ihr könnt das Quiz gerne ausdrucken und ausfüllen. oder gleich hier online spielen:

Frage 1/10: Wie heißt der Tisch, auf dem Wasser und Wein stehen?
Question Image
Frage 2/10: Welcher Teil gehört nicht zum Wortgottesdienst?
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Frage 3/10: Wie nennt man die Hinweise auf die nächste Woche?
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Frage 4/10: Welches Sakrament kann man mehrmals im Leben empfangen?
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Frage 5/10: Was gehört zum Gewand eines Ministranten?
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Frage 6/10: Was trägt ein Ministrant unter dem Gewand?
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Frage 7/10: Welche Schuhe sollte ein Ministrant nie zum Ministrieren tragen?
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Frage 8/10: Wie heißt der Pfarrer von St. Jakob mit Vornamen?
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Frage 9/10: Welche Feste haben die Ministranten von St. Jakob in der Vergangenheit schon veranstaltet?
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Frage 10/10: Für was brauchen die Ministranten ein neues Zelt?
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Evangelium für Kinder
6. Sonntag der Osterzeit

(T: M. Maier nach Joh 14,15-21)

Jesus sagt zu seinen Freunden:

Wenn ihr mich liebt,
werdet ihr meine Gebote halten.
Und ich bitte meinen Vater,
dass er immer bei euch bleibt.

Ich lasse euch nicht allein.
Ich komme wieder.
Andere werden mich dann nicht sehen,
aber ihr werdet mich sehen
und ihr werdet begreifen:
Mein Vater, ihr und ich –
wir sind untrennbar miteinander verbunden.

Wer meine Gebote hält,
der liebt mich
und der wird auch von meinem Vater geliebt.
Jeder, der mich liebt, wird mich auch sehen.

Endlich wieder – nach siebenwöchiger Auszeit – miteinander Gottesdienst feiern am „Tag des Herrn“, am Sonntagvormittag in unserer Pfarrkirche! Groß war da die Freude – und bei allen Beteiligten deutlich hör- und sichtbar:

Bei den Gläubigen, die sich anfangs erst ein wenig einfinden mussten in die speziellen äußeren Bedingungen (Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz), damit aber sehr schnell und problemlos zurechtkamen. – Und ebenso beim Zelebranten, Pfarrer Dieter Zinecker, der herzliche Willkommensworte an seine Pfarrgemeinde richtete, sichtlich angetan davon, einander wieder begegnen und miteinander – noch in der Osterzeit – Jesus als den Auferstandenen im Gottesdienst feiern zu können.

Zwar darf der Volksgesang aus Sicherheitserwägungen derzeit lediglich in reduziertem Umfang gepflegt werden; das österliche Halleluja und einige wenige Festgesänge, unterstützt von Eva Berzl an der Orgel, brachten jedoch auch in musikalischer Hinsicht sogleich wieder vertraute Stimmung in das Gotteshaus.

Für seine Predigt hatte der Stadtpfarrer bemerkenswerte Gedanken von Papst Franziskus mitgebracht, über offene und geschlossene Türen. In manchen Gegenden der Welt müssten Türen nicht abgeschlossen werden, in manch anderen dagegen seien Sicherheitstüren mittlerweile normal. Auf das Leben der Kirche jedoch dürfe dieses System nicht angewendet werden, da solle die Tür schützend, aber nicht abweisend sein. Umgekehrt dürfe man eine Tür auch nicht einfach einrennen, sondern müsse um Einlass bitten. Als Bewohner müsse man die Tür häufig aufmachen, um nachzuschauen, ob draußen vielleicht jemand stehe, dem Mut und Kraft zum Anklopfen fehlten. „Wie viele Menschen haben das Vertrauen verloren, haben nicht den Mut, an die Tür unseres christlichen Herzens, an die Türen unserer Kirchen zu klopfen. In Wahrheit wissen wir, dass wir selbst die Hüter und Diener der Tür Gottes sind (…) Jesus ist die Tür, die uns ein- und ausgehen lässt. Das Haus Gottes ist ein Zufluchtsort. Und wenn die Tür verschlossen ist, müssen wir nur sagen: „Herr, lass uns ein!“ Die Kirche ist die Türhüterin eines Gottes, der niemandem die Tür vor der Nase zuschlägt mit der Begründung, er gehöre nicht ins Haus.“

In den Fürbitten wurde vieler Anliegen, insbesondere auch aller Opfer von Unrechtsregimen gedacht. Das Lied am Ende des stimmungsvollen Gottesdienstes schließlich trug der Aktualität in doppelter Hinsicht Rechnung: Dem Mai als „Marienmonat und der angesichts der Corona-Pandemie herrschenden „stürmischen Zeit“: „Maria, breit den Mantel aus (..) lass uns darunter sicher stehn, bis alle Stürm vorübergehn.“

Im Bild:
Sonntagsgottesdienst unter besonderen äußeren Bedingungen: Alle Beteiligten wissen damit umzugehen