Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom frühen Tod unseres ehemaligen Kaplans und nunmehr Pfarrers Josef Schießl erfahren.

Pfarrer Josef Schießl war in den Jahren 2010 und 2011 Kaplan in unserer Pfarrei St. Jakob mit Expositur Vilzing St. Laurentius. Wir durften ihn als einen den Menschen zugewandten Seelsorger kennenlernen. Sein viel zu früher Tod macht uns betroffen und traurig.

Josef Schießl wurde 1980 in Straubing geboren. Die Weihe zum Diakon erfolgte im Dezember 2005 während der Zeit in Amberg zur Hl. Dreifaltigkeit. Im Juni 2006 wurde Josef Schießl von Bischof Gerhard-Ludwig zum Priester geweiht, es folgten Kaplanstellen in Regensburg St. Konrad und bei uns in Cham St. Jakob und Vilzing St. Laurentius. Die Pfarrei Zeitlarn St. Bartholomäus war ihm in der Zeit von 2011 bis 2025 anvertraut. Seit September 2025 war Josef Schießl Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Wenzenbach, Irlbach, Bernhardswald, Lambertsneukirchen und Pettenreuth mit dem Curatbenefizium Kürn. Ein für alle in diesen jungen Jahren unverständlicher und plötzlicher Herzinfarkt hat Josef Schießl aus dieser Gemeinschaft entrissen.

In Gedanken und im Gebet sind wir bei seiner Familie, seinen Angehörigen und bei allen seinen Freunden, die ihm ein Stück des Weges begleitet haben und kennenlernen durften.

Lieber Josef, wir danken Dir für Dein Wirken in unserer Pfarrei und werden Dich stets in ehrenvoller Erinnerung behalten. Zu Deinen Gedenken haben wir an diesem Wochenende die Sterbeglocke geläutet und in der Pfarrkirche für Dich gebetet. Ruhe in Frieden lieber Josef!

Trauervesper am Sonntag, 19.07.2026 um 18:00 Uhr in Bernhardswald
Requiem am Montag, 20.07.2026 um 10:00 Uhr in Bernhardswald
Urnenbestattung am Montag, 20.07.2026 um 15:00 Uhr in Paitzkofen (Straßkirchen)

Heute haben in Cham St. Jakob viele Jugendliche aus Cham St. Jakob, Vilzing St. Laurentius und Cham St. Josef das Sakrament der Firmung empfangen. Wie auch bereits im letzten Jahr durften wir uns über den Besuch von Abt Petrus-Adrian Lerchenmüller OPraem aus Windberg freuen, der den insgesamt 37 Jungen und Mädchen das Sakrament der Firmung spendete.

Anlässlich des diesjährigen 800. Gedenkjahres von Franz von Assisi (+1226), erinnerte Abt Petrus-Adrian an die wichtigsten Aussagen des Heiligen Franziskus. Dieser hatte bereits vor über 800 Jahren auf die Wichtigkeit der Schöpfung und deren Bewahrung sowie auf die Achtung der Armen hingewiesen und beides auch vorgelebt. In seiner einfühlsamen und herzlichen Art bat er die Firmlinge darum, diese Gebote fortzuführen und Gutes zu tun.

Mit frischer und mitreißender Musik begleitet wurde der heutige Festgottesdienst vom Chor der „Jakob Singers“ unter der Leitung von Sepp Meindl.

Vielen Dank an alle, die den Festgottesdienst mitgestaltet und vorbereitet haben! Einen besonderen Dank an unsere Gemeindereferentin Michaela Probst mit allen Helfern und Helferinnen für die Vorbereitung auf diesen großen Tag!

Euch liebe Firmlinge beglückwünschen wir zum heute erhaltenen Sakrament. Die Firmung ergänzt die Taufe und die Erstkommunion um den Schutz des Heiligen Geistes. Vielen Dank, dass wir heute diesen Festtag mit euch feiern durften! Zur Erinnerung an eure Firmung habt ihr heute ein kleines Kreuz aus Olivenholz in Form des Tau, des griechischen Buchstaben „T“, erhalten. Vielleicht denkt ihr immer wieder an diesen Festtag zurück, wenn ihr das Kreuz in euren Händen haltet und erinnert euch an die Worte des Heiligen Franziskus und an die Begleitung des Heiligen Geistes.

Ein herzliches Willkommen bereiteten die Gottesdienstbesucherinnen und Besucher in der heutigen Vorabendmesse in der Stadtpfarrkirche von Cham St. Jakob ihrem zusätzlichen Pfarrvikar Pater John Kooran.

Pater John ist seit Anfang Juni Teil der Klostergemeinschaft der Redemptoristen am Chamer Klosterberg und nimmt seitdem Dienste im Kloster, in der Klosterkirche und eben auch bei uns in Cham St. Jakob und in Vilzing St. Laurentius wahr. Die Chamer sind Pater John keine Unbekannten, er war schon einige Male hier und sprang als Aushilfe mehrere Wochen bei verschiedenen Gottesdiensten ein.

Vor bereits 26 Jahren feierte Pater John seine Profess in Indien und arbeitete danach in der Mission. Seit 2025 wirkte er in Österreich in der Landeshauptstadt Wien, bis er nun in Cham gebraucht wurde. Neben Pfarrer Pater Bartsch, Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Probst wird er als weiterer Pfarrvikar unterstützen und in der Seelsorge tätig sein.

Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Martin Moro begrüßte Pater John auf das Herzlichste und freute sich über den Zuwachs in der Pfarrei und auf das gemeinsame Gestalten einer lebendigen Pfarrei. „Lieber Pater John, wir wissen, dass Du im Moment noch mit der Fahrschule unterwegs bist, um deinen indischen Führerschein in Deutschland anerkennen zu lassen.“, so Dr. Moro und weiter „Für deinen deutschen Führerschein und für das wichtigste Utensil beim Auto, den Schlüssel, haben wir Dir ein kleines Geschenk vorbereitet, welches wir Dir heute mit Freude überreichen wollen. Auch enthalten sind ein paar süße Leckereien zum Genießen. Herzlich willkommen lieber Pater John! Wir freuen uns, dass Du bei uns bist!“

Die Besucherinnen und Besucher freuten sich sichtlich und begrüßten Pater John mit einem herzlichen Applaus.

Damit auch alle Pater John kennenlernen können, waren wir auch heute mit unserer Videokamera dabei.

Mein Name ist Pater John Kooran CSsR und ich komme aus Kerala im Süden Indiens. Am 12. April 2008 wurde ich zum Priester geweiht. Nach meiner Priesterweihe war ich zunächst als Kaplan in drei Pfarrgemeinden tätig. Anschließend wirkte ich vierzehn Jahre lang als Missionsprediger bei der Kongregation der Redemptoristen. In dieser Zeit leitete ich Volksmissionen, Exerzitien und geistliche Erneuerungsprogramme in zahlreichen Pfarren und kirchlichen Einrichtungen in ganz Indien.

Neben meinem missionarischen Dienst übernahm ich verschiedene Aufgaben in der syromalabarischen Provinz der Redemptoristen. Ich war Missionskoordinator, Berufungspromotor, Sekretär für das Apostolat sowie Rektor eines Klosters. Diese Tätigkeiten haben meine priesterliche Berufung vertieft und mir wertvolle Erfahrungen in der Seelsorge und in der Verkündigung des Evangeliums vermittelt.

Im vergangenen Jahr lebte ich in Österreich, wo ich die deutsche Sprache erlernte und in der Seelsorge mitarbeitete. Nun freue ich mich sehr, meinen Dienst hier in Cham zu beginnen und die Menschen dieser Pfarrei kennenzulernen. Besonders freue ich mich auf meinen Dienst in Cham, da ich bereits während der Advents- und Fastenzeit die Gelegenheit hatte, das Pfarrleben hier mitzuerleben.

Ich habe die Pfarrei als lebendig und engagiert erlebt, die Menschen als offen und herzlich und die Umgebung als ruhig und wunderschön. Diese Erfahrungen haben meinen Wunsch bestärkt, diese Gemeinschaft im Glauben zu begleiten und ihr zu dienen.

Ich freue mich auf viele Begegnungen, auf das gemeinsame Feiern unseres Glaubens und auf das Miteinander in der Pfarrgemeinde. Bitte begleiten Sie mich mit Ihrem Gebet. Seien Sie gewiss, dass auch ich Sie täglich in meine Gebete einschließen werde.

Mit herzlichen Grüßen und Gottes Segen
P. John Kooran

Bei ihrem Ausflug nach Blaibach zum Museum Frauenfleiß wurden die Kolpinger mitgenommen in die Zeit von ca. 1880 bis 1950. Frau Linn, Eigentümerin und Sammlerin des Museums, nahm sie zu einer interessanten, informativen Führung mit. So erfuhren sie viel über den Stellenwert der Frau in dieser Zeit. Der Ehemann verdiente das Geld und die Frau war Hausfrau und Mutter.

Zu der Zeit war der Haushalt anstrengende Arbeit, kein Strom, keine Waschmaschine wie heute, sondern viel Frauenfleiß. Die Töchter wurden schon von klein auf dementsprechend erzogen, erlernten keinen Beruf, sondern nähen, sticken, stricken, häkeln für ihre Aussteuer. Die Eltern suchten den Ehemann und Ernährer aus. Das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Gut, dass wir im heute leben.

Alle waren begeistert von dem liebevoll eingerichteten Museum. Es gab so viel zu sehen und zu bestaunen.

Bei Kaffee und Kuchen im Museumscafé klang der schöne Nachmittag aus.

Elke Lesinski
1.Vorsitzende
Kolpingsfamilie Cham

Das Wetter am heutigen Sonntag war sonnig, um nicht zu sagen sehr heiß. Der Kapellenverein St. Johannes der Täufer in Altenmarkt hat aber mit zahlreichen Schirmen und Sitzgelegenheiten gut vorgesorgt, um diesen Temperaturen stand halten zu können. Eingeladen waren alle Freunde der Kapelle zum heutigen feierlichen Patroziniumsgottesdienst auf der Freifläche vor der Kapelle.

Stadtpfarrer Pater Jens Bartsch freute sich über die vielen Besucherinnen und Besucher, die zur „Geburtstagsparty von St. Johannes“ gekommen sind. Der Gottesdienst wurde heute musikalisch vom Chor Ashira unter der Leitung von Katy Göllner am E-Piano gestaltet.

In seiner Predigt wies Pater Bartsch darauf hin, dass auch wir, wie St. Johannes der Täufer, immer wieder auf den Nächsten schauen sollen und dürfen. Nicht ausschließlich Vorschriften, Gesetze und Paragraphen sollen unser Leben bestimmen und steuern, sondern auch der Gedanke an unsere Mitmenschen.

Vielen Dank liebe Besucher, dass ihr so zahlreich mit uns gefeiert habt! Es war uns eine große Freude, die Geburtstagsfeier der anlässlich dieses Tages besonders schön geschmückten Kapelle in so großer und würdiger Runde zu begehen. Vielen Dank liebe Sängerinnen des Chors Ashira für eure wundervolle Musik! Ihr wart eine Bereicherung des Festgottesdienstes, wir haben euch sehr gerne zugehört.

Unser größter Dank gilt aber euch, liebe zahlreiche Helferinnen und Helfer, für eure andauernde Unterstützung unserer Kapelle St. Johannes in Altenmarkt. Vielen Dank für alle Organisation, Vorbereitung und tatkräftige Hilfe!  Ein herzliches Vergelts Gott dafür! Ebenso unser großer Dank an die Freunde von der Freiwilligen Feuerwehr Altenmarkt. Ihr habt erneut eure Gerätehalle für die Feier nach der Messe zur Verfügung gestellt und euch um alle kulinarischen Genüsse gekümmert. Herzlichen Dank an euch, denn neben dem Grill war es nochmal besonders heiß.

Für alle, die nicht zur Kapelle haben kommen können, waren wir auch diesmal mit unserer Videokamera dabei.

Liebe Familien, liebe Kinder!
Liebe Kommunionkinder und Firmlinge!

Wir feiern unseren Kirchenpatron den Heiligen Jakobus.

Daher laden wir Euch ganz herzlich im Juli am Patrozinium unserer Stadtpfarrkirche zum Familiengottesdienst ins Kolpinghaus ein:

26. Juli 2026
10:00 Festgottesdienst auf der Wiese am Kolpinghaus
Anschließend Bewirtung im Kolpinghaus

Wir feiern – bei schönem Wetter – im Garten des Kolpinghauses den Festgottesdienst. (Bei Regenwetter sind wir im Saal des Kolpinghauses.)

Es soll ein Fest für alle sein. Unsere Firmlinge sagen DANKE für ihr Fest. Die Jakob Singers gestalten den Gottesdienst mit.

Wir freuen uns auf die Begegnung mit Euch und Ihnen allen.
Kommt und feiert mit.

Michaela Probst und Dominik Götz luden am Sonntag die Kinder zur monatlichen Kinderkirche ein.

Im Pfarrheim von St. Jakob versammelten sich erneut einige Kinder mit ihren Eltern, um gemeinsam zu beten, zu singen und die Geschichte von „Franz und dem Sonnengesang“ zu hören.

Michaela Probst führte die Kinder mit einer Schatzkiste, in dem Sonnenstrahlen waren, ins Thema ein. Mit den Strahlen durften die Kinder eine Sonne gestalten. Die Kinder erfuhren dabei, dass die Sonne eine besondere Rolle bei einem Mann spielte. Er heißt Franz von Assisi.

Mit verschiedenen Materialen und Tücher, die die Kinder legen durften, erfuhren sie die Geschichte von Franz von Assisi. Diese wurde von Michaela Probst und Dominik Götz abwechselnd erzahlt. Die Eltern durften im Anschluss den Sonnengesang vortragen.

Anschließend durften die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und mit Naturmaterialien wie Blüten, Gräsern und Tannenzapfen ein Mandala gestalten.  Dieses wurde anschließend in der Kirche aufgehängt.

Mit den Fürbitten und dem Vater unser endete die Kinderkirche.

Am vergangenen Sonntag feierte die Kolpingsfamilie Waldmünchen ihr hundertjähriges Jubiläum mit einem Kirchenzug zur St.Stephans Kirche mit anschließendem festlichen Gottesdienst. Nach einem kurzen Weg zurück fand im Gaubaldhaus der Festakt mit vielen Ehrengästen statt. Auch wir waren eingeladen und nahmen gern daran teil.

Die Kolpingsfamilie Cham gratuliert der Kolpingsfamilie Waldmünchen herzlich zu ihrem 100. Geburtstag!

Gebührend begangen wurde auch heuer in Cham St. Jakob das Fronleichnamsfest, als „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, mit dem das Gedächtnis an das Letzte Abendmahl freudig gefeiert wird. Nicht als Erinnerung an etwas Vergangenes, sondern im Glauben an die Gegenwart Gottes im Leben der Menschen, wie Pater Bartsch in seiner Begrüßung betonte.

In seiner Predigt fragte Pater Bartsch, wo denn in der Kirche das rote Licht als Zeichen des „Besetzt-seins“ zu finden ist. Nach kurzen Nachdenken wussten die Kinder in der ersten Reihe natürlich sehr schnell, dass es sich um den Tabernakel als Aufbewahrungsort des Leibes Christi handeln musste. Immer zu wissen, dass Jesus für uns da ist, direkt in unserer Mitte, symbolisiert als unübersehbares rotes Zeichen in unserer Kirche, verleiht Hoffnung und Zuversicht.

Im Anschluss an den Gottesdienst, wurde bei strahlendem Sonnenschein festliche Prozession gehalten, wozu sich die Erstkommunionkinder, Firmkinder, Fahnenträger, politische Mandatsträger, Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, der liturgische Dienst und alle Gläubigen in einen langen Zug einreihten.

Unter Gebet und Gesang der Mitfeiernden trug Pfarrer Pater Bartsch die Monstranz unter dem Baldachin durch die geschmückten Straßen der Chamer Innenstadt, instrumental begleitet von einem Bläserensemble der Stadtkapelle Kolpingmusik Cham. Im Hof des Robert-Schuman-Gymnasiums und am Steinmarkt versammelten sich alle um die jeweils abgebauten Altäre, um das Evangelium zu verkünden und die leibhafte Gegenwart Gottes zu feiern.

Zum feierlichen Abschluss ging es zurück in die Pfarrkirche, um nochmals das Allerheiligste zu verehren und miteinander den Eucharistischen Hymnus „Tantum ergo“ sowie das „Großer Gott, wir loben dich…“ zu singen. Zum Ende des feierlichen Gottesdienstes vergaß Pater Bartsch nicht, allen Helferinnen und Helfern, dem Bauhof und dem Ordnungsamt der Stadt Cham, der Polizei für ihre Unterstützung, den Fahnenabordnungen, der Musik, den Vorsängern und Vorbeterinnen, der Mesnerin, den vielen Ministranten und allen Mitfeiernden zu danken. Die Besucher des Gottesdienstes stimmten mit einem großen Applaus ein.

Der heitere Ausklang erfolgte schließlich in geselliger Runde in Vilzing bei einer guten Bewirtung durch die Feuerwehr und dem Frauen- und Mütterverein.