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Zur Maiandacht am Lamberg hat die Pfarrei St. Jakob am vergangenen Freitagabend eingeladen – und damit die allseits geschätzte Tradition fortgesetzt, der St. Walburga-Kirche jährlich im Monat Mai einen Besuch abzustatten.

Erfreulich viele Marienverehrerinnen und Marienverehrer, auch aus umliegenden Orten, fanden sich dann auch heuer in der schmucken Wallfahrtskirche ein (s. Bild) und wurden von Stadtpfarrer Dieter Zinecker herzlich zur Mitfeier begrüßt. Unter dem Leitwort „Maria, Mutter der Barmherzigkeit“ wurde miteinander Andacht gehalten, gebetet und gesungen. „Gegrüßet seist du Königin…“, und „Maria, breit den Mantel aus…“, erklang es mit Hingabe aus vielen Kehlen, und kurze meditative Textbeiträge ließen Raum zum Nachdenken über das Evangelisten-Wort zu der Hochzeit von Kana in Galiläa.

Mit dem Segen des Stadtpfarrers endete die stimmungsvolle Andacht. Der Einladung zur gemeinsamen Einkehr im Berggasthaus wurde anschließend gerne nachgekommen und das gesellige Miteinander noch lange gepflegt.

Das Weihwasser steht schon bereit (s. Bild vor dem Seitenportal), wenn am kommenden Sonntag, 19. Mai, alle (vier- und zweirädrigen) Fahrzeugbesitzer herzlich eingeladen sind, sich bei einem kleinen Segnungsakt, gleich im Anschluss an den 10.30 Uhr-Gottesdienst, für ihr Gefährt, neu oder alt, Gottes Schutz und Heil zusprechen zu lassen.

Die Segnung wird von Stadtpfarrer Dieter Zinecker vorgenommen und in der Weise erfolgen, dass zunächst die Fahrzeuge, die am Kirchplatz parken, gesegnet werden. Danach wird die Segnung vor dem südlichen Seitenportal für vorbeifahrende Fahrzeuge weitergeführt. Die Fahrzeuge fahren im Schritttempo zwischen Pfarrkirche und Pfarrhof Richtung Marktplatz und verlassen diesen, linker Hand vom Marktplatzbrunnen, über die Grünwaldstraße zur Fuhrmannstraße.

Blumenschmuck an den Fahrzeugen wäre schön, bleibt aber jedem Einzelnen überlassen.

Anlässlich der Fahrzeugsegnung können vor dem 10.30 Uhr-Gottesdienst Schlüsselanhänger in Form einer Jakobsmuschel (14.- Euro/Stück) sowie verschiedene Christophorus-Medaillen erstanden werden; Anhänger und Medaillen (6.95 bis 9.95 Euro/St.) liegen auf einem Nebentisch in der Kirche auf.

Zur guten Tradition geworden ist seit langer Zeit die jährliche Maiandacht unserer Pfarrei in der St. Walburga-Wallfahrtskirche auf dem Lamberg.

Daran wird auch heuer angeknüpft, und so sind am kommenden Freitag, 17. Mai, um 19.00 Uhr, alle Marienverehrer und Marienverehrerinnen aus nah und fern herzlich zur Mitfeier auf dem „Chamer Hausberg“ eingeladen.

Auch zur anschließenden Einkehr in der Lamberger Ausflugsgaststätte wird herzlich willkommen geheißen. Wir freuen uns auf rege Beteiligung!

Viele köstliche Torten und Kuchen hatten die Erstkommunion-Kinder von St. Jakob – mit Unterstützung ihrer Eltern – gebacken, und sie am vergangenen Sonntag den Gottesdienstbesuchern vor und nach der Vormittagsmesse zum Kauf angeboten (s. Bild).

Sie durften sich, zusammen mit Gemeindereferentin Michaela Maier, letztendlich über eine riesige Nachfrage freuen und damit gleichzeitig über einen ansehnlichen Geldbetrag, der einem sozialen Projekt von Misereor zugutekommen wird.

Der Mai ist in besonderer Weise der Monat der Jungfrau Maria. Wir ehren die Muttergottes durch besondere Andachten und Gebete.

Die erste Maiandacht feiern wir am Mittwoch, 01. Mai 2019, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakob.

In der Pfarrkirche feiern wir dann an jedem Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils um 19 Uhr Maiandacht. Wir laden zur Mitfeier in der Pfarrkirche und auch in den umliegenden Kapellen ganz herzlich ein.

Cham St. Jakob
Mittwoch, 01.05.2019, 19 Uhr
Freitag, 03.05.2019, 19 Uhr

Maiandachten in den Kapellen
Altenmarkt

Freitag, 03.05. 2019, 19 Uhr
Sonntag, 05.05.2019, 19 Uhr

Altenstadt
Donnerstag, 02.05.2019, 19 Uhr

Janahof
Donnerstag, 02.05.2019, 19 Uhr

Tasching
Sonntag. 05.05.2019, 19.30 Uhr

Zifling
Freitag, 03.05.2019, 19 Uhr
Sonntag, 05.05.2019, 19 Uhr

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der St. Laurentiuskirche, zelebriert von Kaplan Martin Popp, begann der gemeinsame Abend zum Dankesessen für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Expositur St. Laurentius in Vilzing. Kaplan Popp hob in der Predigt hervor wie wichtig und wertvoll die Arbeit jedes Einzelnen der Ehrenamtlichen für das Kirchenleben ist. In den verschiedensten Wirkungsbereichen zeigt sich der große Einsatz der Ehrenamtlichen für das lebendige Kirchenleben.

Nach dem Gottesdienst trafen sich die geladenen Gäste im Gasthaus Otto Eisenreich, wo sie von Stadtpfarrer Dieter Zinecker begrüßt wurden. „Dankeschön“ für die ungezählten Stunden, die sie alle hier während des ganzen Jahres für die Belange der Pfarrei aufbringen.

Die Pfarrei bildet eine Gemeinschaft von Christen, so Zinecker, die zusammen mit dem Pfarrer im Glauben an Jesus Christus verbunden ist. Das engagierte und bewährte Miteinander in unserer Pfarrei ist ein Zeugnis für den Einsatz in der Kirche, den jeder bereit ist zu geben. Sehr wertvoll ist das gelebte Ehrenamt für den Pfarrverband und für eine lebendige Kirche.

Zwei dieser Ehrenamtlichen wurde im Anschluss besonders gedankt. Frau Marianne Früchtl, die 13 Jahre lang dem Pfarrgemeinderat angehörte und Herrn Josef Früchtl, der 24 Jahre in der Kirchenverwaltung tätig war. Pfarrer Dieter Zinecker überreichte beiden als Anerkennung hierfür eine Urkunde und ein Geschenk.

Nach einem gemeinsamen Tischgebet wurde das leckere Essen sichtlich genossen und der Abend zum plaudern genutzt.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit der Kolpingsfamilie Cham auf den Lamberg.

Kaplan Martin Popp hielt in der Wallfahrtskirche „Heilige Walburga“ eine kleine Andacht und erinnerte dabei an die Jünger Jesu.

Im Anschluss wurde im Freien Kaffee getrunken, um das Osterfest ausklingen zu lassen.

Die Gottesdienstbesucher in der Stadtpfarrkirche St. Jakob waren sichtlich angetan, wie ihr spontaner, langanhaltender Applaus am Ende verriet: Festliche Liturgie ging an diesem Ostersonntag-Morgen auf überzeugende Art Hand in Hand mit festlicher Kirchenmusik. Der Cäcilienchor (s. Bild) unter Leitung von Eva Berzl hatte sich instrumental verstärkt, mit Querflöte, Klarinette, Fagott, Pauken und Orgel, und brachte die Missa Brixinensis zu Gehör, ein neuzeitliches Werk des Plattlingers Stefan Trenner (Jahrgang 1967).

Ob in Kyrie, Gloria, Sanctus oder Agnus Dei: Es entfaltete sich eine enorme Klangfülle, die den festlichen Charakter des Gottesdienstes – zum Hochfest der Auferstehung – noch zusätzlich zu unterstreichen wusste; wohlklingend und erfrischend für alle Beteiligten.

Der Zelebrant der Festmesse, Stadtpfarrer Dieter Zinecker, warf in seiner Predigt die Frage auf, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass ein wie ein Verbrecher ans Kreuz Geschlagener der Auslöser einer unglaublichen Bewegung werden konnte; einer Bewegung, an der die Menschen fortan ihr ganzes Leben ausrichteten.

Seine Antwort: „Gott allein handelt: Souverän, unerwartet, ohne dass es dafür einen Zwang gibt. (…). Mit Ostern hat Gott die Grenzen des Lebens gesprengt. Es ist für Christus weitergegangen als bis zum Kreuz und ins Grab. Deshalb gibt es ein Weiter für uns: In ein aufrechtes, verantwortungsvolles Leben. Und darüber hinaus: Ins Leben in Gottes Ewigkeit.“

Mit dem österlichen Segen endete der Festgottesdienst.

„In der Osternacht ist unser Herr Jesus Christus vom Tode auferstanden und zum Leben hinübergegangen. Darum hält die Kirche in der ganzen Welt diese Nacht heilig …“. Werden diese Worte vom Priester feierlich verkündet, ist es so weit: Die Osterkerze, Zeichen für den Auferstandenen, wird entzündet und das Hochfest der Auferstehung in der Osternacht gefeiert! So sind am späten Samstagabend viele Gläubige in die Stadtpfarrkirche von St. Jakob gekommen, um in stimmungsvoller Atmosphäre das bedeutende Geschehen miteinander zu begehen.

„Lumen Christi“ sang Stadtpfarrer Dieter Zinecker in dreifacher Folge, als er mit dem liturgischen Dienst in die unbeleuchtete Kirche einzog und die Osterkerze zum Altar trug, deren Flamme allen Mitfeiernden weitergereicht wurde. Gemeindereferentin Michaela Maier machte im Osterlob das Ostergeheimnis kund, wonach „Christus die Ketten des Todes zerbrach und aus der Tiefe als Sieger emporstieg …“. Diesem Gesang voll Lob und Preis folgten die alttestamentarischen Lesungen, welche die früheren Taten Gottes schildern und gleichzeitig Verheißung für Gegenwart und Zukunft sind. Dann wird es hell und bewegt im Gotteshaus: Das Osterhalleluja ertönt unter festlichem Geläut aller Glocken, und das Lukas-Evangelium verkündet: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden (…)“.

In seiner Festpredigt machte es Pfarrer Zinecker spannend: Wer heutzutage etwas Spezielles wissen wolle, gebe einfach ein Stichwort in den Computer ein und mache sich auf einer bestimmten Homepage schlau über die dahinterstehende Person oder Einrichtung, deren Sinn und Zweck. Genauso könne man fragen, welche Homepage Jesus Christus wohl für sich erstellen würde? Man lande da schnell bei „Ostern“ und den Berichten der Hl. Schrift darüber: Frauen, unterwegs zu einem leeren Grab, Stimmen von ungewöhnlichen Männern, die verwunderte Frage „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“; und denke sich: Das ist ungewöhnlich, nicht werbewirksam und denkbar ungeeignet, positiven Widerhall und eine breite Anhängerschaft in der Welt zu finden, nur Fragezeichen und ein leeres Grab. „Und doch, es geht“, betonte der Stadtpfarrer: Aus Frauen, leerem Grab und Fragezeichen sei etwas entstanden, was alle Christen heute feiern, Mächtige ebenso wie Bedürftige, auf dem ganzen Erdkreis. „Die Homepage Jesu“ sei daher nicht nur Selbstvorstellung und verstörender Anfang, sondern etabliere zugleich eine einzigartige, nie dagewesene Botschaft: „Ostern können wir feiern, weil zur Homepage Jesu noch etwas gehört: Zukunft, Vollendung, ewiges Leben, Auferstehung. (…) Die Homepage des Menschen ist nicht in der irdisch begrenzten Welt – sie ist in der neuen Welt Gottes. Jesus hat der Welt ein neues Programm aufgeladen. Alles, was ist, was ich denke und glaube, worüber ich zweifle oder scheitere: Das wird konvertiert, verwandelt und vollendet. Er selber ist der Weg dorthin. Aus dem leeren Grab, aus den Fragezeichen und der Leerstelle wird neues, bleibendes, unzerstörbares Leben. Christi Homepage: Die geöffnete Tür zu unserer himmlischen Wohnung.“

Der Predigt folgte die Tauffeier: Kantorin Eva Berzl stimmte die Allerheiligenlitanei an, ehe das Taufwasser gesegnet wurde und die Gläubigen das Taufversprechen erneuerten. Die österlichen Festgesänge füllten zusätzlich den Raum und bezogen alle Gottesdienstbesucher ein: „Halleluja, lasst uns singen (…)“.

In der Eucharistie wurde schließlich zum Gastmahl des auferstandenen Herrn geladen, bevor der Ostersegen und die Segnung der Osterspeisen die nächtliche Feier beschlossen.

Am Ende richtete Pfarrer Zinecker ein herzliches Vergelts Gott an alle Beteiligten und ein „Frohes Ostern“ an alle Anwesenden, bekräftigt noch durch einen persönlichen Ostergruß samt kleiner Osterspeise an den Kirchenportalen.

Im Bild
Am Osterfeuer wurde die Osterkerze entzündet
Feier der Auferstehung im Lichtschein

Mit Kaplan Martin Popp beging auch die Expositur Vilzing die Tage von Leiden, Tod und Auferstehung des Herrn. Das Triduum leitete die Abendmahlfeier am Gründonnerstag ein, die Orgel und Glockengeläut für drei Tage verstummen lässt. Zu Beginn der Messe überreichte der Kaplan den Kommunionkindern ihre weißen Kommunionkleider die sie an Ihrem großen Tag tragen dürfen. Dieses weiße Kleid, so Popp wird durch Verbindung der beiden Sakramente, Taufe und Erstkommunion verdeutlicht.

Dem Leiden und der Kreuzigung Christi gedachten die Gläubigen am Karfreitag. Am Nachmittag wurde in der St. Laurentiuskirche zur Todesstunde Jesu zusammengekommen, um des Leidens und Sterbens Jesu zu gedenken. Die Liturgie führte in mehreren Schritten in das Geheimnis des Karfreitags ein: Im Wortgottesdienst mit den Lesungen aus der Leidensgeschichte nach Johannes, der Kreuzverehrung und nicht zuletzt in zehn großen mit individuellen Anliegen sowie den Anliegen der Kirche für die ganze Welt.

Der Tag durchbricht die Nacht. Mit der Lichtfeier begann die Osternacht, die Nacht der Nächte. Die Feierlichkeiten hierzu eröffnete der Geistliche mit der Segnung des Osterfeuers vor der Kirche und dem Lobpreis der Osterkerze.

Mit dem dreimaligem Ruf „Lumen Christi“ und der Antwort „Deo gratias“ hielt das Licht der Osterkerze Einzug in das noch dunkle Gotteshaus, um das Dunkel zu vertreiben. Ministranten gaben es an die Gläubigen weiter und das Kerzenlicht der Osternacht erhellte die Kirche. Von Gottes Werk, der Schöpfung und Erschaffung des Menschen aus dem Nichts als „Sein Abbild“ der Vertreibung der Israeliten aus Ägypten und dem treuen Festhalten Gottes an der Freundschaft zu seinem Volk zeugten die drei Lesungen des Festgottesdienstes.

In der anschließenden Predigt sprach Kaplan Martin Popp über die schockierenden Bilder aus Frankreich, bei denen Aufnahmen der zerstörten Kathedrale Notre Dam durch die Medien gingen. Beeindruckend dabei ein Foto vom zerstörten Altarraum, man sieht die verbrannte Einrichtung, verkohlte Gegenstände und trotzdem unversehrt, das goldglänzende Altarkreuz, das Symbol unseres Glaubens.

Nach der Segnung der Gläubigen bekräftigte die Pfarrgemeinde den in der Auferstehung geschenkten Glauben im Taufbekenntnis und der gemeinsamen Feier der Eucharistie.

Festlich umrahmt wurde der Gottesdienst durch die Gruppe „La musica“. Zum Abschluss der Osternacht bedankte sich Kaplan Martin Popp bei allen beteiligten die zum Gelingen des Festgottesdienstes beigetragen haben.

Bild 1 Osterfeuer vor der Kirche
Bild 2 Beginn der Osternacht
Bild 3 Einzug der Osterkerze
Bild 4 Übergabe der Kommunionkleider am Gründonnerstag
(Alle Bilder wurden von Sabine Beer erstellt)