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Evangelium für Kinder
am Dreifaltigkeitssonntag

(T: M. Maier nach Joh 3, 16-18)

Gott hat die Welt sehr gern.
Deshalb lässt er seinen einzigen Sohn dafür sterben.
So werden alle, die an ihn glauben
für immer leben und niemals sterben.

Gott hat Jesus auf die Erde geschickt,
damit er sie rettet.

Und wer an Jesus glaubt,
der ist gerettet.
Wer nicht an Jesu glaubt,
für den gibt es keine Rettung.

Evangelium für Kinder
Pfingsten

(T: M. Maier nach Joh 20,19-23)

Am ersten Tag der Woche sind die Jünger zusammen.
Die Türen haben sie zugesperrt.
Sie haben Angst vor den Menschen, die nicht an Jesus glauben.

Plötzlich ist Jesus da.
Er sagt:
Der Friede sei mit euch!

Dann zeigt Jesus den Jüngern die Wunden von der Kreuzigung
an seinen Händen und an seiner Seite.
Jetzt wissen die Jünger: Das ist wirklich Jesus.
Sie freuen sich, Jesus zu sehen.

Jesus sagt noch einmal:
Der Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater zu euch geschickt hat,
so schicke ich euch zu den Menschen.

Jesus haucht die Jünger an und sagt:
Nehmt den Heiligen Geist in euch auf.
Er ist bei euch, wenn ihr in Gottes Namen handelt.

Evangelium für Kinder
6. Sonntag der Osterzeit

(T: M. Maier nach Joh 14,15-21)

Jesus sagt zu seinen Freunden:

Wenn ihr mich liebt,
werdet ihr meine Gebote halten.
Und ich bitte meinen Vater,
dass er immer bei euch bleibt.

Ich lasse euch nicht allein.
Ich komme wieder.
Andere werden mich dann nicht sehen,
aber ihr werdet mich sehen
und ihr werdet begreifen:
Mein Vater, ihr und ich –
wir sind untrennbar miteinander verbunden.

Wer meine Gebote hält,
der liebt mich
und der wird auch von meinem Vater geliebt.
Jeder, der mich liebt, wird mich auch sehen.

Evangelium für Kinder
5. Sonntag der Osterzeit

(T: M. Maier nach Joh 14,1-7)

Einmal sagt Jesus zu seinen Jüngern:
Lasst euch nicht durcheinander bringen.
Glaubt an mich und glaubt an Gott!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.
Wenn ich dort einen Platz für euch vorbereitet habe,
komme ich wieder und hole ich euch zu mir.
Dann seid auch ihr da, wo ich bin.
Und wohin ich gehe – den Weg kennt ihr.

Thomas, einer der Jünger sagt:
Jesus, wir wissen nicht, wohin du gehst.
Wie sollen wir dann den Weg kennen?

Da sagt Jesus:
Ich bin der Weg.
Ich bin die Wahrheit.
Ich bin das Leben.

Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.
Wenn ihr mich kennt, kennt ihr auch den Vater. (Gott)

Evangelium für Kinder
4. Sonntag der Osterzeit

(T: M. Maier nach Joh 10,27-30)

Jesus sagt:
Meine Schafe hören auf meine Stimme.
Ich kenne sie alle und sie hören auf mich.
Ich gebe ihnen ein Leben, dass nicht zu Ende geht.
Sie werden nicht sterben
und niemand kann sie mir wegnehmen,
weil ich immer auf sie aufpasse.

Mein Vater, der mir meine Schafe gegeben hat,
ist größer als alle anderen.
Ihm kann auch niemand die Schafe wegnehmen.
Denn: Wer zu mir gehört,
gehört auch zu meinem Vater (Gott).
Und ich und mein Vater gehören
wie eine einzelne Person ganz eng zusammen.

Evangelium für Kinder
3. Sonntag der Osterzeit

(T: M. Maier nach Joh 21,1-14)

Die Jünger sind am See von Tiberias.
Simon Petrus sagt zu den anderen:
„Ich gehe fischen.“
Die anderen Jünger sagen:
„Wir kommen auch mit.“ und steigen mit in das Boot.

Die Jünger fangen während der ganzen Nacht keinen einzigen Fisch.
Als sie am Morgen zum Ufer zurückfahren, steht dort ein Mann.
Es ist Jesus.
Die Jünger erkennen Jesus aber nicht.

Jesus fragt die Jünger:
„Habt ihr etwas zu essen?“
Die Jünger antworten: „Nein.“
Jesus sagt zu ihnen:
„Fahrt noch einmal auf den See. Werft dort das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas fangen.“

Die Jünger machen es so, wie Jesus es ihnen gesagt hat.
Als sie das Netz wieder ins Boot ziehen wollen, ist es sehr schwer und voller Fische.
Da begreift einer der Jünger: Der Mann am Ufer – das ist Jesus.
Er sagt zu den anderen: Es ist der Herr!

Weil das Netz mit den Fischen so schwer ist, kommen andere Jünger mit einem Boot dazu. Sie helfen, das Netz zum Ufer zu bringen.

Am Ufer brennt ein Feuer. Fisch und Brot wird darauf gebacken.
Jesus sagt zu den Jüngern:
„Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.“
Da geht Simon Petrus zum Ufer und zieht das Netz an Land.
Es sind 153 Fisch darin.
Obwohl so viele Fische im Netz sind, zerreißt es nicht.

Jesus sagt zu den Jüngern:
„Kommt zum Feuer und esst.“
Jesus nimmt das Brot und gibt es den Jüngern.
Er nimmt den Fisch und gibt den Jüngern davon.

Die Jünger wissen: Jesus ist jetzt mitten unter uns.
Das ist das dritte Mal, dass Jesus die Jünger nach seinem Tod besucht.

Evangelium für Kinder
2. Sonntag der Osterzeit

(T: M. Maier nach Joh 20,19-31)

Jesus ist am Kreuz gestorben.
Die Jünger fragen sich: Wie soll es jetzt weitergehen?
Sie haben Angst und verstecken sich im Haus.
Plötzlich ist Jesus mitten unter ihnen.
Er zeigt ihnen die Wunden an Händen und Füßen.
Da freuen sich die Jünger.

Jesus sagt den Jüngern, wie es jetzt weiter gehen soll:
„Ich schicke euch zu den Menschen.“
Jesus haucht die Jünger an und sagt:
„Empfangt dazu den Heiligen Geist.
Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben.
Wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben.“

Dann ist Jesus wieder verschwunden.

Thomas, einer der Jünger, ist nicht dabei, als Jesus seine Freunde besucht.
Als ihm die anderen Jünger sagen: Jesus hat uns besucht.“ glaubt ihnen Thomas nicht.
Er sagt:
„Wenn ich nicht Jesu Wunden an Händen und Füßen berühren kann, glaube ich euch das nicht.“

Acht Tage später sitzen die Jünger wieder bei verschlossenen Türen zusammen.
Diesmal ist Thomas dabei.
Da ist plötzlich wieder Jesus unter ihnen.
Er grüßt sie und sagt zu Thomas:
„Berühre meine Wunden und glaube daran, dass ich es wirklich bin.“

Thomas begreift: Jesus ist auferstanden. Er lebt!