Schlagwortarchiv für: Erstkommunion

Die Erstkommunionkommunionkinder von der Pfarrei St. Jakob und Vilzing St. Laurentius haben sich am gestrigen Samstag zum Projekttag: „Vom Weizenkorn zur Eucharistie“ mit Gemeindereferentin Beate Schmaderer im Pfarrheim von St. Jakob getroffen.

Mit verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten wie „Stille Übung“, „achtsames Essen“, „Gemeinschaft erleben“ und „Singen“ durften sich die Kinder auf ihre bevorstehende Erstkommunion vorbereiten. Besonders war für die Kinder sicher das Nachspüren der Geschichte von Jesus und den Jüngern beim Abendmahl um den Altar in der Pfarrkirche. Als Abschluss wurde eine Andacht in der Kirche gestaltet. Gemeinsame Spiele rundeten den Tag ab.

Zum Andenken und Nachdenken mit nach Hause genommen haben die Kinder ein gepflanztes Samenkorn in der Erde, ein Tischgebet und die Freude, Gemeinschaft beim Essen anders zu erleben.

Herzlichen Dank allen Eltern, die bereit waren diesen Tag mit zu gestalten!

Fünf Mädchen und vier Buben aus der Expositur Vilzing werden heuer erstmals an den Tisch des Herrn treten und Jesus in der Brotgestalt empfangen.

Vergangenen Sonntag haben sich diese 9 Erstkommunionkinder der Gemeinde vorgestellt. „Mit Jesus unterwegs“, steht auf der von den Kindern schön gestalteten Stellwand, die im Altarraum aufgestellt wurde.

Zur Erinnerung an ihre Taufe, bei der ihre Eltern und Taufpaten versprochen hatten ihre Kinder im Glauben zu erziehen, durften die Kinder ihre Taufkerze zum Vorstellungsgottesdienst mitbringen und entzünden. Auch die Kyrie Rufe, und die Fürbitten wurden von den Kommunikanten vorgebracht.

Gemeindereferentin Beate Schmaderer, die den Vorstellungsgottesdienst zusammen mit Pater Jim zelebrierte, fragte die Kinder zu Beginn der Predigt wer ein Instrument oder zum Beispiel im Verein Fußball spielt? „Um gut darin zu sein, braucht man Übung beziehungsweise einen Trainer“, erklärte Frau Schmaderer. So ist es auch in unserem Glauben. Um den zu festigen, wollen wir den Weg mit Jesus gehen, neue Wege betreten. Den Glauben stärken.

Mit den Händen über den Kopf, wie ein Dach, veranschaulichte die Gemeindereferentin, dass wir alle ein Tempel oder ein Haus sind, in dem Gott wohne. „Gott gehe alle Wege mit“.

Zur Vorbereitung auf die Kommunion überreichten Frau Schmaderer und Pater Jim jedem Kind das Buch: Gott mit neuen Augen sehen – Wege zur Erstkommunion.

Die Kommunionkinder in Vilzing St. Laurentius:
Hannah Brunner, Paul Früchtl, Maria Hausladen, Johanna Hirmer, Michael Lang, Miriam Puchta, Leonie Pytlik, Marcel Pytlik, Leopold Schierer

In gleicher Art und Weise stellten sich auch in Cham St. Jakob am Sonntag 19 Erstkommunionkinder der Gemeinde vor (Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung).

 

Die Familien der Erstkommunionkinder haben sich heute auf den Weg gemacht, Jesus neu in ihrem Leben zu entdecken.

Gestärkt mit einem Segen von Pater Jim in der Jakobskirche, machten sich die Familien der Erstkommunionkinder aus Cham St. Jakob und Vilzing St. Laurentius auf den gemeinsamen Weg, den Glauben an Jesus neu zu entdecken. Begleitet von Gemeindereferentin Beate Schmaderer pilgerten sie nach Altenmarkt zur Kapelle. Dort wurde eine gemeinsame Andacht gefeiert. Die Erstkommunionkinder haben mit Kyrierufen und Fürbitten die Andacht lebendig mitgestaltet.

Nach dem gemeinsamen Singen und Beten sowie mit von Gemeindereferentin Beate Schmaderer vorgetragenen Gedanken für den gemeinsamen Glaubensweg, der durch verschiedene Landschaften führt stärkten sich alle vor dem Nachhauseweg mit Plätzchen und Tee. Dazu gab es zahlreiche angeregte Gespräche.

Vielen Dank an alle Haupt- und Ehrenamtlichen für die Mithilfe, insbesondere an Beate Schmaderer, Michaela Schedlbauer und Anita Vogl.

Für fünf Drittklässler war der vergangene Sonntag ein besonderer Tag: Sie haben in der
Vilzinger Sankt-Laurentius-Kirche das Sakrament der Kommunion erhalten, gespendet von Pater Renju vom Redemptoristen-Kloster. Hannah Zistler, Alicia Stoiber, Jakob Preis, Jonas Stauber und Johannes Stelzer traten zum ersten Mal vor den Tisch des Herrn.

Die Kommunionkinder selbst trugen beim Gottesdienst Kyrie und Fürbitten vor, ihre Schul- und Klassenleiterin Daniela Karl von der Grundschule Chammünster die Lesung.

Organist Sepp Meindl begleitete die Feier der Erstkommunion musikalisch.

In der Predigt ging Pater Renju auf das Thema der Kommunion ein: Gottes Haus lebt.

Liebe Eltern unserer Erstkommunionkinder!

Im kommenden Jahr feiert Ihr Kind das Fest der Erstkommunion. Die Vorbereitung darauf hat bereits mit dem neuen Schuljahr begonnen. Ihr Kind soll in diesem Jahr wesentliche Feiern des Glaubens kennen lernen und mitgestalten. Dadurch soll es weiter in die Gemeinschaft der Gläubigen hinein wachsen.

Sicher werden Sie Fragen der Vorbereitung und der Durchführung dieser Feier interessieren.

Dazu laden wir Sie zu einem Elternabend am Dienstag, den 12. Oktober 2021 um 20.00 Uhr in die Pfarrkirche von St. Jakob ein. Wir werden dabei auch einige grundsätzliche Überlegungen im Hinblick auf die Erstkommunion anstellen.

Missing Event Data

An diesem Abend werden auch wichtige Weichen für gesamte Erstkommunionvorbereitung gestellt. Wir bitten wir Sie daher dringend, am Elternabend teilzunehmen. Bitte bringen Sie zum Elternabend auch die ausgefüllte Erstkommunionanmeldung Ihres Kindes mit. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Da durch Covid-19 alles etwas anders ist, bitten wir Sie, beim Elternabend einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sich im Eingangsbereich der Kirche die Hände zu desinfizieren. Danke! Da es vielleicht schon etwas kühler in der Pfarrkirche sein kann, empfiehlt sich wärmere Kleidung.

Mit freundlichen Grüßen
Walter Hellauer, Pfarrer
Pater JimVadakkumparambil, Pfarrvikar
Michaela Maier, Gemeindereferentin

Hier geht es zur Anmeldung zur Erstkommunion 2022

Die Anmeldung besteht aus folgenden drei Teilen:

  • Die Einladung zum Elternabend
  • Die Anmeldung
  • Einverständnis für die Fotos und Namensveröffentlichungen

Fest- und Freudentag in unserer Pfarrei St. Jakob! 15 Mädchen und 13 Buben feierten hier am Sonntag ihre Erstkommunion und durften nach intensiver Vorbereitungszeit erstmals an den Tisch des Herrn treten. Der Freude tat dabei keinen Abbruch, dass Pandemie-bedingt zwei Gottesdienste hintereinander mit jeweils 14 Kindern stattfinden mussten und kein gemeinsamer Einzug in die festlich geschmückte, sonnendurchflutete Pfarrkirche möglich war. Dennoch durfte gemäß dem Eingangslied gelten: „Wer glaubt, ist nie allein!“ Der Zelebrant, Stadtpfarrer Dieter Zinecker, griff diese Wegweisung auf, als er alle Angehörigen, Lehrkräfte, weitere Mitfeiernde und ganz besonders die Erstkommunionkinder frohen Mutes begrüßte: „“Wer glaubt, ist nie allein!“ erfahren wir an jedem Sonntag, wenn wir als Gemeinde zusammenkommen und uns das Brot des Lebens reichen lassen. Christus ist unsere Mitte, er versammelt uns – und heute auch euch Kinder als große Gemeinschaft an seinem Tisch.“ Zinecker verwies auf das große, farbenprächtige Erstkommunion-Plakat mit der Losung „Wir folgen Jesus nach“: Das sei das Motto heute – und könne Motto für das ganze Leben sein. Musikalisch wunderbar umgesetzt wurde das Leitmotiv auch vom eingespielten Gespann Eva Berzl/Evi Schneider: „Miteinander auf dem Weg, auf dem Weg des Lebens (…)“ klang es von der Empore herab und erfüllte Raum und Sinne.

In seiner Predigt stellte der Stadtpfarrer den Kommunionkindern die Frage, was man denn zum Leben brauche, immer neu hinzulernen müsse. Seine Antwort lautete: Man müsse herausfinden, welche Worte gut für einem sind, wer nützliche Ratschläge geben und von wem man etwas lernen könne. Ein guter Anknüpfungspunkt sei hier das (zuvor verkündete) Johannes-Evangelium, wonach Jesu Jünger beim Fischen auf dem See unterwegs sind – zunächst erfolglos, auf Geheiß eines „Fremden“, die Netze auf der anderen Seite des Bootes auszuwerfen, jedoch schlagartig mit reichem Fangerfolg. Das Evangelium habe einen Höhepunkt zum Ende hin, als Jesus ein weiteres Mal nach seiner Auferstehung von den Jüngern erkannt wird und er sie alle zum Mahl einlädt. „Liebe Kinder, zum Mahl eingeladen: Das seid ab heute ihr. Vieles haben wir vorbereitet, kennen gelernt. Aber nur Du kannst für Dich selber jetzt erkennen, was das bedeutet: Du bist von Jesus gemeint, er schaut Dich an und spricht Dich an: Komm her an meinen Tisch! Hier gebe ich Dir das Heilige Brot, das Dich ganz fest mit mir verbindet: Du bist mir so viel wert, dass ich Dich zu meinen engsten Freunden zähle, die an meinem Tisch sitzen.“ Der Prediger erinnerte nochmals an seine anfängliche Fragestellung: „Welche Worte tun mir gut? Alle, die mir helfen, Jesus nachzufolgen, zu seiner Gesellschaft zu gehören, zu wachsen im Vertrauen auf Gott und in der Liebe zu den Menschen.“

Nach der Predigt erneuerten die Erstkommunikanten ihr Taufversprechen und brachten in Brot, Wein und Wasser die Gaben zum Altar. Zur Gabenbereitung durften sie sich im Altarraum versammeln – und dann war er da, der große Höhepunkt: Zum ersten Mal empfingen die Kinder aus den Händen von Pfarrer Zinecker und Gemeindereferentin Michaela Maier den Leib des Herrn und sind fortan in Jesu Mahlgemeinschaft aufgenommen. Auch an dieser Stelle sorgte das Duo Eva Berzl/Evi Schneider musikalisch für Gleichklang – und alle Anwesenden stimmten ein: „Im Meer der Zeit nicht untergehn … In jedem Wind, in jedem Sturm, da spür ich meinen Gott.“ Am Ende des stimmungsvollen Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Zinecker ganz herzlich für das engagierte Mitwirken der vielen Beteiligten, insbesondere an die Adresse der Gemeindereferentin, die so viel Zeit und Herzblut in die Vorbereitung und Durchführung der Erstkommunion stecke.

Die abendliche Dankandacht, zu der sich die Erstkommunikanten nochmals im Festgewand einfanden – hinzu kam auch Pfarrvikar Pater Jim – sorgte für den gelungenen Ausklang des ereignisreichen Tages.

Im Bild: Die Erstkommunionkinder von St. Jakob mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Maier:

Theresa Amberger, Eva Bergbauer, Severin Fischer, Alina Habler, Bruno Hader, Lukas Hoffmann, Benedikt Meindl, Maria Roider, Marie Seidel, Jonas Seidl, Luisa Streck, Emma Trenner, Yannick-Bastian Tschöpe, Darel Weinbrenner (Bild 1)

Szymon Baumgart, Julia Chrzanowska, Noah Grygiel, Nikolai Kaltenegger, Luisa Kraus, Johanna Maurer, Julian Müller, Lilli Oser, Lara Riedl, Lilly Schedlbauer, Leo Seigner, Isabella Weindich, Alissia Weinfurter, Filis Wilder (Bild 2)

In Vilzing durften heute in unserer Expositurkirche St. Laurentius 8 Erstkommunionkinder zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten und den Leib Christi in Empfang nehmen. Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen euch allen!

Auf dem großen, farbenprächtigen Erstkommunion-Plakat in unserer Pfarrkirche, mit dem Titel „Wir folgen Jesus nach“, sind viele, nämlich genau 28 verschiedene Fische zu sehen: Jeder Fisch symbolisiert eines der Kinder, das am 27. Juni 2021 an gleicher Stelle zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten darf.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin wurde am vergangenen 4. Fastensonntag getan, als sich die 15 Mädchen und 13 Jungen, aufgeteilt auf zwei Gruppen, in zwei aufeinander folgenden Gottesdiensten der Pfarrgemeinde offiziell vorstellen durften.

Gemeinsam mit ihnen und ihren Angehörigen freuten sich darüber Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Gemeindereferentin Michaela Maier, zusammen mit den weiteren Gottesdienstbesuchern.

Zinecker verkündete das Johannes-Evangelium von den Jüngern, die als Fischer auf dem See Genezareth zunächst erfolglos unterwegs sind. Als sie jedoch auf Jesu Wort hören (ihre Netze auf der anderen Bootsseite auszuwerfen) und darauf vertrauen, haben sie plötzlich vollen (Fang-)Erfolg.

An den tieferen Sinn dieses Geschehens knüpfte der Stadtpfarrer auch in seiner Predigt an, ausgehend von der Frage, die sich jedem – Kind oder Erwachsener – stelle, der im Leben ein bestimmtes Ziel erreichen wolle: Man müsse nachdenken, welche Schritte zu tun und welche Probleme zu bewältigen seien, was oder wer einem helfen könne: „Hinhören und aufnehmen wollen!“ – Da nun komme der Gedanke an Gott, der Glaube ins Spiel: „Dass mir im Leben etwas gelingt, das mein Leben insgesamt gelingt, hat mit Jesus zu tun: Ich höre auf ihn, ich vertraue ihm, ich will seinem Beispiel folgen und danach handeln.“ Ganz wichtig sei das für alle Menschen, und ganz besonders wichtig jetzt für die Erstkommunionkinder, um zu einer vertieften Gemeinschaft mit Jesus Christus zu kommen.

Nach der Predigt wurden die Erstkommunionkinder von der Gemeindereferentin namentlich aufgerufen und – in den Kirchenbänken stehend – erhielten sie den besonderen Segen des Pfarrers. In den anschließenden Fürbitten wurde zudem von Elternseite für alle Kinder gebetet, „dass sie immer mehr lernen, aus dem Glauben zu leben, um mit Jesus verbunden zu sein.“
Mit der Eucharistie und stimmungsvollen Gesang von Kantor Hermann Seitz endeten beide Gottesdienste.

Im Bild mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Gemeindereferentin Michaela Maier:
Diese Mädchen und Buben (die mit namentlicher Nennung einverstanden sind) dürfen sich heuer auf die Erstkommunion in St. Jakob freuen:

Theresa Amberger, Eva Bergbauer, Severin Fischer, Noah Grygiel, Alina Habler, Bruno Hader, Marie Seidel, Luisa Kraus, Nikkolai Kaltenegger, Julian Müller, Luisa Streck, Yannick-Bastian Tschöpe (Bild 1)

Lukas Hoffmann, Johanna Maurer, Benedikt Meindl, Lilli Oser, Lara Riedl, Maria Roider, Lilly Schedlbauer, Jonas Seidl, Leo Seigner, Emma Trenner, Isabella Weindich, Filis Wilder. (Bild 2)

Kirchweihfest und Feier der Hl. Erstkommunion: Beides hat sich harmonisch zusammengefügt an diesem Sonntag in unserer Pfarrei – und konnte trotz landläufig schwieriger Umstände als herausgehobenes kirchliches Ereignis begangen werden.

Dem gebührend läuteten alle Kirchenglocken, als sich – in gespannter Vorfreude – die Erstkommunikanten in ihren Festgewändern, zur Messe um 9 Uhr zu zwölft, um 10.30 Uhr zu elft, mit ihren Angehörigen in der Pfarrkirche versammelten. Auch letztere präsentierte sich im Festgewand, mit schönen Blumengebinden und entzündeten Apostelleuchtern.

„Ein besonderes Ereignis feiern wir heute: Kirchweih!“ freute sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker, mit Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Maier an der Seite, zur 10.30 Uhr-Messe zusätzlich mit Pfarrer Günter Lesinski, Direktor des Exerzitienhauses Werdenfels. „Doch „Kirche“: Das ist nicht nur unser Gotteshaus aus Steinen; Kirche: Das sind wir Menschen, heute vor allem Ihr Erstkommunionkinder, und durch uns erst wird sie lebendig!“

Lebendig und frohgemut gestaltete sich auch das weitere Geschehen im Gottesdienst, dabei immer aktiv eingebunden die Kinder, so in den Kyrie-Rufen und Fürbitten und zur Gabenbereitung.

Zur Predigt gab es einen Vorspann mit „Aha-Effekt“: Anhand eines mit Helium gefüllten Ballons machte die Gemeindereferentin anschaulich: Jesus lässt uns nicht los. Er ist immer unsichtbar mit uns verbunden. Wir müssen diese Verbindung nur immer wieder entdecken. Pfarrer Zinecker spann den (Ballon-)Faden weiter: „Verbinden und loslassen: Diese zwei Seiten hat auch die Geschichte Gottes mit den Menschen: Gott geht auf mich zu, er spricht mich an, ja er wirbt um mich; er hat ein Ziel: Die Menschen sollen verbunden sein: Wie eine große Familie, einer für den anderen da: Fest zusammenhalten.“ Diese Verbindung gelte es zu pflegen und zu erneuern, appellierte der Stadtpfarrer an die Kinder: Durch Beten, Lernen im Religionsunterricht, Lesen der Hl. Schrift und durch „das Wichtigste im Glauben“: Das Mahlhalten mit Jesus, das Eucharistie-Feiern in der Kirche.

„Liebe Kinder, heute zum ersten Mal feiert ihr ganz mit: Ihr seht nicht nur, wie andere das Brot des Lebens empfangen; Ihr empfangt selber den Leib Christi. Ein besonderer Tag, der euch immer in Erinnerung bleiben wird. Lasst euch die Erinnerung nicht nehmen. Denkt daran: Die Feier, das Brot des Lebens, zeigt mir meine Verbindung mit Gott. Und es wird immer so wichtig sein wie heute: In einer Woche, in einem Jahr, wenn ihr schon älter seid: Das Wichtigste am Glauben ist das Mahl halten.“

Der eindringliche Appell an die Erstkommunionkinder fand später Widerhall im Lied: „Durch Jesus sind wir verbunden, durch Jesus haben wir Kraft. In ihm haben wir uns gefunden, in ihm, der Gemeinde schafft.“ klang es von der Empore, wo Eva Berzl und Evi Schneider gesanglich und instrumental in souveräner Manier für den „guten Ton“ sorgten.

Nach der Predigt erneuerten die Kinder ihr Taufversprechen. Zur Gabenbereitung durften sie sich um den Altar versammeln – und das Langersehnte trat ein: Zum ersten Mal empfingen die Mädchen und Buben den Leib des Herrn und sind fortan eingeladen zur Teilnahme am eucharistischen Mahl.

Frohe Gesichter und glänzende Augen ringsum sprachen da für sich, und in das folgende Danklied wurde allseits eingestimmt.

Ein herzliches Dankeschön sagte am Ende auch Pfarrer Zinecker für die engagierte Hilfe so vieler Mitwirkender, ganz besonders an die Gemeindereferentin, honoriert mit großem Applaus aller Anwesenden.

Die abendliche Andacht, zu der sich die Erstkommunikanten nochmals im Festgewand einfanden, sorgte für einen gelungenen Ausklang – ein Kirchweihsonntag nach Maß!

Im Bild:

  • Die Erstkommunionkinder von St. Jakob mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Maier:
    Maximilian Batzl, Laurenz Breu, Lena Brunner, Adrian Desch, Lena Fischer, Steffi Fittigauer, Isabelle Fleischmann, Nina Gietlhuber, Johannes Hauser, Vincent Iskalla, Leon Kagermeier, Hannes Lausser, Marie Lesinski, Pauline Plötz, Korbinian Salzberger, Emma Schierer, Thomas Schmidt, Pia Soukop, Marina Sperl, Kotryna Strielaite, Oliver Weindich, Philip Weindich.
  • die Pfarrkirche im Festgewand
  • „Seelsorger-Team“ am Altar
  • der Festgottesdienst von oben

Das diesjährige Erstkommunionmotto in der Expositur St. Laurentius Vilzing lautet: „Mit Jesus verbunden“. Dazu haben die elf Kinder zusammen mit ihren Müttern ein plastisches Motiv gestaltet, welches seit vergangenem Wochenende vorne in der Kirche vor dem Marienaltar aufgestellt ist.

Das Symbol besteht aus einem hölzernen Wagenrad, auf welchem die Bilder der Kinder an den Enden der Speichen auf Puzzleteilen abgebildet sind. Dadurch wird gezeigt, dass jeder Einzelne Teil des Ganzen ist und gebraucht wird, da sonst im fertigen Puzzle etwas fehlt – genauso wie Jesus jemanden vermisst, wenn dieser nicht zu ihm kommt. Zudem sind alle Speichen mit der Mitte des Rades, welche Jesus symbolisiert, verbunden. So wie die Kinder durch den Reifen untereinander in Kontakt stehen, wird durch die Speichen die immerwährende Verbundenheit der Kinder mit Jesus verdeutlicht und einprägsam dargestellt.

Da der Vorstellungsgottesdienst und auch die gesamte Kommunionvorbereitung wegen der Corona-Pandemie bisher leider ausfallen mussten, möchten sich die Kinder mit ihrem Motiv den Expositurangehörigen wieder in Erinnerung rufen und auch darauf hinweisen, dass die diesjährige Erstkommunion bisher nicht stattfinden konnte. Die Kinder sind aber voller Hoffnung, dass sie in diesem Sommer noch eine gemeinsame Erstkommunionfeier begehen können, wenn auch später als sonst üblich. Die Infektionszahlen sind nun stabil niedrig und somit hoffen sie auf Lockerungen der Vorgaben des Bistums, um dieses Glaubensfest bald doch noch abhalten zu können. Bis dahin werden sie von ihren Eltern weiter im Glauben bestärkt und an das Sakrament herangeführt.