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Auf dem großen, farbenprächtigen Erstkommunion-Plakat in unserer Pfarrkirche, mit dem Titel „Wir folgen Jesus nach“, sind viele, nämlich genau 28 verschiedene Fische zu sehen: Jeder Fisch symbolisiert eines der Kinder, das am 27. Juni 2021 an gleicher Stelle zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten darf.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin wurde am vergangenen 4. Fastensonntag getan, als sich die 15 Mädchen und 13 Jungen, aufgeteilt auf zwei Gruppen, in zwei aufeinander folgenden Gottesdiensten der Pfarrgemeinde offiziell vorstellen durften.

Gemeinsam mit ihnen und ihren Angehörigen freuten sich darüber Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Gemeindereferentin Michaela Maier, zusammen mit den weiteren Gottesdienstbesuchern.

Zinecker verkündete das Johannes-Evangelium von den Jüngern, die als Fischer auf dem See Genezareth zunächst erfolglos unterwegs sind. Als sie jedoch auf Jesu Wort hören (ihre Netze auf der anderen Bootsseite auszuwerfen) und darauf vertrauen, haben sie plötzlich vollen (Fang-)Erfolg.

An den tieferen Sinn dieses Geschehens knüpfte der Stadtpfarrer auch in seiner Predigt an, ausgehend von der Frage, die sich jedem – Kind oder Erwachsener – stelle, der im Leben ein bestimmtes Ziel erreichen wolle: Man müsse nachdenken, welche Schritte zu tun und welche Probleme zu bewältigen seien, was oder wer einem helfen könne: „Hinhören und aufnehmen wollen!“ – Da nun komme der Gedanke an Gott, der Glaube ins Spiel: „Dass mir im Leben etwas gelingt, das mein Leben insgesamt gelingt, hat mit Jesus zu tun: Ich höre auf ihn, ich vertraue ihm, ich will seinem Beispiel folgen und danach handeln.“ Ganz wichtig sei das für alle Menschen, und ganz besonders wichtig jetzt für die Erstkommunionkinder, um zu einer vertieften Gemeinschaft mit Jesus Christus zu kommen.

Nach der Predigt wurden die Erstkommunionkinder von der Gemeindereferentin namentlich aufgerufen und – in den Kirchenbänken stehend – erhielten sie den besonderen Segen des Pfarrers. In den anschließenden Fürbitten wurde zudem von Elternseite für alle Kinder gebetet, „dass sie immer mehr lernen, aus dem Glauben zu leben, um mit Jesus verbunden zu sein.“
Mit der Eucharistie und stimmungsvollen Gesang von Kantor Hermann Seitz endeten beide Gottesdienste.

Im Bild mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Gemeindereferentin Michaela Maier:
Diese Mädchen und Buben (die mit namentlicher Nennung einverstanden sind) dürfen sich heuer auf die Erstkommunion in St. Jakob freuen:

Theresa Amberger, Eva Bergbauer, Severin Fischer, Noah Grygiel, Alina Habler, Bruno Hader, Marie Seidel, Luisa Kraus, Nikkolai Kaltenegger, Julian Müller, Luisa Streck, Yannick-Bastian Tschöpe (Bild 1)

Lukas Hoffmann, Johanna Maurer, Benedikt Meindl, Lilli Oser, Lara Riedl, Maria Roider, Lilly Schedlbauer, Jonas Seidl, Leo Seigner, Emma Trenner, Isabella Weindich, Filis Wilder. (Bild 2)

Kirchweihfest und Feier der Hl. Erstkommunion: Beides hat sich harmonisch zusammengefügt an diesem Sonntag in unserer Pfarrei – und konnte trotz landläufig schwieriger Umstände als herausgehobenes kirchliches Ereignis begangen werden.

Dem gebührend läuteten alle Kirchenglocken, als sich – in gespannter Vorfreude – die Erstkommunikanten in ihren Festgewändern, zur Messe um 9 Uhr zu zwölft, um 10.30 Uhr zu elft, mit ihren Angehörigen in der Pfarrkirche versammelten. Auch letztere präsentierte sich im Festgewand, mit schönen Blumengebinden und entzündeten Apostelleuchtern.

„Ein besonderes Ereignis feiern wir heute: Kirchweih!“ freute sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker, mit Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Maier an der Seite, zur 10.30 Uhr-Messe zusätzlich mit Pfarrer Günter Lesinski, Direktor des Exerzitienhauses Werdenfels. „Doch „Kirche“: Das ist nicht nur unser Gotteshaus aus Steinen; Kirche: Das sind wir Menschen, heute vor allem Ihr Erstkommunionkinder, und durch uns erst wird sie lebendig!“

Lebendig und frohgemut gestaltete sich auch das weitere Geschehen im Gottesdienst, dabei immer aktiv eingebunden die Kinder, so in den Kyrie-Rufen und Fürbitten und zur Gabenbereitung.

Zur Predigt gab es einen Vorspann mit „Aha-Effekt“: Anhand eines mit Helium gefüllten Ballons machte die Gemeindereferentin anschaulich: Jesus lässt uns nicht los. Er ist immer unsichtbar mit uns verbunden. Wir müssen diese Verbindung nur immer wieder entdecken. Pfarrer Zinecker spann den (Ballon-)Faden weiter: „Verbinden und loslassen: Diese zwei Seiten hat auch die Geschichte Gottes mit den Menschen: Gott geht auf mich zu, er spricht mich an, ja er wirbt um mich; er hat ein Ziel: Die Menschen sollen verbunden sein: Wie eine große Familie, einer für den anderen da: Fest zusammenhalten.“ Diese Verbindung gelte es zu pflegen und zu erneuern, appellierte der Stadtpfarrer an die Kinder: Durch Beten, Lernen im Religionsunterricht, Lesen der Hl. Schrift und durch „das Wichtigste im Glauben“: Das Mahlhalten mit Jesus, das Eucharistie-Feiern in der Kirche.

„Liebe Kinder, heute zum ersten Mal feiert ihr ganz mit: Ihr seht nicht nur, wie andere das Brot des Lebens empfangen; Ihr empfangt selber den Leib Christi. Ein besonderer Tag, der euch immer in Erinnerung bleiben wird. Lasst euch die Erinnerung nicht nehmen. Denkt daran: Die Feier, das Brot des Lebens, zeigt mir meine Verbindung mit Gott. Und es wird immer so wichtig sein wie heute: In einer Woche, in einem Jahr, wenn ihr schon älter seid: Das Wichtigste am Glauben ist das Mahl halten.“

Der eindringliche Appell an die Erstkommunionkinder fand später Widerhall im Lied: „Durch Jesus sind wir verbunden, durch Jesus haben wir Kraft. In ihm haben wir uns gefunden, in ihm, der Gemeinde schafft.“ klang es von der Empore, wo Eva Berzl und Evi Schneider gesanglich und instrumental in souveräner Manier für den „guten Ton“ sorgten.

Nach der Predigt erneuerten die Kinder ihr Taufversprechen. Zur Gabenbereitung durften sie sich um den Altar versammeln – und das Langersehnte trat ein: Zum ersten Mal empfingen die Mädchen und Buben den Leib des Herrn und sind fortan eingeladen zur Teilnahme am eucharistischen Mahl.

Frohe Gesichter und glänzende Augen ringsum sprachen da für sich, und in das folgende Danklied wurde allseits eingestimmt.

Ein herzliches Dankeschön sagte am Ende auch Pfarrer Zinecker für die engagierte Hilfe so vieler Mitwirkender, ganz besonders an die Gemeindereferentin, honoriert mit großem Applaus aller Anwesenden.

Die abendliche Andacht, zu der sich die Erstkommunikanten nochmals im Festgewand einfanden, sorgte für einen gelungenen Ausklang – ein Kirchweihsonntag nach Maß!

Im Bild:

  • Die Erstkommunionkinder von St. Jakob mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Maier:
    Maximilian Batzl, Laurenz Breu, Lena Brunner, Adrian Desch, Lena Fischer, Steffi Fittigauer, Isabelle Fleischmann, Nina Gietlhuber, Johannes Hauser, Vincent Iskalla, Leon Kagermeier, Hannes Lausser, Marie Lesinski, Pauline Plötz, Korbinian Salzberger, Emma Schierer, Thomas Schmidt, Pia Soukop, Marina Sperl, Kotryna Strielaite, Oliver Weindich, Philip Weindich.
  • die Pfarrkirche im Festgewand
  • „Seelsorger-Team“ am Altar
  • der Festgottesdienst von oben

Das diesjährige Erstkommunionmotto in der Expositur St. Laurentius Vilzing lautet: „Mit Jesus verbunden“. Dazu haben die elf Kinder zusammen mit ihren Müttern ein plastisches Motiv gestaltet, welches seit vergangenem Wochenende vorne in der Kirche vor dem Marienaltar aufgestellt ist.

Das Symbol besteht aus einem hölzernen Wagenrad, auf welchem die Bilder der Kinder an den Enden der Speichen auf Puzzleteilen abgebildet sind. Dadurch wird gezeigt, dass jeder Einzelne Teil des Ganzen ist und gebraucht wird, da sonst im fertigen Puzzle etwas fehlt – genauso wie Jesus jemanden vermisst, wenn dieser nicht zu ihm kommt. Zudem sind alle Speichen mit der Mitte des Rades, welche Jesus symbolisiert, verbunden. So wie die Kinder durch den Reifen untereinander in Kontakt stehen, wird durch die Speichen die immerwährende Verbundenheit der Kinder mit Jesus verdeutlicht und einprägsam dargestellt.

Da der Vorstellungsgottesdienst und auch die gesamte Kommunionvorbereitung wegen der Corona-Pandemie bisher leider ausfallen mussten, möchten sich die Kinder mit ihrem Motiv den Expositurangehörigen wieder in Erinnerung rufen und auch darauf hinweisen, dass die diesjährige Erstkommunion bisher nicht stattfinden konnte. Die Kinder sind aber voller Hoffnung, dass sie in diesem Sommer noch eine gemeinsame Erstkommunionfeier begehen können, wenn auch später als sonst üblich. Die Infektionszahlen sind nun stabil niedrig und somit hoffen sie auf Lockerungen der Vorgaben des Bistums, um dieses Glaubensfest bald doch noch abhalten zu können. Bis dahin werden sie von ihren Eltern weiter im Glauben bestärkt und an das Sakrament herangeführt.

Liebe Erstkommunionkinder,
liebe Eltern,

die Hinführung zur Erstkommunion ist coronabedingt eingeschränkt. Damit ihr euch dennoch gut auf euren großen Tag vorbereiten könnt, möchten wir euch gerne ein Quiz zur Erstkommunion zur Verfügung stellen.

Wenn ihr möchtet, dürft ihr eure ausgefüllten Quizbögen gerne in den Briefkasten im Pfarrhaus einwerfen.

 

Vier Mädchen und zwei Jungen durften am vergangenen Sonntag in der Expositurkirche St. Laurentius in Vilzing zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten. Die sechs Erstkommunionkinder wurden von ihren Familien und Lehrkräften zu diesem wichtigen Schritt als Christen begleitet und fanden sichtlich Freude daran, ihren großen Tag zu genießen, auf den sie sich monatelang vorbereitet hatten.

Ein besonderes Augenmerk verdiente bei der Feier das imposante „Vorstellungsbild“ der Erstkommunikanten, bei dem sich jedes der Kinder ein Symbol wählen konnte, das seine Interessen oder Hobbys zeigte.

In seiner Predigt ging Kaplan Martin Popp auf die Symbole der Kinder ein und bezog diese auf die Eucharistie, die sowohl im Glauben tragen (Pferd) oder auch zum Wachstum des Glaubens (Baum) beitragen kann, aber auch Kraft geben kann, was das Bild des Traktors zeigen kann.

Am Ende konnte sich Kaplan Popp nicht nur bei allen Familien und an der Feier beteiligten bedanken, sondern hob vor allem die Chorgruppe „la musica“ hervor. Die Kommunionkinder Lena Alt, Johannes Holzinger, Annalena Lang, Rosalie Schmuderer, Tanja Stelzer und Milan Zollner beschlossen die Feier ihrer ersten heiligen Kommunion dann mit einer gemeinsamen Fahrt in den Bayernpark nahe Dingolfing.

Tag der Freude in der Stadtpfarrei St. Jakob! 8 Mädchen und 16 Buben durften hier nach intensiver Vorbereitung am Sonntag erstmals an den Tisch des Herrn treten. „Du selbst lädst uns ein, du öffnest die Tür, Jesus, unser Bruder und Freund …“ gab schon das Eingangslied den Takt an für das, was folgte:

Zusammen mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Gemeindereferentin Michaela Maier und zahlreichen Ministranten zogen die Erstkommunikanten unter festlichem Geläut aller Kirchenglocken in das Gotteshaus ein. Und wurden dort schon sehnlich erwartet – von Angehörigen, Tischmüttern und Lehrkräften sowie allen Gläubigen, die die Kirchenbänke füllten. „Wir in Gottes Hand – Gott in unserer Hand“ verkündete das Leitwort auf einer großen Plakatwand. Hieran knüpfte Pfarrer Zinecker gleich in seiner Begrüßung an und freute sich, unter solch symbolträchtigem Vorzeichen miteinander den großen Tag zu begehen. In einer kleinen Spielszene, im Anschluss an das Evangelium vom „ungläubigen Thomas“, machten auch einige Kinder deutlich, um wieviel leichter man sich etwas zutrauen und durchs Leben gehen könne: Mit einem wahren Freund wie Gott an der Seite!

In seiner Predigt ließ der Stadtpfarrer einen schon in der Lesung verkündeten Psalm lebendig werden: „Herr, du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich …“. In ausdrucksstarken Worten und Bildern führte der Geistliche den Zuhörern vor Augen, wie wertvoll es für jeden Menschen sei zu wissen: Überall ist Gott da, ich bin ihm wichtig: Nie lässt er mich allein. Unumstößlich ist und bleibt: Gott liebt mich. „An so einen Gott glaube ich gern: Das Zeichen, das uns an ihn erinnert, in dem er sich anschauen lasst, ist kein prunkvolles Gebäude, kein goldglänzendes Standbild. Nein, es ist: Ein Stück Brot, ein Schluck Wein. Nahrung und Kraftquelle für uns: Zum Mahl versammeln sich die Gläubigen Sonntag für Sonntag und erkennen: Gott gibt sich uns in die Hand; wir können davon leben, dass er sich uns schenkt; wir können ihn uns einverleiben – welch ein tiefer Gedanke.“ Zinecker schloss: „Wir haben eine Mitte: Jesus. Er ist das Band, das uns alle umschließt. Nehmen wir uns an unseren Kindern, die heute voller Ehrfurcht, Freude und Dankbarkeit erstmals die Kommunion empfangen, ein Beispiel: Erkennen wir, wie kostbar diese Gabe ist.“

Nach der Predigt erneuerten die Kinder ihr Taufversprechen und brachten die Gaben zum Altar. Zur Gabenbereitung versammelten sie sich um den Altar – und nach aller Vorfreude war der große Moment da: Zum ersten Mal empfingen die Mädchen und Buben den Leib des Herrn und sind fortan in die Tischgemeinschaft mit Jesus aufgenommen. Der instrumental verstärkte Jugendchor unter der Gesamtleitung von Eva Berzl sorgte mit seinen Vorträgen für wunderbare Stimmung im Kirchenraum und stimmte an dieser Stelle das passende Danklied an: „Hand in Hand mit Jesus auf dem Weg, bleibe immer bei uns, stärke uns mit deinem Segen.“

Dank sagte noch vor dem Schlusssegen auch Pfarrer Zinecker für das engagierte Mitwirken so vieler Beteiligter, ganz besonders an Gemeindereferentin Michaela Maier. Der Riesenapplaus aller Mitfeiernden als spontane Reaktion kam nicht von ungefähr.

Die abendliche Dankandacht, zu der sich die Erstkommunikanten nochmals im Festgewand einfanden, sorgte schließlich für den gelungenen Ausklang des ereignisreichen Tages.

Hand in Hand – mit Gott durchs Leben: Die Erstkommunionkinder von St. Jakob mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Martin Popp und Gemeindereferentin Michaela Maier: Maximilian Altmann, Paulina Auer, Daniel Bogyi, Erich Bosl, Isabell Bucher, Fabian Fuchs, Jonas Fuchs, Nicolas Haberl, Felix Maier, Philipp Meyer, Emil Mißlinger, Patrick Ochsenmeier, Nadia Przysiek, Marlen Rokita, Nepomuk Salzberger, Julian Schedlbauer, Leon Schnabl, Carina Schönberger, Jessica Strobel, Vladimir Vlasov, Cornel Walenta, Julia Weindich, Stella Wilder, Leo Zollner.

Viele köstliche Torten und Kuchen hatten die Erstkommunion-Kinder von St. Jakob – mit Unterstützung ihrer Eltern – gebacken, und sie am vergangenen Sonntag den Gottesdienstbesuchern vor und nach der Vormittagsmesse zum Kauf angeboten (s. Bild).

Sie durften sich, zusammen mit Gemeindereferentin Michaela Maier, letztendlich über eine riesige Nachfrage freuen und damit gleichzeitig über einen ansehnlichen Geldbetrag, der einem sozialen Projekt von Misereor zugutekommen wird.

Der 4. Fastensonntag steht traditionell unter dem Motto „Laetere“ – „Freut Euch“. Die Expositur Vilzing hatte wirklich Grund zur Freude, denn Kaplan Martin Popp stellte in der Sonntagsmesse die 6 Erstkommunionkinder diesen Jahres vor. Gemeinsam mit Ihren Familie waren sie gekommen, um sich der Gemeinde zu zeigen und um das begleitende Gebet in den kommenden Wochen zu bitten.

In seiner Predigt ging Kaplan Popp auf die Vorbereitungszeit ein und zog dabei Parallelen zum Evangelium vom „barmherzigen Vater !“ Sowie der Vater dem Sohn Geld in die Hand gibt, gibt die Kirche den Kindern zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen in die Hand, was sie daraus machen ist dem offenen Herzen der Kinder überlassen.

Daneben appellierte der Kaplan an die Familien, in dieser Zeit der Vorbereitung den Glauben neu zu entdecken.

Zu Bild: Die sechs Erstkommunionkinder: Lena Alt, Johannes Holzinger, Annalena Lang, Tanja Stelzer, Rosalie Schmuderer, Milan Zollner.

Auch heuer machten die Erstkommunionkinder von St. Jakob regen Gebrauch von der Möglichkeit, sich ehrenamtlich an einer sozialen Aktion zu beteiligen: Sie verkauften vor und nach den Gottesdiensten zum 3. Fastensonntag kleine Brotlaibe. Mit dem eingenommenen Geld werden sie das Misereor-Projekt „Guatemala, El Salvador – Medizinische Versorgung und Gesundheitsdienste für die Armen“ unterstützen.

Innerhalb kurzer Zeit waren alle Brote an die Kirchenbesucher verkauft – und die fleißigen Mädchen und Buben, zusammen mit Gemeindereferentin Michaela Maier (s. Bild), hocherfreut über ihre gelungene Aktion.

Am vergangenen Mittwoch, kurz vor 16 Uhr in der Stadtpfarrkirche von St. Jakob: 22 Drittklässler versammeln sich frohgemut in den hinteren Kirchenbänken und üben unter Leitung von Organistin Eva Berzl eifrig die Lieder ein, die sie gleich anschließend im Rahmen eines „Weggottesdienstes“ singen werden. Die Musikerin ist sehr angetan von der kurzen Probe: „Schön, wie ihr alle singen könnt; macht es hernach genauso“.

Jetzt kommen Pfarrer Dieter Zinecker und Gemeindereferentin Michaela Maier (die zuvor schon alles Weitere vorbereitet hat), um die Feier zu beginnen. Der Stadtpfarrer hat eine Schale mit Weihwasser mitgebracht. Jedes Kind nimmt Weihwasser und spricht laut „Gott, ich danke dir für meine Taufe“. Ein einleitendes Gebet des Geistlichen erinnert daran, worum es letztendlich geht: „Gott, … wir danken dir für Jesus, der auch unser Freund sein will. Wir wollen seine Freundschaft mit unserer Freundschaft beantworten. Darum wollen wir uns gut auf unsere Erstkommunion vorbereiten. Hilf uns dabei. Amen.“

Nun ziehen alle miteinander unter Orgelbegleitung hinter dem Kreuzträger in den Altarraum und nehmen dort Platz. Die Schülerinnen und Schüler sind augenscheinlich voll bei der Sache und beteiligen sich mit Hingabe am weiteren Geschehen – die Aufmerksamkeit rührt vermutlich daher, dass in dieser besonderen Form des Gottesdienstes die wichtigsten liturgischen Handlungen und Vorgänge in ihre einzelnen Elementen „aufgespalten“, kindgerecht erläutert und auch gleich eingeübt werden.

Ganz besonders intensiv ist das Erleben bei der Hinführung zur „Wandlung“. Dieser Text aus der Bibel wird nicht nur vorgelesen, sondern für und mit den Kindern sichtbar dargestellt: „Jesus bricht das Brot für alle. Er gibt seinen Freunden jedem ein Stück“ verkündet Michaela Maier und Pfarrer Zinecker reicht den Kindern, die in die Rolle der Jünger geschlüpft sind, ein Stück Brot, danach einen Becher mit Traubensaft. So wird ihnen deutlich gemacht: Damals hat Jesus mit seinen Jüngern Mahl gehalten. Der Abendmahlsaal heute ist die Kirche. Der Tisch von damals ist heute der Altar – den die Mädchen und Buben im Anschluss an den Bibeltext wie für eine „echte“ Messe vorbereiten dürfen. Sie bringen Leuchter, Kelch und Hostienschale zum Altar; daneben auch ein Kreuz und eine Osterkerze, die verdeutlichen, was Jesus für uns Menschen getan hat. In einer kurzen Meditation gehen die Kinder im Anschluss an die Gabenbereitung den „Weg in die Stille“, um das eben Gehörte und Erlebte in die Tiefe gehen zu lassen.

Mit einem gemeinsam gebeteten Vater Unser und dem Kreuzzeichen endet der Weggottesdienst. Begleitet durch das Kreuz ziehen die Kinder wieder zum Ausgang. Aus den Gesichtern spricht Zufriedenheit: Ganz offensichtlich hat die gute halbe Stunde des Miteinanders in der Kirche allen, auch den Seelsorgern reichlich Freude bereitet.

Es scheint also eine gelungene Sache zu sein, auf diese Weise auf das Sakrament der Eucharistie vorzubereiten: Die Kinder da erreichen, wo sie mit ihren religiösen Kenntnissen stehen, und ihnen die Grundlagen des Glaubens auf dem Weg zur Erstkommunion hin vermitteln – der Weggottesdienst bietet hierfür einen wichtigen Baustein.

Im Bild: Miteinander Weggottesdienst feiern: Pfarrer, Gemeindereferentin und die Erstkommunionkinder des Jahres 2019