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Die beiden Handwerker (oder Künstler) Dr. Hans Schneider und Franz Rackl schnitzten für die Kirche am Kalvarienberg eine neue Figur für die Darstellung des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist wird dabei dargestellt als Taube auf einer goldfarbenen Scheibe.

Mehr zur Kirche am Kalvarienberg erfahren Sie übrigens auf unseren Seiten zu den Kirchen und Kapellen in der Pfarrei.

Guten Besuch – in Zeiten von gebotenen Abstandsregelungen – verzeichneten die Gottesdienste zu Pfingsten in unserer Pfarrei St. Jakob und ihrer Expositur Vilzing; die meisten hatten sich am Sonntagvormittag zur 10.30 Uhr-Messe in der Stadtpfarrkirche versammelt.

Das Fest des Heiligen Geistes, gleichzeitig die Vollendung und Bestätigung von Ostern, gelte es, an Pfingsten zu feiern, machte Zelebrant Stadtpfarrer Dieter Zinecker zu Beginn sinnbildlich deutlich:

Die einen verbinden mit dem Geist einen gewaltigen Feuersturm und –atem, wie er im in der Überschrift zitierten Lied genannt wird, die anderen einen sanften Hauch, der leise, aber beständig in die Welt wirkt. Die gewünschte Zielrichtung sei allerdings dieselbe: Zu Pfingsten, am Geburtstag der Kirche, solle sich das Angesicht der Erde erneuern, ein neuer Geist im menschlichen Denken und Tun solle einziehen, und – bei aller individuellen Verschiedenheit – alle „mit einer Zunge reden“.

Einen modernen Anknüpfungspunkt für den Geist Gottes sah Zinecker im (für Laien nicht durchschaubaren, gleichwohl unabdingbar notwendigen) Betriebssystem eines Handys oder eines ähnlichen technischen Geräts: „Der Geist Gottes ist mein Betriebssystem, das, was bei mir alles am Laufen hält“, führte er in seiner Predigt aus. Und stellte sprechende Bilder dar, die etwas Wesentliches über den Geist sagen wollen, wie etwa den „göttlichen Untermieter“, der „sich eingerichtet hat in meinem Lebenshaus und den Raum einnimmt, den ich für ihn frei halte: „Das Göttliche in mir““. En Gebet aus der Feder von Papst Johannes Paul II. beschloss die Ausführungen: „O Heiliger Geist, gib mir ein, was ich denken soll. Gib mir ein, was ich sagen soll und wie ich es sagen soll (…). Gib mir ein, was ich zur Ehre Gottes, zum Wohl der Seelen und zu meiner eigenen Heiligung tun soll.“

Schöne Gesänge – in maßvollem Umfang – bereicherten den Gottesdienst („Atme in uns, Heiliger Geist, brenne in uns, Heiliger Geist“), das Te Deum („Großer Gott“) ganz am Ende durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Die Kollekte des Pfingstsonntags kamen dem Osteuropa-Hilfswerk Renovabis zugute.

Im Bild:
Mit der symbolhaften Darstellung des Heiligen Geistes oben am Hochaltar als Hintergrund (in der Osterzeit war an gleicher Stelle der Auferstandene zu sehen) wurden die Gottesdienste zu Pfingsten in St. Jakob gefeiert

Liebe Kinder,
aber auch liebe Erwachsene,

was feiern wir an Pfingsten? Wo in der Bibel steht die Geschichte von Pfingsten? Wie war das gleich wieder mit dem Sprachwunder?

Mit dem folgenden Mal- und Quizheft zu Pfingsten wollen wir gerne mit Euch auf Entdeckungsreise gehen. Wir wünschen euch viel Spaß damit!

Wenn ihr möchtet, dürft ihr eure ausgefüllten oder ausgemalten Quizbögen gerne in den Briefkasten im Pfarrhaus einwerfen.

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung

Pfingsten wird als die Geburtsstunde der Kirche bezeichnet. Erfüllt vom Heiligen Geist brechen die Apostel auf und verkünden mit Freude und Kraft die Frohe Botschaft. Der Funke springt auf die Zuhörenden über und Gottes Geist kommt auf sie herab. Gottes Geist überwindet Grenzen, wirkt in den Einzelnen und schafft Gemeinschaft.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

 

Lied: Das ist der Tag, den Gott gemacht (GL 329,1+3)

1. Das ist der Tag, den Gott gemacht,
der Freud in alle Welt gebracht.
Es freu sich, was sich freuen kann,
denn Wunder hat der Herr getan.

3. Wir sind getauft auf Christi Tod
und auferweckt mit ihm zu Gott.
Uns ist geschenkt sein Heilger Geist,
ein Leben, das kein Tod entreißt.

 

Gebet

Gott, unser Vater, du berufst Menschen aus allen Völkern und Nationen. Du hast auch uns beim Namen gerufen. Durch die Taufe sind wir aufgenommen in die Gemeinschaft der Kirche. Du hast uns deinen Heiligen Geist geschenkt. Öffne uns für das Wirken deines Geistes, damit wir glaubwürdig christlich leben. Amen.

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus

Schwestern und Brüder! Führt ein Leben, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch das Band des Friedens! Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung: 5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.
(Epheser 4,1b-6)

 

Kurze Stille

 

Lied: Fest soll mein Taufbund immer stehn (GL 866)

1. Fest soll mein Taufbund immer stehn,
ich will die Kirche hören.
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
und folgsam ihren Lehren.
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad
in seine Kirch berufen hat;
nie will ich von ihr weichen.

2. Die rechten Wege wandle ich,
solang ich leb auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
und lass mich selig werden.
O mach mich ähnlich deinem Sohn,
dass ich erhalte seinen Lohn
im Himmel droben ewig.

 

Bitten

V/A Komm, Heiliger Geist, entzünde in uns das Feuer deiner Liebe.

V Komm, Heiliger Geist, schenke uns Demut,
damit wir unser Leben immer mehr als Geschenk begreifen,
damit wir staunen können über die Schönheit deiner Schöpfung,
damit wir spüren: immerfort empfangen wir aus deiner Hand.
A Komm, Heiliger Geist …

V Komm, Heiliger Geist, erfülle uns mit Friedfertigkeit,
damit wir Frieden suchen und zum Frieden beitragen,
damit wir bereit sind, uns zu versöhnen – mit anderen, mit uns selbst, mit Gott.
A Komm, Heiliger Geist …

V Komm, Heiliger Geist, gib uns Geduld,
damit wir einander ertragen und aushalten,
damit wir schwierige Situationen annehmen können,
damit wir Durststrecken durchhalten können.
A Komm, Heiliger Geist …

V Komm, Heiliger Geist, durchdringe uns mit Liebe,
damit wir uns selber und einander annehmen,
damit wir einander mit Respekt begegnen,
damit dein Reich immer mehr Wirklichkeit wird.
A Komm, Heiliger Geist …

V Komm, Heiliger Geist, schenke deiner Kirche Einheit und Frieden.
A Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe.
Amen.

 

Vater unser

 

Segensgebet

Guter Gott, du sendest deinen Geist aus, die kostbare Gabe. So willst du uns dazu bewegen, dich und einander zu lieben.
Segne uns und lass in uns den Geist deiner Liebe so groß werden, dass unser Leben ganz von ihm erfüllt ist.
(nach GL 675,5)

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

 

Lied: Sonne der Gerechtigkeit (GL 481,1+2+5)

1. Sonne der Gerechtigkeit,
gehe auf zu unsrer Zeit;
brich in deiner Kirche an,
dass die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.

2. Weck die tote Christenheit
aus dem Schlaf der Sicherheit,
dass sie deine Stimme hört,
sich zu deinem Wort bekehrt.
Erbarm dich, Herr.

5. Gib den Boten Kraft und Mut,
Glauben, Hoffnung, Liebesglut,
und lass reiche Frucht aufgehn,
wo sie unter Tränen sä´n.
Erbarm dich, Herr.

 

Mariengruß – Gegrüßet seist du, Maria

(T: M. Maier nach Apg 2,1-11)
Die Apostelgeschichte aus der Bibel erzählt uns vom Pfingstfest in Jerusalem:

Als das Pfingstfest gefeiert wird,
sind alle Jünger zusammen.
Da wird es plötzlich laut.
Vom Himmel her kommt ein Brausen, wie ein Sturm.
Dieses Brausen kommt sogar ins Haus.
Plötzlich sind da Flammen, wie von Feuer.
Diese Flammen verteilen sich auf die Jünger.
Diese Flammen sind der Geist Gottes, der Heilige Geist.
Die Jünger können jetzt in fremden Sprachen sprechen, die sie nie gelernt haben.

An Pfingsten sind viele Menschen in Jerusalem.
Sie kommen zum Teil aus anderen Ländern und sprechen eine ganz andere Sprache,
als es in Jerusalem üblich ist.
Als die Menschen auf der Straße bemerken,
dass im Haus der Jünger etwas Seltsames geschieht,
laufen sie zusammen.
Sie sind ganz überrascht.
Jeder kann die Jünger in der jeweils eigenen Sprache reden hören.
Wirklich jeder kann verstehen, was die Jünger über Gott erzählen.

Evangelium für Kinder
Pfingsten

(T: M. Maier nach Joh 20,19-23)

Am ersten Tag der Woche sind die Jünger zusammen.
Die Türen haben sie zugesperrt.
Sie haben Angst vor den Menschen, die nicht an Jesus glauben.

Plötzlich ist Jesus da.
Er sagt:
Der Friede sei mit euch!

Dann zeigt Jesus den Jüngern die Wunden von der Kreuzigung
an seinen Händen und an seiner Seite.
Jetzt wissen die Jünger: Das ist wirklich Jesus.
Sie freuen sich, Jesus zu sehen.

Jesus sagt noch einmal:
Der Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater zu euch geschickt hat,
so schicke ich euch zu den Menschen.

Jesus haucht die Jünger an und sagt:
Nehmt den Heiligen Geist in euch auf.
Er ist bei euch, wenn ihr in Gottes Namen handelt.

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung

Wir feiern Pfingsten, die Sendung des Heiligen Geistes. Jesus Christus ist und bleibt durch den Heiligen Geist mit den Seinen verbunden. Sein Geist hält ihre Gemeinschaft zusammen, sammelt sie zum Gebet. Sein Geist lässt sie aufbrechen und befähigt sie zum Zeugnis in der Welt. Sein Geist wirkt in dieser Welt bis ans Ende der Zeit.

 

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

 

Lied: Komm, Heilger Geist, auf uns herab (GL 797,1+6)

1. Komm, Heilger Geist, auf uns herab!
Du bist die schönste Himmelsgab
und aller guten Gaben Quelle;
du machst die Geister rein und helle.

6. Nichts ist, nichts kann der Mensch, der sich
von dir getrennt, nichts ohne dich;
so komm mit deines Lichtes Strahlen
und deinen sieben Gaben allen.

 

Gebet

Allmächtiger, ewiger Gott, durch das Geheimnis des heutigen Tages heiligst du deine Kirche in allen Völkern und Nationen. Erfülle die ganze Welt mit den Gaben des Heiligen Geistes, und was deine Liebe am Anfang der Kirche gewirkt hat, das wirke sie auch heute in den Herzen aller, die an dich glauben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
(Tagesgebet)

 

Pfingstsequenz (GL 344)

1. Komm herab, o Heilger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt.

2. Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt.

3. Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not.

4. In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.

5. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.

6. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.

7. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.

8. Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.

9. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.

10. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit. Amen. Halleluja.

 

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
(Johannes 20,19-23)

 

Lied: Erde, singe (GL 411)

1. Erde, singe, dass es klinge,
laut und stark dein Jubellied!
Himmel alle, singt zum Schalle dieses Liedes jauchzend mit!
Singt ein Loblied eurem Meister!
Preist ihn laut, ihr Himmelsgeister!
Was er schuf, was er gebaut, preis ihn laut!

2. Kreaturen auf den Fluren,
huldigt ihm mit Jubelruf!
Ihr im Meere, preist die Ehre
dessen, der aus nichts euch schuf!
Was auf Erden ist und lebet,
was in hohen Lüften schwebet,
lob ihn! Er haucht ja allein Leben ein.

 

Fürbitten – Fürbittruf (GL 645,3)

V/A Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu.

V „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Römer 5,5) – Gott, lass uns immer mehr deiner Liebe vertrauen. Mache unser Herz bereit, aus dieser Liebe zu handeln. – A Sende aus deinen Geist …

V „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ (2 Korinther 3,17) – Wir beten für alle, die Enge und Begrenzungen in ihrem Leben spüren. Wir beten für alle, die Unterdrückung erfahren. – A …

V „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“
(2 Timotheus 1,7) – Wir beten für alle, die in Angst und Sorge leben. Wir beten für alle, die verunsichert sind oder eine Krise durchleben. – A …

V „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“ (1 Korinther 6,19) –
Wir beten für alle, die sich schwer tun, sich selber anzunehmen. Wir beten für alle, die Gewalt an Leib und Seele erfahren. – A …

V „Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn!“ (Römer 12,11) – Wir beten für alle Getauften. Wir beten für alle Frauen und Männer, die sich in den verschiedenen Bereichen der Kirche engagieren. – A …

 

Vater unser

 

Segensgebet

Der Gott der Hoffnung aber erfülle uns mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, dass wir reich werden an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.
(nach Römer 15,13)

 

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

 

Lied: Maria, dich lieben (GL 521,1+5)

1. Maria, dich lieben ist allzeit mein Sinn;
dir wurde die Fülle der Gnaden verliehn.
Du Jungfrau, auf dich hat der Geist sich gesenkt;
du Mutter hast uns den Erlöser geschenkt.

5. Du Mutter der Gnaden, o reich uns die Hand
auf all unsern Wegen durchs irdische Land.
Hilf uns, deinen Kindern, in Not und Gefahr,
mach allen, die suchen, den Sohn offenbar.