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Ein herzliches Willkommen von Stadtpfarrer Dieter Zinecker gab es bei der Sonntagsvorabendmesse am vergangenen Wochenende für einen gut bekannten Konzelebranten: Kaplan Stefan Hackenspiel verbringt seinen Sommerurlaub wieder einmal in heimatlichen Gefilden und nimmt gerne die Gelegenheit wahr, die Gottesdienste in St. Jakob am Altar mitzufeiern.

Vor gut zwei Jahren, am 9. Juli 2017, hat er unter großer Anteilnahme der Chamer Bevölkerung die Primiz in seiner Heimatpfarrei begangen, seit September 2017 ist er nunmehr in der Pfarreiengemeinschaft Ergoldsbach/Bayerbach als Kaplan tatkräftig im Einsatz und geht ganz in seinem Wirkungsfeld auf.

In St. Jakob wird er sicherlich auch in den kommenden zwei Wochen noch öfter anzutreffen sein und sich freuen, mit den Chamer Gläubigen Gottesdienst zu feiern.

Im Bild: Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Stefan Hackenspiel gemeinsam am Altar

Auf „Heimaturlaub“ in Cham weilte Kaplan Stefan Hackenspiel am vergangenen Wochenende – und freute sich sehr, in seiner Heimatpfarrei den Sonntagsgottesdienst feiern und am Altar mitgestalten zu können. Mit ihm freuten sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Gemeindereferentin Michaela Maier und die vielen Gläubigen in der Stadtpfarrkirche von St. Jakob.

Genau 14 Monate zuvor, am 9. Juli 2017, hatte Hackenspiel an gleicher Stätte Primiz-Gottesdienst gefeiert – unter riesiger Anteilnahme der Bevölkerung Chams und weit darüber hinaus. Im September 2017 hat er bekanntlich seine erste Kaplanstelle im niederbayerischen Ergoldsbach/Bayerbach angetreten und ist dort als Seelsorger mit vollem Einsatz und großem persönlichen Engagement aktiv – Engagement, das er auch in der Gottesdienstfeier in St. Jakob an den Tag legte.

Pfarrer Dieter Zinecker dankte ihm noch vor dem Schlusssegen ganz herzlich für sein Kommen und wünschte ihm unter großem Beifall der Anwesenden weiterhin viel Freude und Schwung in seinem priesterlichen Dienst.

Gemeinsam am Altar: Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Stefan Hackenspiel, flankiert von Gemeindereferentin Michaela Meier, Mesner Cornelius Lang und den Ministranten

Nicht mit einer, sondern gleich mit zwei Abschiedsfeiern wurden die Vorschulkinder des Kindergartens St. Jakob in Altenmarkt in ihren neuen Lebensabschnitt verabschiedet: Zuerst fand der traditionelle Vorschulkinderausflug mit anschließender Übernachtung im Kindergarten statt. Morgens starteten die künftigen Schüler in den Dino-Park nach Denkendorf, wo die Jungen und Mädchen eine Reise durch die Erdgeschichte von der Urzeit bis zur Erdneuzeit machten. Dabei trafen sie auf Dinosaurier, Archäopteryxe und auf Höhlenmenschen und durften sich nach einer Stärkung im Waldbiergarten auf dem Abenteuerspielplatz austoben.

Wieder zu Hause im Kindergarten erfrischten sich die Kinder im Planschbecken, während die Erzieherinnen schon Lagerfeuer und Grill für den Abend vorbereiteten. Dazu schloss sich zur Freude der Kinder auch das Geburtstagskind des Tages, Kaplan Alexander Dyadychenko, gerne an. Eine Nachtwanderung und eine ausgelassene „Kinderdisco“ in der Turnhalle sorgte für die nötige Müdigkeit bei den Kindern, so dass schließlich auch der Letzte gerne in seinen Schlafsack kroch. Nach einem gemütlichen Frühstück konnten die Eltern ihre Schützlinge wieder in Empfang nehmen.

Am Mittwoch kamen Pfarrer Dieter Zinnecker und Neupriester Stefan Hackenspiel nach Altenmarkt, um den Vorschulkindern ihren geistlichen Segen mit auf den Weg zu geben. In der Andacht verglichen die Erzieherinnen die vor den Kindern liegende Schulzeit mit einer Schifffahrt über ruhige, manchmal aber wohl auch stürmische Gewässer und baten Gott um seinen Beistand für die Reise. Stefan Hackenspiel spendete jedem Schulanfänger den Primizsegen und Pfarrer Zinnecker überreichte ein Kreuz als Andenken an die Kindergartenzeit – und als ständige Erinnerung daran, dass Gott auch auf rauer See immer da ist und weiterhilft.

Nach der Andacht las Stephanie Paa eine im Auftrag ihres Sohnes verfasste Geschichte über zwei Eulenkinder, die langsam flügge werden und den Wald und die Welt dahinter erkunden wollen; Von den Eltern der künftigen Schulkinder gab es ein herzliches Dankeschön und Geschenke für die Erzieherinnen und der Elternbeirat bedankte sich ebenfalls mit kleinen Präsenten bei der ausscheidenden Erzieherin Julia Gogeißl und der Berufspraktikantin Linda Ederer.

Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit: Stefan Hackenspiel feierte seine Primiz in seiner Heimatgemeinde Cham St Jakob.

Den feierlichen Gottesdienst und das daran anschließende Fest ließen sich viele Besucher nicht entgehen. Für viele Gläubige war sicherlich der Einzelprimizsegen am Nachmittag im Rahmen der Dankandacht ein weiterer Höhepunkt.

Der abschließende dritte Triduumsgottesdienst zur Vorbereitung auf die Primiz von Neupriester Stefan Hackenspiel wurde am Donnerstagabend in der Vilzinger St. Laurentius-Kirche unter großer Beteiligung der Gläubigen gefeiert. Hackenspiel hatte sich dazu Pfarrvikar Franz Pfeffer, Kaplan in St. Jakob von 2012 bis 2014, als Hauptzelebrant und Prediger eingeladen, der sich über das Wiedersehen an alter Wirkungsstätte sehr freute, wie er nach der freundlichen Begrüßung von Stadtpfarrer Dieter Zinecker betonte.

Schriftlesung, Evangelium und Predigt hatte der Pfarrvikar ganz auf die Person des heiligen Laurentius von Rom ausgerichtet, dessen religiöse Philosophie und Lebenseinstellung er auch dem Neupriester ans Herz legte.: Der wahre Schatz der Kirche im Allgemeinen und der Kirche auch hier in Vilzing im Besonderen seien nicht irgendwelche Figuren, Altäre oder Bilddarstellungen. Es seien vielmehr die Menschen, die das „Leben“ in das Gotteshaus brächten. Und als Priester und Seelsorger einer Pfarrgemeinde diesen Menschen – in Freud und Leid, in allen Lebenslagen – an der Seite zu stehen, sei wohl eine der schönsten Berufungen oder Aufgaben überhaupt, so der Prediger direkt an Hackenspiel gewandt. Der so Angesprochene freute sich über die persönliche Zuwendung und sprach hierfür an späterer Stelle herzliche Worte des Dankes.

Nach der Predigt und den Fürbitten wurde die Eucharistie gefeiert, die Schönferchener Sängerinnen sorgten hier wie schon zuvor für die stimmungsvolle musikalische Begleitung.

Am Ende auch dieses Triduumsgottesdienstes durften sich alle Mitfeiernden den allgemeinen Primizsegen des Neupriesters und den Segen des Hauptzelebranten zusprechen lassen; Letzterer hatte noch ein kleines Geschenk für seinen jungen Kollegen bereit, ein Bild mit der Innenansicht der Vilzinger Kirche. Abschließend sprach Christoph Zistler von der Vilzinger Kirchenverwaltung ein herzliches Vergelts Gott an die Zelebranten und lud ein zum nachfolgenden Begegnungsabend im Freien vor den Toren des Gemeinschaftshauses. Davon wurde dann auch reger Gebrauch gemacht und der schöne Sommerabend ausgiebig genossen. Für das leibliche Wohl war durch die Mithilfe zahlreicher Pfarreimitglieder und des Frauen- und Müttervereins Vilzing bestens gesorgt.

Im Bild: Kirchliche und anschließende weltliche Feier unter großer Beteiligung der Gläubigen

Auch der zweite Triduumsgottesdienst im Rahmen der Vorbereitung auf die Primiz von Neupriester Stefan Hackenspiel hat am vergangenen Freitagabend zahlreiche interessierte Gläubige in die Stadtpfarrkirche von St. Jakob geführt. Nachdem tags zuvor Pfarrer Ralf Heidenreich aus Wald/Zell als Hauptzelebrant und Prediger in Erscheinung getreten war, war nunmehr die Reihe an Pfarrer und Dekan Georg Birner aus Abensberg St. Barbara. Mit großer Freude begrüßte ihn Stadtpfarrer Dieter Zinecker, zusammen mit Hackenspiel und Diakon Alfred Dobler, in St. Jakob und konnte ihm – „von Kollege zu Kollege“ – zum Silbernen Priesterjubiläum gratulieren, haben sie doch beide gemeinsam vor 25 Jahren, Ende Juni 1992, in Regensburg die Priesterweihe empfangen. Der Abensberger Geistliche freute sich seinerseits über die Einladung nach Cham, zumal er, wie er betonte, verwandtschaftliche Beziehungen in der hiesigen Kreisstadt unterhalte. Auch sei es eine gute Gelegenheit für ihn, als Praktikumspfarrer des Neupriesters, dessen Heimatpfarrei näher kennen zu lernen.

In seiner Predigt knüpfte Birner an die vorgetragene Ezechiel-Lesung von der Tempelquelle an. Die dortige Schilderung vom unablässig unter der Tempelschwelle hervorströmenden Wasser deutete er als symbolhaftes Bild für ein christliches Leben in Fülle und sah darin auch eine enge Verbindung zu dem von Hackenspiel erwählten Primizspruch „Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade“. Auf diese unerschöpfliche Fülle und Weite bauend könne sich der Blick eines jeden Sterblichen immer wieder positiv nach vorne, auf eine vielversprechende Zukunft richten, und der Mensch sich daran aufrichten, trotz mancherlei Widrigkeiten des Lebens und gegenläufiger Tendenzen der Zeit. Ein erfülltes Leben im priesterlichen Dienst war schließlich der herzliche Wunsch und die Hoffnung des Predigers für den Neupriester.

Der Predigt und den Fürbitten folgte die feierliche Begehung der Eucharistie, bevor sich die Gläubigen über den allgemeinen Primizsegen des Neupriesters freuen konnten.

Nach dem Gottesdienst fand auch diesmal eine weltliche Feier und zwanglose Begegnung im Pfarrheim statt, die zu vielen angeregten Gesprächen genutzt wurde und erst am späteren Abend ihr Ende fand.

Der nunmehr letzte noch ausstehende, dritte Triduumsgottesdienst findet am kommenden Donnerstag, 6. Juli, um 19 Uhr in Vilzing St. Laurentius statt. Hauptzelebrant und Prediger wird dort Pfarrvikar Franz Pfeffer sein. Eine Begegnung im Gemeinschaftshaus wird den Abschluss bilden.

Es hat sich gut getroffen, dass genau am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus (29. Juni) der erste Triduumsgottesdienst – im Vorfeld der Primiz von Stefan Hackenspiel – in der Stadtpfarrkirche St. Jakob gefeiert werden konnte. Pfarrer Ralf Heidenreich aus Wald/Zell hatte sich dazu vom Neupriester gewinnen lassen, und durfte im Rahmen der Begrüßungsworte von Pfarrer Dieter Zinecker anfangs gleich selbst herzliche Glückwünsche zu seinem 15-jährigen Priesterjubiläum am selben Tage entgegennehmen. Der Stadtpfarrer versäumte es nicht, auch zwei weiteren Mitzelebranten zu dienstlichen Jubiläen zu gratulieren: Pfarrer i. R. Benedikt Rucker zum 60- , und Pfarrer i. R. Max Heitzer zum 55-jährigen.

Heidenreich seinerseits dankte für die Gratulation – und reagierte prompt: Mit Glückwünschen an seinen Vorredner zum „Silbernen“ und an Hackenspiel, Neupriester seit immerhin 5 Tagen! Letzterem wandte er sich im weiteren Verlauf des Gottesdienstes immer wieder besonders zu und brachte damit den Sinn und Zweck der Triduumsfeier, jenseits aller Jubiläen, für Hackenspiel, aber auch für alle Mitfeiernden zur Geltung.

In seiner Predigt widmete sich der ehemalige Chamer Kaplan den beiden Apostelfürsten. Er führte seinen Priesterkollegen und den zahlreichen Gottesdienstbesuchern in bildreicher und lebhafter Sprache die völlig unterschiedliche Lebensgeschichte und -philosophie beider Heiligen vor Augen, um aber letztlich doch ihre – entscheidende – Gemeinsamkeit hervorzuheben: Ihre große Vorbildfunktion für alle Menschen guten Willens, ihren unerschütterlichen Glauben an den Allmächtigen, den Geist sich senden zu lassen, Ihre vollkommene Hingabe und Liebe zu Gott und dem Nächsten. Lauter Wesenszüge oder Eigenschaften, die er dem Neupriester in allen Lebenslagen mit Nachdruck ans Herz legte.

Nach der Predigt und den Fürbitten wurde Eucharistie gefeiert, mit fünf Priestern am Altar. In das anschließende Danklied „Wer glaubt, ist nie allein…“ stimmten dann alle Anwesenden kräftig ein, und ebenso in das „Großer Gott…“.

Gleich nach der Gottesdienstfeier leisteten viele Besucher der freundlichen Einladung von Pfarrer Zinecker Folge und trafen sich zur unterhaltsamen Begegnung im Pfarrheim. Aktuelle Gesprächsthemen gab es ja zuhauf: Priesterweihe, Triduum, Primiz, Priesterjubiläen und anderes mehr.

Am Sonntag, den 25. Juni durften wir unseren Neupriester Stefan Hackenspiel in unserer Pfarrgemeinde St. Jakob in Cham herzlich begrüßen.

Die Priesterweihe ist ein Höhepunkt und ein großer Tag für das gesamte Bistum: Am Samstag hat Bischof Rudolf Voderholzer sechs Männer im Regensburger Dom zu Priestern geweiht. Gläubige und Priester aus allen Ecken der Diözese sind in die Kathedrale St. Peter gekommen. Darunter befanden sich zahlreiche Familienangehörige und Freunde, die die Priesteramtskandidaten bei diesem großartigen Ereignis begleiten wollten. Die Regensburger Domspatzen gestalteten die Weihefeier musikalisch.

Sechs Männer sind es, die am 24. Juni 2017 in der mehrstündigen Zeremonie zum Priester geweiht worden sind: Florian Frohnhöfer aus der Heimatpfarrei St. Marien in Sulzbach, Stefan Leopold Hackenspiel aus St. Jakob in Cham, Thomas Meier aus Mariä Himmelfahrt in Furth im Wald, Daniel Schmid aus St. Vitus in Burglengenfeld, Dr. Peter Stier aus St. Laurentius in Neustadt an der Donau und Bruder Lazarus Maria Uchman C.O. mit der Heimatpfarrei St. Stanislaus in Kosina (Polen). Bereits am Pfingstmontag hat Weihbischof Josef Graf Frater Johannes Bosco Florian Ernstberger in der Klosterkirche Speinshart zum Priester geweiht. Mit ihm sind es heuer nun sieben neue Priester.

Das ABC von Hoffnung und Liebe
Die Priesterweihe war dieses Jahr genau am Gedenktag Johannes des Täufers. Nicht zufällig ein halbes Jahr vor Weihnachten, wie Bischof Rudolf Voderholzer in seiner Predigt erklärte. Johannes der Täufer war exakt ein halbes Jahr älter als Jesus. Das Patronat des Vorläufers, des Wegbereiters stehe durch diesen besonderen Weihetermin über den Weihekandidaten, so der Bischof. Nicht ganz selbstverständlich, wie er betonte, denn zunächst seien die Weihekandidaten für den Dienst der Nachfolge Jesu Christi bestellt. Johannes der Täufer aber war kein Nachfolger, er hat die Vollendung von Jesu Weg gar nicht miterlebt, sondern ist ihm auf dem Weg des Martyriums vorausgegangen und hat sein Leben als Wegbereiter hingegeben. Dieser Vorbereitungsdienst gehöre auch in gewisser Weise zum apostolischen Dienst.

„Es braucht gerade in unseren Tagen in vielfältigster Form wieder Wegbereitung, Brückenbau, elementarste Vorbereitung in Glaubensdingen“, sagte Bischof Rudolf. Er bat die künftigen Priester, gerade auch den Aspekt der Vorbereitung in den Blick zu nehmen: Zur Taufe, Firmung, Ehe. „Vorbereitung bedarf vor allem elementarer Glaubensverkündung, nicht komplizierte theologische Spezialfragen, sondern das Einmaleins des Glaubens und das ABC von Hoffnung und Liebe müssen wir wieder neu buchstabieren in unserer Gegenwart, in der es nicht mehr selbstverständlich ist, zu wissen, wer Jesus Christus ist und wozu er gekommen ist.“

Die große Kunst als Priester: sich ganz zurücknehmen
„Johannes der Täufer war ein rauer Kerl“, sagte der Bischof weiter. Dennoch kamen die Menschen zusammen, um ihn zu hören. Ein wenig von dieser Herbheit wünsche der Regensburger Bischof sich auch für den Dienst der Priester. „Nicht das Sahnehäubchen, sondern eine herbe Umkehrpredigt.“ Nicht den Menschen nach dem Mund reden, sondern versuchen, ihre Herzen zu erreichen – das müsse die Verkündigung ausmachen.

Johannes der Täufer wird im Johannesevangelium überliefert als Freund des Bräutigams, also als Freund von Jesus, dessen Aufgabe es ist, die Hochzeit auszurichten. Die größte und vornehmste, schönste und wichtigste Aufgabe sei es deshalb, in der Eucharistie die hochzeitliche Begegnung Jesu Christi mit seiner Kirche auszurichten. Und das heißt, erklärte Bischof Rudolf Voderholzer, sich zurückzunehmen. „Die große Kunst des priesterlichen Dienstes besteht darin, voll und ganz sich radikal einzusetzen und gleichzeitig, sich ganz zurückzunehmen.“

Die Geschichte Johannes des Täufers ist eine Erzählung von Freude. Über ihm, dem herben Mann, dem Umkehrrufer, steht als großes Vorzeichen die Freude. Bischof Voderholzer sprach einen großen Wunsch aus: In einer Kirche, in der oft verbittert und verkrampft gekämpfte werde, solle der Heilige Geist den jungen Männern eine unbändige Freude ins Herz schenken, „sollt ihr Diener der Freude sein!“

Das Sakrament der Weihe
Beim Weiheritus wurde jeder Kandidat mit Namen aufgerufen. Nacheinander traten die sechs Kandidaten einzeln vor den Regensburger Bischof und bekundeten ihre innere Bereitschaft zum Dienst an der Kirche in Einheit mit dem Bischof. Der Leiter des Priesterseminars, Regens Martin Priller, erklärte gegenüber dem Bischof, dass das Volk und die Verantwortlichen befragt und die Kandidaten für würdig befunden wurden, die Weihe zu empfangen.

Die Weihe geschieht durch Handauflegung und Weihegebet durch Bischof Rudolf Voderholzer und die anwesenden Priester – damit wird die Gabe des Heiligen Geistes an die neuen Priester übertragen. Die jungen Männer wurden anschließend mit Stola und Messgewand bekleidet und ihre Hände wurden gesalbt. Der Bischof überreichte ihnen Hostienschale und Kelch zur Feier der Eucharistie. Die Weihehandlung endete mit dem Friedensgruß, der Umarmung durch den Bischof und alle anwesenden Priester. Die erste Eucharistiefeier als geweihte Priester haben die sechs Männer gleich im Anschluss gefeiert. Für die Neupriester ist dies eines der wichtigsten Ereignisse im Leben.

Nach dem Auszug aus dem Dom konnten sie die Glückwünsche von Freunden und Angehörigen empfangen. Dafür ging es diesmal in den Innenhof des Bischöflichen Ordinariats – aufgrund des Bürgerfestes, das auf dem Domplatz schon im vollen Gange war. Eine gelungene Kooperation mit dem Bürgerfest: die Blaskapelle, die auf dem Domplatz ihr Programm spielen sollte, begleitete die Prozession beim Auszug aus dem Dom musikalisch.

(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg)

Das sieht man auch nicht alle Tage: Drei Zelebranten, darunter gleich zwei Diakone zum Hochfest „Dreifaltigkeit“ am Altar der Stadtpfarrkirche St. Jakob. Zur Feier der sonntäglichen Vorabendmesse am vergangenen Samstag hatten sich Kaplan Alexander Dyadychenko, Diakon Alfred Dobler und Diakon Stefan Hackenspiel in dieser Konstellation zusammengefunden und feierten mit den Gläubigen Gottesdienst.

Allzu häufig wird es diese Zusammensetzung nicht mehr geben. Denn wie berichtet, wird am Samstag, 24. Juni 2017, um 8.30 Uhr, der Chamer Stefan Hackenspiel im Dom zu Regensburg von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum Priester geweiht (zusammen mit fünf weiteren Kandidaten). Wer bei diesem Ereignis gerne dabei sein möchte: Für die von der Pfarrei St. Jakob angebotene Busfahrt, am Samstag, 24. Juni, um 6.30 Uhr, sind noch ein paar Plätze frei. Anmeldungen bitte umgehend im Pfarrbüro, unter Telefon 09971/1241.