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In der Expositurkirche St. Laurentius, Vilzing wurden am vergangenen Sonntag fünf Ministranten nach langjährigem Altardienst verabschiedet.

Pater Jim bedankte sich bei Ihnen für den treuen und zuverlässigen Ministranten-Dienst und wünschte Ihnen für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Zum Dank erhielten sie ein persönliches Geschenk.

Verabschiedet wurden:
Beer Leonie und Meier Lukas (8 Jahre)
Beer Hanna und Treml Jonas (6 Jahre)
Reimer Emma, entschuldigt (3 Jahre)

Die heutige Messfeier haben wir abermals per Livestream übertragen. Musikalisch gestaltet wurde die heutige Messfeier von der Sängerin Petra Beutner, begleitet von Hermann Seitz an der Orgel.

Vielen Dank liebe Zuschauer für das zahlreiche Mitfeiern!

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Meine Zeit als Pfarrer in Cham – St. Jakob und der Expositur St. Laurentius in Vilzing geht zu Ende. Viele haben Vorbereitungen getroffen für meine Verabschiedung, sie haben den Rahmen geschaffen in der Liturgie und im Hof des Pfarrhauses, die Mitfeiernden empfangen und bewirtet, die Kolpingmusik hat alle gut unterhalten: Es war eine Freude, wieder einmal die lange vermissten mitreißenden Instrumentalstücke zu hören; das Gleiche gilt für den Cäcilienverein, verstärkt mit den Bläsern, bei den Messen.

Danke möchte ich sagen allen, die mich in den vergangenen 16 Jahren bei meinen Aufgaben unterstützt haben. Dazu gehören natürlich alle, die in den kirchlichen Gremien, den Vereinen und den Gruppierungen engagiert waren und vertrauensvoll mit mir zusammengearbeitet haben: Die Mitglieder des PGR und der Kirchenverwaltungen mit den Kirchenpflegern/In. Ausdrücklich nennen möchte ich dabei Frau Martina Altmann, die in verschiedenen Bereichen für die Pfarrei umfangreich tätig ist. Darüber hinaus gab es ein gutes Miteinander mit den Schulen, den Vertretern des öffentlichen Lebens, der Behörden und Einrichtungen in der Stadt und dem Landkreis, anfügen möchte ich dabei auch den Kreiscaritasverband, die Tafel und P. Schwemmer von der Marian. Männerkongregation. Das ökumenische Miteinander mit der evangelischen Gemeinde und mit Dekan Kotschenreuther war mit immer besonders wichtig. Gerne erinnere ich mich auch an P. Meyer vom Kloster, der ganz selbstverständlich den Kontakt mit St. Jakob gepflegt hat.

Hervorheben möchte ich unseren Vikar P. Jim: Er setzt seine Zeit und Kraft für die Pfarrei ein, ist da, wenn er gebraucht wird, unter ihm hat die Ministrantenarbeit wieder einen Aufschwung erhalten: Dass sie bei den Gottesdiensten wieder zuverlässig da sind, ist seinem Wirken zu verdanken. Ebenso unterstützen mich die Ruhestandspriester Pfr. Amberger und Pfr. Heitzer, der aber aus gesundheitlichen Gründen jetzt nicht mehr zur Verfügung stehen kann.

Unsere Gemeindereferentin Frau Michaela Maier ist mir eine besondere Stütze gewesen: Was sie anpackt ist klar, strukturiert und inhaltlich ansprechend. Es war mir eine Freude, zu sehen, wie sie in der Gemeinde mit den verschiedenen Gruppen vernetzt ist und das Vertrauen genießt. Ich werde sie sehr vermissen.

Ein wichtiger Aufgabenbereich ist die Verwaltung: Frau Pregler hat hier in hervorragender Weise alle anfallenden Aufgaben übernommen und mir zugearbeitet. Damit hat sie mich entlastet und für andere Bereiche Freiräume ermöglicht. Ich konnte mich immer auf sie verlassen. Das gilt natürlich auch für Ihre Vorgängerin Frau Meyer, die ja die längere Zeit hier im Büro gearbeitet hat.

Für die Feier der Liturgie, die Gottesdienste und das Umfeld der Kirche, des Pfarrheims und des Pfarrhofs ist die Mesnerin Frau Schardt verantwortlich: Sie hat sich gut eingearbeitet, schon viele Verantwortungsträger kennen gelernt und zeigt gerade vor Festtagen, was ihr ihre Tätigkeit bedeutet. Unvergessen ist natürlich auch Herr Sebald mit seiner Frau, der ja eine Chamer Institution ist. Auch die Mesnerinnen in Vilzing, Frau Nicklas und Frau Brunner, wirken sehr umsichtig.

Danke für alle Grüße, ehrenden Worte und gestaltete Karten, die mir übergeben worden sind: Danke auch allen, die mir Geschenke übergeben haben oder sich am Messgewand, der Laurentius-Stola oder dem Grill beteiligt haben.

Noch so Viele könnte man nennen: Eine Pfarrei, eine Expositur ist ein großes Netzwerk: Alle Punkte sind wichtig, alle Bereiche gehören zum großen Ganzen, jeder Mosaikstein ist ein Teil des Gesamtbildes.

Danke allen für Alles!
Alles Gute für die Zukunft!

Deus aia nos y Santiago: Gott steh uns bei – und St. Jakob!

Ihr Pfarrer
Dieter Zinecker

„Pilger bin ich, unterwegs bin ich als Mensch mein ganzes Leben: Es ist nicht die ständige Wiederholung des immer Gleichen: Leben ist Wandel (…).“ Stadtpfarrer Dieter Zinecker hatte mit dieser Ausführung in seiner Predigt – passend zum Patroziniumsfest – zunächst den Patron der Pfarrkirche, den Pilgerapostel St. Jakobus im Blick, gleichzeitig aber natürlich seine gesamte bisherige Pfarrgemeinde und im Besonderen sich selbst. Am Sonntag feierte er seinen letzten Gottesdienst in St. Jakob (Corona- bedingt in zweifacher Ausführung und auch im Livestream), nachdem er bereits am vergangenen Sonntag in der Expositur Vilzing und während der Woche für das öffentliche Leben in Cham mit viel Wehmut und großer Herzlichkeit verabschiedet worden war.

Bewegende, wunderbar festliche Gottesdienste waren es, nicht zuletzt dank der hervorragenden kirchenmusikalischen Gestaltung unter der Gesamtleitung von Eva Berzl, die zusammen mit ihren Sängern und Musikern nochmals alle Mühe und alles Herzblut in Vorbereitung und Ausführung investiert hatte. Bewegend und berührend aber zugleich die auch äußerlich erkennbaren Emotionen und Gefühlsregungen der vielen Mitfeiernden (das Gotteshaus war jeweils (unter Corona-Bedingungen) voll besetzt), die eindrucksvoll demonstrierten, wie eng verbunden man sich fühlt – und wie schwer der Abschied allseits fällt. Quasi als Brückenbauer, von der Abschieds-Traurigkeit zum positiven Nachvorneschauen erwies sich da der Bezug in der Predigt Zineckers auf den Pilgerpatron: „Buen camino – einen guten Pilgerweg: Das ist in heutiger Zeit der verbreitete Gruß. Das alte Wort sagt mehr aus: Ultreia: ultra – mehr; eia – weiter: Lasst uns weitergehen, vorwärtsgehen: Das Ziel kann ich nicht erreichen, wenn ich bleibe, wo ich bin; es muss vorangehen mit mir: Ich lebe in die Zukunft hinein in mein Morgen und Übermorgen. Dieser Gedanke gilt für alle Menschen, für den, der an seinem Ort bleibt und für den, der geht und sich räumlich verändert.“ Zum Glück nicht alleine sei man aber auf dem Pilgerweg des Lebens: „Dass Gott uns beisteht, das ist unsere glaubende Überzeugung: Die Heiligen sind uns Vorbilder und Fürsprecher: Gottes Nähe, Gottes Kraft erfahren wir, wenn wir Eucharistie feiern (…) auch heute: An diesem besonderen Tag.“

Zum Ende beider Gottesdienste richtete jeweils ein Vertreter der Pfarrei (Dr. Richard Straube bzw. Gemeindereferentin Michaela Maier) herzliche Worte des Dankes an den scheidenden Stadtpfarrer, die deutlich machten, wie gerne und harmonisch man zusammengearbeitet und welch große Sympathien und Wertschätzung sich Zinecker als Hirte seiner Pfarrei erworben hat; und gleichzeitig aufzeigten, welch große Maßstäbe letzterer – insbesondere in Seelsorge, Liturgie und Predigt – gesetzt hat und welch umfangreiches Pensum er die letzten 16 Jahre geleistet und bewältigt hat. Für die neue Aufgabe in Alburg und Feldkirchen wurden ihm beste Glück- und Segenswünsche zugesprochen und als Abschiedsgeschenk – viele Pfarrangehörige hatten zusammengelegt – ein neues Messgewand überreicht, zur Verwendung bei Gottesdiensten in seiner neuen Pfarrei – in guter Erinnerung an St. Jakob!

Tief bewegt nahm Zinecker den Dank, Geschenk und alle guten Wünsche entgegen und sagte seinerseits von Herzen Dankeschön für all das Gute, das er in Cham erfahren durfte, für alle, die dafür ihre Fähigkeiten, Kraft, Mühe und Zeit aufgewendet haben.

Ein großes Dankeschön und herzliches Vergeltsgott im Namen der ganzen Pfarrei, äußerlich in Form eines prächtigen Blumenstraußes, ging auch an Eva Berzl für all ihre kirchenmusikalischen Dienste, ob als Organistin oder Kantorin, auf E-Piano oder Querflöte, als Chorleiterin und für viele sonstige Belange der Pfarrei (über ihre Arbeit als Pfarrhaushälterin hinaus) – alles stets kompetent, unkompliziert und zuverlässig.

Nach beiden Gottesdiensten war auf dem Pfarrhaus-Gelände (auf Einladung des Pfarrgemeinderates) dann die willkommene Gelegenheit für alle Pfarrangehörigen, Freunde und Bekannte zum persönlichen Abschiednehmen, die reichlich genutzt wurde. Denn Viele suchten nochmals das Gespräch mit dem Geistlichen, um ihm ihren persönlichen Dank und gute Wünsche auszusprechen. Im Anschluss an den 10.30 Uhr-Festgottesdienst sorgte ein großes Aufgebot der Kolpingmusik auf dem Kirchplatz mit mehreren Ständchen für eine gelungene Überraschung; später durfte auch der Pfarrer selbst den Taktstock schwingen.

So blieb bei allem Abschiedsschmerz auch Raum für Heiterkeit und ein schönes, unvergessliches Beisammensein. „Buen camino!“

Zum heutigen Patrozinium im Jakobusjahr mussten wir auch unserem Pfarrer Dieter Zinecker an seine neue Pfarrei verabschieden. Den feierlichen Gottesdienst haben wir per Livestream übertragen.

Vielen Dank liebe Zuschauer für das wirklich zahlreiche Mitfeiern! Und Dir lieber Dieter: Alles Gute und Gottes Segen an Deinem neuen Wirkungsort! Buen Camino!

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„Gottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrer Dieter Zinecker für die Vertreter der Schulen, der kirchlichen Einrichtungen des Dekanates und des öffentlichen Lebens – mit anschließender Begegnung“: So lautete ganz sachlich die Überschrift über dem vergangenen Mittwochabend – an dem naturgemäß auch Einiges an Wehmut mitschwang. Denn mit dem Chamer Stadtpfarrer verabschiedete sich nach 16 Jahren ein Priester, Seelsorger und Mensch aus der Kreisstadt, der verdienstvoll gewirkt hat, seiner Pfarrei ein unverwechselbares Gesicht verliehen hat und sich hoher Achtung und Wertschätzung erfreut: Als glaubwürdiger Verkünder des Wortes Gottes und gleichzeitig als gefragter Ansprech- und Gesprächspartner im öffentlichen Leben vor Ort.

Im Mittelpunkt standen indes auch die Freude, in Gemeinschaft miteinander nochmals Gottesdienst feiern und schöne Momente erleben zu dürfen, sowie der von Herzen kommende Dank derer, die sich in der Stadtpfarrkirche eingefunden hatten: Geistlichkeit, Vertreter aus Politik, Schulen, Kindergärten, Verbänden, Vereinen, von Banken, Polizei und Rotem Kreuz.

Den Anfang machte eingangs des Gottesdienstes gleich der Hauptbetroffene selbst und sagte seinerseits Vergeltsgott für alle Unterstützung und alles Wohlwollen während seines Dienstes als Pfarrer in Cham: „Wo Menschen sich mit ihrer Zeit, ihrer Kraft und ihren Talenten einbringen in die Kirche vor Ort, dort wird Gottes Reich erfahrbar, da lebt die Gemeinde Christi.“

In seiner Predigt beleuchtete er die Bedeutung von „Religion“ für den Menschen von heute und definierte sie im Sinne von Johann B. Metz als „Unterbrechung“: Unterbrechung des Alltags und Reflektieren auf sich selbst – das eigene Denken und Handeln am Beispiel Jesu ausrichten. „Liebe Mitchristen, liebe Verantwortungsträger (…), das glaube ich, ist für uns Menschen entscheidend: Dass wir uns die Unterbrechung durch die Religion leisten, dass wir sie uns nicht nehmen lassen, dass wir nicht vergessen, nachzudenken und innezuhalten: Was ist meine Aufgabe? Als Saat Christi auf guten Boden zu fallen, aufzugehen, zu reifen und Frucht zu bringen.“

Die Grußworte an Pfarrer und Gemeinde zum Ende der Feier drückten allesamt großen Dank und Wertschätzung aus – sie ließen keinen Zweifel daran, dass da einer Überzeugungsarbeit geleistet und eine wertvolle Botschaft für die Menschen hat.

Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler zeigte sich überzeugt, dass in einer modernen Gesellschaft nicht nur der Staat eine bedeutende Rolle spielt, sondern auch die Kirche. Sein vielfacher Dank an Pfarrer Zinecker spannte den Bogen weit, von dessen wichtiger Rolle als Bauherr und (Verwaltungs-) Leiter der Pfarrei, bis hin zum Priester und Seelsorger, Verantwortlichen für Kindergärten und weiterer Einrichtungen, und vieles andere mehr. Dekan Walter Kotschenreuther machte deutlich, dass das Wort von der „versöhnten Verschiedenheit“ und die ökumenische Verbundenheit in den vergangenen 16 Jahren in Cham nicht zuletzt dank dem Zutun Zineckers wahrhaft mit Leben erfüllt worden seien. Bürgermeister Martin Stoiber wusste ebenfalls das verdienstvolle Wirken zu würdigen und betonnte, welch tiefe Spuren der scheidende Stadtpfarrer in Cham gelegt habe. Als „Grußwortredner für den Part des gesellschaftlichen Lebens“ verstand sich Chams Volksfestpräsident Sepp Altmann, der in launigen Worten für alle Verbundenheit dankte und mit der Verleihung „Ehrengast des Volksfestvereins auf Lebenszeit“ auf bleibende Verbindung auch für die Zukunft hoffte.

Nach dem Gottesdienst war bei einer Stunde der Begegnung auf dem Freigelände des Pfarrhauses noch viel Zeit zum persönlichen Danke sagen und Abschiednehmen wie auch zum regen Gedankenaustausch. Hiervon wurde dann auch reichlich Gebrauch gemacht.

Bilder: „Impressionen vom Mittwochabend“

Abschied nehmen hieß es am Sonntag in der St. Laurentius Kirche in Vilzing. Herr Stadtpfarrer Dieter Zinecker feierte seinen letzten Gottesdienst in der Expositur, da er in Kürze seinen Dienst in St. Jakob beendet und ab September Pfarrer in der Pfarreien-Gemeinschaft Alburg – Feldkirchen sein wird. Zahlreiche Gläubige aus der Gemeinde und sämtliche Vorstände oder Vertreter aller Vilzinger Vereine nahmen am Gottesdienst teil.

„Wir sind heute hier zusammengekommen, um Abschied zu nehmen und Danke zu sagen für 16 Jahre segensreiches Wirken in unserer Expositur“, begann Kirchenpfleger Herr Christoph Zistler die Verabschiedung. „Sie begleiteten unsere Expositurgemeinde über alle Lebensphasen hinweg. Im kirchlichen Jahreskreis feierten wir gemeinsam die Sonn- und Festtage und wurden durch ihre Predigten immer wieder zum Nachdenken angeregt. Ein ganz besonderer Höhepunkt für uns alle war die Altarweihe in der Expositur Kirche am 25. April 2010 durch Weihbischof Pappenberger. In diesem Zusammenhang seien auch die Baumaßnahmen genannt, welche in den letzten 16 Jahren ausgeführt oder angestoßen wurden: Außenrenovierung der Kirche, Friedhofswege Gestaltung, Innenrenovierung der Kirche mit Altarraum Neugestaltung und Weihe des neuen Volksaltars, Abriss des alten Pfarrhofs und Verkehrssicherung der Bring- und Holdienste der Kinder durch Errichtung eines abgetrennten Parkplatzes und sonstige laufend anfallende Unterhaltsmaßnahmen.

Nicht zu vergessen ist auch das gesellschaftliche Leben in der Expositur mit den Vereinsfesten und – Jubiläen, Geburtstagen und sonstigen Veranstaltungen, bei denen Sie sich immer gerne beteiligt haben und damit ihre Verbundenheit mit den Expositurangehörigen zum Ausdruck brachten. Dementsprechend haben sich heute auch alle Vereinsvertreter eingefunden.

Genauso pflegten sie mit allen ehrenamtlichen Engagierten, insbesondere den Mesnerinnen, den Ministranten, den Lektoren, der Kommunionhelferin den Mitgliedern der Gremien, den Organistinnen und Kantoren sowie den Sängerinnen der beiden Chöre ein harmonisches und vertrauensvolles Miteinander. Auch unser Kindergarten war Ihnen sehr wichtig und die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen war stets kooperativ zum Wohle der Kinder“, so Zistler.

Im Anschluss überreichte Kirchenpfleger Christoph Zistler ein gemeinsames Abschiedsgeschenk aller Expositurangehörigen. Eine Stola mit dem heiligen Laurentius und ein Fotobuch. „Damit sie uns nicht so schnell vergessen“, beendete Zistler seine Dankesrede.

Tief berührt über die herzlichen Worte und Geschenke, bedankte sich Stadtpfarrer Zinecker im Gegenzug von allen Beteiligten. Er betonte die gute Zusammenarbeit und das gute Miteinander der gesamten Expositurgemeinde. Ohne die Unterstützung der weltlichen Vereine, so Zinecker, wären viele kirchliche Veranstaltungen nicht möglich oder durchführbar. Ein besonderer Dank hierfür.

Nach dem Gottesdienst lud die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat der Expositur alle Kirchenbesucher, selbstverständlich coronakonform, zu einem kleinen Umtrunk ein. Dieser Einladung folgten alle Gläubigen um noch einmal Zeit mit Pfarrer Zinecker zu verbringen, aber auch, um sich persönlich zu verabschieden.

Die Messe wurde von Kathrin und Ferdinand Weber musikalisch mitgestaltet.

Liebe Pfarrangehörige, Freunde und Bekannte von St. Jakob, jetzt geht es tatsächlich ans Abschiednehmen: Wie von unserem Pfarrer Dieter Zinecker am ersten Märzwochenende dieses Jahres persönlich verkündet, wird er sein Wirken hier in St. Jakob beenden – entsprechend den diözesanen Vorgaben, nach gewisser Zeit die Pfarrei zu wechseln – und ab 1. September Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Alburg/Feldkirchen sein.

So sehr wir uns für ihn über seine neue Aufgabe freuen, so schwer fällt uns der Abschied: 16 Jahre hat er hier bei uns gewirkt, die Pfarrei bestens geleitet und die Botschaft von Glaube, Hoffnung und Liebe zusammen mit uns gelebt – als Priester, Seelsorger und von Mensch zu Mensch, mit Herz und Humor.

Wir als Pfarrei wollen dafür nochmals Vergelt´s Gott sagen und laden Sie alle ganz herzlich ein zu einer abschließenden Begegnung am Patroziniumstag, Sonntag, 25. Juli 2021. Es werden – für Sie zur Auswahl – zwei Gottesdienste in der Pfarrkirche gefeiert, um 8.30 Uhr und um 10.30 Uhr, anschließend wird – nach den geltenden Regelungen – jeweils Gelegenheit sein, sich zu verabschieden: Auf dem Freigelände vor dem Pfarrhaus.

Gerne hätten wir natürlich unser sonst am Patroziniumstag traditionell stattfindendes Pfarrfest gefeiert, was aber Corona-bedingt leider nicht erlaubt ist. Auch bei den Gottesdiensten und (glücklicherweise wieder zulässigen) anschließenden Begegnungen müssen wir Sie freundlich um Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen bitten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Im Namen aller Verantwortlichen der Pfarrei
Martina Altmann, Kirchenpflegerin

Herzliches Vergelt´s Gott auch an Frau Eva Berzl

Ein herzliches Vergelt´s Gott richtet sich auch an Frau Eva Berzl, Haushälterin von Pfarrer Zinecker. In so vielen Bereichen war sie für unsere Pfarrei tätig: Bei vielen Festen und Feierlichkeiten hat sie – oft im Hintergrund – für einen festlichen und stilvollen Rahmen gesorgt, das Pfarrhaus für Feste geschmückt. Pfarrgarten und Rosenstöcke hat sie ganzjährig umhegt und gepflegt.

Auch ihre musikalische Ader kam der Pfarrei sehr zugute: Viele Jahre leitete sie den Jugendprojektchor, der bei Erstkommunionen, Firmungen und auch bei den Ehejubilaren den Gottesdienst musikalisch mitgestaltete.

Eine feste Größe war sie außerdem im Team der Organisten: An ungezählten Sonn- und Festtagen, und regelmäßig auch bei Werktagsmessen hat sie die Gläubigen mit ihrem frischen Orgelspiel erfreut, ihre Stimme als Kantorin eingesetzt. In den letzten Jahren hatte sie zudem, aus der Not heraus geboren, die Leitung des Kirchenchores inne; Höhepunkte dabei: Die musikalische Gestaltung der Diakonenweihe (2016) und die Primiz von Stefan Hackenspiel (2017).

VERGELT´S GOTT für ihr vielfältiges Engagement in unserer Pfarrei St. Jakob!
Martina Altmann

Mit einer großen Feier verabschiedete der Kindergarten St. Jakob in Altenmarkt die Leiterin der Drachengruppe, Berta Braun, in den Ruhestand. In einem lustigen Video im Dingsda-Stil erklärten die Kinder, wer Berta überhaupt ist und was sie sich so unter Ruhestand vorstellen. Dann durfte die „ältere Frau, die aber immer no guad ausschaut!“ in einer Schnitzeljagd ihr Abschiedsgeschenk suchen: Ein „Ruhestandsbankerl“ hatten ihr die Kinder bemalt – wenn sie schon nicht mehr in den Kindergarten kommt, dann soll sie ein Stück von „ihren Kindern“ im eigenen Garten behalten und darauf hoffentlich viele gemütliche Stunden verbringen.

Die Kinder überreichten Sonnenblumen und verabschiedeten sich musikalisch mit „Mach’s gut, auf Wiedersehn“, bevor es zum gemütlichen Teil der Feier mit Sekt (für die Erwachsenen) und einem beeindruckenden Kuchenbuffet überging. Pfarrer Dieter Zinecker, Martina Altmann als Vertreterin der Kirchenverwaltung und die Eltern der Drachengruppen-Kinder feierten mit. Berta Braun war seit dem Januar 1992 eine feste Größe im Altenmarkter Kindergarten und hat in diesem vergangenen Vierteljahrhundert die Einrichtung entscheidend mitgeprägt. Den Kindern und den Kolleginnen werden in Zukunft nicht nur ihre immer lustig bemalten Nägel fehlen, sondern vor allem Ihre Gelassenheit und Herzlichkeit, mit der sie schon viele hundert Kinder aus der Umgebung auf dem Weg in die Schule begleitet hat.

Überraschung gelungen konnte man am Sonntag nach der Messe in Vilzing hören. Kaplan Martin Popp feierte seinen letzten Sonntagsgottesdienst in der Expositur, da er zum September nach Regensburg wechselt. Die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat der Expositur lud alle Kirchenbesucher nach dem Gottesdienst zu einem kleinen Umtrunk ein. Dieser Einladung folgten alle Gläubigen um in geselliger Runde noch einmal Zeit mit dem Kaplan verbringen zu können.

Nachdem alle mit kühlen Getränken versorgt waren, bedankte sich Christoph Zistler, Sprecher der Kirchenverwaltung, bei dem Geistlichen. „Lieber Herr Kaplan Popp, vor fast einem Jahr haben wir sie hier in Vilzing als unseren neuen Kaplan begrüßt. Heute heißt es leider schon wieder Abschied nehmen. Sie durften im vergangenen Jahr das vielfältige Gemeindeleben unserer Expositur mitgestalten und miterleben. Neben den gemeinsamen Feiern der Sonn- und Feiertagsmessen, leisteten sie eine große Anzahl weiterer Aufgaben und Tätigkeiten, angefangen bei den Taufen, über die Erstkommunion- und Firmvorbereitung, Trauungen, das Austeilen der Krankenkommunion bis hin zu Beerdigungen. Auch in das Kindergartengeschehen brachten Sie sich gerne ein und mit allen ehrenamtlichen Engagierten, insbesondere den Mesnerinnen, den Lektoren, den Mitgliedern der Gremien, den Organistinnen sowie den Sängerinnen der beiden Chöre, pflegten sie ein harmonisches Miteinander“, so Christoph Zistler, Sprecher der Kirchenverwaltung.

„Aber ganz besonders ihre freie, sehr realitätsnahe und zugleich aussagekräftige Art zu predigen, hat uns alle angesprochen und begeistert! Außerdem waren sie stets auf den Festivitäten der Vereine und bei sonstigen gesellschaftlichen Anlässen anzutreffen und brachten damit ihre Verbundenheit mit den Expositurangehörigen zum Ausdruck.“

„Nun gehen sie zurück in ihre zweite Heimat und wie sie selber sagen, in die schönste Stadt des Landes, nämlich nach Regensburg. Wir bedauern dies sehr, und wünschen ihnen zur neuen Stelle alles Gute und Gottes Segen!“

Im Anschluss überreichte Herr Zistler stellvertretend für die Expositur ein Geschenk, ehe die Anwesenden die Gelegenheit nutzten, sich vom allseits beliebten Kaplan persönlich zu verabschieden.