Herzlich willkommen geheißen haben die Gläubigen der Pfarrei St. Jakob ihren neuen Kaplan Martin Popp. Zu seinem ersten offiziellen Gottesdienst am Samstagabend hatten sich viele Mitfeiernde in der Chamer Stadtpfarrkirche eingefunden (unter ihnen auch die Familienangehörigen und viele Freunde Popps) und bildeten einen würdigen Rahmen für das besondere Ereignis.

Mit humorvollen Worten wandte sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker in seiner einleitenden Begrüßung an den bisher in Oberviechtach wirkenden Geistlichen. Einen großen Aktionsradius habe er schon in seiner ersten Woche hier in Cham an den Tag gelegt und sein Umfeld in Pfarrei, Schule und in der Kreisstadt intensiv in den Blick genommen. Diesen Schwung und Elan wünsche er ihm auch für die kommende Zeit. Sichtlich erfreut erwiderte der Kaplan die freundliche Vorrede und ließ die Anwesenden spüren, dass er das Seelsorgeteam von St. Jakob gerne wieder vervollständigen wolle.

In seiner Predigt ließ er das Tagesevangelium und die entscheidende Frage Jesu an seine Jünger „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ lebendig werden. Er nahm hierzu das aktuelle politische Wahlkampfgeschehen und die sich engagierenden Kandidaten in den Blick, die alle um die Gunst des Wählers buhlten und für fähig gehalten werden möchten, das Land oder die Region zu regieren. Die Frage Jesu „Für wen haltet ihr mich?“ sei letztendlich aber auch die Kardinalfrage an jeden Christen, der es ernst meine mit dem Glauben an den auferstandenen Messias.

Nach der Predigt wurde Eucharistie gefeiert. Den feierlichen Abschluss fand die sonntägliche Vorabendmesse mit dem Segen des Kaplans. Zuvor hatte ihm Pfarrer Zinecker kleine Präsente überreicht (eine Jakobsmuschel in Gestalt eines Schlüsselanhängers und ein literarisches Werk von Wilhelm Bruners) und nochmals gute Wünsche mit auf den Weg gegeben.

Gleich im Anschluss an den Gottesdienst war Gelegenheit zur persönlichen Begegnung mit dem Geistlichen im Rahmen eines Stehempfanges im Pfarrheim, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde. Auch die Angehörigen und der weitere Personenkreis aus der Heimat Popps freuten sich über die Einladung und konnten einen stimmungsvollen Abend miterleben.

Im Bild: Begegnung mit Kaplan Martin Popp im Gottesdienst und anschließend im Pfarrheim

Auch in diesem Jahr machten sich Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Vilzing auf den Weg nach Streicherröhren, um ein jahrzehntealtes Gelübde zu erfüllen. Während des zweieinhalbstündigen Marsches durch Wälder, Wiesen und Felder beteten die Frauen den Rosenkranz.

In Streicherröhren angekommen feierten die Teilnehmerinnen zusammen mit den vielen mit dem Auto nachgekommenen Expositurangehörigen vor der Wallfahrtskapelle eine feierliche Marienandacht.

Auf „Heimaturlaub“ in Cham weilte Kaplan Stefan Hackenspiel am vergangenen Wochenende – und freute sich sehr, in seiner Heimatpfarrei den Sonntagsgottesdienst feiern und am Altar mitgestalten zu können. Mit ihm freuten sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Gemeindereferentin Michaela Maier und die vielen Gläubigen in der Stadtpfarrkirche von St. Jakob.

Genau 14 Monate zuvor, am 9. Juli 2017, hatte Hackenspiel an gleicher Stätte Primiz-Gottesdienst gefeiert – unter riesiger Anteilnahme der Bevölkerung Chams und weit darüber hinaus. Im September 2017 hat er bekanntlich seine erste Kaplanstelle im niederbayerischen Ergoldsbach/Bayerbach angetreten und ist dort als Seelsorger mit vollem Einsatz und großem persönlichen Engagement aktiv – Engagement, das er auch in der Gottesdienstfeier in St. Jakob an den Tag legte.

Pfarrer Dieter Zinecker dankte ihm noch vor dem Schlusssegen ganz herzlich für sein Kommen und wünschte ihm unter großem Beifall der Anwesenden weiterhin viel Freude und Schwung in seinem priesterlichen Dienst.

Gemeinsam am Altar: Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Stefan Hackenspiel, flankiert von Gemeindereferentin Michaela Meier, Mesner Cornelius Lang und den Ministranten

Für die Kolpingsfamilie Cham begann am vergangenen Freitag der Herbst. Wie schon im letzten Jahr trafen sich die Mitglieder im Kolpinghaus und genossen Leckeres vom Grill und die vielen feinen Salate, die selbst gemacht waren. Juliane und Karl waren mit Akkordeon und Gitarre dabei und sorgten mit bayerischen Lieder zum Mitsingen, für richtig gute Stimmung.

Beim Grillabend meldeten sich die Mitglieder auch gleich zum Ausflug nach Wiesenfelden und der Synagogenbesichtigung an. Es stehen für den Herbst wieder schöne Aktivitäten an. Immer sind auch Nichtmitglieder herzlich dazu eingeladen.