Guten Besuch – in Zeiten von gebotenen Abstandsregelungen – verzeichneten die Gottesdienste zu Pfingsten in unserer Pfarrei St. Jakob und ihrer Expositur Vilzing; die meisten hatten sich am Sonntagvormittag zur 10.30 Uhr-Messe in der Stadtpfarrkirche versammelt.

Das Fest des Heiligen Geistes, gleichzeitig die Vollendung und Bestätigung von Ostern, gelte es, an Pfingsten zu feiern, machte Zelebrant Stadtpfarrer Dieter Zinecker zu Beginn sinnbildlich deutlich:

Die einen verbinden mit dem Geist einen gewaltigen Feuersturm und –atem, wie er im in der Überschrift zitierten Lied genannt wird, die anderen einen sanften Hauch, der leise, aber beständig in die Welt wirkt. Die gewünschte Zielrichtung sei allerdings dieselbe: Zu Pfingsten, am Geburtstag der Kirche, solle sich das Angesicht der Erde erneuern, ein neuer Geist im menschlichen Denken und Tun solle einziehen, und – bei aller individuellen Verschiedenheit – alle „mit einer Zunge reden“.

Einen modernen Anknüpfungspunkt für den Geist Gottes sah Zinecker im (für Laien nicht durchschaubaren, gleichwohl unabdingbar notwendigen) Betriebssystem eines Handys oder eines ähnlichen technischen Geräts: „Der Geist Gottes ist mein Betriebssystem, das, was bei mir alles am Laufen hält“, führte er in seiner Predigt aus. Und stellte sprechende Bilder dar, die etwas Wesentliches über den Geist sagen wollen, wie etwa den „göttlichen Untermieter“, der „sich eingerichtet hat in meinem Lebenshaus und den Raum einnimmt, den ich für ihn frei halte: „Das Göttliche in mir““. En Gebet aus der Feder von Papst Johannes Paul II. beschloss die Ausführungen: „O Heiliger Geist, gib mir ein, was ich denken soll. Gib mir ein, was ich sagen soll und wie ich es sagen soll (…). Gib mir ein, was ich zur Ehre Gottes, zum Wohl der Seelen und zu meiner eigenen Heiligung tun soll.“

Schöne Gesänge – in maßvollem Umfang – bereicherten den Gottesdienst („Atme in uns, Heiliger Geist, brenne in uns, Heiliger Geist“), das Te Deum („Großer Gott“) ganz am Ende durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Die Kollekte des Pfingstsonntags kamen dem Osteuropa-Hilfswerk Renovabis zugute.

Im Bild:
Mit der symbolhaften Darstellung des Heiligen Geistes oben am Hochaltar als Hintergrund (in der Osterzeit war an gleicher Stelle der Auferstandene zu sehen) wurden die Gottesdienste zu Pfingsten in St. Jakob gefeiert

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung

Wir feiern den Dreifaltigkeitssonntag. Wir feiern den einen Gott in drei Personen. Gott ist in sich Beziehung. Aber er bleibt nicht in sich verschlossen. Er sucht Gemeinschaft mit uns, verschenkt sich an uns in Liebe. Mit jedem Kreuzzeichen erinnern wir uns: Wir sind in die Gemeinschaft mit Gott hineingenommen. Seine Liebe umfängt uns.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Nun lobet Gott im hohen Thron (GL 393)

1. Nun lobet Gott im hohen Thron,
ihr Menschen aller Nation;
hochpreiset ihn mit Freudenschalle,
ihr Völker auf der Erden alle.

2. Denn sein Erbarmen, sein Gnad
er über uns gebreitet hat.
Es wird die Wahrheit unsres Herren
in Ewigkeit ohn Ende währen.

3. Lob sei dem Vater und dem Sohn,
dem Heilgen Geist auf gleichem Thron,
im Wesen einem Gott und Herren,
den wir in drei Personen ehren.

Gebet
Allmächtiger Gott, du bist unendlich groß und hast dich ganz klein gemacht. Du bist fern und doch bist du uns nah mit deinem Geist. Du bist geheimnisvoll und doch hast du uns das Geheimnis deines göttlichen Lebens offenbart: die Liebe. Dafür danken wir dir.
Amen.

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.
(Johannes 3,16-18)

Kurze Stille

Lied: Ich glaube Gott, dass du es bist (GL 804)

1. Ich glaube, Gott, dass du es bist,
in dem wir sind und leben;
ich glaube auch, dass Jesus Christ
für uns sich hingegeben;
ich glaube an den Heilgen Geist,
der uns im Guten unterweist
und uns zum Heile führet.

2. O Einheit und Dreifaltigkeit!
Wir preisen deinen Namen,
und mit uns alle Christenheit
spricht: Heilig, heilig! Amen.
Dir, Gott, sei Preis und Lobgesang
vom Aufgang bis zum Niedergang
und deines Reichs kein Ende.

Lob (GL 616,4) (nach Daniel 3,52-56)

V Gepriesen bist du, Herr, du Gott unsrer Väter,
A gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

V Gepriesen ist dein heiliger, herrlicher Name, – A gerühmt …
V Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit, – A …
V Gepriesen bist du, der auf Kerubim thront und in Tiefen schaut, – A …
V Gepriesen bist du auf dem Thron deiner Herrschaft, – A …
V Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels, – A …
V Gepriesen bist du Herr, Vater und Sohn und Heiliger Geist, – A …

Dank

V Herr, du hast die Welt erschaffen. – A Wir danken dir.
V Du hast uns das Leben geschenkt. – A …
V Du bist uns nahe. – A …
V Dein Wort ist Licht auf unserem Weg. – A …
V Zu unserem Heil bist du Mensch geworden. – A …
V Du hast uns erlöst. – A …
V Du hast uns deinen Geist gesandt. – A …
V Du rufst uns und sendest uns in diese Welt. – A …
V Du umfängst uns mit deiner Liebe. – A …

Bitte

V Herr, zu dir rufen wir: – A Herr, erhöre uns.
V Schenke den Mutlosen Zuversicht und Stärke. – A …
V Schenke den Trauernden Trost und Hoffnung. – A …
V Schenke den Kranken Gesundheit und Heil. – A …
V Schenke den Familien Versöhnung und Frieden. – A …
V Schenke den Kindern Geborgenheit und Liebe. – A …
V Schenke den Jugendlichen Orientierung und Halt. – A …
V Schenke den Regierenden Weisheit und Kraft. – A …
V Schenke uns Liebe und Geduld. – A …
V Schenke uns einen festen Glauben und ein tiefes Vertrauen in dich. – A …

Vater unser

Segensgebet

Der HERR behüte uns vor allem Bösen,
er behüte unser Leben.
Der HERR behüte unser Gehen und unser Kommen
von nun an bis in Ewigkeit.
(nach Psalm 121,7-8)

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Nun danket alle Gott (GL 405,1+3)

1. Nun danket alle Gott
mit Herzen, Mund und Händen,
der große Dinge tut
an uns und allen Enden,
der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an
unzählig viel zu gut
bis hierher hat getan.

3. Lob, Ehr und Preis sei Gott
dem Vater und dem Sohne
und Gott dem Heilgen Geist
im höchsten Himmelsthrone,
ihm, dem dreieinen Gott,
wie es im Anfang war
und ist und bleiben wird,
so jetzt und immerdar.

Mariengruß – Gegrüßet seist du, Maria

Liebe Kinder,
aber auch liebe Erwachsene,

was feiern wir an Pfingsten? Wo in der Bibel steht die Geschichte von Pfingsten? Wie war das gleich wieder mit dem Sprachwunder?

Mit dem folgenden Mal- und Quizheft zu Pfingsten wollen wir gerne mit Euch auf Entdeckungsreise gehen. Wir wünschen euch viel Spaß damit!

Wenn ihr möchtet, dürft ihr eure ausgefüllten oder ausgemalten Quizbögen gerne in den Briefkasten im Pfarrhaus einwerfen.

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung

Pfingsten wird als die Geburtsstunde der Kirche bezeichnet. Erfüllt vom Heiligen Geist brechen die Apostel auf und verkünden mit Freude und Kraft die Frohe Botschaft. Der Funke springt auf die Zuhörenden über und Gottes Geist kommt auf sie herab. Gottes Geist überwindet Grenzen, wirkt in den Einzelnen und schafft Gemeinschaft.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

 

Lied: Das ist der Tag, den Gott gemacht (GL 329,1+3)

1. Das ist der Tag, den Gott gemacht,
der Freud in alle Welt gebracht.
Es freu sich, was sich freuen kann,
denn Wunder hat der Herr getan.

3. Wir sind getauft auf Christi Tod
und auferweckt mit ihm zu Gott.
Uns ist geschenkt sein Heilger Geist,
ein Leben, das kein Tod entreißt.

 

Gebet

Gott, unser Vater, du berufst Menschen aus allen Völkern und Nationen. Du hast auch uns beim Namen gerufen. Durch die Taufe sind wir aufgenommen in die Gemeinschaft der Kirche. Du hast uns deinen Heiligen Geist geschenkt. Öffne uns für das Wirken deines Geistes, damit wir glaubwürdig christlich leben. Amen.

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus

Schwestern und Brüder! Führt ein Leben, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch das Band des Friedens! Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung: 5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.
(Epheser 4,1b-6)

 

Kurze Stille

 

Lied: Fest soll mein Taufbund immer stehn (GL 866)

1. Fest soll mein Taufbund immer stehn,
ich will die Kirche hören.
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
und folgsam ihren Lehren.
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad
in seine Kirch berufen hat;
nie will ich von ihr weichen.

2. Die rechten Wege wandle ich,
solang ich leb auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
und lass mich selig werden.
O mach mich ähnlich deinem Sohn,
dass ich erhalte seinen Lohn
im Himmel droben ewig.

 

Bitten

V/A Komm, Heiliger Geist, entzünde in uns das Feuer deiner Liebe.

V Komm, Heiliger Geist, schenke uns Demut,
damit wir unser Leben immer mehr als Geschenk begreifen,
damit wir staunen können über die Schönheit deiner Schöpfung,
damit wir spüren: immerfort empfangen wir aus deiner Hand.
A Komm, Heiliger Geist …

V Komm, Heiliger Geist, erfülle uns mit Friedfertigkeit,
damit wir Frieden suchen und zum Frieden beitragen,
damit wir bereit sind, uns zu versöhnen – mit anderen, mit uns selbst, mit Gott.
A Komm, Heiliger Geist …

V Komm, Heiliger Geist, gib uns Geduld,
damit wir einander ertragen und aushalten,
damit wir schwierige Situationen annehmen können,
damit wir Durststrecken durchhalten können.
A Komm, Heiliger Geist …

V Komm, Heiliger Geist, durchdringe uns mit Liebe,
damit wir uns selber und einander annehmen,
damit wir einander mit Respekt begegnen,
damit dein Reich immer mehr Wirklichkeit wird.
A Komm, Heiliger Geist …

V Komm, Heiliger Geist, schenke deiner Kirche Einheit und Frieden.
A Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe.
Amen.

 

Vater unser

 

Segensgebet

Guter Gott, du sendest deinen Geist aus, die kostbare Gabe. So willst du uns dazu bewegen, dich und einander zu lieben.
Segne uns und lass in uns den Geist deiner Liebe so groß werden, dass unser Leben ganz von ihm erfüllt ist.
(nach GL 675,5)

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

 

Lied: Sonne der Gerechtigkeit (GL 481,1+2+5)

1. Sonne der Gerechtigkeit,
gehe auf zu unsrer Zeit;
brich in deiner Kirche an,
dass die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.

2. Weck die tote Christenheit
aus dem Schlaf der Sicherheit,
dass sie deine Stimme hört,
sich zu deinem Wort bekehrt.
Erbarm dich, Herr.

5. Gib den Boten Kraft und Mut,
Glauben, Hoffnung, Liebesglut,
und lass reiche Frucht aufgehn,
wo sie unter Tränen sä´n.
Erbarm dich, Herr.

 

Mariengruß – Gegrüßet seist du, Maria

Liebe Kinder,
liebe Erwachsene,

möchtet Ihr gerne Euer Wissen zu den Heiligen in unserer Kirche testen oder auffrischen? Das nachfolgende Quiz stellt einige der Heiligen in unserer Stadtpfarrkirche St. Jakob in Cham vor. Viel Spaß beim Rätseln und Entdecken!

Herzliche Grüße
Michaela Maier, Gemeindereferentin

Ihr könnt das Quiz gleich hier online spielen:

Frage 1/11: Zu wem gehört dieses Lamm?
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Frage 2/11: Zu wem gehört dieser Drachenkopf?
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Frage 3/11: Zu wem gehört dieses Haus?
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Frage 4/11: Zu wem gehört dieses Herz mit Flamme?
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Frage 5/11: Welche Frau in unserer Kirche trägt ein solch edles Gewand?
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Frage 6/11: Zu welchem Heiligen gehört dieser junge Mann?
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Frage 7/11: Zu welchen Füßen kniet diese junge Frau?
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Frage 8/11: Welcher Heilige wird mit einer Kirche in der Hand dargestellt?
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Frage 9/11: Welcher Heilige hat eine Waage bei sich?
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Frage 10/11: Welcher Heilige schaut auf dieses Bild herunter?
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Frage 11/11: Wer schmückt sich mit einer Muschel?
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Vom Blumenschmuck für den schönen äußeren Rahmen, bis hin zum Saxophonsatz der Chamer Kolpingmusik zur instrumentalen Begleitung: Es war alles bestens angerichtet für die Maiandacht unserer Pfarrei am Chamer Kalvarienberg an diesem Freitagabend.

Nach dem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr, damals mit Segnung der sanierten Kreuzigungsgruppe, waren auch heuer zahlreiche Gläubige zur Andacht gekommen, denen sich im weiten Halbrund genügend Platz mit dem notwendigen Abstand zueinander bot. Unter ihnen waren auch viele Mitglieder des Volksfestvereins, dem Sponsor der Sanierungsaktion, die Zelebrant Pfarrer Dieter Zinecker in seine Begrüßung aller Anwesenden einbezog.

„Den Wettersegen habe ich nicht mitgebracht“ meinte er schmunzelnd angesichts der dunklen Regenwolken überm Horizont; die sich aber einstweilen wieder verzogen und alle Marienverehrer mit besonderer Hingabe singen ließ: „Maria, breit den Mantel aus, mach Schirm und Schild für uns daraus (…)“. Die halbstündige Andacht in Gottes freier Natur stand unter dem Leitwort „Maria vertraut Gott ihr Leid an“ und enthielt viele ansprechende Gebete, Anrufe und Bitten, die an die Gottesmutter herangetragen wurden, darunter eine Litanei mit der Bitte um Glaubenskraft im Leid.

Bevor er am Ende allen Besuchern Gottes Schutz und Segen zusprach, bedankte sich der Stadtpfarrer für die gute Gemeinschaft im Gebet und für die wohlklingende musikalische Begleitung durch die Kolpingmusik. Herzliche Dankesworte richtete er darüber hinaus an den Abteilungsleiter für öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt, Norbert Wittmann, der nach Vorlage eines speziellen Infektionsschutzkonzeptes durch die Pfarrei ausnahmsweise eine Befreiung vom Tragen des Mund-Nasen-Schutz für die Maiandacht im Freien ausgesprochen hatte.

Auch Volksfestpräsident Sepp Altmann wusste noch Vergelts Gott, insbesondere an die Adresse Zineckers zu sagen und freute sich schon auf eine Neuauflage am Kalvarienberg im kommenden Jahr.

„Gott mit dir, du Land der Bayern“ lautete das Schlusslied – keine Minute zu früh, denn just mit dem Schlussakkord öffnete der Himmel seine Schleusen und es kam „der große Regen“, der der gelungenen Feierstunde nun freilich keinen Abbruch mehr tun konnte.

Im Bild:
– Maiandacht mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker vor der Kreuzigungsgruppe auf dem Chamer Kalvarienberg
– musikalische Bereicherung durch den Saxophonsatz der Kolpingmusik

(T: M. Maier nach Apg 2,1-11)
Die Apostelgeschichte aus der Bibel erzählt uns vom Pfingstfest in Jerusalem:

Als das Pfingstfest gefeiert wird,
sind alle Jünger zusammen.
Da wird es plötzlich laut.
Vom Himmel her kommt ein Brausen, wie ein Sturm.
Dieses Brausen kommt sogar ins Haus.
Plötzlich sind da Flammen, wie von Feuer.
Diese Flammen verteilen sich auf die Jünger.
Diese Flammen sind der Geist Gottes, der Heilige Geist.
Die Jünger können jetzt in fremden Sprachen sprechen, die sie nie gelernt haben.

An Pfingsten sind viele Menschen in Jerusalem.
Sie kommen zum Teil aus anderen Ländern und sprechen eine ganz andere Sprache,
als es in Jerusalem üblich ist.
Als die Menschen auf der Straße bemerken,
dass im Haus der Jünger etwas Seltsames geschieht,
laufen sie zusammen.
Sie sind ganz überrascht.
Jeder kann die Jünger in der jeweils eigenen Sprache reden hören.
Wirklich jeder kann verstehen, was die Jünger über Gott erzählen.

Evangelium für Kinder
Pfingsten

(T: M. Maier nach Joh 20,19-23)

Am ersten Tag der Woche sind die Jünger zusammen.
Die Türen haben sie zugesperrt.
Sie haben Angst vor den Menschen, die nicht an Jesus glauben.

Plötzlich ist Jesus da.
Er sagt:
Der Friede sei mit euch!

Dann zeigt Jesus den Jüngern die Wunden von der Kreuzigung
an seinen Händen und an seiner Seite.
Jetzt wissen die Jünger: Das ist wirklich Jesus.
Sie freuen sich, Jesus zu sehen.

Jesus sagt noch einmal:
Der Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater zu euch geschickt hat,
so schicke ich euch zu den Menschen.

Jesus haucht die Jünger an und sagt:
Nehmt den Heiligen Geist in euch auf.
Er ist bei euch, wenn ihr in Gottes Namen handelt.

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung

Wir feiern Pfingsten, die Sendung des Heiligen Geistes. Jesus Christus ist und bleibt durch den Heiligen Geist mit den Seinen verbunden. Sein Geist hält ihre Gemeinschaft zusammen, sammelt sie zum Gebet. Sein Geist lässt sie aufbrechen und befähigt sie zum Zeugnis in der Welt. Sein Geist wirkt in dieser Welt bis ans Ende der Zeit.

 

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

 

Lied: Komm, Heilger Geist, auf uns herab (GL 797,1+6)

1. Komm, Heilger Geist, auf uns herab!
Du bist die schönste Himmelsgab
und aller guten Gaben Quelle;
du machst die Geister rein und helle.

6. Nichts ist, nichts kann der Mensch, der sich
von dir getrennt, nichts ohne dich;
so komm mit deines Lichtes Strahlen
und deinen sieben Gaben allen.

 

Gebet

Allmächtiger, ewiger Gott, durch das Geheimnis des heutigen Tages heiligst du deine Kirche in allen Völkern und Nationen. Erfülle die ganze Welt mit den Gaben des Heiligen Geistes, und was deine Liebe am Anfang der Kirche gewirkt hat, das wirke sie auch heute in den Herzen aller, die an dich glauben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
(Tagesgebet)

 

Pfingstsequenz (GL 344)

1. Komm herab, o Heilger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt.

2. Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt.

3. Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not.

4. In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.

5. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.

6. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.

7. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.

8. Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.

9. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.

10. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit. Amen. Halleluja.

 

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
(Johannes 20,19-23)

 

Lied: Erde, singe (GL 411)

1. Erde, singe, dass es klinge,
laut und stark dein Jubellied!
Himmel alle, singt zum Schalle dieses Liedes jauchzend mit!
Singt ein Loblied eurem Meister!
Preist ihn laut, ihr Himmelsgeister!
Was er schuf, was er gebaut, preis ihn laut!

2. Kreaturen auf den Fluren,
huldigt ihm mit Jubelruf!
Ihr im Meere, preist die Ehre
dessen, der aus nichts euch schuf!
Was auf Erden ist und lebet,
was in hohen Lüften schwebet,
lob ihn! Er haucht ja allein Leben ein.

 

Fürbitten – Fürbittruf (GL 645,3)

V/A Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu.

V „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Römer 5,5) – Gott, lass uns immer mehr deiner Liebe vertrauen. Mache unser Herz bereit, aus dieser Liebe zu handeln. – A Sende aus deinen Geist …

V „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ (2 Korinther 3,17) – Wir beten für alle, die Enge und Begrenzungen in ihrem Leben spüren. Wir beten für alle, die Unterdrückung erfahren. – A …

V „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“
(2 Timotheus 1,7) – Wir beten für alle, die in Angst und Sorge leben. Wir beten für alle, die verunsichert sind oder eine Krise durchleben. – A …

V „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“ (1 Korinther 6,19) –
Wir beten für alle, die sich schwer tun, sich selber anzunehmen. Wir beten für alle, die Gewalt an Leib und Seele erfahren. – A …

V „Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn!“ (Römer 12,11) – Wir beten für alle Getauften. Wir beten für alle Frauen und Männer, die sich in den verschiedenen Bereichen der Kirche engagieren. – A …

 

Vater unser

 

Segensgebet

Der Gott der Hoffnung aber erfülle uns mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, dass wir reich werden an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.
(nach Römer 15,13)

 

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

 

Lied: Maria, dich lieben (GL 521,1+5)

1. Maria, dich lieben ist allzeit mein Sinn;
dir wurde die Fülle der Gnaden verliehn.
Du Jungfrau, auf dich hat der Geist sich gesenkt;
du Mutter hast uns den Erlöser geschenkt.

5. Du Mutter der Gnaden, o reich uns die Hand
auf all unsern Wegen durchs irdische Land.
Hilf uns, deinen Kindern, in Not und Gefahr,
mach allen, die suchen, den Sohn offenbar.

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung

Die Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind eine Art „Zwischen-Zeit“. Die Zeit des irdischen Jesus auf dieser Welt ist beendet. Die Zeit der Kirche beginnt. Doch noch warten die Jünger, Maria und die anderen Frauen auf den verheißenen Beistand, den Heiligen Geist. Sie tun es betend: also verbunden mit Jesus, offen für Gott und sein Wirken, vertrauend, bittend.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Jauchzet dem Herren (GL 794,1+2 – Melodie „Lobe den Herren“)

1. Jauchzet dem Herren, der siegreich das Dunkel bezwungen,
der gleich der Sonne durch finstere Nebel gedrungen!
Rühmet die Pracht, die solchen Jubel entfacht!
Festlich sei Lob ihr gesungen.

2. Säule des Feuers! O Licht, das die Finsternis blendet.
Tag ohne Abend, der nächtliches Grauen beendet:
Herr, dir sei Lob,
der sich vom Grabe erhob,
Jubel und Leben uns spendet.

Gebet

Allmächtiger Gott, wir bekennen: Jesus, unser Erlöser, ist bei dir in deiner Herrlichkeit. Wir bitten dich: Höre unser Bitten und Rufen. Lass uns erfahren, dass er alle Tage bis zum Ende der Welt bei uns bleibt, so wie er es uns versprochen hat. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.
(nach dem Tagesgebet)

Lesung aus der Apostelgeschichte

Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war, kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück.
Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philíppus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelót, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.

(Apostelgeschichte 1,12-14)

Kurze Stille

Lied: Komm, Schöpfer Geist (GL 351,1+2)

1. Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein,
besuch das Herz der Kinder dein,
erfüll uns all mit deiner Gnad,
die deine Macht erschaffen hat.

2. Der du der Tröster wirst genannt,
vom höchsten Gott ein Gnadenpfand,
du Lebensbrunn, Licht, Lieb und Glut,
der Seele Salbung, höchstes Gut.

Wechselgebet

V Beten wir um den Heiligen Geist. – A Komm, Heiliger Geist.
V In unsere Häuser und Wohnungen. – A Komm …
V In unsere Städte und Gemeinden. – A …
V In unsere Familien und Beziehungen. – A …
V In unsere Sinne und Herzen. – A …
V Gib uns die Gabe der Weisheit und Einsicht. – A …
V Schenke uns die Gabe des Rates, der Erkenntnis und Stärke. – A …
V Erfülle uns mit der Gabe der Frömmigkeit und Gottesfurcht. – A …
V Lass Liebe und Freude in uns wachsen. – A …
V Schenke uns Frieden und Geduld. – A …
V Erfülle uns mit Freundlichkeit und Güte. – A …
V Stärke uns in der Treue und Selbstbeherrschung. – A …
V Schenke uns ein sanftmütiges Herz. – A …
V Wenn wir ängstlich und mutlos sind, – A stärke uns, Heiliger Geist.
V Wenn alles sinnlos erscheint, – A …
V Wenn uns die Sorgen des Alltags zuviel werden, – A …
V Wenn wir nicht mehr weiter wissen, – A …
V Wenn wir krank sind und uns schwach fühlen, – A …
V Wenn wir Enge und Begrenzung erfahren, – A …
V Wenn unsere Pläne durchkreuzt werden, – A …
V Wenn alles zerbrochen ist, – A …
V Von unseren Ängsten und Zwängen – A befreie uns, Heiliger Geist.
V Von Neid und Missgunst – A …
V Von Egoismus und Geltungssucht – A …
V Von Hass und allem bösen Willen – A …
V Von Vorurteilen und Gleichgültigkeit – A …

Gebet (GL 7,2)

Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.

In einer kurzen Stille tragen wir unsere Anliegen vor Gott.
Für wen möchte ich beten? Um was möchte ich Gott bitten?

Vater unser

All das, was unsere Herzen bewegt, nehmen wir mit hinein in das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat. Vater unser …

Segensgebet

Der HERR segne uns und behüte uns.
Der HERR lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig.
Der HERR wende sein Angesicht uns zu und schenke uns Frieden.
(nach Nummeri 6,24-26)

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Freu dich, du Himmelskönigin (GL 525)

1. Freu dich, du Himmelskönigin,
freu dich, Maria,
freu dich, das Leid ist all dahin.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.

2. Den du zu tragen würdig warst,
freu dich, Maria,
der Heiland lebt, den du gebarst.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.

3. Er ist erstanden von dem Tod,
freu dich Maria,
wie er gesagt, der wahre Gott.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.

4. Bitt Gott für uns, so wird´s geschehn,
freu dich, Maria,
dass wir mit Christus auferstehn.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.