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„Gott ist uns Zuflucht und Stärke“: Unter diesem Leitwort aus Psalm 46 wurde in St. Jakob in allen Sonntags-Gottesdiensten des vergangenen Wochenendes „Weltmission“ gefeiert. Am Samstagabend gab es allerdings einen ganz besonderen musikalischen Rahmen: Der Chor cantissima begleitete die Feier und hatte aus seinem reichhaltigen Repertoire viele neue geistliche Lieder mitgebracht.

Die Gesänge, allesamt mit Hingabe und Gefühl vorgetragen, luden die Atmosphäre im Kirchenraum förmlich auf, umso mehr als die zahlreichen Gläubigen an vielen Stellen zum Miteinstimmen eingeladen waren. Lieder wie „Beginne du all meine Tage …“ hatten dadurch gleich doppelten stimmungsvollen Effekt. Auch der Zelebrant des Gottesdienstes, Kaplan Martin Popp, war sichtlich angetan von der gelungenen Darbietung der Sängerinnen und Sänger samt instrumentaler Unterstützung und bedankte sich am Ende – unter großem Beifall aller Mitfeiernden – ganz herzlich für die schöne Bereicherung der vorabendlichen Messe.

Im Bild: Der Chor cantissima mit seinem Leiter Andreas Wanninger bereicherte den Gottesdienst zur Weltmission

Lesen Sie auch gerne den Bericht auf der Webseite von cantissima.

Zu einem besonderen Gottesdienst anlässlich des Valentinstages hat Kaplan Alexander Dyadychenko am vergangenen Samstagabend in die Stadtpfarrkirche St. Jakob eingeladen. Landläufig als Tag der Verliebten bekannt, ist der Ursprung im Grunde doch christlicher Natur: Er steht – wie überwiegend vermutet wird – in der Tradition des heiligen Valentin von Rom, der vielen sich liebenden Paaren trotz kaiserlichem Verbot und gegen den erklärten Willen ihrer Eltern zur Ehe verholfen haben soll.

Brennende Kerzen vor dem Altar sorgten schon von Beginn an für die richtige Stimmung unter den vielen Gottesdienstbesuchern. Die musikalischen Akzente im weiteren Verlauf der Messe setzte der Hochzeitschor cantissima samt Streicher, der für jede Gefühlslage etwas zu bieten hatte, von sentimental bis temperamentvoll. Beim ausdrucksstarken „Herr, Du bist mein Leben…“, sangen auch alle Anwesenden gerne mit (siehe auch den Bericht von cantissima).

Kaplan Dyadychenko machte in seiner Predigtansprache deutlich, welch maßgebliche Bedeutung der Macht der Liebe in einer christlichen Gemeinschaft zukomme. „Du bist ein Geschenk“ sei nicht nur Inhalt eines bekannten Liedes. Vielmehr könne und solle dieser positive Zuspruch tunlichst auch Verwendung finden im täglichen Miteinander, zwischen allen möglichen menschlichen Gemeinschaften – ob in der Ehe, im Familien- oder Freundeskreis. Zu kostbar sei die Liebe in einer Beziehung, um sie im Laufe der Zeit einfach einschlafen zu lassen, immer wieder neu belebt müsse sie werden. Auch in den Fürbitten, vorgetragen von Teammitgliedern der „Kinderkirche“, fand diese Botschaft ihren Widerhall.

Mit dem schon erwähnten Lied „Du bist ein Geschenk“ endete der Valentins-Gottesdienst. Ein kleiner Stehempfang im Pfarrheim sorgt schließlich für den unterhaltsamen Ausklang.

Im Bild:
1) Kaplan Alexander Dyadychenko zelebrierte den Gottesdienst zum Valentinstag
2) Der Chor cantissima in voller Aktion

Die Kolpingsfamilie Cham gedachte am vergangenen Samstag ihrem Gründer, dem Gesellenvater Adolph Kolping. Der Gedenktag begann mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Jakob. Dieser wurde von Pfarrer Dieter Zinecker und Diakon Alfred Dobler zelebriert. Der Chor cantissima (www.cantissima.de) gestaltete ihn musikalisch sehr eindrucksvoll. Im Anschluss zog die Kolpingsfamilie mit Fahne und Fackeln zur Feierstunde ins Kolpinghaus. Hier waren die Mitglieder der Kolpingsfamilie zu einem kalten Buffet eingeladen. Danach folgte eine kleine Feierstunde.

Die Vorsitzende Gabriele Dahlmann erinnerte an Adolph Kolping, der vor 150 Jahren starb. Er war bekannt für sein pädagogisches Geschick, seine Eselsgeduld, sein soziales Engagement, mit dem er Wegbereiter für viele heutigen Errungenschaften war. Aber nicht nur Bildung im schulischen und fachlichen Bereich sondern „alle Kopfbildung muss die Herzensbildung zum Zweck haben“. Gerade diese Herzensbildung war ihm ein Anliegen. Darüber hinaus sagte sie, dass die Botschaft Kolpings auch heute noch gültig sei und die Kolpingsfamilie in seinem Sinne weiter handle. Sie unterstrich das Leben im Glauben, auch wenn es so scheint, als sei dies aus der Mode gekommen. Ja, man eher erröte, wenn Glaube und Gott ins Gespräch kämen, als wenn über Sex gesprochen werde. Dahlmann sagte, es werde die Zeit kommen, da sei Gott wieder „modern“. Sie erinnerte auch daran, dass nicht alle Menschen in unserem Land vom Aufschwung und dem Wohlstand profitierten. Daher sei es für die Kolpingsfamilie ein Anliegen, diese Menschen nicht zu vergessen. Aus diesem Grunde seien die Veranstaltungen der Kolpingsfamilie kostenlos, damit jeder daran teilnehmen könne.

Eine Freude sei es, wieder Neumitglieder aufnehmen zu können, es zeige, dass der Verein lebe und fortbestehe. Langjährige Mitglieder wurden mit einer Urkunde und einem Gutschein geehrt. Leider konnten nicht alle Neumitglieder aus terminlichen Gründen – in der Adventszeit ist ja immer viel los – am Gedenktag teilnehmen. Aus gesundheitlichen Gründen war es den meisten langjährigen Mitglieder nicht möglich an der Ehrung persönlich teilzunehmen. In den nächsten Tagen wird ihnen die Urkunde zugestellt werden.

In diesem Jahr feierte die Kolpingmusik ihr 50 jähriges Bestehen. Musiker der Kolpingmusik waren an diesem Gedenktag wieder dabei und sorgten für den musikalisch guten Ton. Elke Lesinsiki, die gute Seele der Kolpingmusik, hatte eine Bilderpräsentation zusammengestellt und damit hatten alle die Gelegenheit, die Anfänge der Kolpingmusik bis heute, zu verfolgen. Dabei gab es so manch lustiges Wiedererkennen. Die „Kolpinghymne“ – Vater Kolping lebe hoch – beendete den offiziellen Teil des Gedenktages.

Neuaufnahmen (alle, auch die Abwesenden)
Maik Althammer, Mira Ketterl, Simon Amberger, Julia Weiß, Leonie Copp, Birgit Straube, Richard Straube und Elke Lesinsiki
zu ehren waren:
60 Jahre: Franz Wabrowetz
50 Jahre: Hans Achhammer
25 Jahre: Franz Summerer, Barbara Berthold, Anton Mühlbauer, Herbert Mayer, Karlheinz Frank, Helmut Schmidbauer, Werner Altmann, Johann Bauer, Josef Berthold

Bild
Neuaufnahmen und Ehrungen
Gabriele Dahlmann (re), Elke Lesinki, Richard Straube, Franz Summerer, Fahnenträger Reinhard Vogl,
(hintere Reihe) Präses Dieter Zinecker, Benjamin Kerschberger