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Vom 16. bis 30. September 2022 lädt die Faire Woche mit rund 2.000 Veranstaltungen bundesweit wieder dazu ein, den Fairen Handel kennenzulernen und mehr über seine Hintergründe zu erfahren. In diesem Jahr stehen vor allem Textilien aus Fairem Handel im Fokus der Aktionswoche.

Auch der Weltladen am Steinmarkt beteiligt sich an der Fairen Woche und präsentierte am Samstag sein umfangreiches Warensortiment mit einem Verkaufsstand am Bauernmarkt am Chamer Marktplatz. Das Einkaufen machte angesichts dieser vielen schönen Produkte richtig Spaß. Kommen Sie doch einfach selbst bei Gelegenheit im Weltladen am Steinmarkt in Cham vorbei. Sie sind immer herzlich willkommen!

Vielen Dank auch an dieser Stelle den Hauptamtlichen und vor allem auch den vielen Ehrenamtlichen, die sich für den Weltladen und die Idee des Fairen Handels engagieren. Herzlichen Dank für Euren Einsatz und Eure Tatkraft!

Viele weitere Informationen zum Fairen Handel gibt es auf der Webseite des Dachverbands der Weltläden.

Wir haben auch noch einen Tipp für Sie, wenn Sie noch auf der Suche nach leckeren neuen Rezepten sind: Im Rezeptheft zur Fairen Woche 2022 finden Sie bestimmt viele Anregungen! Sie können sich das Rezeptheft einfach hier downloaden:

Akzente zu setzen für den Fairen Handel, vor allem auch auf der Ebene vor Ort  –  das ist seit jeher das Bestreben des rührigen Weltladen-Team in Cham. Die bereits seit dem Jahre 2001 fest etablierte „Faire Woche“ (in diesem Jahr von 11. bis 25. September) bietet dabei immer einen besonderen Anlass, das Problem der Undurchschaubarkeit von internationalen Lieferketten zu beleuchten und dem die Praxis des Fairen Handels gegenüberzustellen.

Eingebettet wurde dieses Anliegen auch heuer in einen beeindruckend gestalteten Ökumenischen Gottesdienst, zu dem sich viele Gläubige beider Konfessionen am vergangenen Mittwochabend in der Chamer Spitalkirche eingefunden hatten. Ev. Pfarrerin Charlotte Peschke und Kaplan Alexander Dyadychenko, Cham St. Jakob, verstanden es deutlich zu machen, dass der Anspruch auf „Transparenz“ bereits nach christlichen Maßstäben unverzichtbar ist. Schon im Markus-Evangelium wünscht sich der blinde Bartimäus nichts sehnlicher, als dass er sehend werde. Genau hinsehen zu können sei auch heute wichtig, um einen Blick zu haben für fair zu handelnde Waren, „weil wir alle Menschen und vor Gott gleich sind“ und jeder persönlich angesprochen sei, wie Pfarrerin Peschke in ihren Predigtworten ausführte. Verschiedene Wortbeiträge von Mitgliedern des Weltladen-Teams, wie etwa in den Fürbitten, unterstrichen die grundlegende Bedeutung des Themas.

Die Trommelklänge dreier Dominikaner-Schwestern vom Kloster Strahlfeld und Eva Berzl am Keyboard sorgten schließlich für die gelungene musikalische Begleitung. So konnte Emmi Wittmann als Leitungskraft des Weltladens am Ende vielen danken, die am Gottesdienst mitgewirkt und sich bemüht hatten, dem Gedanken des Fairen Handels neue Geltungskraft zu verleihen.

Das Augenmerk der Verantwortlichen richtet sich nunmehr  verstärkt auf das 20-jährige Jubiläum des Weltladens, das am Samstag, 24. Oktober, in größerem Rahmen begangen werden wird.

Bild: Der Ökumenische Gottesdienst wurde neben Pfarrerin Charlotte Peschke und Kaplan Alexander Dyadychenko durch viele Beteiligte bereichert