Imposant und vielfältig präsentierte sich der Erntealtar in der Vilzinger Sankt-Laurentius-Kirche beim Erntedankfest am vergangenen Sonntag.

Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Probst gestalteten den Erntedank-Gottesdienst, für den sich der OGV Vilzing traditionell ein Motto überlegt hatte, unter dem Gott für die reichen Gaben des Jahres gedankt werden soll. Ein großer Korb war es in diesem Jahr, prominent platziert vor dem Altar und prall gefüllt mit den Feld- und Gartenfrüchten, die der OGV zusammengetragen und sorgfältig drapiert hatte.

Maßgeblich zum Gelingen des Gottesdienstes trugen auch die Kinder des Laurentius-Kindergartens bei. Begleitet von Michaela Probst an der Gitarre, trugen die „Kneipp-Zwerge“ die Erntedank-Lieder vor, die die Kinder in den Tagen zuvor im Kindergarten einstudiert und den Gottesdienstablauf akribisch vorbereitet hatten. Pater Jim lobte die Kinder am Ende des Gottesdienstes für ihren Mut und ihre Begeisterung und bat für die Kinder und das Kindergarten-Team um Leiterin Sylvia Hirmer um einen kräftigen Applaus.

Liebe Eheleute, wenn Sie im Jahr 2026 entweder Ihren 25-, 30-, 35-, 40-, 45-, 50-, 55-, 60- oder 65-Hochzeitstag feiern, laden wir Sie herzlich ein zum

Ehe – Jubiläumsgottesdienst
am Sonntag, den 8. November 2026
um 10:30 Uhr
in die Pfarrkirche Cham St. Jakob

Nach der Messe treffen wir uns im Kolpinghaus zu einem gemütlichen Zusammensein und einem Mittagessen. Bringen Sie dabei gerne freiwillig ein Hochzeitsfoto mit!

Bitte melden Sie sich dabei im Pfarrbüro zu den üblichen Öffnungszeiten an. Sie können auch gerne auf den Anrufbeantworter (Tel. 09971 – 1241) sprechen oder Sie schreiben eine Email an info@pfarrei-cham.de.

Wir freuen uns auf einen feierlichen Gottesdienst, einen gemütlichen Ausklang sowie auf viele Jubelpaare.

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr mit der gemeinsamen Sternwallfahrt nach Streicherröhren, machte sich die neu gebildete Pfarreiengemeinschaft Chamer Land auf nach Schlammering zur dortigen Kapelle „zur allerseligsten Jungfrau Maria“.

Jede Pfarrei in der großen Pfarreiengemeinschaft startete von ihrem Heimatort aus und wählte selbst einen Weg zum ersten Treffpunkt auf einer Anhöhe in Schlammering. Dort trafen sich alle knapp 150 Wallfahrer, um gemeinsam mit der Kolpingmusik singend und betend das letzte Stück zur Kapelle zu ziehen. Die Kapelle und deren Vorplatz waren bereits bestens vorbereitet, so dass nahezu alle Wallfahrer auch einen Platz finden konnten. Pfarrer Pater Jens Bartsch von Cham St. Jakob und Vilzing St. Laurentius sowie Pfarrer Michael Reißer von Grafenkirchen-Pemfling-Waffenbrunn und Pfarrer Stefan Haimerl von Windischbergerdorf begrüßten alle Pilgerinnen und Pilger im Namen der gesamten Pfarreiengemeinschaft. Pater Jens Bartsch erinnerte in seiner kurzen Ansprache, dass es immer wieder wichtig ist, Schutz zu suchen und zu finden. Insofern passte das diesjährige Symbol der Sternwallfahrt, ein gemeinsames Plakat mit der Schutzmantelmadonna sehr gut. Alle Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft hatten im Vorfeld die Aufgabe bekommen, ein Bild vorzubereiten, welches im Rahmen der Andacht auf dem gemeinsamen Plakat angebracht werden sollte. Entstanden ist ein buntes Bild, so bunt wie die Teilnehmer der Sternwallfahrt.

Nach der Andacht gab es noch bei einer Einkehr in das benachbarte Gasthaus Bucher ausreichend Gelegenheit ins Gespräch zu kommen.

Vielen Dank an alle, die diese gemeinsame Veranstaltung geplant und organisiert haben. Ein großes Vergelts Gott allen, die tatkräftig durch das Tragen der Lautsprecher, das Tragen der Pilgerkreuze, dem Vorbeten, dem Vorsingen und bei der Vorbereitung der Kapelle mitgeholfen haben. Vielen Dank an unsere Gastgeber aus Windischbergerdorf und Schlammering für die Vorbereitung. Vielen Dank an alle, die sich heute wieder gemeinsam auf den Weg gemacht haben!

Bei der Andacht waren wir auch wieder mit unserer Videokamera dabei. Viel Freude beim Anschauen!

Wir laden euch herzlich zu unseren Gottesdiensten für Kinder ein!

Nach dem großen Erfolg der Sternwallfahrt im letzten Jahr, macht sich die Pfarreiengemeinschaft Chamer Land auch in diesem Jahr wieder auf den Weg. Das Ziel ist diesmal die Marienkapelle in Schlammering.

Am Sonntag, den 20. September machen sich die verschiedenen Wallfahrtsgruppen um 13:00 Uhr in Chammünster (Kirche), St. Jakob Cham und Waffenbrunn (Kirche) auf den Weg.

Um 14:30 Uhr treffen sich die verschiedenen Gruppen bei der Wasserreserve Windischbergerdorf (3. Kreuzwegstation), um dann gemeinsam mit der Kolpingmusik Cham das letzte Stück nach Schlammering zu gehen. Dort feiern wir um 15:00 Uhr eine Marienandacht.

Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit zur Einkehr im Gasthaus Bucher.

Wir freuen uns auf eine große Beteiligung.

Am heutigen Freitag Abend lud die Dorfgemeinschaft der Altgemeinde Schachendorf e.V. und der Oberpfälzer Volksliederkreis Cham e.V. in die Wallfahrtskirche Mariä Schnee in Schönferchen zu einem Mariensingen ein.

Der Sprecher der Dorfgemeinschaft Wolfgang Wagner durfte herzlich den „Stamsrieder Dreigsang“ unter der Leitung von Edith Pongratz, das „Instrumental Harmonika-Duo“ bestehend aus Tanja Pfeischifter und Edith Pongratz sowie den „Neukirchner Zwoagsang“ unter der Leitung von Gottfried Baumann in der Kirche begrüßen. Mit einer bunten Abwechslung der musikalischen Darbietungen und von Edith Pongratz vorgetragenen Betrachtungen der weltweit verstreuten Marienwallfahrtsorte durften sich die vielen Besucher über einen besinnlichen und schönen Abend freuen.

Zum Schluss des Mariensingens waren dann auch alle Besucherinnen und Besucher der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche aufgefordert, bei „Maria, breit den Mantel aus“ kräftig mitzusingen.

Vielen Dank an alle Sängerinnen und Sänger sowie an alle Instrumentalisten für die schöne musikalische Gestaltung! Der große Applaus am Ende des Mariensingens kam von Herzen. Vielen Dank an die Organisatoren des Abends und an die Mesnerin und allen Helferinnen und Helfern für die Pflege der Wallfahrtskirche. Vergelts Gott für den wunderschönen Blumenschmuck zu Ehren der Mutter Gottes rund um die wertvolle Statue!

Um dieses heutige musikalische Gebet auch allen Interessieren zur Verfügung stellen zu können, waren wir auch heute wieder mit unserer Videokamera dabei. Viel Freude beim Anschauen und Mitbeten!

Laurentius von Rom, dessen Festtag wir am 10. August feiern, war ein römischer Diakon zur Zeit des Papstes Sixtus II. und starb als Märtyrer. Der Überlieferung zufolge war er als Archidiakon von Rom für die Verwaltung des örtlichen Kirchenvermögens und seine Verwendung zu sozialen Zwecken zuständig. Nachdem der römische Kaiser Valerian Papst Sixtus II. hatte enthaupten lassen, wurde Laurentius ausgepeitscht und aufgefordert, den Kirchenschatz innerhalb von drei Tagen herauszugeben. Daraufhin verteilte Laurentius diesen an die Mitglieder der Gemeinde, versammelte eine Schar von Armen und Kranken, Verkrüppelten, Blinden, Leprösen, Witwen und Waisen und präsentierte sie als „den wahren Schatz der Kirche“ dem Kaiser. Der Hauptmann, vor dem Laurentius erschienen war, ließ ihn deswegen mehrfach foltern und dann auf einem glühenden Eisenrost hinrichten. Aus diesem Grund wird der Märtyrer mit dem Rost als Attribut dargestellt. (Quelle: in Auszügen und gekürzt von Wikipedia entnommen).

Am heutigen Sonntag durften wir das Patrozinium der dem Heiligen Laurentius geweihten Kirche in Vilzing mit einem Festgottesdienst feiern. Pater Jens Bartsch wies in seiner Predigt auf eben diesen „wahren Schatz der Kirche“ hin und freute sich über die Besucherinnen und Besucher der heutigen Messfeier sowie über die große Schar der Ministrantinnen und Ministranten, die dem Festgottesdienst einen wunderbaren Rahmen gaben. Mit einer Reihe von eigens ausgesuchten Liedern zum Thema des Heiligen Laurentius wurde dieser Gottesdienst besonders feierlich.

Für alle, die heute verhindert waren oder bereits in den wohlverdienten Urlaub gefahren sind, waren wir mit unserer Videokamera dabei. Viel Freude beim Anschauen!

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom frühen Tod unseres ehemaligen Kaplans und nunmehr Pfarrers Josef Schießl erfahren.

Pfarrer Josef Schießl war in den Jahren 2010 und 2011 Kaplan in unserer Pfarrei St. Jakob mit Expositur Vilzing St. Laurentius. Wir durften ihn als einen den Menschen zugewandten Seelsorger kennenlernen. Sein viel zu früher Tod macht uns betroffen und traurig.

Josef Schießl wurde 1980 in Straubing geboren. Die Weihe zum Diakon erfolgte im Dezember 2005 während der Zeit in Amberg zur Hl. Dreifaltigkeit. Im Juni 2006 wurde Josef Schießl von Bischof Gerhard-Ludwig zum Priester geweiht, es folgten Kaplanstellen in Regensburg St. Konrad und bei uns in Cham St. Jakob und Vilzing St. Laurentius. Die Pfarrei Zeitlarn St. Bartholomäus war ihm in der Zeit von 2011 bis 2025 anvertraut. Seit September 2025 war Josef Schießl Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Wenzenbach, Irlbach, Bernhardswald, Lambertsneukirchen und Pettenreuth mit dem Curatbenefizium Kürn. Ein für alle in diesen jungen Jahren unverständlicher und plötzlicher Herzinfarkt hat Josef Schießl aus dieser Gemeinschaft entrissen.

In Gedanken und im Gebet sind wir bei seiner Familie, seinen Angehörigen und bei allen seinen Freunden, die ihm ein Stück des Weges begleitet haben und kennenlernen durften.

Lieber Josef, wir danken Dir für Dein Wirken in unserer Pfarrei und werden Dich stets in ehrenvoller Erinnerung behalten. Zu Deinen Gedenken haben wir an diesem Wochenende die Sterbeglocke geläutet und in der Pfarrkirche für Dich gebetet. Ruhe in Frieden lieber Josef!

Trauervesper am Sonntag, 19.07.2026 um 18:00 Uhr in Bernhardswald
Requiem am Montag, 20.07.2026 um 10:00 Uhr in Bernhardswald
Urnenbestattung am Montag, 20.07.2026 um 15:00 Uhr in Paitzkofen (Straßkirchen)

Ein herzliches Willkommen bereiteten die Gottesdienstbesucherinnen und Besucher in der heutigen Vorabendmesse in der Stadtpfarrkirche von Cham St. Jakob ihrem zusätzlichen Pfarrvikar Pater John Kooran.

Pater John ist seit Anfang Juni Teil der Klostergemeinschaft der Redemptoristen am Chamer Klosterberg und nimmt seitdem Dienste im Kloster, in der Klosterkirche und eben auch bei uns in Cham St. Jakob und in Vilzing St. Laurentius wahr. Die Chamer sind Pater John keine Unbekannten, er war schon einige Male hier und sprang als Aushilfe mehrere Wochen bei verschiedenen Gottesdiensten ein.

Vor bereits 26 Jahren feierte Pater John seine Profess in Indien und arbeitete danach in der Mission. Seit 2025 wirkte er in Österreich in der Landeshauptstadt Wien, bis er nun in Cham gebraucht wurde. Neben Pfarrer Pater Bartsch, Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Probst wird er als weiterer Pfarrvikar unterstützen und in der Seelsorge tätig sein.

Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Martin Moro begrüßte Pater John auf das Herzlichste und freute sich über den Zuwachs in der Pfarrei und auf das gemeinsame Gestalten einer lebendigen Pfarrei. „Lieber Pater John, wir wissen, dass Du im Moment noch mit der Fahrschule unterwegs bist, um deinen indischen Führerschein in Deutschland anerkennen zu lassen.“, so Dr. Moro und weiter „Für deinen deutschen Führerschein und für das wichtigste Utensil beim Auto, den Schlüssel, haben wir Dir ein kleines Geschenk vorbereitet, welches wir Dir heute mit Freude überreichen wollen. Auch enthalten sind ein paar süße Leckereien zum Genießen. Herzlich willkommen lieber Pater John! Wir freuen uns, dass Du bei uns bist!“

Die Besucherinnen und Besucher freuten sich sichtlich und begrüßten Pater John mit einem herzlichen Applaus.

Damit auch alle Pater John kennenlernen können, waren wir auch heute mit unserer Videokamera dabei.

Mein Name ist Pater John Kooran CSsR und ich komme aus Kerala im Süden Indiens. Am 12. April 2008 wurde ich zum Priester geweiht. Nach meiner Priesterweihe war ich zunächst als Kaplan in drei Pfarrgemeinden tätig. Anschließend wirkte ich vierzehn Jahre lang als Missionsprediger bei der Kongregation der Redemptoristen. In dieser Zeit leitete ich Volksmissionen, Exerzitien und geistliche Erneuerungsprogramme in zahlreichen Pfarren und kirchlichen Einrichtungen in ganz Indien.

Neben meinem missionarischen Dienst übernahm ich verschiedene Aufgaben in der syromalabarischen Provinz der Redemptoristen. Ich war Missionskoordinator, Berufungspromotor, Sekretär für das Apostolat sowie Rektor eines Klosters. Diese Tätigkeiten haben meine priesterliche Berufung vertieft und mir wertvolle Erfahrungen in der Seelsorge und in der Verkündigung des Evangeliums vermittelt.

Im vergangenen Jahr lebte ich in Österreich, wo ich die deutsche Sprache erlernte und in der Seelsorge mitarbeitete. Nun freue ich mich sehr, meinen Dienst hier in Cham zu beginnen und die Menschen dieser Pfarrei kennenzulernen. Besonders freue ich mich auf meinen Dienst in Cham, da ich bereits während der Advents- und Fastenzeit die Gelegenheit hatte, das Pfarrleben hier mitzuerleben.

Ich habe die Pfarrei als lebendig und engagiert erlebt, die Menschen als offen und herzlich und die Umgebung als ruhig und wunderschön. Diese Erfahrungen haben meinen Wunsch bestärkt, diese Gemeinschaft im Glauben zu begleiten und ihr zu dienen.

Ich freue mich auf viele Begegnungen, auf das gemeinsame Feiern unseres Glaubens und auf das Miteinander in der Pfarrgemeinde. Bitte begleiten Sie mich mit Ihrem Gebet. Seien Sie gewiss, dass auch ich Sie täglich in meine Gebete einschließen werde.

Mit herzlichen Grüßen und Gottes Segen
P. John Kooran