„Allmächtiger Gott, lass die österliche Freude in uns fortdauern, denn du hast deiner Kirche neue Lebenskraft geschenkt und die Würde unserer Gotteskindschaft (…) in neuem Glanz erstrahlen lassen (…).“

Unter anderem mit diesen Worten im Tagesgebet wurde der dritte Sonntag der Osterzeit in unserer Pfarrei St. Jakob gebührend begangen – wenn auch der feierliche Gottesdienst, zelebriert von Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Pfarrer in Ruhe Josef Amberger, notgedrungen nochmals ohne Öffentlichkeit stattfinden musste.

Der Ruhestandspfarrer trug das Johannes-Evangelium vor, in dem als Bild der Kirche das Fischerboot des Petrus eine mühsame Arbeit erscheint, bei der aller Erfolg vom Wort und Willen Jesu abhängt: Denn mit seiner Hilfe ist der zunächst völlig ausbleibende Fischfang plötzlich – überwältigend! – erfolgreich, und mit 153 großen Fischen im Netz kann Jesus sagen: „Kommt her und esst!“.

Amberger wusste das Schriftwort auch in seiner Predigtansprache optimistisch zu deuten: Dass mit dem Vertrauen auf Gottes Nähe, Hilfe und Zuwendung selbst ein anfänglicher Misserfolg zum Erfolg werden kann, für die Jünger damals wie für die Gläubigen heute. Es sei der Sendungsauftrag jedes Christen heute, „hinauszugehen in alle Welt“, Gottes Wort zu leben – und ebenso danach zu handeln.

Sehr ermutigende Worte fand auch Pfarrer Zinecker und brachte seine Hoffnung auf baldige öffentliche Gottesdienste in seinen Schlussworten freudig zum Ausdruck. Mit Gottes reichen Segen bedachte er neben den Anwesenden des Liturgischen Dienstes erneut alle Abwesenden, sowie alle, die gerade jetzt, in bedrängter Zeit, Zeichen der Hilfe und der Zuneigung gut gebrauchen können.

Im Bild:
– Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Ruhestandspfarrer Josef Amberger zelebrierten (in gebührendem Abstand zueinander) den feierlichen Gottesdienst am dritten Sonntag der Osterzeit
– Eva Berzl begleitete den Gottesdienst mit Gesang und Orgel

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