Unter der Organisation von Frau Paula Neft und Frau Renate Werner unternahmen die Senioren der Pfarrei St. Jakob in Cham eine Wallfahrt am gestrigen Donnerstag nach Heilbrunn/Gemeinde Wiesenfelden. Im Auftrag des Pfarrers Christoph Müller und der Kirchenverwaltung, Herrn Erwin Reith, informierte Edmund Speiseder über die Wallfahrtskirche und die Wallfahrt zum „Brünnl“. Dabei thematisierte er die Entstehung und die Zugehörigkeit zum Kloster Oberalteich, zur Grafschaften Bogen und zu den Patronatsherrn der Grafen von Falkenfels.

Speiseder erinnerte an das Jahr 1648, dem Ende des 30-jährigen Krieges und dem Auffinden nach dem Dreißigjährigen Krieg der versteckten Madonna, die ein gewisser Herr Keck aus Haunkenzell gestiftet hatte und die die Kriegswirren überstand. Nach einem Wiedererkennen der im Kirchenraum dargestellten Heiligenfiguren und einem Rekapitulieren der Bildersprache im Gotteshaus, zeichnete er die Bedeutung der hl. Magdalena und die Verehrung der Gottesmutter Maria, als Hilfe in Notsituationen nach.

Mit einem kräftigen, gemeinsam gesungenen Marienlied „Segne Du Maria!“ rundete die Wallfahrt als Höhepunkt ab. Natürlich besuchten im Anschluss daran die Pilgernden die Heilquelle, die neben dem Gotteshaus aufzufinden ist.

Frau Werner und Frau Neft bedankten sich namens der Pilgergruppe für den Einblick und in die Genese der Wallfahrt nach Heilbrunn. Den kulinarischen Gaumen versorgte dann das Gasthaus Evi Steudl.

Bild: Die Pilgergruppe aus der Pfarrei St. Jakob in Cham mit Frau Paula Neft und Renate Werner vor dem Altar Expositurkirche zu Heilbrunn

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