Der sechste Fastensonntag – der Palmsonntag, birgt zwei Gesichter in sich, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Hier der umjubelte Einzug Jesu in Jerusalem, dem wie einem König gehuldigt wird. Dort seine Leidensgeschichte und sein unaufhaltsamer Weg zum Kreuz und in den Tod.

In den Gottesdiensten zum Palmsonntag in unserer Pfarrkirche, zum Teil auch per Livestream übertragen, wurde diesem Geschehen mit Hingabe nachempfunden. „Singt dem König Freudenpsalmen, Völker ebnet seine Bahn …!“ sprachen die zahlreichen Gläubigen, zusammen mit Zelebrant Pfarrer Dieter Zinecker eingangs den bekannten Liedtext. Die Palmzweige – Symbol des Lebens und des Sieges – und die Palmbuschen der Gottesdienstbesucher wurden gesegnet und das Vortragskreuz, ebenfalls mit frischem Grün geschmückt, vor den Altar gebracht. Breiten Raum nahm die ausführliche Verkündung der Leidensgeschichte Jesu ein.

Die Kernbotschaft des Stadtpfarrers in seinen Predigtworten war, im Hinblick darauf, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, eine sehr ermutigende: „Jesus hat das Kreuz für die ganze Welt, für uns alle getragen, damit wir erlöst werden, damit wir das Leben haben.“ Einen passenden Ausdruck finde diese Gewissheit in der bekannten Sentenz „Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Hoffnung, im Kreuz ist Leben.“

Mit dem Schlusssegen und Gesang von Kantorin Eva Berzl endeten die Palmsonntagsgottesdienste, verbunden mit der Einladung an alle Gläubigen zum weiteren Mitfeiern der Heiligen Woche, und insbesondere der Drei Österlichen Tage vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe und von der Auferstehung des Herrn.

Im Bild:
Der Palmsonntag, Auftakt zur Heiligen Woche, wurde in St. Jakob feierlich begangen

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