Sternsingen – das ist nicht nur ein schöner Brauch, sondern findet seinen Ursprung schon im Evangelium des Matthäus: Die Sterndeuter begegnen dem Kind in Bethlehem und geben Zeugnis ab vom Erscheinen des Gottessohnes vor den Völkern der Welt. Diese Botschaft haben sich auch heuer die Sternsinger von St. Jakob (im Bild) zu Eigen gemacht und den Sternsinger-Segen in den ersten Tagen des neuen Jahres in die Chamer Wohnungen und Häuser getragen.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Martin Popp dankten es ihnen im Rahmen des Gottesdienstes zur Einholung der Sternsinger am vergangenen Sonntag im Namen der Pfarrei ganz herzlich und sahen in ihnen leuchtende Vorbilder für das Weitertragen der Botschaft vom Kind in der Krippe, das – zu aller Zeit – die Welt in Bewegung bringe und Segen stifte; diesen Segen gelte es weiterzutragen zu den Menschen. Ein Sternsinger und genauso jeder Einzelne persönlich könne praktisch als „vierter König“ wirken und sich auf den Weg zu Gott machen: Zum Kind in der Krippe hingehen und es anbeten. Mitbringen müsse er, so der Kaplan, nicht kostbare Geschenke, sondern – das sei das Wichtigste – sein eigenes Herz.

Der Dank ging auch an alle hilfsbereiten Fahrer und für die Verpflegung sorgenden Personen, sowie an diejenigen, die den Mädchen und Buben die Türen bereitwillig geöffnet und mit ihren Spenden die wohltätige Aktion für das Kindermissionswerk unterstützt haben.

Zum Abschluss des Gottesdienstes durften sich die einsatzfreudigen Sternsinger noch über eine Dankurkunde aus den Händen von Kaplan Martin Popp freuen.

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