Der Jahresschlussgottesdienst am Silvesterabend hat zahlreiche Gläubige in der Stadtpfarrkirche von St. Jakob zusammengeführt. Pfarrer Dieter Zinecker freute sich zusammen mit Kaplan Martin Popp und Gemeindereferentin Michaela Maier, dass man jetzt am Jahresende, im Angesicht des neugeborenen Kindes in der Krippe zurückschauen könne auf viele schöne, bewegende Ereignisse.

Seine Predigt stellte der Stadtpfarrer unter einen Leitgedanken des Lesungstextes aus dem 1. Petrusbrief: „Meide das Böse und tu das Gute, suche Frieden und jage ihm nach!“ Wenn es gewisse Kurzformeln des Glaubens gebe, mit denen „alles gesagt“ sei – ein Verhalten, das mit den Grundlagen unserer Lebenshaltung übereinstimme -, dann werde mit dem zitierten Anspruch das Maß gesetzt: „Nicht: Ich deute auf andere und fordere von ihnen, was sie zu tun und zu lassen haben. Ich schaue vielmehr auf mich. Ich kann aktiv werden. Ich kann meinen Beitrag leisten für ein Miteinander, das gelingt, für eine Welt des Friedens und der Gerechtigkeit. Dazu stellt mich Gott in die Welt. Er zählt auf mich. Ich kann das. Und ich sage JA zu dem Auftrag, den Gott mir gibt. Er hat mir ein Jahr anvertraut: Er hat mir Kraft und Fähigkeiten gegeben. Und er wird das weiter tun: Gott sei Dank!“

In einem zweiten Predigtteil wurde miteinander Rückschau gehalten auf wichtige Ereignisse des Jahres 2018: Beispielsweise die Besuche von Papst Franziskus beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf und beim Weltfamilientreffen in Dublin wie auch sein Apostolisches Schreiben „Gaudete und Exsultate“; Die Heiligsprechung von 7 Personen, darunter Papst Paul VI. und Erzbischof Oscar Romero; Die von den deutschen Bischöfen in Auftrag gegebene Studie über Missbrauchsfälle; Zum neuen Kirchenjahr die Herausgabe eines neuen Lektionars für die Sonntagsgottesdienste mit der im Jahr 2016 erschienenen neuen deutschen Bibelübersetzung.

Bedeutende Ereignisse habe es im Laufe des Jahres auch für die eigene Pfarrei gegeben (in chronologischer Reihenfolge): Die Pfarrgemeinderatswahlen, ein beeindruckendes Benefizkonzert der Regensburger Domspatzen in der Stadtpfarrkirche, die Verabschiedung des langjährigen Mesners Reimund Sebald und seiner Frau Gertraud beim Pfarrfest, den Wechsel von Kaplan P. Johannes Bosco nach Weiden – nahe seinem Kloster Speinshart, die Urlaubsvertretung im Sommer durch P. Bala Kiran und dessen erneuten Besuch zu Weihnachten, die Einstellung der neuen Pfarrsekretärin, Frau Gertrud Pregler und des neuen Mesners, Herrn Cornelius Lang, die Besetzung der Kaplanstelle für St. Jakob und der Expositur Vilzing durch Kaplan Martin Popp, das Ende des Wirkens von Pfarrsekretärin Agnes Meyer – begangen mit einer großen Überraschungsparty, die Kirchenverwaltungswahlen in Pfarrei und Expositur, ein herausragendes Benefizkonzert des Heeresmusikkorps` Veitshöchheim in der Pfarrkirche.

Am Ende des Gottesdienstes sagte Pfarrer Zinecker, im Namen auch von Kaplan und Gemeindereferentin, herzlichen Dank für allen tatkräftigen Einsatz zugunsten der Pfarrei und ihrer Menschen. Vom gemeinsamen Wirken so vieler gehe Segen aus und erhalte die Pfarrei neue Impulse.

Im Bild: „Keinen Tag soll es geben, da du sagen musst, niemand ist da, der mir die Hände reicht …“: Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Martin Popp und Gemeindereferentin Michaela Maier sangen miteinander für alle Gläubigen dieses gefühlvolle Lied zum Jahresende.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.