Zum Jahresschlussgottesdienst in St. Jakob hat Pfarrer Dieter Zinecker, zusammen mit Kaplan Pater Johannes Bosco und Gemeindereferentin Michaela Maier am Silvesterabend zahlreiche Gläubige in der Stadtpfarrkirche willkommen heißen können. Er freute sich, dass man jetzt am Jahresende, im Angesicht des neugeborenen Kindes in der Krippe und damit der Menschwerdung Gottes, zurückschauen könne auf viele schöne, bewegende Ereignisse, wie beispielsweise das Reformationsgedächtnis. Das sei, wie so manches andere auch, ein Wegbereiter für ein „Zueinander Finden – und einander Schätzen“.

In seiner Predigt knüpfte der Stadtpfarrer an die Botschaft des Evangelisten Johannes an, beinhaltend das Abschiedsgebet Jesu vor dessen Himmelfahrt „… damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin“. Das sei gut zu übertragen auf den eigenen Abschied vom alten Jahr, auch wenn da zunächst der Gedanke des „Heimkommens“ Raum greife, das menschliche Bedürfnis nach einem vertrauten Rückzugsort im Auf und Ab des Lebens. Abschied vom letzten Jahr bedinge gleichzeitig aber auch Veränderung: „Kirchlich ist viel geschehen, hat sich manches bewegt (…) von manchem haben wir nur gehört, dass es im Gebälk knirscht, ohne Einzelheiten zu kennen: Wo es knirscht im Gebälk, da ist Er in uns. Es muss knirschen, es muss sich etwas ändern, es muss Konsequenzen haben, dass Gottes Sohn – o wie lacht – in einem Stall liegt, in Armut, den Menschen übergeben. Heimat in der Unbehaustheit, das heißt für mich: Auch da, wo sich manches in Richtungen bewegt, die ich nicht verstehe, über die ich den Kopf schütteln muss: Da ist Er in ihnen: In mir, in Ihnen, in denen, die in seinem Namen handeln.

In einem zweiten Predigtteil wurde miteinander Rückschau gehalten auf wichtige Ereignisse des Jahres 2017: Die Osterbotschaft von Papst Franziskus, sich für den Frieden, den Schutz von Flüchtlingen und für ein Ende der Hungersnot in Ostafrika einzusetzen; erst jüngst seine Weihnachtsansprache an die Mitarbeiter der Kurie; den EU-Kongress zur Zukunft Europas im Vatikan; die Weltklimakonferenz in Bonn; das Reformationsgedächtnis mit seinen zahlreichen Veranstaltungen. Bedeutende Ereignisse habe es auch für die eigene Pfarrei gegeben: Die Priesterweihe von Stefan Hackenspiel in Regensburg und die Feier seiner Primiz in Cham; das Silberne Priesterjubiläum von Stadtpfarrer Dieter Zinecker; den Abschied des damaligen Kaplans Alexander Dyadychenko und den Antritt seines Nachfolgers Pater Johannes Bosco; das 85-jährige Gründungsjubiläum des Frauen- und Müttervereins Vilzing; nicht zuletzt der – sehr geschätzte – Einsatz sehr vieler Menschen für die Belange der Pfarrei St. Jakob das ganze Jahr über.

Der festliche Gottesdienst fand seine Fortsetzung in der Feier der Eucharistie und in herzlichen Dankesworten des Pfarrers für allen tatkräftigen Einsatz zugunsten der Pfarrei und der Menschen. Segen gehe aus von solchem gemeinsamen Wirken.

Im Bild: „Von guten Mächten wunderbar geborgen …“: Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Pater Johannes Bosco und Gemeindereferentin Michaela Maier sangen das passende Lied zum Jahresschluss, zusammen mit allen Gläubigen.

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